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	<title>TelecomDE.com &#187; Internet Access</title>
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	<description>Blog zu aktuellen Trends &#38; Themen aus der deutschen Telekommunikationsbranche.  TelecomDE versteht sich als News-Aggregator und Vordenkertreffpunkt. Führungskräfte, Visionäre und Know How-Träger schreiben und diskutieren über neue Techniken, neue Produkte und Probleme im deutschen Telefonie- &#38; InternetAccess-Markt.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Aug 2011 09:28:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Neue Wege zum Breitband von morgen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 08:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
Berlin, 15. September 2011
Haus der Deutschen Wirtschaft
(Breite Straße 29, 10178 Berlin)

Der Breitbandausbau in Deutschland schreitet zügig voran. Nur wenige ländliche Gebiete sind noch unterversorgt. Wie diese letzten weißen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-15-um-10.37.24.png" rel="shadowbox[sbpost-3635];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3637" title="Bildschirmfoto 2011-08-15 um 10.37.24" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-15-um-10.37.24-300x149.png" alt="" width="300" height="149" /></a></p>
<p>Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für <a href="http://www.telecomde.com/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> und Wirtschaft</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/tag/berlin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berlin">Berlin</a>, 15. September 2011<br />
Haus der Deutschen Wirtschaft<br />
(Breite Straße 29, 10178 Berlin)</p>
<p></p>
<p>Der <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> schreitet zügig voran. Nur wenige ländliche Gebiete sind noch unterversorgt. Wie diese letzten weißen Flecken beseitigt werden können, welche Weichen jetzt auf politischer Ebene gestellt werden müssen und welche Dienste in Zukunft möglich sein werden, diskutieren Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in dieser Veranstaltung.</p>
<p>Download Programmflyer:<a href="http://breitbandinitiative.de/wp/wp-content/uploads/110815_BBI-Einladung.pdf" target="_blank"> BBI-Einladung</a></p>
<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung bis zum 9. September 2011 jedoch zwingend erforderlich.</p>
<p>via <a href="http://breitbandinitiative.de/events/neue-wege-zum-breitband-von-morgen" target="_blank">http://breitbandinitiative.de/events/neue-wege-zum-breitband-von-morgen </a></p>
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		<title>BREKO warnt vor weiterem Abbau der Telekom-Regulierung</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 08:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) warnt vor einem weiteren Abbau der Regulierung gegenüber der Telekom. Wie aus der „Marktdatenstudie 2011“ des Verbandes hervorgeht, verfügt der Ex-Monopolist bei Telefon- und Breitbandanschlüssen über ungebrochen hohe Marktanteile. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/08/albers_stephan_fina_1-1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3619];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3622" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="albers_stephan_fina_1 (1)" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/08/albers_stephan_fina_1-1-300x255.jpg" alt="" width="180" height="153" /></a>Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (<a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>) warnt vor einem weiteren Abbau der Regulierung gegenüber der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a>. Wie aus der „Marktdatenstudie 2011“ des Verbandes hervorgeht, verfügt der Ex-Monopolist bei Telefon- und Breitbandanschlüssen über ungebrochen hohe Marktanteile. So werden auch im vierzehnten Jahr nach der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes noch 91 Prozent aller Telefonanschlüsse im Festnetz über die Infrastruktur der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> realisiert, wobei das nach wie vor 65 Prozent der Endkunden direkt mit Telefonanschlüssen versorgt.</p>
<p></p>
<p>Besonders beunruhigt den BREKO die Tatsache, dass die Telekom auch bei den Hochgeschwindigkeitsanschlüssen mit einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> von 50 MBit/s und mehr einen Marktanteil von 61 Prozent erreichen konnte. „Offenbar gelingt es der Telekom, ihre marktbeherrschende Stellung aus dem traditionellen Anschlussgeschäft auf die neuen Hochgeschwindigkeitsanschlüsse zu übertragen,“ stellt BREKO-Präsident Ralf Kleint fest. Den von der Telekom im Zusammenhang mit der anstehenden Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) geforderten weiteren Abbau von Regulierung hält Kleint vor dem Hintergrund der durch den BREKO ermittelten Marktzahlen für nicht gerechtfertigt. „Voraussetzung für eine weitere Rückführung der Regulierung wäre ein nachhaltiger und auf Dauer selbsttragender Wettbewerb, vor allem bei den Breitbandanschlüssen. Diesen Wettbewerbsstand haben wir noch nicht erreicht.“, so der BREKO-Präsident weiter. Kleint verweist zudem darauf, dass es bereits unter aktuell geltendem Recht, zu einer erheblichen Rückführung der Telekom-Regulierung gekommen ist. So wird die Telekom auf den Endkundenmärkten trotz hoher Marktanteile praktisch nicht mehr reguliert, bei den Vorleistungen des Marktbeherrschers für andere Unternehmen besteht in weiten Bereichen allenfalls noch eine nachträgliche Missbrauchsaufsicht statt der früher üblichen Vorab-Kontrolle der Zugangsentgelte.</p>
<p>„Insgesamt ist die Telekom mit dem bisherigen flexiblen Regulierungsrahmen und seiner Handhabung durch die <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a>, die Verwaltungsgerichte und die Europäische Kommission deutlich besser gefahren, als sie zugibt“, stellt Kleint klar. “Der Regulierer muss vielmehr umgekehrt sehr darauf achten, dass sich in den neuen Märkten für High-Speed-Netze nicht ungesunde Markstrukturen mit dauerhaft hohen Marktanteilen des Ex-Monopolisten etablieren.“ Neben der eher Telekom-freundlichen Regulierung sieht Kleint weitere strukturelle Wettbewerbsvorteile des Branchenriesen: „Der Zugang zum Kapitalmarkt ist für die Telekom deutlich einfacher als für Ihre Wettbewerber. Auch diesbezüglich muss zum Beispiel durch entsprechende zinsvergünstigte Darlehen der Förderbanken ein chancengleicher Wettbewerb gewährleistet werden.“</p>
<p>via <a href="http://www.brekoverband.de " target="_blank">www.brekoverband.de </a></p>
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		<title>Challenges of FTTH Deployment &#8211; Video</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 19:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zufällig gefunden, das Video wurde zwar bereits im März veröffentlicht &#8211; das Thema ist aber immer noch absolut aktuell und sehenswert!

Video Webinar 22 March 2011_Meeting the Challenges of FTTH Deployment from paftthcouncileu on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zufällig gefunden, das <a href="http://www.telecomde.com/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Video">Video</a> wurde zwar bereits im März veröffentlicht &#8211; das Thema ist aber immer noch absolut aktuell und sehenswert!</p>
<p><object width="520" height="390" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21515975&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed width="520" height="390" type="application/x-shockwave-flash" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=21515975&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/21515975">Video Webinar 22 March 2011_Meeting the Challenges of FTTH Deployment</a> from <a href="http://vimeo.com/user3091676">paftthcouncileu</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>IPv6 Basics</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 11:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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Da es derzeit fast jeden Carrier beschäftigt hier die Basics zu IPv6 &#8211; genügt für jedes Fachmeeting  
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="550" height="442"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tw8EyTlSDrc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tw8EyTlSDrc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="442" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Da es derzeit fast jeden Carrier beschäftigt hier die Basics zu <a href="http://www.telecomde.com/tag/ipv6/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ipv6">IPv6</a> &#8211; genügt für jedes Fachmeeting <img src='http://www.telecomde.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Webinar 16.06.: Making Fibre work for Europe</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 20:21:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/ftth-webinar.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3595];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3596" title="ftth-webinar" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/ftth-webinar.jpg" alt="" width="524" height="680" /></a></p>
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		<title>Smart Home 2020 &#8211; Alles kommuniziert!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 15:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-02-um-17.08.04.png" rel="shadowbox[sbpost-3586];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3588" title="Bildschirmfoto 2011-06-02 um 17.08.04" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/Bildschirmfoto-2011-06-02-um-17.08.04.png" alt="" width="1" height="1" /></a><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/b3Aew.png" rel="shadowbox[sbpost-3586];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3587" title="Smart Home 2020" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/b3Aew.png" alt="" width="570" height="5444" /></a></p>
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		<title>Best-Practise Beispiel Arnsberg: Breitbandausbau in Gewerbegebieten mit NGA-Netzen, Ausbau in Wohnvierteln und Vernetzung des Klinikums</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/best-practise-beispiel-arnsberg-breitbandausbau-in-gewerbegebieten-mit-nga-netzen-ausbau-in-wohnvierteln-und-vernetzung-des-klinikums/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 15:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadt Arnsberg hatte schon vor der Durchführung des Breitbandprojekts eine mehrheitlich gute Breitbandversorgung in den Wohngebieten, insbesondere durch eine weitgehende Abdeckung mit dem Kabel-TV Netz von Unitymedia. Mit der Umstellung auf den Standard DOCSIS ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/stadt_arnsberg.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3578];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-3579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="stadt_arnsberg" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/06/stadt_arnsberg.jpg" alt="" width="180" height="107" /></a>Die Stadt Arnsberg hatte schon vor der Durchführung des Breitbandprojekts eine mehrheitlich gute <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a> in den Wohngebieten, insbesondere durch eine weitgehende Abdeckung mit dem Kabel-TV Netz von Unitymedia. Mit der Umstellung auf den Standard DOCSIS 3.0 ist damit in weiten Teilen der Stadt eine <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> von 128 MBit/s im Downstream verfügbar. Bürgermeister Vogel hat nach der Zuweisung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II entschieden, einen Großteil für den weiteren <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> im Stadtgebiet einzusetzen, um bestehende Versorgungslücken in der Kernstadt zu beseitigen und die Gewerbegebiete mit zukunftssicherer Bandbreite auszustatten.</p>
<p>Im Gebiet der Kernstadt sind nur noch zwei kleinere Wohngebiete schlecht versorgt mit deutlich unter 1 MBit/s. Da diese Gebiete recht klein sind und umgeben von durch Unitymedia gut versorgten Regionen, war es absehbar, dass es schwierig wird, einen anderen Betreiber für einen Ausbau zu gewinnen. Andererseits ist ein Ausbau mit einem Kabel-TV Ansatz teuer, da in jede der zu versorgenden Straßen über Tiefbauarbeiten Koaxialkabel verlegt werden müssen.</p>
<p>Die Stadt Arnsberg beherbergt eine ganze Reihe von Gewerbegebieten. Da Gewerbegebiete in der Vergangenheit von Kabel-TV Anbietern mangels eines passenden Dienste-Angebotes nicht versorgt wurden, ist auch in den meisten Gewerbegebieten in Arnsberg die Breitbandversorgung unzureichend.</p>
<p>Mit dieser Ausgangslage wurde das Breitbandprojekt gestartet und STZ-Consulting mit der Begleitung beauftragt. Für STZ-Consulting hat Dr. Kaack die Projektleitung übernommen und zusammen mit dem Projektleiter der Stadt zunächst ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet, in dem konkrete Einzelmaßnahmen definiert wurden. Da sich in der zuvor durchgeführten, allgemein gehaltenen Markterkundung keine Betreiber mit konkreten Konzepten gemeldet haben, wurde zunächst Workshops mit interessierten Betreibern durchgeführt, um Interessen und Voraussetzungen für einen Ausbau zu klären. Hierfür wurden Informationen über die Struktur der Unternehmen (z.B. Branche, Größe) zusammengestellt und das Vorhandensein von gegebenenfalls nutzbarer Infrastruktur in den Gewerbegebieten überprüft. Auch die Möglichkeiten für die Zuführung der Bandbreite in die einzelnen Gebiete über vorhandene Infrastrukturen wurden analysiert. Diese Schritte waren notwendig, um nach Möglichkeit einerseits die Kosten für einen Ausbau zu reduzieren und andererseits die Attraktivität für den Breitbandausbau aus Sicht des Netzbetreibers zu steigern.</p>
<p>Als Ergebnis aus den Workshops lagen unterschiedliche technische Konzepte für einen Ausbau vor, die von einer Funkversorgung über einen „klassischen“ <a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a>-to-the-Curb“-Ausbau bis zu Direktanbindungsansätzen mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> oder Koaxialkabel. Mit den Erkenntnissen aus den Workshops wurde nach einem Vorschlag von Dr. Kaack in internen Diskussionen entschieden, die unterversorgten Wohngebiete im Kernstadtbereich über das Angebot einer Zuwendung zur Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke auszuschreiben. Auch für drei Gewerbegebiete sollte der Ausbau über den Ausgleich der Wirtschaftlichkeitslücke erfolgen. Dann wurden Gewerbegebiete ausgewählt, in denen ein <a href="http://www.telecomde.com/tag/nga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NGA">NGA</a> (Next-Generation-Access)-Netz aufgebaut werden soll. Hiermit wurde einerseits Neuland für Arnsberg betreten, andererseits der Grundstein für nachhaltige Zukunftssicherheit bei flexibler Auslegung der erforderlichen Bandbreiten gelegt.</p>
<p>Während der Ausbau gegen Ausgleich einer Wirtschaftlichkeitslücke bei vielen Breitbandprojekten bereits erprobt und erfolgreich umgesetzt wurde, gibt es für den Aufbau von NGA-Netzen in Gewerbegebieten noch nicht viele Vorbildprojekte. Aus Sicht der Stadt war klar, dass die eigene Leistung bei der Bereitstellung der passiven Infrastruktur im Sinne eines Kabelschutzrohres endet. Der Betrieb von aktiver Technik durch „Beleuchten“ einer Glasfaser erfordert zusätzliche Erfahrungen und Ressourcen. Selbst beim Einziehen einer unbeleuchteten Faser („Dark-Fiber“) können durch unterschiedliche Glasfasertypen Akzeptanzprobleme für die Nutzung eintreten. Die Beschränkung auf das reine <a href="http://www.telecomde.com/tag/leerrohr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leerrohr">Leerrohr</a> bringt zudem den Vorteil, dass eine gewisse Technologie-Neutralität gewahrt bleibt, da sowohl Glasfaser als auch Koaxialkabel eingezogen werden können.</p>
<p>Damit der Bau der passiven Infrastruktur nicht zu einer längerfristig ungenutzten Investitionsruine führt, wurde entscheiden, vor der Ausschreibung für den Tiefbau und die Leerrohr-Verlegung nach späteren Nutzern zu suchen. Hierfür wurde eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt, die der Suche des aus wirtschaftlicher Sicht für die Stadt attraktivsten Betreibers diente. Neben den wirtschaftlichen Aspekten wurden Kriterien für die Angebotsauswahl aufgestellt, die helfen sollen, das technische und betriebliche Konzept des Betreibers sowie die Nachhaltigkeit der Lösung im Vergleich zu bewerten.</p>
