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	<title>TelecomDE.com &#187; Internet Access</title>
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	<description>Blog zu aktuellen Trends &#38; Themen aus der deutschen Telekommunikationsbranche.  TelecomDE versteht sich als News-Aggregator und Vordenkertreffpunkt. Führungskräfte, Visionäre und Know How-Träger schreiben und diskutieren über neue Techniken, neue Produkte und Probleme im deutschen Telefonie- &#38; InternetAccess-Markt.</description>
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		<title>Breitbandstrategie der Bundesregierung: Bundeswirtschaftsminister Brüderle begrüßt die Genehmigung eines Rahmens zum Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen durch die Europäische Kommission</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:36:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Europäische Kommission hat vor kurzem eine Rahmenregelung der Bundesregierung genehmigt, wonach im Einklang mit dem Europäischen Beihilferecht der Aufbau von Hochleistungsnetzen in Gebieten mitfinanziert werden kann, in denen ein Ausbau solcher Netze durch den Markt nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-815" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="bmwi" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/02/bmwi.png" alt="" width="144" height="79" />Die Europäische Kommission hat vor kurzem eine Rahmenregelung der Bundesregierung genehmigt, wonach im Einklang mit dem Europäischen Beihilferecht der Aufbau von Hochleistungsnetzen in Gebieten mitfinanziert werden kann, in denen ein Ausbau solcher Netze durch den Markt nicht zu erwarten ist. Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie konzipierte Rahmen erweitert die rechtlichen Spielräume insbesondere der Länder und Kommunen, da mit der Rahmenregelung nicht mehr jeder Einzelfall der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt werden muss.</p>
<p>Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: &#8220;Ich freue mich, dass durch die Genehmigung der Kommission mehr Flexibilität und Rechtssicherheit für die Förderung des Breitbandausbaus gerade durch die Kommunen in ländlichen Gebieten geschaffen wird. Das ist ein wesentlicher Schritt für den Ausbau von Hochleistungsnetzen in der Fläche &#8211; und damit für die Wettbewerbschancen am Wirtschaftsstandort Deutschland von zentraler Bedeutung.&#8221;</p>
<p>Das europäische Beihilferecht regelt Art und Umfang der staatlichen Förderung von privaten Breitbandlösungen. Es sieht insbesondere den Nachrang der öffentlichen Förderung gegenüber marktwirtschaftlichen Lösungen vor, verlangt eine genaue <a href="http://www.telecomde.com/tag/analyse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Analyse">Analyse</a> des Bedarfs, die Berücksichtigung bestehender Ausbaupläne privater Anbieter und die Vergabe der Förderung in einem Ausschreibungsverfahren. Die jetzt genehmigte Regelung präzisiert diese Vorgaben für die Förderung in Deutschland.</p>
<p>Mit ihrer Breitbandstrategie strebt die Bundesregierung eine flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen Breitbandanschlüssen als wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und steigenden Wohlstand an.</p>
<p>Grundsätzlich soll diese Versorgung von den Unternehmen hergestellt werden. Instrumente wie der Infrastrukturatlas und die Versteigerung der vorhandenen Funkfrequenzen (&#8220;Digitale Dividende&#8221;) unterstützen diese Entwicklung. In Gebieten, in denen der Aufbau von Hochleistungsnetzen mit Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr durch den Markt nicht möglich ist, kann die Erschließung ausnahmsweise gefördert werden. Finanziell unterstützt die Bundesregierung solche Maßnahmen beispielsweise im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe &#8220;Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur&#8221; (GRW). Die Länder und Kommunen können im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls finanzielle Mittel bereitstellen.</p>
<p>via <a href="http://www.bmwi.de" target="_blank">www.bmwi.de </a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=2155&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Videointerview: Telekom zur Netzneutralität oder wie das Geschäftsmodell von Netzbetreibern in der Zukunft aussieht</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/videointerview-telekom-zur-netzneutralitat-oder-wie-das-geschaftsmodell-von-netzbetreiber-in-der-zukunft-aussieht/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Videointerview mit Mark Nierwetberg (Sprecher der Telekom Deutschland)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object style="width: 500px