<p>Neben attraktiven Konzepten zum Ausbau mit Glasfaser bis zum Hausanschluss (Fiber-to-the-Building) wurde die Verlegung von Koaxialkabeln durch die Leerrohre vorgeschlagen. Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit ist dieses Konzept für die Stadt Arnsberg das günstigste und auch für die Unternehmen stellt die Preisstellung eine attraktive Alternative zu anderen Geschäftskundenprodukten dar. Nach der Bewertung der Angebote fiel die Entscheidung der Stadt zugunsten des Koaxialkabel-Angebots von Unitymedia. Die Nutzung von DOCSIS 3.0 für Geschäftskunden-Produkte stellt ein Novum für beide Seiten dar, bislang gibt es keine Erfahrungen zur Akzeptanz von DOCSIS-Diensten bei Unternehmen. Hohe Bandbreiten im Downstream (128 MBit/s) und im Upstream (5 MBit/s) in Verbindung mit vergleichsweise niedrigen Preisen lassen insbesondere bei Gewerbebetrieben und mittelständischen Unternehmen hohe Akzeptanz erwarten. Die Nachteile fehlender symmetrischer Bandbreiten und der noch nicht verfügbaren festen IP-Adressen trifft in erster Linie größere Unternehmen. Die Mehrzahl von diesen hat allerdings bereits einen Glasfaser-Direkt-Anschluss. Der Pilotversuch und sein Ergebnis werden Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Geschäftskunden-Produkten haben.</p>
<p>Nach der Entscheidung für einen Nutzer der Leerrohre konnten im nächsten Schritt die Tiefbauarbeiten und die Verlegung der Leerrohre ausgeschrieben werden. Rechtzeitig vor dem 31.12.2010 konnte somit sowohl die Nutzung der Leerrohre als auch die Verlegung vergeben werden. Die Fertigstellung wird rechtzeitig vor dem Ende des Jahres 2011 sein, so dass auch die Voraussetzungen einer Förderung nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz erfüllt werden.</p>
<p>Auch auf die Ausschreibungen der beiden unterversorgten Wohnviertel und von drei Gewerbegebieten für einen Ausbau gegen Ausgleich einer Wirtschaftlichkeitslücke stieß auf Interesse bei Betreibern, wenn auch in geringerem Ausmaß als bei der Ausschreibung der NGA-Netze. Auch in diesem Fall erhielt Unitymedia den Zuschlag für alle Losgebiete. Die erforderlichen Tiefbaumaßnahmen erfolgen in diesem Fall im Rahmen der Wirtschaftlichkeitslücke durch den Betreiber. Als Ergebnis ergibt sich eine fast flächendeckende Versorgung in Arnsberg durch Unitymedia.</p>
<p>Neben dem Ausbau der Wohn- und Gewerbegebiete wurde bei der Konzeption auch die Vernetzung der drei Standorte des Klinikums Arnsberg als eine Maßnahme identifiziert. Zur Intensivierung der Zusammenarbeit und einer Ausweitung der Arbeitsteilung wird eine breitbandige und symmetrische Vernetzung der Krankenhäuser im Bereich von mindestens 800 MBit/s erforderlich. Da die drei Standorte relativ weit verteilt im Stadtgebiet liegen ist eine direkte Vernetzung nicht unkompliziert. Als Übertragungstechnologie kommen in diesem Bandbreitenbereich nur eine Glasfaserverbindung oder Richtfunk in Betracht. Allerdings gibt es keine durchgehende Leerrohrstrecke zwischen den Krankenhäusern, die zum Einziehen von Lichtwellenleiter geeignet wären. Auch eine direkte Sichtverbindung ist aufgrund der Topographie nicht gegeben, so dass auf jeden Fall Relaisstationen erforderlich werden.</p>
<p>Da die Breitbandverbindung für den laufenden Betrieb genutzt werden sollen, wird neben der Primärvernetzung ergänzend eine physikalisch getrennte Backup-Lösung mit mindestens 100 MBit/s angestrebt. Der Betreiber soll über eine öffentliche Ausschreibung erfolgen und die Finanzierung einer Deckungslücke über das Zukunftsinvestitionsgesetz erfolgen. Die entsprechend durchgeführte Ausschreibung ist auf vergleichsweise großes Interesse gestoßen und es wurden Angebote mit einer Umsetzung mittels Richtfunk und Glasfaser abgegeben. Die eingereichten Konzepte waren durchweg gut ausgearbeitet und hochwertig. Die Auswertung der Angebote hat nicht zuletzt unter Würdigung der sehr unterschiedlichen Investitions- und Betriebskosten eine Entscheidung zugunsten des Angebots von Innofactory ergeben. Da die vorhandenen Budget-Mittel nicht für die Beauftragung von physikalisch getrennten Lösungen ausreichen, wurde nur die Richtfunklösung beauftragt. Mit der Lösung von Innofactory wird durch die Verwendung von unterschiedlichen Polarisationen für die Übertragung in zwei unabhängigen Systemen eine erhebliche Steigerung der Verfügbarkeit erreicht. Im Normalbetrieb arbeiten beide Systeme ergänzend. Fällt eines der Systeme aus, verbleibt immerhin noch die Hälfte der Bandbreite für einen Notbetrieb.</p>
<p>Die für Arnsberg umgesetzten Maßnahmen sind ein gutes Beispiel dafür, was im Rahmen des Konjunkturpakets zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur möglich war. Dank der Umsicht des Bürgermeisters von Arnsberg konnten in vorbildlicher Weise Maßnahmen umgesetzt werden, die insbesondere die Attraktivität von Arnsberg als Wohn- und Wirtschafts-Standorts nachhaltig absichert.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (<a href="http://www.telecomde.com/tag/telecomde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TelecomDE">TelecomDE</a>.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/dsl/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Wie viel Breitband braucht der Mensch?  Glasfaser auch bis zum letzten Aussiedlerhof?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zusätzliche Internet-Nutzer und intensivere Nutzung benötigen Bandbreite
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			<content:encoded><![CDATA[<h4>Zusätzliche Internet-Nutzer und intensivere Nutzung benötigen Bandbreite</h4>
<p>Der Hunger nach mehr Bandbreite wächst stetig. Waren 2010 schon 50 %  der Bevölkerung in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> mit einem <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitband/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitband">Breitband</a>-Anschluss im Internet, so werden es in 2011 vermutlich 55 % sein. Im Durchschnitt waren im letzten Jahr 72% der Bevölkerung laut (N)Onliner-Atlas 2010 online, aber nur 49,6% nutzen einen Breitbandzugang. Das jährliche Wachstum bei der Internetnutzung liegt derzeit bei etwa 3%.</p>
<p>Das Beispiel der „entwickelten“ Breitbandländer zeigt, dass die Breitbandnutzug auch in den Bereich von über 80 % gehen kann. In Deutschland könnten derzeit mehr Haushalte Breitband nutzen, als es die Zahlen vermuten lassen. Gerade in den Ballungsgebieten, aber auch in vielen Mittelstädten könnten heute schon 90 % der Bevölkerung einen Breitbandanschluss nutzen. Die Gründe für den Verzicht sind vielfältig, fehlendes Wissen um die Möglichkeiten genauso wie fehlende finanzielle Mittel. Gerade die Entwicklung der Internet-Nutzung in der Gruppe der über 50-Jährigen zeigt, dass die Durchdringung Zeit braucht.</p>
<p>Nicht nur die Anzahl der Nutzer steigt, es steigt auch die Intensität der Nutzung. Das Internet und Online-Anwendungen durchdringen in zunehmendem Maße das tägliche Leben. Statt eines Briefes schreibt man eine Email, statt einem Überweisungsformular nutzt man Online-Banking und Wikipedia verdrängt das klassische Lexikon bei der Suche nach Informationen, social network services und Online-Chats ergänzen oder ersetzen das Treffen mit Freunden. Auch die Medien verspüren die Auswirkungen deutlich, Werbung verlagert sich aus den Fernsehen und Zeitung in die virtuelle Welt, die Tageszeitung bekommt Konkurrenz durch die immer beliebter werdenden Online-Ausgaben und neben das gewohnte Buch tritt das eBook als sein virtuelles Pendant! Als Konsequenz aus intensiveren Nutzung und laufend neuen Anwendungen steigt das übertragene Datenvolumen pro Monat und Nutzer seit Jahren stetig von ca. 6 GB 2005 über 10,1 GB in 2009 auf 11,3 GB in 2010. Es ist nicht abzusehen, dass sich dieser Trend in absehbarer Zeit umkehren könnte.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.00.19.png" rel="shadowbox[sbpost-3567];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3568" title="Bildschirmfoto 2011-05-03 um 22.00.19" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.00.19.png" alt="" width="471" height="296" /></a></p>
<p>Dieser Trend wird weiter unterstützt durch die Erweiterung des Produktangebots der Hersteller um kleinere und mobile Endgeräte, so dass die Internetnutzung immer flexibler und ortsunabhängig möglich wird. Dabei wird der Arbeitsplatzrechner zunehmend durch das Notebook verdrängt, dieses wird durch das mobilere Netbook ergänzt und mit dem Tablett-PC und dem IPAD als seinem bekanntesten Vertreter kommt ein weiterer Gerät, der den veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung trägt. Die mobile Welt ist dabei mit der Entwicklung und dem mittlerweile wohl fest zu stellenden Siegeszug der Smartphones ein Stück voraus. Diese Trends sorgen dafür, dass die Möglichkeit immer und überall auf das Internet zugreifen zu können, mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wird.</p>
<p>Gleichzeitig werden die Seiten im Internet durch  multimediale Inhalte angereichert, die nur mit ausreichender Bandbreite schnell aufgebaut werden können. Insbesondere die Nutzung von Videos zur Unterhaltung, zur Erläuterung oder Verdeutlichung von Sachverhalten nimmt stetig zu. Ergänzt wird diese Informationsflut durch Inhalte, die von den Nutzern selbst generiert und auf den Seiten eingestellt werden. Besonders Bandbreiten-konsumierend ist dabei das Videoportal YouTube. Aber auch digitale Bilder werden online bereitgestellt, z.B. auf Flickr oder Facebook. Musik im MP3-Standard wird online erworben und gespeichert. Die Entwicklung von Cloud-Computing Anwendungen für Unternehmen, bei denen nicht nur Daten-Sicherung im Netz erfolgt, sondern jede Anwendung und jede Transaktion, wird den  Bedarf an Bandbreite erheblich steigern. Die heute selber intelligenten Computer und Notebooks werden in einer Cloud-Umgebung zu Instrumenten der Eingabe und Darstellung degradiert.</p>
<h4>Breitbandbedarf je Nutzer steigt stetig</h4>
<p>Das steigende Datenvolumen wird nicht nur durch die längeren Nutzungszeiten bedingt, sondern insbesondere durch multimediale Anwendungen, die höhere Bandbreite für eine reibungslose Nutzung benötigen. Die von der <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a> definierte Grenze von 2 MBit/s ist nur eine willkürliche Festlegung. Allerdings haben auch Länder mit Breitband als Universaldienst in der Regel eher niedrigere Grenzwerte festgelegt. Mit 2 MBit/s sind einfache Internetanwendungen wie die Bearbeitung von Emails und Homebanking möglich. Auch das Surfen im Internet ist dann kein Problem, wenn die besuchte Seite keine aufwändige Multimediaanimation enthält. Der Upload von Daten ist bei den typischen Werten von 0,127 MBit/s allerdings schon zeitintensiv. Für typische private und berufliche Internetanwendungen reicht heute eine Bandbreite von 16 MBit/s gut aus, bei einfacheren Anwendungen ist auch mit 6 MBit/s noch keine erhebliche Einbuße zu beobachten. Die Verlagerung der Fernsehübertragung von einem Funkempfang und teilweise aus Kabel-TV Netzen in die IP-Welt stellt für den Massenmarkt die Anwendung dar, die derzeit den höchsten Bedarf an Bandbreite hat. HD-Filme über das Internet zu empfangen benötigt auf jeden Fall mindestens 20 MBit/s. Werden mehrere Fernsehsendungen parallel über eine Leitung empfangen und zeitgleich Dateien aus dem Internet herunter geladen, dann wird auch schnell eine Bandbreite von 50 MBit/s erforderlich.</p>
<p>Für intensivere Nutzungen wie Peer-to-Peer Datenaustausch und das Versenden von Roh-Bilddaten und Videodateien sind neben den Download-Raten auch schnelle Upload-Datenraten erforderlich. Im professionellen Bereich sind es insbesondere Konstruktionspläne (CAD), die im Upload auch mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/vdsl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VDSL">VDSL</a> nicht mehr schnell genug übertragbar sind. Hier macht sich der Nachteil der asymmetrischen Übertragung schmerzlich bemerkbar. Auch in Koaxial-Netzen und DOCSIS 3.0 sind derzeit nur Upload-Raten von 5 MBit/s möglich. Höhere Upload-Raten benötigen auf längere Sicht andere Übertragungsmedien und hierfür kommt eigentlich nur <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> in Betracht. Mit Lichtwellenleitern lässt sich gleichzeitig das Problem der starken Dämpfung in Kupferkabeln lösen und die Reichweite der Bandbreite steigern, die bei <a href="http://www.telecomde.com/tag/vdsl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VDSL">VDSL</a> derzeit nicht viel weiter reicht als ca. 500 Meter.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.02.50.png" rel="shadowbox[sbpost-3567];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3569" title="Bildschirmfoto 2011-05-03 um 22.02.50" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.02.50.png" alt="" width="510" height="326" /></a></p>
<h4>Übertragungstechnologien sind verfügbar und erprobt</h4>
<p>Für jede gewünschte Bandbreite gibt es geeignete Übertragungstechnologien, so dass die Technologien keinen begrenzenden Faktor beim <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> darstellen. Neben der Technologie ist die Wirtschaftlichkeit eines Ausbaus dagegen in vielen Fällen ein Show-Stopper beim <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a>. Fast jeder Haushalt ist in Deutschland mit einer Kupferdoppelader angebunden, da diese zur Erbringung des Universaldienstes Telefonie erforderlich ist. Obwohl die Kupferdoppelader für die Übertragung von hochfrequenten Signalen nicht optimal geeignet ist, wird sie in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle für die Realisierung der Internetanbindung genutzt, z.B. beim ADSL und VDSL Dienst. Nur ca. 10% der Internetanschlüsse nutzen das Koaxialkabel der Kabel-TV Anbieter, z.B. mit dem DOCSIS 3.0 Standard.</p>
<p>Die Nutzung vorhandener Leitungen ist wirtschaftlich sinnvoll, da so die hohen Kosten für die Herstellung neuer Haus-Anschluss-Leitungen (TAL), die überwiegend für Tiefbauarbeiten anfallen, eingespart werden können. Dies funktioniert dann gut und verlässlich, wenn die Strecken vom Outdoor-DSLAM zum Hausanschluss nicht zu lang werden und die Besiedlungsdichte nicht zu niedrig wird. Durch die starke Dämpfung der digitalen Signale im Kupferkabel dürfen die Leitungslängen für einen vollwertigen VDSL-Dienst mit 50 MBit/s nicht wesentlich über 500 Meter hinausgehen. Werden hinter einem Outdoor-DSLAM deutlich weniger als 50 Anschlüsse versorgt, wird es mit der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb eng, da dann die Betriebskosten in den Bereich der laufenden Einnahmen kommen. In diesem Fall hilft auch in manchen Fällen kein einmaliger Zuschuss, z.B. unter überwiegender Finanzierung durch Förderprogramme.</p>
<p>In diesen Fällen kommen Funklösungen in Betracht, die einen geringeren Investitionskostenaufwand erfordern. Allerdings müssen auch die Basisstationen in Funknetzen mit Breitband-Lösungen an das Backbone angebunden werden. In vielen Fällen werden hierfür ebenfalls Lichtwellenleiter benötigt. Für den Anwender sind die Funklösungen in der Regel teurer als leitungsgebundene Technologien. Die über Funknetze verfügbare Bandbreite liegt bisher immer um eine Größenordnung unter den Werten leitungsgebundener Netze und es ist nicht zu erwarten, dass sich dies in Zukunft ändern wird.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.04.34.png" rel="shadowbox[sbpost-3567];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3570" title="Bildschirmfoto 2011-05-03 um 22.04.34" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.04.34.png" alt="" width="472" height="305" /></a></p>
<h4>Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau anpassen</h4>
<p>Der Ausbau der Breitbandnetze im ländlichen Raum könnte recht schnell erfolgen, wenn man die höheren Kosten beim Netzaufbau und –betrieb über höhere Kosten an den Nutzer weitergeben könnte. Immerhin profitiert der Bewohner ländlicher Gebiete doch auch von niedrigeren Grundstückspreisen und Mieten. Doch die Bereitschaft, höhere Preise zu zahlen, ist offensichtlich sehr begrenzt. Zudem können die großen Betreiber in ihren Abrechnungs-Systemen (Billing) keine regional unterschiedlichen Preismodelle abbilden. Kleine und regional agierende Anbieter sind in dieser Hinsicht flexibler und können gemeinsam mit ihren potentiellen Kunden im Vorfeld die Preisbereitschaft prüfen.</p>
<p>Wenn es über höhere Preise nicht möglich ist, eine Wirtschaftlichkeit für den Aufbau und –betrieb von Breitbandnetzen zu erzielen, müssen alternative Konzepte geprüft werden. Hierbei können Funknetze mit höheren Reichweiten (z.B. nach dem modernen <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Standard) eine Rolle spielen. Alternativ kann auch der Aufbau von Glasfasernetzen bis zum Hausanschluss eine Lösung schaffen. Zunächst erscheint dieser Vorschlag als ein Widerspruch, da hierfür ja in nicht unerheblichem Maße Infrastruktur neu verlegt werden muss. Andererseits entfallen hierbei weitgehend zusätzliche aktive Netzkomponenten zwischen dem Knoten und dem Hausanschluss, Outdoor-DSLAMs können also eingespart werden. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Investitionskosten für die Technik, die Installation und die Schaffung eines Stromanschlusses sondern auch auf die laufenden Betriebs- und Wartungskosten. Es bleiben die Kosten für die Schaffung von Glasfaserstrecken vom Netzknoten zu den Hausanschlüssen.</p>
<p>Dabei kommt beim Netzausbau im ländlichen Raum in  vielen Fällen zugute, dass weite Strecken nicht im Bereich mit versiegelter Oberfläche verlegt werden müssen. Bei unbefestigter Banquette oder entlang von Feldwegen können Leerrohre zu vergleichsweise niedrigen Kosten verlegt werden. Hierbei ist ein Wert von ca. 30 Euro pro Meter anzusetzen im Vergleich zu ca. 90 Euro pro Meter bei versiegelter Oberfläche. Zusätzlich kann geprüft werden, ob auch Freileitungen zum Einsatz kommen können, die sicher keine optische Bereicherung darstellen und auch aus Sicherheitsgründen nicht optimal sind. Die Verlegungskosten könnten aber gegenüber einer unterirdischen Verlegung noch mal reduziert werden.</p>
<p>Bei den Kosten für die Errichtung der Hausanschlüsse könnte die Wirtschaftlichkeit über die Erhebung von Erschließungskosten vom Grundstückseigentümer verbessert werden. Bei der Versorgung mit Kabel-TV ist dies auch heute mit ca. 400 Euro durchaus üblich. In Finnland wird der Grundstückseigentümer bei der Versorgung mit Glasfaser ebenfalls für die Errichtung der letzten 2.000 Meter finanziell beteiligt. Jede Form von zusätzlichen Erschließungskosten reduziert natürlich die Bereitschaft zur Nutzung des Anschlusses. Aber es hier noch mal auf die Vorteile aus niedrigen Grundstückspreisen und niedrigeren Mieten im ländlichen Raum hingewiesen, die vielleicht die Akzeptanz zusätzlicher Kosten verbessert.</p>
<p>Weitere Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Aufbau einer Glasfaser-basierten und langfristig zukunftssicheren Breitbandinfrastruktur bestehen in der Nutzung von Synergien. Nutzt eine Kommune alle Tiefbauarbeiten im Straßenraum zur Mitverlegung eines Standard-Leerrohres und dem Bau von Schächten oder Muffen, so können nach durchschnittlich 15 Jahren die Mehrzahl der Haushalte (bis auf den eigentlichen Hausanschluss mit Leerrohren erreicht werden, die für den Einzug von Lichtwellenleitern geeignet sind. Dies setzt zunächst den politischen Willen in der Kommune ebenso voraus wie die Erstellung eines Masterplans, nach dem die <a href="http://www.telecomde.com/tag/leerrohr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leerrohr">Leerrohr</a>-Verlegung erfolgen soll, sowie die Bereitstellung der für die Umsetzung erforderlichen Haushaltsmittel für das eigentliche <a href="http://www.telecomde.com/tag/leerrohr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leerrohr">Leerrohr</a> (ca. 2 Euro pro Meter), die Schächte (ca. 400 Euro) und die Zusatzkosten bei der  Verlegung und die Dokumentation (ca. 0,5 Euro pro Meter). Zusammen genommen liegen diese Kosten aber weit unter denjenigen für eine nachträgliche Verlegung (insbesondere in den Strecken mit versiegelten Oberflächen).</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.06.13.png" rel="shadowbox[sbpost-3567];player=img;"><img class="alignnone size-full wp-image-3571" title="Bildschirmfoto 2011-05-03 um 22.06.13" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-2011-05-03-um-22.06.13.png" alt="" width="451" height="310" /></a></p>
<p>Weitere Synergien können gegebenenfalls zusammen mit Stadtwerken oder regionalen Versorgungsunternehmen realisiert werden. Die Anforderung nach einer zeitnahen und regelmäßigen Ablesung der Stromzähler erfordern Lösungen zur Zählerfernablesung. Hierfür ist eine Form von Datenkommunikation erforderlich. Sowohl eine speziell für die Zählerfernablesung eingerichteter DSL- als auch ein Mobilfunk-Dienst sind zu aufwändig und zu teuer. Da käme eine eigene Glasfaseranbindung, die keine laufenden Betriebskosten generiert, gerade richtig. Über eine dedizierte Glasfaser können nicht nur die Zählerdaten übertragen werden, sondern auch zusätzliche Dienste aus dem Smart-Home Bereich realisiert werden. Hierzu könnte z.B. die Videoübertragung für eine laufende Sicherheitsüberwachung gehören.</p>
<p>Wenn der Hausanschluss mittels Micro-Ducts hergestellt wird, können mehrere Fasern gleichzeitig zum Haus gebracht werden. Da sowohl der Breitbandanbieter als auch das Versorgungsunternehmen von der Infrastruktur profitieren können, ist auch eine Kostenbeteiligung bei der Verlegung sinnvoll.</p>
<p>Eine andere potentielle Synergie könnte es mit Stadtwerken geben, die Abwasserkanäle betreiben. Der Vorteile der Kanäle ist, dass es eine direkte Verbindung zwischen einer zentralen Stelle (dem Klärwerk) und jedem einzelnen Haushalt gibt, der Kanal reicht nicht nur bis zur Grundstücksgrenze sondern tatsächlich direkt bis in jedes Gebäude. Die sichere Befestigung von speziellen (V2A)-Leerrohren ist auch in nicht begehbaren Kanälen durch spezielle Roboter möglich. Dies ist allerdings auch mit Kosten verbunden, die je nach Kanal bei 30 bis 80 Euro pro Meter liegen. Nutzt eine Kommune gemeinsam mit den Stadtwerken, die bis Ende 2014 geforderte Dichtigkeitsprüfung aller Kanäle für die gleichzeitige Verlegung von Leerrohren, so können Kosten geteilt werden, da der Grundstückseigentümer auf jeden Fall für die Durchführung der Dichtigkeitsprüfung zahlen muss. Koordinieren die zuständigen Stadtwerke, so können Leerrohre Straßenzugweise verlegt werden und bis Ende 2014 können wesentliche Teile der Kommune ausgebaut sein.</p>
<p>Unter Nutzung der verschiedenen Optionen und dem Aufbau eines geschlossenen Leerrohrnetzes ist es möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse (<a href="http://www.telecomde.com/tag/fttb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FttB">FttB</a> oder <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FttH</a>) unter wirtschaftlichen Prämissen  in dünnbesiedelte Gebiete  zu schaffen. Hierfür bedarf es allerdings eines längerfristig geplanten und zwischen den Partnern gut koordinierten Vorgehens.</p>
<h4>Neue Netz-Monopole oder Koexistenz der Systeme?</h4>
<p>Der Aufbau von Breitbandnetzen nach dem <a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a>-to-the-Curb (FttC) Konzept ist bei dichterer Besiedlung und nicht zu langen Teilnehmeranschlussleiten (TAL) aus Kupferdoppeladern für die Betreiber wirtschaftlich. FttC und FttB (<a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a>-to-the-Building) haben die Glasfaserstrecke vom Netzknoten bis zu den früheren Kabelverzweigern gemeinsam. Während für ein FttB-Netz die Glasfaser bis in die einzelnen Gebäude geführt werden muss, benötigen ADSL und VDSL-Netze an den Standorten der <a href="http://www.telecomde.com/tag/kabelverzweiger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kabelverzweiger">Kabelverzweiger</a> aktive Netzkomponenten, die Outdoor-DSLAMs. Dies sind Multifunktionsgehäuse, in denen insbesondere die Umsetzung von optischen in elektrische Signale und umgekehrt erfolgt. Hierfür sind eine Stromversorgung und eine aktive Kühlung erforderlich. Somit fallen für die Outdoor-DSLAMs neben den einmaligen Investitionskosten von 20.000 bis 25.000 Euro laufende Betriebskosten in Höhe von 5.000 bis 7.000 Euro pro Jahr an. Im Hinblick auf die elektronischen Komponenten und die eingesetzten Rechner ist davon auszugehen, dass die aktive Technik nach ca. fünf Jahren ausgetauscht werden muss. Diese Kosten sind nur in Teilen abhängig von der Anzahl angeschlossener Haushalte und Unternehmen. Daher ist auch in dünn besiedelten  Regionen mit ähnlichen Kosten zu rechnen.</p>
<p>Bei einem durchgängigen Glasfasernetz (FttB oder FttH) entfallen aktive Komponenten (sofern nicht aufgrund der Länge Signalverstärker benötigt werden). Somit können bei einer überschlägigen Kalkulation der Aufbau und Betrieb von Outdoor-DSLAMs gegengerechnet werden gegen den Ausbau eines durchgängigen Netzes auf der Basis von Lichtwellenleitern. Da die Alterung von Lichtwellenleitern aufgrund der Produktionstechnologie und der Materialzusammensetzung heute nicht mehr so problematisch ist wie in den frühen Jahren der Glasfaser, kann von einer Lebensdauer von über 30 Jahren ausgegangen werden. Da die Lichtwellenleiter in Leerrohren verlegt werden, kann im Zweifelsfall mit verhältnismäßig geringem Aufwand austauschen. Die Glasfaser kostet ca. 2,50 Euro pro Meter und ist damit billiger als eine Kupferleitung.</p>
<p>Betrachtet man für einen überschlägigen Kostenvergleich den Betrieb eines VDSL-Netzes über einen Zeitraum von 20 Jahren, ein Zeitraum, der für kommunale Infrastrukturen eher kurz ist, so ergibt sich für einen Outdoor-DSLAM ein Gesamtwert für Errichtung, den dreimaligen Austausch der elektronischen Komponenten und die laufenden jährlichen Betriebskosten (ohne Finanzierungs- und Zinskosten) ein Gesamtbetrag in Höhe von ca. 175.000 Euro. Im ländlichen Raum ist die Anschlussdichte je Outdoor-DSLAM deutlich unter dem Wert in städtischen Regionen. Zum einen ist die Anzahl von Wohneinheiten je Gebäude oft bei eins oder zwei und die größeren Grundstücksflächen führen zu weniger potentiellen Kunden in dem mit VDSL noch erreichbaren Umkreis von ca. 600 Meter um die DSLAMs. Durchschnittlich kann vermutlich mit weniger als 50 Anschlüssen je Outdoor-DSLAM gerechnet werden. Bei deutlich weniger Anschlüssen wird aber vermutlich schnell die Grenze der Wirtschaftlichkeit erreicht, alleine aufgrund der Betriebskosten.</p>
<p>Geht man für die Abschätzung von 40 Anschlüssen je DSLAM im ländlichen Raum aus, so kommt man auf einen Betrag in Höhe von knapp 4.400 Euro je Anschluss. Verzichtet man auf den DSLAM, so könnte man bei gleichen Marktbedingungen und Preisen diesen Wert für den Aufbau des Glasfaseranschlusses nutzen. Es erscheint durchaus realistisch, dass der Grundstückseigentümer mit einmaligen Erschließungskosten beteiligt. 400 Euro könnten ein Ansatz sein. Bei 4.800 Euro und angenommenen durchschnittlichen Anschlusslängen von 500 Metern ergibt sich ein Wert von knapp 10 Euro pro Meter, oder ca. fünf Euro für die Verlegung (das Leerrohr kostet ca. 2,50 Euro pro Meter). Dieser Wert ist nicht üppig und kann nur durch Nutzung aller oben beschriebenen Synergien erreicht werden, auf keinen Fall aber bei einer separaten Verlegung. Diese Überschlagsrechnung berücksichtigt nur die Umverteilung der Kosten für Errichtung und Betrieb des Outdoor-DSLAMs. Einnahmen für die Nutzung des Leerrohr-Anschlussnetzes verbessern die Rechnung.</p>
<p>Über einen solchen Ansatz für den nachhaltigen Breitbandausbau macht der parallele Betrieb eines VDSL-Netzes keinen Sinn. Die im ländlichen Raum ohnehin dünne Wirtschaftlichkeit kann nicht mehr gehalten werden, wenn Teile der Anschlüsse verloren gehen und somit nicht mehr zur Finanzierung der Infrastruktur beitragen. Daher erscheint es sinnvoll, bei Beginn der Planung und Umsetzung den Dialog mit den derzeitigen Betreibern zu suchen und möglicherweise auf tragfähige Kooperationen zu setzen. Dies bietet sich auch bei Betrachtung der Erfolgsfaktoren an. Eine Kommune oder ein Versorgungsunternehmen kann sicher problemlos möglich, mit einem Leerrohrnetz eine weitere passive Infrastruktur zu betreiben. Der Betrieb von Übertragungstechnik und Dienste-Plattformen fällt dagegen eher in das Kompetenz-Spektrum eines Netzbetreibers.</p>
<p>Der parallele Betrieb eines neuen Glasfaser-Netzes und der vorhandenen Kupfer-Doppelader für die reine Telefonie erscheint aus Kostengesichtspunkten unkritisch, da für die Telefonie keine zusätzlichen aktiven Netzkomponenten benötigt werden. Für die Aufteilung des Kabels werden dann aber auch die bisherigen Kabelverzweiger weiterhin benötigt. In die Kalkulation geht dies nicht weiter ein, da keine laufenden Betriebskosten hinter der Ortsvermittlung zu berücksichtigen sind.</p>
<h4>Einnahmepotentiale durch ein Glasfaser-Anschlussnetz</h4>
<p>Die bisherige Betrachtung konzentrierte sich auf die Kostenseite. In dem Geschäftsmodell für VDSL ist die <a href="http://www.telecomde.com/tag/teilnehmeranschlussleitung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teilnehmeranschlussleitung">Teilnehmeranschlussleitung</a> eine Komponente in der Preiskalkulation, die nach der Festlegung durch die Bundesnetzagentur derzeit mit 10,08 Euro pro Monat veranschlagt wird. Dieser Wert gilt insbesondere auch dann, wenn ein Wettbewerber der Deutschen <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> die Teilnehmeranschlussleitung anmietet. Die Kosten für Errichtung und Betrieb der Outdoor-DSLAMs geht separat in die Preiskalkulation ein. Setzt man den Preis der heutigen Kupfer-TAL auch für die Glasfaser-TAL an, so kommt man über einen 20-Jahres-Zeitraum auf ein Erlöspotential in Höhe von 2.419 Euro. Da auch die Stadtwerke oder der Energieversorger den Bedarf an einer Kommunikationsstrecke in jedes Haus hat, könnte ein rechnerischer Wert auf der Höhe der halben TAL-Miete angesetzt werden (ist das Versorgungsunternehmen selber Betreiber des passiven Anschlussnetzes ist dies ein rein rechnerischer Wert). Somit können weitere 1.209 Euro als Einnahme angenommen werden. Darüber hinaus wird die Möglichkeit zur Erzielung weiterer Erlöse schwierig, da höhere Preise nur bei Realisierung zusätzlicher Wertschöpfung wie der Beleuchtung der Glasfaser, dem Betrieb von Übertragungstechnik und einer Diensteplattform durch zu setzen sein werden. Hierfür sind dann allerdings auch Investitionen und Betriebskosten gegen zu rechnen.</p>
<p>Diese Gesamterlöse von 3.600 Euro können zusätzlich zu den Kosteneinsparungen für den Netzausbau herangezogen werden. Somit ergäbe sich bei einer Streckenlänge von 500 Metern ein theoretischer Wert von knapp 17 Euro pro Meter für die Verlegung der Anschlussleitung. Diese Rechnung ist zwar aufgrund der nicht berücksichtigten Zinseffekte über den Zeitraum ungenau und enthält auch keine Kosten für den Netzabschluss im Haus, in dem die optischen Signale wieder in elektrische umgesetzt werden müssen. Trotzdem zeigt die Abschätzung, dass gerade auch im ländlichen Raum der Aufbau eines durchgängigen Glasfasernetzes bis zum Hausanschluss wirtschaftlich realisierbar ist.</p>
<h4>Fazit: <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaserausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaserausbau">Glasfaserausbau</a> ist auch im ländlichen Raum wirtschaftlich</h4>
<p>In Ballungsgebieten schreitet der Glasfaserausbau trotz bereits guter Versorgung mit VDSL zügig voran. Dabei ist mit den Leistungswerten von VDSL in nächster Zeit kein Engpass in der <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a> abzusehen – sofern der Bedarf an schnelleren Upload-Lösungen nicht unerwartet schnell ansteigt. VDSL ist auch in Mittelstädten wirtschaftlich und sorgt für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a>.</p>
<p>Nur bei dünnerer Besiedelung mit langen Kupferstrecken hinter dem DSLAM wird es eng mit der Wirtschaftlichkeit eines VDSL-Ausbaus und dabei bringt auch der Ausgleich einer Deckungslücke mit Fördermitteln nur begrenzt eine Lösung. Falls VDSL nicht ausgebaut werden kann, bleiben als Alternativen Funklösungen, allen voran mit LTE. Aber auch Satelliten-DSL kann fast überall genutzt werden, wo kein wirtschaftlicher Ausbau möglich ist. Dies sichert allerdings nur die Grundversorgung und Bandbreiten wie mit VDSL sind mit Funklösungen in der Regel nicht zu erreichen.</p>
<p>Der Ausbau mit Glasfaser ist aber auch eine Alternative in Mittel- und Kleinstädten und selbst viele dörfliche Strukturen könnten mit Glasfaser versorgt werden. Dies setzt allerdings eine Reihe von Gegebenheiten voraus, die nicht immer erfüllt werden:</p>
<p>•	Kommunen müssen den politischen Willen zur Umsetzung bekunden und langfristig den Ausbau von Leerrohren nach einem Masterplan verfolgen<br />
•	Alle möglichen Synergien für Kosteneinsparungen müssen genutzt werden (Verlegung im Beilauf, Verlegung bei Kanalsanierungen, Nutzung von Freileitungsstrecken)<br />
•	Versorgungsunternehmen sollten als Partner gewonnen werden, vielleicht auch als Betreiber der passiven Infrastrukturen<br />
•	Geschäftsmodelle müssen neu gestaltet werden und neben dem Ausbau des Leerrohrnetzes müssen langfristige Kooperationen mit Betreibern von aktiver Systemtechnik und Dienste-Plattformen gewonnen werden, z.B. die heute in der Ausbauregion aktiven Telekommunikationsanbieter<br />
•	Grundstückseigentümer müssen sich beteiligen durch Beiträge zu den Erschließungskosten und der Gewährung von Grundstückseigentümererklärungen<br />
•	Da der Prozess über eine Reihe von Jahren läuft, sollte eine laufende Projektkoordination eingerichtet werden</p>
<p>Auf diesem Wege entsteht eine unmittelbar umsetzbare Alternative zum Ausbau in dünn besiedelten Regionen, in denen ein Ausbau mit VDSL-Technologie (Fiber-to-the-Curb) auch dann unwirtschaftlich bleibt, wenn ein einmaliger Zuschuss aus einem Förderprogramm gezahlt wird.</p>
<p>Gleichzeitig kann in den Regionen (z.B. Mittelstädten), die heute mit VDSL ausgebaut werden, mithilfe des vorgeschlagenen Vorgehens ein Investitionen-schonender Aufbau eines passiven Anschlussnetzes betrieben werden, das in einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren für einen Umstieg auf einen Glasfaserhausanschluss genutzt werden kann. Eine Kooperation mit Versorgungsunternehmen und Netzbetreibern erscheint für Kommunen und Kreise auf jeden Fall unabdingbar.</p>
<p>Mit klarer Strategie und konsequenter Umsetzung muss der Aufbau eines Glasfasernetzes in Deutschland nicht zusätzliche Milliardenbeträge aus Haushaltsmitteln verschlingen.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (<a href="http://www.telecomde.com/tag/telecomde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TelecomDE">TelecomDE</a>.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/dsl/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Kabel Deutschland baut erstmals in Berlin Glasfaser bis ins Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kabel Deutschland (KD) und das Berliner Wohnungsunternehmen GESOBAU AG versorgen ab dem 1. Januar 2012 das Märkische Viertel und das Weddinger Quartier Schillerhöhe erstmals in Berlin und exklusiv für die GESOBAU-Bestände über ein Glasfaser-Breitbandnetz – ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/04/KDG_HQ.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3549];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3550" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="KDG_HQ" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/04/KDG_HQ-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a><a href="http://www.telecomde.com/tag/kabel-deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with kabel deutschland">Kabel Deutschland</a> (KD) und das Berliner Wohnungsunternehmen GESOBAU AG versorgen ab dem 1. Januar 2012 das Märkische Viertel und das Weddinger Quartier Schillerhöhe erstmals in <a href="http://www.telecomde.com/tag/berlin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berlin">Berlin</a> und exklusiv für die GESOBAU-Bestände über ein <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-<a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandnetz">Breitbandnetz</a> – sowohl in der Netzebene 3 als auch in den Hausverteilernetzen, der Netzebene 4. Darüber hinaus erneuert die GESOBAU in ihren Beständen in Wilmersdorf, Wedding und Borsigwalde die Hausverteilnetze (Netzebene 4, NE4) und verlegt neue Breitbandkabel von den Anschlussstellen im Keller bis in die Wohnungen.</p>
<h4>Investitionen in Kabelnetz von Reinickendorf, Wedding und Wilmersdorf</h4>
<p>Mehr als drei Millionen Euro investiert Kabel <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> in die leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur und dadurch in den Zugang zu einer modernen Medienversorgung für die Mieter der GESOBAU. Seitens der GESOBAU werden weitere 5,2 Mio. Euro in die Anschlussleitungen innerhalb der Häuser investiert. Kabel <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> verlegt bis 2012 im Märkischen Viertel und in der Weddinger Schillerhöhe Glasfaser-Breitbandnetze und die Zuleitungen bis in die Häuser (Netzebene 3, NE3). In Borsigwalde, Wilmersdorf sowie im Wedding bestehen bereits moderne Breitbandnetze von Kabel <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a>. Alle Haushalte in diesen Gebieten werden im Laufe des Jahres an diese modernen Breitbandkabelnetze angeschlossen.</p>
<p>Für die Modernisierung des Kabelnetzes sowie die Versorgung mit attraktiven digitalen Produkten hatte die GESOBAU im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung mit Kabel Deutschland den passenden Partner gefunden. „Durch die Aufrüstung der NE4 und den Anschluss unserer Wohnungen an dieses berlinweit größte Glasfaser-Breitbandnetz von Kabel Deutschland unterstützen wir auch die Strategie des Berliner Senats, der den Aufbau eines flächendeckenden glasfaserbasierten Zugangsnetzes in den nächsten Jahren anstrebt“, sagt Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU.</p>
<p>Im Zuge des Glasfaserkabelausbaus werden in den Objekten der GESOBAU zwei neue Kopfstellen errichtet. Parallel werden auf mehr als 10 km Tiefbauarbeiten durchgeführt und rund 30 km Glasfaserkabel verlegt. In den Häusern werden zusätzlich 590 neue Hausübergabepunkte errichtet. Diese verbinden die Übertragungstechnik der Glasfaser mit den Kabelnetzen innerhalb der Gebäude. „Durch die Investitionen erhalten die Mieter der GESOBAU Zugang zu einer umfangreichen Medienversorgung, deren Kapazität nicht nur aktuellen Anforderungen gerecht wird, sondern auch für zukünftige Entwicklungen im Multimediamarkt gerüstet ist“, sagt Christian Biechteler, Direktor Vertrieb Großkunden Wohnungswirtschaft von Kabel Deutschland.</p>
<h4>Viele Vorteile für die Mieter</h4>
<p>Neben bis zu 32 analogen TV- und einer Vielzahl an Hörfunkprogrammen stehen den Mietern ohne monatliche Zusatzkosten bis zu 100 digitale TV- und mehr als 70 digitale Radioprogramme zur Verfügung. Im Preis, der auch zukünftig über die Betriebskosten bezahlt wird, ist auch ein Digital Receiver sowie die erforderliche Smartcard für den Empfang verschlüsselter digitaler Programme enthalten. Zusätzlich erhalten die Bewohner Zugang zu sieben verschiedenen Fremdsprachenprogrammen: ATV Avrupa (türkisch), TV Polonia (polnisch), RTR-Planeta (russisch), HRT1 (serbo-kroatisch), MBC One (arabisch).</p>
<p>Die HD-Programme Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD sind im digitalen Angebot enthalten. Zusätzliche TV-Sender, darunter weitere HD-Programme, können im Abonnement jederzeit gegen Aufpreis direkt bei Kabel Deutschland hinzu gebucht werden.<br />
Das moderne Kabelnetz, das aus leistungsfähigen Glasfaser- und Koaxialkabeln besteht, und der neue Datenübertragungsstandard DOCSIS 3.0 ermöglichen besonders hohe Geschwindigkeiten im Internet. Derzeit sind in Berlin bis zu 100 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit möglich. Bei dieser Maximalgeschwindigkeit können Kunden über das moderne Kabel-Glasfaser-Netz rund sechsmal schneller surfen als mit herkömmlichem 16 Mbit/s-DSL. Je nach Bedarf haben Interessenten die Wahl zwischen verschiedenen Einzel- und Paketangeboten.</p>
<p>via <a href="http://www.kabeldeutschland.com/" target="_blank">http://www.kabeldeutschland.com/</a></p>
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		<title>TelecomDE zu Internet, Demokratie und Politik</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internet verändert in zunehmenden Maße Lebensgewohnheiten im beruflichen und privaten Umfeld. Dabei sind die Einstellung und der Abruf von Informationen zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort nur eine Facette. Emails verdrängen Briefe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" rel="shadowbox[sbpost-3555];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" alt="" width="105" height="160" /></a>Das Internet verändert in zunehmenden Maße Lebensgewohnheiten im beruflichen und privaten Umfeld. Dabei sind die Einstellung und der Abruf von Informationen zu jeder Zeit und an nahezu jedem Ort nur eine Facette. Emails verdrängen Briefe und Faxe, selbst für rechtssichere Kommunikation, die bislang Papierform erforderte, entstehen z.B. mit der „De-mail“ Alternativen im Online-Bereich. Die „De-mail“ soll insbesondere die Kommunikation zwischen Bürgern und der öffentlichen Verwaltung erleichtern und Medienbrüche beseitigen, aber auch Verträge können auf diesem Wege rechtsverbindlich geschlossen werden.</p>
<p>In ähnlicher Weise wie die rechtssichere Kommunikation sind andere Anwendungen aus dem Bereich des eGovernment über das Medium Internet zu werten, als Mittel zur Effizienzsteigerung und der Erleichterung. Mit dem eigentlichen politischen Handeln haben diese Anwendungen allerdings so gut wie nichts zu tun.</p>
<p>In diesen Bereich stoßen allerdings mit zunehmender Kraft die sozialen Netzwerke, die erstmals 1997 auf den Markt gekommen sind. Anfangs war die Anwendung zu komplex und der Nutzen zu wenig transparent. Außerdem war die Breitbandinfrastruktur zu diesem Zeitpunkt noch nicht gut genug ausgebaut und mit Analoganschluss und Modem dauert der Seitenaufbau meist inakzeptabel lange. Ein weiteres Hindernis für die Massenanwendung war sicher auch die geringe Verfügbarkeit von Digitalfotos.</p>
<p>Ab 2004 waren viele Voraussetzungen für eine Verbreitung von sozialen Netzwerken wesentlich besser, die Breitbandinfrastruktur über ADSL oder Kabelmodem war in den Ballungsgebieten schon ausgebaut und Digitalkameras verdrängten die analoge Photographie. Mit der Verfügbarkeit von Open-Source Software-Tools wie das Datenbank-Programm MySQL konnten ohne die Barriere hoher Lizenzgebühren Anwendungen programmiert werden. Konsequenterweise entstanden mehr oder weniger zeitgleich eine Reihe von sozialen Netzwerken für unterschiedliche Zielgruppen und mit teils unterschiedlicher Funktionalität, von denen einige auch heute noch online sind wie z.B. Facebook, MySpace, orkut oder LinkedIn. Zunächst hatte MySpace die größeren Nutzerzahlen als Facebook. Durch intelligente Produktgestaltung und eine anwendungsgerechte Gestaltung hat Facebook dann aber alle anderen Netzwerke weit überholt, so dass mittlerweile (Anfang 2011) mehr als 600 Millionen Nutzer regelmäßig das Netzwerk nutzen, bei MySpace sind immerhin auch ca. 300 Millionen Nutzer registriert.</p>
<p>Die sozialen Netzwerke profitieren von der Bereitschaft insbesondere der jüngeren Bevölkerung nicht nur vorhandene Inhalte zu konsumieren, sondern selber eigene Inhalte zu generieren und dabei auch persönliche Informationen online zu stellen. Ein Kernnutzen ist sicher die Pflege von Kontakten und die Gewinnung neuer Bekanntschaften. Die Kommunikation zwischen Bekannten über die Netzwerke verdrängt dabei sogar den Austausch über das „klassische“ Medium Email. Die Möglichkeit, eigene Inhalte einzustellen und diese schnell im Kreis der Bekannten zu verteilen, schafft die Voraussetzung schnell auf Ereignisse zu reagieren und Meinungen Online zu diskutieren.</p>
<p>Die diskutierten Inhalte können ein breites Spektrum abdecken, z.B. Musik, Filme und Partys aber auch politische Themen abdecken. Auffällig war der Einfluss der sozialen Netzwerke und insbesondere von Facebook im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfes von Obama Ende 2008. Auf diesem Wege konnten erstaunlich viele Wahlhelfer motiviert und Wahlkampfspenden eingesammelt werden. Seither versuchen viele Politiker diesen Erfolg zu kopieren und man findet die meisten Politiker mit einer eigenen Seite bei Facebook.</p>
<p>Ebenfalls im Jahr 2008 wurde in Kolumbien über Facebook eine umfassende Protestaktion gegen die kolumbianische Guerilla-Organisation FARC organisiert, die eine Million Menschen auf die Straße gebracht hat. Eine Aktion über soziale Netzwerke kann offensichtlich dann besonders effizient erfolgen, wenn die die Nutzer emotional betroffen sind, wie dies wohl in Kolumbien der Fall war nach langen Jahren des Terrors.</p>
<p>Ein interessantes Beispiel für die Rolle der sozialen Netzwerke ist der Fall des ehemaligen Bundesverteidigungsministers zu Guttenberg. Nachdem es immer offenkundiger wurde, dass der Ex-Verteidigungsminister seinen Doktortitel mit nicht legalen Mitteln erschlichen hat und das Krisenmanagement eher stümperhaft erfolgte, schien die Regierung wieder zur Tagesordnung übergehen wollte, bildete sich Widerstand aus dem akademischen Umfeld. Hierfür war das Netzwerk Facebook eine ideale Basis. Erstaunlich ist, dass innerhalb kurzer Zeit über Facebook ein offener Brief von über 60.000 Akademikern und Unterstützern mit vollem Namen unterschrieben wurde. Für diese eher zurückhaltende Zielgruppe ist das eine erstaunlich hohe Zahl. Ob der offene Brief eine Rolle bei dem kurz darauf erfolgenden Rücktritt spielte, ist natürlich nicht festzustellen. Parallel zu der Bewegung der betroffenen Akademiker haben sich auch die Unterstützer von zu Guttenberg bei Facebook organisiert. Der Fall zeigt, wie ein Vorfall polarisierend wirken kann und in der Wirkung durch die sozialen Netzwerke und die Rückwirkung aus dem Kreis der Bekannten verstärkend wirkt.</p>
<p>Bei den aktuellen Revolutionen in Nordafrika hat das Internet und insbesondere wieder Facebook. Das soziale Netzwerk hat bei fehlender freier Presse für einen unzensierten Informationsaustausch gesorgt und gleichzeitig die Organisation von räumlich getrennten Gruppen ermöglicht. So spielt das Internet in allen Regionen mit zensiertem und begrenztem Informationszugang eine Alternative, die sich einer staatlichen Kontrolle weitgehend entzieht. Auch in China hat die Regierung schon mehrfach Aktionen gegen das Internet mit seiner selbstorganisierenden dezentralen Struktur durchgeführt und versucht das Internet zu kontrollieren. Auf Dauer werden solche Aktionen aber vermutlich nicht erfolgreich sein.</p>
<p>Über das Medium Internet und die sozialen Netzwerke werden somit Kommunikations- und Vernetzungsplattformen geschaffen, die räumliche, zeitliche und soziale Grenzen sprengen und eine unmittelbare Verbindung mit vielen anderen ermöglichen, die sich Großteils nicht mal persönlich kennen. Der Erfolgsfaktor einer einfachen und intuitiven Benutzeroberfläche hilft dabei, die Nutzung in einem weiten Kreis der Bevölkerung und über unterschiedliche Kulturkreise hinweg zu ermöglichen.</p>
<p>Welche Auswirkung können gerade soziale Netzwerke auf die politische Willensbildung und das politische Handel haben? Die Tatsache, dass die meisten Politiker heute ein eigenes Profil bei Facebook und anderen sozialen Plattformen haben bzw. diese durch ihre Büros betreiben lassen, ändert zunächst nicht viel im politischen Meinungsbildungsprozess. Andererseits haben Bürger durch die sozialen Netzwerke eine einfache und unmittelbare Möglichkeit gefunden, Meinungen zu äußern und mit anderen in einen Austausch einzutreten. Zunächst ist dies eine deutliche Erweiterung der früheren „Stammtisch-Diskussionen“. Auf diesem Wege können wieder größere Bevölkerungskreise für politische Themen und den Entscheidungsprozess interessieren. Die Entwicklung kann sich in Richtung einer direkteren Einflussnahme, quasi vergleichbar mit unkontrollierten und nicht-offiziellen Volksabstimmungen erweitern. Dabei können Aktivitäten im Internet unter Umständen die Rolle der etablierten Parteistrukturen unterlaufen oder einen Bypass zu den politischen Parteien bilden.</p>
<p>Eine solche Entwicklung muss keineswegs nur positiv wirken, da der Prozess der Meinungsbildung im Internet keinen demokratisch kontrollierten Abläufen entspricht. Mit der richtigen Auswahl und Aufbereitung von Fakten lassen sich Nutzer auf der emotionalen Ebene und unter Missachtung rationaler Argumente beeinflussen. Abstimmungen im Internet und in Foren sozialer Netzwerke sind eigentlich nie auch nur annähernd repräsentativ, da die Grundgesamtheit nicht bekannt ist und die Regeln repräsentativer Befragung nicht eingehalten oder kontrolliert werden können. Durch gefälschte – oder vielleicht sogar gekaufte Identitäten lassen sich so genannte Abstimmungen in die gewünschte Richtung manipulieren.</p>
<p>Dieses Risiko ist aber nicht Internet-spezifisch. Insbesondere Themen mit emotionaler Aufladung werden oft ohne gesicherte Faktenlage diskutiert und bewertet. Ein aktuelles Beispiel ist die Risiko-Diskussion um die Nutzung der Kernenergie. Mit Ängsten und komplexen Zusammenhängen lässt sich durch Simplifizierung und emotionale Aufbereitung eine Grundstimmung erzeugen, die über soziale Netzwerke leicht multiplizierbar ist und durch die Verkürzung von Argumentationen eingängig wird. Hierin liegt sicher eine der Gefahren von Diskussionen und Meinungsbildung über soziale Netzwerke. Auf der anderen Seite zeigt das Beispiel von Wikipedia, dass selbst eine chaotische Form der Wissensgenerierung bei Schaffung einer selbstorganisierten Struktur zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen kann. Wikipedia ist heute die vermutlich weltweit umfangreichste Sammlung von lexikalischem Wissen und vor allem wesentlich aktueller als jedes gedruckte Lexikon. Dabei werden Fehler durch die Mitwirkung eines großen Kreises von freiwilligen Lektoren in kurzer Zeit gefunden und beseitigt. Die bewusste Fälschung oder Verfälschung ist zwar nicht ausgeschlossen, aber die Wahrscheinlichkeit einer sehr schnellen Korrektur ist ein ausgleichendes Regulativ. In der Anfangszeit von Wikipedia wurde dies von Vertretern der klassischen Medien und der „Wissensgesellschaft“ noch anders gesehen.</p>
<p>Selbst Organisationen wie WikiLeaks entfalten ihre Bedeutung, indem nicht-öffentliche Quellen einer breiteren Schicht interessierter Nutzung zugänglich gemacht werden. Dieses Vorgehen ist nicht neu, sowohl im Rahmen des investigativen Journalismus als auch in der Industriespionage wird das Ziel verfolgt, als geheim eingestufte Informationen aufzudecken. Grundsätzlich ist Transparenz eine sinnvolle Größe, sofern hierdurch einzelnen Personen oder Gruppen kein Schaden zugefügt wird. Das Beispiel von Präsident Nixon und der Watergate-Skandal sind ein gutes Beispiel für das Wirken investigativer Aufklärung.</p>
<p>Um die Energie der politischen Internet-Aktiven konstruktiv nutzen zu können, ist es notwendig, dass nicht nur die Gegner einer strittigen Angelegenheit vertreten sind. Derzeit sind die Gegner im Vorteil bei Internet-Aktionen und die „Sprachlosigkeit“ oder Abwesenheit der Befürworter verhindert den konstruktiven Dialog. Dies wird deutlich bei den Revolutionen in Nordafrika oder bei den Stuttgart-21 Demonstrationen. Selbst wenn sich die Vertreter unterschiedlicher Positionen in Gruppen organisieren, so gibt es heute kaum eine Kommunikation zwischen den getrennten Gruppen. Solange es bei der Kommunikation innerhalb der Gruppen bleibt, wird für den demokratischen Prozess kein besonderer Fortschritt erreicht.</p>
<p>Für den Dialog unterschiedlicher Interessenvertreter bedarf es für einen Erfolg einem strukturierten Prozess und einer Moderation in ähnlicher Weise wie bei einem Schlichtungsverfahren. Für die Umsetzung in sozialen Netzwerken sind wohl weitere Innovationen erforderlich. Für die Rolle des Moderators ist eine neutrale und allseits akzeptierte Institution erforderlich.</p>
<p>Grundsätzlich bietet das Internet und hier ganz besonders die sozialen Netzwerke eine gute Chance, Demokratie zu stärken und Bürger wieder an den politischen Prozess heran zu führen und eine Teilhabe zu ermöglichen, die die politischen Parteien offensichtlich nicht in gleicher Weise schaffen. Es bedarf allerdings noch einer Struktur und eines selbstorganisierenden Prozesses vergleichbar Wikipedia, um einen offensichtlichen Missbrauch einzuschränken. Insbesondere ist es unabdingbar, dass die politischen Parteien und Organisationen selber aktiv mit dem Medium umgehen und offene Diskussionen fördern.</p>
<p>Auf dieser Basis kann die breite Intelligenz neue Potenziale entfalten, die im Sinne der Bürgerbeteiligung nicht nur für die emotional wirksamen Themen genutzt werden kann, sondern als Vorbereitung zur breiten Entscheidungsfindung. Mit eParticipation wird dies bereits in ausgewählten Projekten wie Planfeststellungsverfahren oder Bürgerhaushalten genutzt. Eine breite Bürgerbeteiligung kann das vorhandene Wissen und die Erfahrung der Bevölkerung nutzbringend eingesetzt werden. Dabei sollte der breite Diskurs über unterschiedliche Fragestellungen mit Internet-Applikationen nicht mit der Einführung einer allgemeinen direkten Demokratie missverstanden werden. Allerdings kann die Grundlage für Entscheidungen verbessert werden und zusätzliche Alternativen abgewogen werden. Vermutlich gelingt es so, die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen einzugrenzen. Es macht auf der anderen Seite aber sicher keinen Sinn, politische Entscheidung über reine Mehrheitsentscheidungen und Online-Abstimmungen zu fällen.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (<a href="http://www.telecomde.com/tag/telecomde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TelecomDE">TelecomDE</a>.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/dsl/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>BnetzA schlägt neue Entgelte für die &#8220;goldene Meile&#8221; vor</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:38:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Entgeltvorschlag für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die sog. letzte Meile, veröffentlicht. Danach ist vorgesehen, dass die Telekom Deutschland GmbH ihren Wettbewerbern die TAL ab dem 1. April 2011 für monatlich 10,08 Euro überlassen muss. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/bnalogo.png" rel="shadowbox[sbpost-3535];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-162" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="bnalogo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/bnalogo.png" alt="" width="160" height="90" /></a>Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> hat heute ihren Entgeltvorschlag für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/teilnehmeranschlussleitung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teilnehmeranschlussleitung">Teilnehmeranschlussleitung</a> (<a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a>), die sog. letzte Meile, veröffentlicht. Danach ist vorgesehen, dass die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> GmbH ihren Wettbewerbern die <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a> ab dem 1. April 2011 für monatlich 10,08 Euro überlassen muss. Bisher durfte die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom-deutschland-gmbh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom Deutschland GmbH">Telekom Deutschland GmbH</a> ihren Wettbewerbern 10,20 Euro im Monat für die Anmietung der &#8220;letzten Meile&#8221; berechnen. Sie selbst hatte Mitte Januar eine Erhöhung auf 12,90 Euro bei der Bundesnetzagentur beantragt. Für den Zugang zur <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a> an einem <a href="http://www.telecomde.com/tag/kabelverzweiger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kabelverzweiger">Kabelverzweiger</a>, das sind die grauen Kästen am Straßenrand, darf die Telekom Deutschland GmbH nach dem Entscheidungsentwurf künftig 7,17 Euro statt bisher 7,21 Euro verlangen.</p>
<p>&#8220;Der heute veröffentliche Entgeltvorschlag ist das Ergebnis sehr intensiver Prüfungen und eines transparenten Beschlusskammerverfahrens während der vergangenen Wochen. Dabei hat sich gezeigt, dass die aktuellen Werte der meisten Kalkulationsbestandteile für die Teilnehmeranschlussleitung von den Ansätzen der letzten Genehmigungsrunde vor zwei Jahren &#8211; teilweise deutlich &#8211; abweichen. So ist insbesondere eine Erhöhung des Investitionswertes zu verzeichnen, die sich durch mehrere gestiegene Preispositionen (u. a. Tiefbaupreise), reduzierte Verbundvorteile bei der Mitverlegung anderer Infrastruktur und einen Rückgang der Beschaltung der kupferbasierten Anschlussnetze erklärt. Der Zunahme des Investitionswerts stehen allerdings effizienzorientierte Kostensenkungen anderer Kalkulationsbestandteile, wie etwa bei den Miet- und Betriebskosten sowie den Entstörkosten, gegenüber. Diese insgesamt gegenläufigen Effekte kompensieren sich weitgehend, so dass im Ergebnis nur die jetzt vorgeschlagene leichte Entgeltabsenkung gerechtfertigt ist&#8221;, erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.</p>
<p>Für die Ermittlung der maßgeblichen Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung hat die zuständige Beschlusskammer neben Kostennachweisen der Telekom Deutschland GmbH wie in den Genehmigungsrunden der vergangenen Jahre auch dieses Mal auf das Kostenmodell des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK), Bad Honnef, sowie auf aktuelle Wiederbeschaffungswerte für die Errichtung eines effizienten Anschlussnetzes zurückgegriffen.</p>
<p>&#8220;Wir haben an unserem bereits seit über zehn Jahren praktizierten und bewährten Ansatz festgehalten, die Entgelte auf der Basis aktueller Wiederbeschaffungskosten zu ermitteln, weil hierdurch am besten Anreize für Investitionen in moderne Netze gesetzt werden. Demgegenüber würde ein zu niedriger Preis bereits getätigte Investitionen entwerten sowie neue beeinträchtigen und damit den Regulierungszielen zuwider laufen. Die vorgeschlagenen Entgelte bieten daher Gewähr für stabile und berechenbare Rahmenbedingungen im deutschen Telekommunikationsmarkt&#8221;, betonte Kurth.</p>
<p>Erstmals können die <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal-entgelte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL-Entgelte">TAL-Entgelte</a> nicht sofort verbindlich in Kraft treten, weil zunächst ein nationales Konsultations- und ein <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-weites Konsolidierungsverfahren zu den Entscheidungsentwürfen durchgeführt werden müssen. Da bei dieser Verfahrensweise Fristvorgaben einzuhalten sind und eine endgültige Entscheidung wahrscheinlich erst Ende des zweiten Quartals 2011 ergehen kann, sind die vorgeschlagenen Entgelte ab dem 1. April 2011 zunächst vorläufig genehmigt worden. Damit soll eine Genehmigungslücke bis zum Abschluss des Konsultations- und Konsolidierungsverfahrens und daraus resultierende mögliche negative Auswirkungen und Risiken zu Lasten der Telekom Deutschland GmbH und der TAL-Nachfrager vermieden werden. Die endgültigen Entscheidungen werden dann rückwirkend ab dem 1. April 2011 gelten und die vorläufigen Entscheidungen ersetzen.</p>
<p>Die Entscheidungsentwürfe werden voraussichtlich am 6. April 2011 im Amtsblatt der Bundesnetzagentur zur nationalen Konsultation veröffentlicht. Für interessierte Parteien besteht dann Gelegenheit, zu den beabsichtigen Entscheidungen Stellung zu nehmen. Die Ergebnisse der Konsultation werden danach wiederum im Amtsblatt der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Anschließend werden die Entscheidungsentwürfe der <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu-kommission/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU-Kommission">EU-Kommission</a> und den nationalen Regulierungsbehörden der übrigen EU-Mitgliedstaaten übermittelt, die dann innerhalb eines Monats Stellungnahmen abgeben können. Im Anschluss daran kann die endgültige Entscheidung bekannt gegeben werden.</p>
<p>Im Konsultationsentwurf ist eine Befristung der Genehmigung bis zum 30. Juni 2013 vorgesehen.</p>
<p>Neben den Entgeltvorschlägen für die TAL-Überlassungsentgelte hat die Bundesnetzagentur heute auch neue Entgelte ab dem 1. April 2011 für den Zugang zur TAL an einem sog. Schaltverteiler bekannt gegeben.</p>
<p>In der heutigen Entscheidung wurde zum einen das monatliche Überlassungsentgelt für den TAL-Zugang an einem Schaltverteiler festgelegt, das künftig 8,01 Euro beträgt. Zum anderen bestimmt die Entscheidung Pauschalentgelte der wesentlichen Komponenten und Montageleistungen bei der Errichtung eines Schaltverteilers.</p>
<p>&#8220;Im Rahmen der Entgeltprüfung konnten wir zusätzliche Erkenntnisse aus der erfreulichen Zunahme von Schaltverteilerbereitstellungen seit der letzten <a href="http://www.telecomde.com/tag/entgeltentscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgeltentscheidung">Entgeltentscheidung</a> gewinnen. Dies wurde bei der Festlegung der Entgelte berücksichtigt. Die künftigen Entgelte machen den Zugang zu TAL an Schaltverteilern für Wettbewerber der Telekom und damit auch die Erschließung weißer Flecken für <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitband/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitband">Breitband</a> noch attraktiver&#8221;, erklärte Präsident Kurth.</p>
<p>Einen Schaltverteiler muss die Telekom Deutschland GmbH in einem bisher mit Breitband nicht oder nur schlecht erschlossenen Ort in der Regel am Ortseingang aufbauen. Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen aufwendigen Tiefbauarbeiten.</p>
<p>Bereits Anfang letzter Woche hatte die Bundesnetzagentur ihre Entscheidung zu den künftigen Regulierungsbedingungen für den Zugang zur &#8220;letzten Meile&#8221; der Telekom Deutschland GmbH bekannt gegeben. Danach bleibt das Unternehmen zur Zugangsgewährung zu ihren klassischen Kupfer-TAL, zur Kollokation, zur Zugangsgewährung in ihre Multifunktionsgehäuse und zu ihren Kabelleerrohren, zur Nichtdiskriminierung und zur Vorlage der abgeschlossenen TAL-Verträge bei der Bundesnetzagentur verpflichtet. Die Entgelte für die Zugangsgewährung zu ihren Kupfer-TAL muss sie sich auch künftig von der Bundesnetzagentur nach dem Maßstab der Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung genehmigen lassen. Auf dieser Maßgabe gründet der heute vorgestellte Entscheidungsvorschlag für neue TAL-Entgelte ab dem 1. April 2011.</p>
<p>Darüber hinaus ist der Telekom Deutschland GmbH auferlegt worden, ihren Konkurrenten auch einen diskriminierungsfreien Zugang zu ihren neu verlegten reinen <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-TAL zu gewähren. Die Entgelte hierfür unterliegen nach den neuen Regulierungsverfügung allerdings zunächst der Ex-post-Kontrolle; sie sind daher nicht Gegenstand des aktuellen TAL-Entgeltverfahrens.</p>
<p>via <a href="http://www.bundesnetzagentur.de " target="_blank">www.bundesnetzagentur.de </a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Al Franken über Netzneutralität auf der SXSW</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 20:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<title>VATM: Regierungsbeschluss zur TKG-Novelle schafft verbesserte Investitionsmöglichkeiten</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 12:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Der Beschluss der Bundesregierung zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht in weiten Teilen in die richtige Richtung. Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen wir im Wesentlichen jenseits der politisch intensiv diskutierten Themen, etwa bei der Optimierung der Regelungen für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" rel="shadowbox[sbpost-3501];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-444" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="vatm_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" alt="" width="133" height="44" /></a>„Der Beschluss der Bundesregierung zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht in weiten Teilen in die richtige Richtung. Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen wir im Wesentlichen jenseits der politisch intensiv diskutierten Themen, etwa bei der Optimierung der Regelungen für Geschäftskundenanbieter oder aber auch für Mehrwertdiensteanbieter. Besonders wichtig für den Standort <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> und den Ausbau der modernen TK-Infrastruktur ist, dass die Novelle vorsieht, möglichst alle Investitionsmöglichkeiten zu nutzen und alle Investoren einzubeziehen&#8221;, lautet die erste Reaktion von <a href="http://www.telecomde.com/tag/jurgen-grutzner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jürgen Grützner">Jürgen Grützner</a>, Geschäftsführer des <a href="http://www.telecomde.com/tag/vatm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VATM">VATM</a>, auf die heute veröffentlichte Kabinettsentscheidung. So soll es insbesondere keine regulatorischen Vorgaben geben, die einzelne Unternehmen oder <a href="http://www.telecomde.com/tag/geschaftsmodelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschäftsmodelle">Geschäftsmodelle</a> bevorzugen. Seit 2002 tragen die TK-Wettbewerber mehr als die Hälfte der TK-Investitionen, im Jahr 2010 waren es fast 60 Prozent.</p>
<p>Wichtig sei, dass das Gleichgewicht im Markt auch im weiteren Verlauf der Beratungen in Bundesrat und Bundestag gewahrt bleibe, unterstreicht der VATM-Geschäftsführer. Äußerst kontraproduktiv wären staatliche Interventionen wie etwa die Einführung eines Breitbanduniversaldienstes. „Durch einen solchen Universaldienst würde ein flächendeckender <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> nicht vorangetrieben, sondern im Gegenteil um Jahre verzögert und – zu Lasten der Steuerzahler – enorm verteuert &#8220;, sagt Grützner. Nachbesserungsbedarf sieht der VATM weiterhin bei der Nutzung von Synergieeffekten und der Identifizierung von Einsparpotenzialen beim <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a>.</p>
<p>„Zu Recht sollen unterschiedliche Investitionsrisiken künftig stärker berücksichtigt werden“, so der VATM-Geschäftsführer. Damit werde der <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> die Aufgabe zukommen, offensichtlich unterschiedlich risikoreiche Investitionen auch bei den Vorproduktpreisen differenziert zu behandeln. Grützner weiter: „Bislang hat die <a href="http://www.telecomde.com/tag/regulierungsbehorde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regulierungsbehörde">Regulierungsbehörde</a> entgegen aktueller Gutachten und entgegen der <a href="http://www.telecomde.com/tag/nga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NGA">NGA</a>-Empfehlung der <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-Kommission etwa den Ausbau hochmoderner Mobilfunknetze und das längst bestehende Kupfernetz gleich bewertet. Die von der Bundesregierung nun vorgeschriebenen Grundsätze zur Differenzierung zwischen den verschiedenen Risiken sollten bereits bei der aktuell anstehenden Neuberechnung der monatlichen <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a>-Miete berücksichtigt werden.“</p>
<p>Als sehr positiv sowohl für den Verbraucher als auch für den Wettbewerb bewertet der VATM die vorgesehenen Regelungen für einen schnelleren und problemfreien Anbieterwechsel, möglichst innerhalb eines Werktages. „In den allermeisten Fällen ist die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> bei Wechseln involviert. Bis heute kommt es immer wieder zu Problemen und Nachteilen für alternative Anbieter und deren Kunden&#8221;, so der Geschäftsführer des VATM: „Künftig sollen die Prozessabläufe sowie die Zugangsmöglichkeiten zu wichtigen Informationen optimiert werden. Wir versprechen uns hiervon deutliche Verbesserungen.&#8221;</p>
<p>„Beim Thema Warteschleifen sehen wir noch deutlichen Änderungsbedarf, um zu erreichen, dass überteuerte und überlange Warteschleifen von `schwarzen Schafen´ unterbunden werden können“, sagt Grützner.  Der VATM hat hier unter anderem die Einführung eines Zertifikates für Call Center in die Diskussion eingebracht, das kurze und damit besonders kostengünstige Warteschleifen sowie einen verbraucherverfreundlichen Service fördern würde. Grützner: „Im Rahmen der Beratungen in Bundesrat und Bundestag sollte noch einmal ernsthaft nach einer möglichst wirtschaftlich sinnvollen Lösung mit höchstmöglichem Verbrauchernutzen gesucht werden.“</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de/" target="_blank">vatm.de</a></p>
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		<title>Mobile Services go beyond handsets</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 10:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobile Services go beyond handsets &#160;
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_7139549" style="width: 510px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Mobile Services go beyond handsets" href="http://www.slideshare.net/zahidtg/mobile-services-go-beyond-handsets"></a><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-05-um-11.31.34.png" rel="shadowbox[sbpost-3497];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3498" title="Bildschirmfoto 2011-03-05 um 11.31.34" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/03/Bildschirmfoto-2011-03-05-um-11.31.34-300x211.png" alt="" width="1" height="1" /></a>Mobile Services go beyond handsets</strong> <object id="__sse7139549" width="510" height="426"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=tedmatsumotosoftbank-110303134910-phpapp01&amp;stripped_title=mobile-services-go-beyond-handsets&amp;userName=zahidtg" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="426" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=tedmatsumotosoftbank-110303134910-phpapp01&amp;stripped_title=mobile-services-go-beyond-handsets&amp;userName=zahidtg" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" name="__sse7139549"></embed></object>&nbsp;</p>
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</div>
<p><script src="http://b.scorecardresearch.com/beacon.js?c1=7&amp;c2=7400849&amp;c3=1&amp;c4=&amp;c5=&amp;c6="></script><br />
<script src="http://b.scorecardresearch.com/beacon.js?c1=7&amp;c2=7400849&amp;c3=1&amp;c4=&amp;c5=&amp;c6="></script></p>
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		<title>Deutsche Telekom startet Glasfaserausbau in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 11:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- FTTH: Glasfaseranbindung für zehn Städte in 2011
- Ausbau des VDSL-/DSL-Netzes mit bis zu 50 Mbit/s
- Einrichtung erster LTE 1800- und LTE 2600-Netze
- Köln wird LTE-City
- Steigerung der maximalen Bandbreite im 3G-Mobilfunknetz auf 42 Mbit/s
- Schließung weißer Flecken durch Technologie-Mix]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/02/090311-vandamme-171-pi3.jpeg" rel="shadowbox[sbpost-3475];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3495" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Niek Jan van Damme" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/02/090311-vandamme-171-pi3-300x250.jpg" alt="" width="210" height="175" /></a>Für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutsche-telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutsche Telekom">Deutsche Telekom</a> stehen schnelle und effiziente Telekommunikationsnetze im Fokus der diesjährigen CeBIT. Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s im Download und bis zu 0,5 Gbit/s im Upload werden im Netz der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> zukünftig möglich sein. 2011 gibt das Unternehmen den Startschuss für den Glasfaserausbau: Allein in diesem Jahr werden bis zu 160 000 Haushalte in zehn deutschen Städten versorgt.</p>
<p>&#8220;Mit unserer Entscheidung, <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> auszubauen, bekennen wir uns klar zu unserem Heimatmarkt. Mit dem heutigen Start des Ausbaus setzen wir unsere Strategie konsequent um&#8221;, so <a href="http://www.telecomde.com/tag/niek-jan-van-damme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Niek Jan van Damme">Niek Jan van Damme</a>, Vor-stand der Deutschen Telekom AG, zuständig für das Deutschlandgeschäft. &#8220;Nur durch einen intelligenten Technologie-Mix aus Mobilfunk und Festnetz können wir unseren Kunden schnelle Anschlüsse, eine hohe Qualität und attraktive Preise bieten.&#8221;</p>
<p>Vernetztes Leben und Arbeiten ist keine Vision, sondern gelebte Praxis: Zu Hause und unterwegs pflegen Menschen ihre Kontakte über soziale Netzwerke und shoppen online; sie kommunizieren mit Kollegen und Geschäftspartnern per Webkonferenz und greifen über mobile Verbindungen auf Daten und Anwendungen ihres Unternehmens zu. Für all diese Anwendungen sind schnelle Netze die Grundlage: Deutschland stehe an der Schwelle zur Gigabit-Gesellschaft, erläutert van Damme die Entscheidung, mit dem Glasfaserausbau zu beginnen.</p>
<p>Ausgewählte Stadtteile der Städte Braunschweig, Brühl, Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt werden 2011 mit Glasfaser versorgt werden. Die Telekom favorisiert die Fibre to the Home (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a>) Lösung, d. h. Glasfaserleitungen bis in die Wohnung der Kunden. Voraussetzung für den Ausbau und letztendlich auch für maximale Geschwindigkeiten sind moderne Gebäudenetze. &#8220;Wir müssen beim Ausbau mit den Eigentümern zusammenarbeiten und uns gemeinsam auf den Weg in Richtung Gigabit-Gesellschaft machen. Dadurch steigt nicht nur der Wohnwert, sondern auch die Attraktivität einer Immobilie&#8221;, so Niek Jan van Damme. Um den Aufbau der <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a>-Netze zu beschleunigen, ist insgesamt eine moderne, investitionsfreundliche Regulierung notwendig. &#8220;Es ist erforderlich, dass alle bereits vorhandenen Infrastrukturen wie z. B. Kabelkanäle anderer Netzindustrien oder auch Gebäudenetze mitgenutzt werden dürfen, um Kosten zu sparen und Synergiepotenziale zu heben. Außerdem müssen wir einen &#8220;Flickenteppich&#8221; lokaler <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfasernetze/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfasernetze">Glasfasernetze</a> in Deutschland vermeiden, deshalb muss sich die Branche auf einen gegenseitigen, offenen Netzzugang einigen&#8221;, appelliert van Damme.</p>
<h4>Technologie-Mix für das Gigabitnetz</h4>
<p>Der Hunger nach <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> ist noch nicht gestillt: Studien zufolge steigt der Datenverkehr im Festnetz bis 2013 um das Fünffache, im Mobilfunk sogar um das 60fache. Um dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden, treibt die Telekom den Ausbau der erforderlichen intelligenten und leistungsstarken Breitbandnetze weiter voran. Dabei setzt das Unternehmen auf einen zukunftsweisenden Technologie-Mix aus Glasfaser- und Kupferanbindungen, sowie breitbandige Mobilfunktechniken wie HSPA+, <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> und <a href="http://www.telecomde.com/tag/wlan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WLAN">WLAN</a>-Angebote. Durch diesen Mix entsteht ein flächendeckendes, leistungsstarkes und breitbandiges Gigabitnetz.<br />
2010 starteten die Glasfaser-Pilotprojekte in Hennigsdorf und Braunschweig. Außerdem wurde ein Pilot-Haushalt in Dresden per Glasfaser-Direktanbindung (FTTH) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s versorgt. <a href="http://www.telecomde.com/tag/vdsl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VDSL">VDSL</a> steht in 50 deutschen Städten zur Verfügung und mehr als 60 Prozent der Haushalte in Deutschland können mit Übertragungsraten von sechs bis 16 Mbit/s surfen.</p>
<h4>Highspeed über Funk</h4>
<p>Im August 2010 nahm die Telekom die bundesweit erste LTE-Mobilfunkstation im brandenburgischen Kyritz ans Netz. Zudem steigerte das Unternehmen im vergangenen Jahr in großen Teilen des HSPA/UMTS-Netzes das Spitzentempo auf 21 Mbit/s und erhöhte die Abdeckung um über zehn Prozent auf 83 Prozent der Bevölkerung. Im zweiten Quartal beginnt die Vermarktung der entsprechenden Datentarife.</p>
<p>Noch bessere Abdeckung und noch höhere Übertragungsraten &#8211; das sind auch im Bereich Mobilfunk zentrale Ziele für 2011. So wird die Telekom das HSPA/UMTS-Netz noch einmal ausweiten und bis zum Jahresende im gesamten Netz die verfügbare Bandbreite auf bis zu 42 Mbit/s verdoppeln. Noch wesentlich mehr Tempo liefert die LTE-Technik auf Basis der Frequenz-bänder in den Bereichen 1,8 und 2,6 GHz. Anvisiert sind bis zu 100 Mbit/s. Im Frühsommer 2011 wird die Telekom diese Technik ausgewählten Geschäftskunden im Rahmen von &#8220;Friendly-user-Tests&#8221; zur Verfügung stellen. Zudem wird <a href="http://www.telecomde.com/tag/koln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Köln">Köln</a> mit LTE auf Basis der 1,8 und 2,6 GHz Frequenzen großflächig ausgebaut und im Anschluss kommerziell für Privatkunden verfügbar gemacht. Der LTE-Stick von Huawei ist das erste 4G-Endgerät. Der Stick unterstützt neben LTE auch die vorhandenen 2G- und 3G-Netze und wählt automatisch die jeweils schnellste verfügbare Übertragungstechnik.</p>
<h4>Deutsche Telekom erschließt weiße Flecken</h4>
<p>Sowohl die DSL-Technik als auch die Funktechnologien HSPA und LTE spielen bei der Schließung sogenannter weißer Flecken eine wichtige Rolle: Die Telekom setzt die verschiedenen Technologien gezielt im Mix ein, um ländliche Gebiete ohne <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a> effektiv und effizient an das Highspeed-Netz anzubinden. Um DSL aufs Land zu bringen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr über 800 Kooperationsverträge mit Kommunen geschlossen. Damit sind für weitere rund<br />
360 000 Haushalte Bandbreiten von bis zu 16 Mbit/s verfügbar. Für dieses Jahr rechnet die Telekom erneut mit 700 bis 800 Kooperationsvereinbarungen mit Gemeinden. Im Rahmen solcher Vereinbarungen soll künftig wesentlich häufiger als bislang die besonders schnelle VDSL-Technik mit Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s zum Einsatz kommen: 2011 werden rund 600 000 zusätzliche Haushalte mit VDSL versorgt werden. Rund die Hälfte der weißen Flecken konnte die Telekom 2010 mit HSPA- und LTE 800-Technik erschließen. Auch diesen Weg über schnelle mobile Verbindungen wird das Unternehmen 2011 fortsetzen: Geplant ist, rund 1 500 Gebiete mit modernster Mobilfunktechnik auszubauen.</p>
<p>Erweitern wird die Telekom auch ihr öffentliches WLAN-Angebot HotSpot. Es umfasst aktuell in Deutschland rund 8 000 Standorte. Die Telekom wird unter anderem weitere ICE-Züge der Deutschen Bahn und weitere Flugzeuge der Lufthansa mit WLAN-Technik ausstatten und damit insbesondere ihren Businesskunden ein nahtloses Highspeed-Netz entlang vieler Reiserouten bereitstellen.</p>
<p>via <a href="http://www.telecomde.com/tag/dtag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DTAG">DTAG</a> Newsletter</p>
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		<title>Telekom beantragt mit 12,90 Euro teuerste TAL-Monatsmiete in Europa</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 10:54:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Telekom Deutschland will den Mietpreis für das wichtigste Vorprodukt im deutschen Telekommunikationsmarkt, die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), um mehr als 25 Prozent erhöhen. Sie hat am gestrigen Donnerstag bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) die Anhebung von derzeit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-444" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="vatm_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" alt="" width="133" height="44" />Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> will den <a href="http://www.telecomde.com/tag/mietpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mietpreis">Mietpreis</a> für das wichtigste Vorprodukt im deutschen Telekommunikationsmarkt, die <a href="http://www.telecomde.com/tag/teilnehmeranschlussleitung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teilnehmeranschlussleitung">Teilnehmeranschlussleitung</a> (<a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a>), um mehr als 25 Prozent erhöhen. Sie hat am gestrigen Donnerstag bei der <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> (BNetzA) die Anhebung von derzeit 10,20 auf 12,90 Euro beantragt. Die TAL-Monatsentgelte werden von den Wettbewerbern an die Telekom für die Bereitstellung der so genannten letzten Meile bis zum Endkunden bezahlt und von der <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> festgelegt. Im März 2011 wird die <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> das neue Monatsentgelt für die TAL – im üblichen Zwei-Jahres-Rhythmus – bekannt geben.</p>
<p>„Es ist unglaublich, dass der Ex-Monopolist eine solch massive, am gesamten Markt vorbeigehende Erhöhung des monatlichen TAL-Mietpreises beantragt und damit versucht, seine Einnahmen zu erhöhen“, kritisiert <a href="http://www.telecomde.com/tag/vatm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VATM">VATM</a>-Geschäftsführer <a href="http://www.telecomde.com/tag/jurgen-grutzner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jürgen Grützner">Jürgen Grützner</a>. „Das ist sachlich nicht begründbar. Die beantragten Entgelte liegen deutlich über den Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung. Ihren Aktionären gegenüber verweist die Telekom auf Effizienzsteigerungen und Einsparungen, bei den Entgelten, die die Wettbewerber zahlen sollen, argumentiert sie mit gestiegenen Kosten.“</p>
<p>Es dürfe keinesfalls dazu kommen, dass der Preis für die „Mutter aller Vorprodukte“ weiterhin künstlich hoch gehalten werde. Schon jetzt müssen die Wettbewerber in Deutschland das vierthöchste TAL-<a href="http://www.telecomde.com/tag/entgelt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgelt">Entgelt</a> in der <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-27 an den Ex-Monopolisten überweisen – mit 12,90 Euro wäre Deutschland das Land mit dem höchsten TAL-Preis in der gesamten <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-27. In den vergangenen Jahren ist das Entgelt nur minimal gesenkt worden – um lediglich 45 Cent in sechs Jahren (2005: 10,65 Euro).</p>
<p>„Wir müssen auf einen guten europäischen Durchschnittspreis kommen – gerade auch aufgrund unserer Mengenvorteile im größten europäischen Markt. Der Durchschnitt der zehn EU-Länder mit den preisgünstigsten Mietpreisen für die so genannte letzte Meile liegt laut Cullen International derzeit bei 6,67 Euro“, betont Grützner. Bei schätzungsweise rund 9,5 Millionen vermieteten TAL bedeutet das derzeitige Entgelt Einnahmen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro für die Telekom allein in diesem Jahr – aus Sicht der Wettbewerber also rund 300 Millionen Euro zu viel.</p>
<p>„Während in diesem hart umkämpften Markt die Endkundenpreise zugunsten des Verbrauchers so niedrig sind wie noch nie, will die Telekom die Vorproduktpreise erhöhen, um die Wettbewerbsfähigkeit der hiervon abhängigen Unternehmen zu schwächen, insbesondere auch gegenüber den Kabelnetzbetreibern, die nicht auf die Telekom-Vorprodukte angewiesen sind. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit zum Beispiel auch im Vergleich zu den Kabelnetzbetreibern. Den Wettbewerbern gehen Millionen von Euro verloren, die dann nicht für Investitionen etwa in den <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaserausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaserausbau">Glasfaserausbau</a> zur Verfügung stehen. Es besteht die Gefahr, dass der Ausbau neuer Netze verzögert wird“, so Grützner. Seit Jahren tragen die Wettbewerber in der TK-Branche mehr als die Hälfte des Investments, 2010 mit rund 3,7 Milliarden Euro fast 60 Prozent. Insgesamt haben sie seit der Marktliberalisierung rund 48,5 Milliarden Euro investiert.</p>
<p>„Obwohl das über Jahrzehnte mit öffentlichen Mitteln errichtete alten Kupfernetz der Telekom weitesgehend abgeschrieben ist und eben nicht mehr neu gebaut oder ersetzt wird, führt die Telekom den gestiegenen Kupferpreis als Argument an“, sagt Grützner mit Blick auf die Begründung der Telekom. Hinzu kommt: „Das <a href="http://www.telecomde.com/tag/berechnungsmodell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berechnungsmodell">Berechnungsmodell</a> der Bundesnetzagentur muss laut mehrerer Gerichte geändert werden. Es dürfen nicht länger nur die Wiederbeschaffungskosten veranschlagt werden, sondern es müssen vielmehr auch die historischen Kosten und die Nutzungsdauer des Netzes einbezogen werden. Auch bei der Berücksichtigung der Eigenkapitalverzinsung muss nachgebessert und das seit Jahren sinkende Zinsniveau berücksichtigt werden&#8221;, unterstreicht Grützner.</p>
<p>So sprechen die eindeutigen Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes (2008) und des Verwaltungsgerichts <a href="http://www.telecomde.com/tag/koln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Köln">Köln</a> (2010) für eine deutliche Absenkung. Das bestätigt auch ein aktuelles Gutachten von Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg, von Dezember 2010, das im Auftrag des VATM erstellt wurde.</p>
<p>„Von einem richtigen, realistischen TAL-Preis würden beide Seiten profitieren – und Wettbewerb und Investitionen möglichst vieler TK-Unternehmen wären gesichert“, unterstreicht der VATM-Geschäftsführer.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de" target="_blank">vatm.de</a></p>
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		<title>Stand des Breitbandausbaus und Strategie der Bundesregierung zur Breitbandversorgung in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 16:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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Vorbemerkung der Fragesteller
Der Bundesminister fürWirtschaft und Technologie Rainer Brüderle hat in der Fragestunde am ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3452" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Bildschirmfoto 2011-01-07 um 17.12.24" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-07-um-17.12.24-208x300.png" alt="" width="125" height="180" />Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Tabea Rößner, Kerstin Andreae,Dr. Konstantin von Notz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.</p>
<h4>Vorbemerkung der Fragesteller</h4>
<p>Der Bundesminister fürWirtschaft und Technologie Rainer Brüderle hat in der Fragestunde am 10. November 2010 im Deutschen Bundestag eine positive Bilanz der bisherigen Ausbaubemühungen im Zuge der Breitbandstrategie der Bundesregierung gezogen. Der Bundesminister geht davon aus, dass Ende dieses Jahres 98,5 Prozent aller bundesdeutschen Haushalte die Möglichkeit haben, einen Internetanschluss mit mindestens 1 Megabit pro Sekunde zu nutzen. Gleichzeitig räumte der Bundesminister ein, dass die in der Breitbandstrategie anvisierte flächendeckende Versorgung bislang noch nicht zu 100 Prozent realisiert ist. Es werde im Dezember dieses Jahres wohl noch „ein paar kleine Orte“ geben, die nicht ans <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandnetz">Breitbandnetz</a> angeschlossen seien, so Rainer Brüderle. Auch beim Nationalen IT-Gipfel in Dresden musste die Bundeskanzlerin am 7. Dezember 2010 zugeben, dass das selbst gesteckte Ziel nicht erreicht werden kann. Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort vom März 2010 auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. (Bundestagsdrucksache 17/935) angekündigt, dass ab Mitte 2010 die Daten zur Versorgungssituation bezogen auf verfügbare Bandbreiten von mindestens 2 Megabit pro Sekunde verfügbar sein werden. Die Datenlage zur <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a> in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> ist nicht einheitlich. Sämtliche Daten zeigen jedoch auf, dass die <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a> in Deutschland faktisch noch immer große Lücken aufweist: Im November 2010 veröffentlichte das„ZEITmagazin“ eine Landkarte, auf der in den einzelnen Bundesländern die Anzahl der Gemeinden genannt wurde, in denen nur 0 bis 10 Prozent aller Haushalte ein schneller Breitbandzugang von über 1 Megabit pro Sekunde zur Verfügung steht. Problematisch ist die Lage unter anderem in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt mit jeweils 144 (von 2 306 bzw. 300) unterversorgten Gemeinden, ebenso in Thüringen mit 124 (von 942) und Mecklenburg-Vorpommern mit 73 (von 814) Gemeinden. Nach einer aktuellen Studie des Netzwerkspezialisten Cisco, der Saïd Business School der Oxford University und der Universität von Oviedo (http:// newsroom. cisco.com/dlls/2010/prod_101710.html) verfügen derzeit nur circa 66 Prozent der Haushalte in Deutschland über einen Breitbandinternetanschluss. Laut der Studie beträgt die durchschnittliche <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> in Deutschland im Download 11,63 Megabit pro Sekunde, im Upload 1,28 Megabit pro Sekunde. Die Forscher haben die Daten unter anderem einem Dienst auf der Website speedtest.net entnommen, auf der Internetnutzer ihre <a href="http://www.telecomde.com/tag/bandbreite/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bandbreite">Bandbreite</a> testen können. Allein in den Monaten Mai und Juni 2010 seien dort 40 Millionen Mal Verbindungen getestet worden. Für den weiteren Ausbau hat die <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-Kommission in ihrer Digitalen Agenda 30 Megabit pro Sekunde für jeden europäischen Haushalt bis 2020 festgeschrieben, mindestens 50 Prozent der Haushalte sollen sogar über Bandbreiten von mehr als100 Megabit pro Sekunde verfügen können. Die Bundesregierung spricht von einem mittelfristigen Ziel von 50 Megabit für 75 Prozent der Haushalte bis 2015. Diese Ziele sind nur mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> erreichbar, welche bisher lediglich in rund 1 Prozent der deutschen Haushalte verfügbar ist.</p>
<p><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/043/1704348.pdf" target="_blank">Antwort der Bundesregierung mit dem aktuellen Stand des Breitbandausbau&#8217;s 2011 in Deutschland</a> (pdf)</p>
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		<title>BUGLAS: VATM-Forderung zur TAL-Preis-Senkung ist kontraproduktiv</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 11:02:28 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3436" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="buglas_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/12/Bildschirmfoto-2010-12-30-um-11.57.48.png" alt="" width="142" height="104" />Der Bundesverband Glasfaseranschluss, <a href="http://www.telecomde.com/tag/buglas/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BUGLAS">BUGLAS</a> spricht sich entschieden gegen die vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdienstleistungen (<a href="http://www.telecomde.com/tag/vatm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VATM">VATM</a>) geforderte Absenkung des Preises für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/teilnehmeranschlussleitung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teilnehmeranschlussleitung">Teilnehmeranschlussleitung</a> (<a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a>) aus. Die neuerliche Forderung des VATM, die Preise für die ‚letzte Meile’ im Zuge der <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL">TAL</a>-<a href="http://www.telecomde.com/tag/entgelt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgelt">Entgelt</a>-Festsetzung durch die <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> (BNetzA) im kommenden Frühjahr um 30 Prozent zu reduzieren, ist gerade im Hinblick auf den dringend erforderlichen flächenmäßigen <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a><br />
in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> völlig kontraproduktiv. Denn der daraus resultierende Trend zur Entwertung von Telekommunikationsinfrastruktur hätte fatale Folgen für die Investitionsbereitschaft in den dringend erforderlichen Ausbau in neue Netze.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/12/konle.jpg" rel="shadowbox[sbpost-3435];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-3380" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="konle" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/12/konle-300x216.jpg" alt="" width="180" height="130" /></a>„Mit der geforderten Senkung des <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal-preises/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL-Preises">TAL-Preises</a> wollen sich die im VATM organisierten Unternehmen doch lediglich etwas Luft verschaffen“, erklärt Dr. Hans Konle, Präsident des BUGLAS. „Im Zuge des enorm aggressiven Preisdumpings im DSL-Endverbrauchermarkt stehen sicherlich manche Unternehmen an einer Schwelle, die die grundsätzliche Überlebensfähigkeit in Frage stellt.“ Der Preisverfall und der damit verbundene Margenrückgang ist aber gerade auf diese Unternehmen zurückzuführen. „Eine Senkung des <a href="http://www.telecomde.com/tag/tal-preises/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TAL-Preises">TAL-Preises</a> wäre für den Telekommunikationsmarkt in Deutschland als solchen, vielmehr aber den Wirtschaftsstandort Deutschland im Allgemeinen das völlig falsche Signal“, erläutert Konle. Nicht nur die im BUGLAS organisierten Unternehmen, deren geplante Investitionen in <a href="http://www.telecomde.com/tag/fttb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FttB">FttB</a>/H-Netze (<a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a> to the Building/Home) weit über eine Milliarde Euro bis 2015 vorsehen, würden ihre Investitionen massiv zurück fahren. „Eine Entwertung der Telekommunikationsinfrastruktur würde sinkende Bitstrom- bzw. Endkundenpreise mit sich bringen und damit weiteres Umsatzpotential aus dem ohnehin schon rückläufigen Gesamtmarkt nehmen. Dies hätte zur Folge, dass eine Refinanzierung der investitionsintensiven <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfasernetze/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfasernetze">Glasfasernetze</a> schlichtweg unmöglich wäre“, so Konle. „Dies kann nicht im Sinne der Bundesnetzagentur und der <a href="http://www.telecomde.com/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> sein. Denn es ist heute schon absehbar, dass das in der Breitbandstrategie der Bundesregierung ausgegebene Ziel, dass bis 2014 rund 75 Prozent der Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen, kaum noch zu erreichen ist.“</p>
<p>via <a href="http://www.buglas.de" target="_blank">www.buglas.de </a></p>
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		<title>VATM: „Entgelte für Teilnehmeranschlussleitung müssen um 30 Prozent sinken“</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 10:54:37 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-444" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="vatm_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/vatm_logo.png" alt="" width="133" height="44" />„Der <a href="http://www.telecomde.com/tag/mietpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mietpreis">Mietpreis</a> für die Teilnehmeranschlussleitung ist eine der wichtigsten Stellschrauben im deutschen Telekommunikationsmarkt. Immer noch liegt das monatliche Entgelt auf einem künstlich hohen Niveau. Es orientiert sich auch nach zwölf Jahren an einem Kostenmodell, das völlig zu Unrecht allein auf Neubaukosten basiert. Und das, obwohl das über Jahrzehnte errichtete alte Kupfernetz der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> weitestgehend abgeschrieben ist und eben nicht mehr neu gebaut oder ersetzt wird“, sagt <a href="http://www.telecomde.com/tag/vatm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VATM">VATM</a>-Präsident Gerd Eickers. Auch bei der Berücksichtigung der Eigenkapitalverzinsung müsse nachgebessert und das vergleichsweise äußerst geringe Risiko beim Kupfernetzausbau einbezogen werden. „Wir müssen zumindest auf einen guten europäischen Durchschnittspreis kommen – gerade auch aufgrund unserer Mengenvorteile im größten europäischen Markt. Das heißt: Das Entgelt muss um rund 30 Prozent auf etwa sieben Euro gesenkt werden.“</p>
<p>Im März 2011 wird die <a href="http://www.telecomde.com/tag/bundesnetzagentur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bundesnetzagentur">Bundesnetzagentur</a> das neue Monatsentgelt für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) – im üblichen Zwei-Jahres-Rhythmus – bekannt geben. „Für den TK-Markt ist es entscheidend, dass die <a href="http://www.telecomde.com/tag/regulierungsbehorde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regulierungsbehörde">Regulierungsbehörde</a> ein Entgelt festlegt, das den Vorgaben der Gerichte gerecht wird und die tatsächliche Wettbewerbssituation besser als bisher berücksichtigt“, unterstreicht Alain D. Bandle, Vorstandsvorsitzender der Versatel AG, die nach der Telekom das zweitgrößte Glasfasernetz insbesondere in den Städten Deutschlands besitzt. Der monatliche TAL-Mietpreis, den die Wettbewerber an den Ex-Monopolisten überweisen müssen, beträgt derzeit in Deutschland 10,20 Euro – und ist damit der vierthöchste in Europa. In den vergangenen Jahren ist das Entgelt nur minimal gesenkt worden (2005: 10,65 Euro). Der Durchschnitt der zehn <a href="http://www.telecomde.com/tag/eu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with EU">EU</a>-Länder mit den preisgünstigsten Mietpreisen für die so genannte letzte Meile liegt nach neuesten Zahlen von Cullen International hingegen derzeit bei 6,67 Euro. Bei laut Dialog Consult schätzungsweise rund 9,5 Millionen vermieteten TAL bedeutet das heutige Preisniveau Belastungen von jährlich über 300 Millionen Euro und entsprechende Wettbewerbsnachteile.</p>
<p>Die eindeutigen Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes (2008) und des Verwaltungsgerichts <a href="http://www.telecomde.com/tag/koln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Köln">Köln</a> (2010) sprechen für eine deutliche Absenkung des Entgeltes. Das bestätigt ein aktuelles Gutachten von Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg, das im Auftrag des VATM erstellt wurde. „Es besteht klarer Handlungsbedarf bei der Regulierungsbehörde“, so der Rechtsexperte. „Es gibt ein rechtskräftiges Urteil, dass die TAL-Preisfestlegung für die Jahre 1999 bis 2001 neu erfolgen muss – auf Basis eines Mix aus Wiederbeschaffungs- und historischen Kosten. Die Bundesnetzagentur muss also für diesen Zeitraum ohnehin ein neues <a href="http://www.telecomde.com/tag/berechnungsmodell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berechnungsmodell">Berechnungsmodell</a> aufsetzen. Zudem ist dieses Urteil auch für künftige Entgeltentscheidungen wichtig“, sagt Prof. Kühling. Die Regulierungsbehörde sollte jetzt das Modell für die nächste TAL-Entscheidung im März 2011 anpassen, um diese von vorneherein auf sichere juristische Füße zu stellen. Prof. Kühling: „Da dies sehr aufwändig ist, müssten die Vorarbeiten für die nächste TAL-Preisfestlegung jetzt unverzüglich beginnen.“</p>
<p>„Durch den künstlich hohen Preis für die letzte Meile wird aus unserer Sicht zudem aktiv in die Wettbewerbsfähigkeit der TK-Anbieter gegenüber den Kabelnetzbetreibern eingegriffen“, so der VATM-Präsident. Nicht zuletzt dadurch konnten die Kabelnetzbetreiber ihren Neukundenanteil in 2010 mit 0,8 Millionen auf 47,1 Prozent (Schätzung Dialog Consult) deutlich erhöhen. Das TAL-Entgelt müsse sich an der Realität orientieren. „Durch den Verlust von Kunden, aber auch den hohen Vorproduktpreis selbst, gehen den Wettbewerbern Millionen von Euro verloren, die dann nicht für Investitionen zur Verfügung stehen. Die Telekom selbst hat keinen Anreiz zu investieren, da sie weiterhin rund eine Milliarde Euro pro Jahr TAL-Miete von den Wettbewerbern für ein weitestgehend abgeschriebenes Netz einnehmen kann“, betont der VATM-Präsident. In 2010 haben die Wettbewerber mit rund 3,7 Milliarden Euro fast 60 Prozent der Investitionen in TK-Sachanlagen gestemmt und sind gewillt, den Breitbandausbau weiter voranzutreiben.</p>
<p>Mit Blick auf die Breitbandstrategie der Bundesregierung und den IT-Gipfel Anfang Dezember, wonach bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s verfügen sollen, sagt Bandle: „Für die erfolgreiche Umsetzung eines flächendeckenden Breitbandausbaus und die Schaffung eines Glasfasernetzes in Deutschland ist eine enorme Investitionssumme erforderlich. Kein Unternehmen kann diese alleine aufbringen.“ Eine Absenkung der TAL-Entgelte sei für fairen Wettbewerb und somit für Investitionen möglichst vieler TK-Unternehmen unabdingbar.</p>
<p>Auch der Preis für den Teil der letzten Meile vom grauen Kasten am Gehwegrand (<a href="http://www.telecomde.com/tag/kabelverzweiger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kabelverzweiger">Kabelverzweiger</a>) bis zum Kunden, die so genannte <a href="http://www.telecomde.com/tag/kvz-tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with KVz-TAL">KVz-TAL</a>, liege mit 7,21 Euro als Bestandteil der TAL-Gesamtmiete (10,20 Euro) besonders hoch. Diese <a href="http://www.telecomde.com/tag/kvz-tal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with KVz-TAL">KVz-TAL</a> spielt beim <a href="http://www.telecomde.com/tag/vdsl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VDSL">VDSL</a>-Ausbau eine besonders wichtige Rolle. „Mit einer konsistenten Absenkung des Mietpreises auch für die KVz-TAL könnte man eine positive Sogwirkung erreichen, damit alternative Carrier in den <a href="http://www.telecomde.com/tag/vdsl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with VDSL">VDSL</a>-Ausbau investieren können“, so der Versatel-Chef.</p>
<h4>Stichwort: Teilnehmeranschlussleitung (TAL)</h4>
<p>Die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) – auch letzte Meile genannt – stellt innerhalb des Telefonnetzes die Verbindung zwischen der Ortsvermittlungsstelle (<a href="http://www.telecomde.com/tag/hauptverteiler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hauptverteiler">Hauptverteiler</a>) des Netzbetreibers und dem Netzabschluss (TAE) beim Teilnehmer dar. Überwiegend wird die Verbindung vom <a href="http://www.telecomde.com/tag/hauptverteiler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hauptverteiler">Hauptverteiler</a> über den Kabelverzweiger (KVz), den Schaltkasten am Gehwegrand, zu den Anschlussdosen (TAE) beim Teilnehmer geschaltet. In den meisten Fällen besteht die TAL aus einer Kupfer-Doppelader (CuDa) und ist somit DSL-fähig. Die Kupfer-TAL muss teilweise Entfernungen von fünf Kilometern und mehr überbrücken und ist dann aus physikalischen Gründen praktisch nicht mehr für breitbandige Anwendungen nutzbar. Im Zuge des Glasfaserausbaus (VDSL, <a href="http://www.telecomde.com/tag/fttb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FttB">FTTB</a>, <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a>) wird die Kupferleitung mittel- und langfristig zunehmend durch Glasfaserstrecken ersetzt werden. Die Wettbewerber mieten die Kupfer-TAL zu einem von der Bundesnetzagentur regulierten Preis vom Ex-Monopolisten, der Telekom Deutschland GmbH.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de " target="_blank">www.vatm.de </a></p>
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		<title>2010 – ein erfolgreiches Jahr für den Breitbandausbau</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 10:14:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3445" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="tde2010_v2" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/12/tde2010_v2.jpg" alt="" width="250" height="250" />Die Internetnutzung hat in <a href="http://www.telecomde.com/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> weiter zugenommen, mittlerweile nutzen nach dem (N)Onliner-Atlas 2010 72,0% der Bevölkerung das Internet gegenüber 69,1% im Vorjahr. Am stärksten aufgeholt hat die Gruppe der über 50-Jährigen, die 2009 noch mit 44,9% weit unterdurchschnittlich vertreten waren und in 2010 um fast 5% auf 49,6% aufgeholt haben. Bei der Gruppe der 14 &#8211; 29 Jährigen lag der Zuwachs nur bei 1,3%, allerdings bei einer Nutzungsrate von 95,8%! Die Schere in der Nutzung zwischen männlichen und weiblichen Internetnutzern hat sich 2010 erstaunlicherweise um 1,0% gegenüber dem Vorjahr auf 14,7% erhöht. Auch in 2010 haben wieder 3,8% die Absicht gehabt, neu in die Internetnutzung ein zu steigen. Die Spreizung zwischen den Bundesländern ist allerdings noch erheblich, an der Spitze liegt Bremen mit 80% (und einem Zuwachs um stattliche 6% gegenüber dem Vorjahr). Das Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit nur 62,7% und einem mageren Zuwachs um gerade mal 0,8%! Dass ein stärkerer Anstieg auch in den Flächenländern zu erreichen ist, beweist Rheinland-Pfalz mit dem stärksten Wachstum (6,4%) aller Bundesländer und einer leicht über dem Durchschnitt liegenden Nutzung von 72,9%. Die Spreizung in der Nutzung zwischen Ballungsgebieten und Flächenregionen ist also kein Naturgesetz!</p>
<p>Für den <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> in Deutschland hat sich im Jahr 2010 einiges entwickelt. Die Breitbandnutzung ist um 3,4% auf jetzt 49,6% angestiegen, so dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Bevölkerung <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitband/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitband">Breitband</a> mit mehr als 1 MBit/s nutzen. Im Hinblick  auf die technischen Voraussetzungen könnte dieser Wert schon heute deutlich höher liegen! In den Ballungsgebieten schreitet die Schaffung von <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anschlüssen bis zum Haus voran. In erster Linie handelt es sich um <a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a>-to-the-Building (<a href="http://www.telecomde.com/tag/fttb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FttB">FttB</a>), da es bislang noch kein allgemeines Geschäftsmodell für <a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber">Fiber</a>-to-the-Home (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FttH</a>) gibt. Im nächsten Jahr wird es aber größere Pilotprojekte mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FttH</a> geben. Die Gesamtzahl der Glasfaseranschlüsse ist heute noch fast verschwindend klein und auch im internationalen Vergleich unbedeutend, aber immerhin gibt es bei den verschiedenen Netz- und Infrastrukturbetreibern konkrete Planungen für die Schaffung von über 2 Millionen Glasfaseranschlüsse bis 2013!</p>
<p>Auch im ländlichen Raum hat es 2010 erhebliche Fortschritte beim Schließen „weißer“ Flecken ohne oder nur mit unzureichender <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandversorgung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandversorgung">Breitbandversorgung</a>. Viele Kommunen haben die Bedeutung einer guten Breitband-Versorgung zur Standortsicherung erkannt und Maßnahmen ergriffen, um trotz einer für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/netzbetreiber/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzbetreiber">Netzbetreiber</a> unwirtschaftlichen Ausgangslage zu Lösungen zu kommen. Dabei kann man sicher davon ausgehen, dass alle heute noch schlecht versorgten Gebiete unter rein wirtschaftlichen Aspekten und getrieben von den Kräften des Marktes auch in den nächsten Jahren nicht ausgebaut werden.</p>
<p>Die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen und die nachfolgende Diskussion um Funknetze nach dem neuen <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Standard als Substitut für stationäre Lösungen in 2010 waren nicht unbedingt zielführend für eine nachhaltig bessere Versorgung. Zwar hat <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> aufgrund seiner Frequenz-Ökonomie mit Sicherheit eine hohe Bedeutung für die mobile Datenkommunikation und <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> kann die heutigen UMTS-Netze in Zukunft komplett ablösen, sobald auch Sprache über <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Netze übertragen werden kann. Für die Sicherstellung der Grundversorgung mit Breitband kann <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> mit garantierten Bandbreiten von 3 MBit/s ebenfalls dienen, die angekündigten höheren Bandbreiten von 50 MBit/s und mehr wird man aber wohl nur in Ballungsgebieten und bei kleinen Zellradien antreffen. So ist <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> eine Bereicherung im Technologiemix für den Breitbandausbau und kann insbesondere in dünn besiedelten Regionen eine schnelle Verbesserung schaffen, ansonsten wird es als Substitut für eine stationäre Breitbandanbindung aber nur eine Nischenlösung oder eine Brückentechnologie bleiben.</p>
<p>Je dünner besiedelt eine Region ist, desto höher wird in der Regel der Aufwand für Tiefbauarbeiten zur Umsetzung des Breitbandausbaus ausfallen. Dieser Anteil kann über 70% steigen, so dass in Verbindung mit den bei Betreibern üblichen Amortisationszeiten von vier bis fünf Jahren und einem niedrigen Kundenpotential keine Wirtschaftlichkeit erzielt werden kann. In diesen Fällen können Förderprogramme helfen, allerdings nur dann, wenn die Wirtschaftlichkeitslücke mit einem einmaligen Investitionszuschuss ausgeglichen werden kann.</p>
<p>2010 haben viele Kommunen einen Ausbau mithilfe von Fördermitteln begonnen. In einer Reihe von Bundesländern konnten hierfür auch Mittel aus dem Zukunftssicherungsgesetz („Konjunkturpaket II“) eingesetzt werden. Da die Bedingungen für eine Förderung nach dem Konjunkturpaket II leichter zu erfüllen sind als bei anderen Förderprogrammen wie GAK oder GRW, war dies eine sinnvolle Entscheidung. Allerdings ist diese Option jetzt abgelaufen, da die Umsetzung von Projekten nach dem Konjunkturpaket II bis Ende 2010 begonnen sein muss.</p>
<p>Auch nach dem GAK-Programm zum Breitband-Ausbau im ländlichen Raum wurden 2010 zahlreiche Projekte begonnen, nachdem in den vorherigen Jahren in erster Linie Planungs- und Beratungsprojekte umgesetzt wurden. Aufgrund der Anforderungen für eine GAK-Förderung sind die Vorlaufzeiten bis zur eigentlichen Umsetzung mit sechs bis neun Monaten relativ lang. Die Anzahl der Förderprojekte nimmt in den letzten Monaten stetig zu. Während die Zahl der unversorgten Regionen deutlich abnimmt, zeigt sich, dass die Zahl der unterversorgten Gebiete kaum abnimmt. Viele als ausreichend versorgt gekennzeichnete Orte sind bei näherer Analyse doch in großen Teilen unterversorgt. Die offiziellen Zahlen einer nahezu Vollversorgung mit mindestens 2 MBit/s entsprechen offensichtlich nicht der Wirklichkeit.</p>
<p>STZ-Consulting konnte auch in 2010 wieder einen Beitrag zur Verbesserung der Breitbandversorgung leisten. Bei Breitband-Projekten für ca. 50 Ortschaften und Gewerbegebiete war STZ-Consulting beteiligt. Darunter waren herausragende Vorhaben wie das bislang größte Projekt zum Breitbandausbau im ländlichen Raum für die Stadt Erftstadt.</p>
<p>•	In Erftstadt konnte ein Vertrag zum Ausbau nach dem Fiber-to-the-Curb (<a href="http://www.telecomde.com/tag/fttc/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FttC">FttC</a>) Konzept geschlossen werden, damit die Breitband-Versorgung für über 15.000 Einwohner in fünf Stadtteilen signifikant verbessert wird. Hierfür werden über 31 Kilometer Glasfaser verlegt und 32 Multifunktionsgehäuse als Outdoor-DSLAMs errichtet.<br />
•	Für die Stadt Arnsberg konnten Ausschreibungen zum Ausbau in acht Gewerbegebiete und zwei Ortsteilen erfolgreich abgeschlossen werden. Einige der Gewerbegebiete werden dabei mit einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/leerrohr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leerrohr">Leerrohr</a>-Infrastruktur bis zum Gebäude zu Next-Generation-Access (<a href="http://www.telecomde.com/tag/nga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NGA">NGA</a>) Netzen ausgebaut, um eine nachhaltig zukunftssichere Versorgung zu ermöglichen.<br />
•	Die Stadt Geilenkirchen hat heute noch 13 schlecht versorgte Stadtteile, von denen für 12 eine Lösung zum Ausbau nach dem FttC-Konzept gefunden werden konnte. Zur Reduzierung der Investitionskosten sollen einige der Stadtteile mit einer Richtfunkstrecke an das Backbone angebunden. Die Finanzierung wird zum Teil mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket erfolgen, für andere Ortschaften wurden GAK-Mittel beantragt.<br />
•	In der Gemeinde Philippsthal erfolgt der Ausbau in fünf unterversorgten Ortsteilen durch den Rückkanal-fähigen Ausbau des vorhandenen Kabel-TV Netzes für Downloadraten von 128 MBit/s unter Finanzierung aus dem GAK-Programm.<br />
•	In der Gemeinde Roetgen wird der Breitbandausbau verbessert, indem die Gemeinde eine Leerrohrinfrastruktur im Ortsteil Rott verlegt und diese einem Betreiber zur Nutzung überlässt. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket und neben der Bereitstellung der Leerrohr-Trasse gibt es keine Wirtschaftlichkeitslücke und somit keine weiteren Kosten.<br />
Es hat sich auch 2010 gezeigt, dass kein Breitband-Vorhaben einem anderen gleicht. Topographie, Infrastruktur und Besiedlungsstruktur unterscheiden die einzelnen Vorhaben und lassen die Lösungssuche immer wieder zu einem spannenden Unterfangen werden. Für 2011 ist in dieser Hinsicht keine grundsätzliche Änderung zu erwarten. Allerdings ist zu wünschen, dass es dann bereits verstärkt um Konzepte für die Erweiterung der Glasfaser-Infrastruktur bis zum Haushalt gehen wird.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (<a href="http://www.telecomde.com/tag/telecomde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TelecomDE">TelecomDe</a>.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/dsl/dsl/die-autoren/">Autor</a>)</p>
<h4>Einen guten Rutsch wünscht das gesamte TelecomDE Team!</h4>
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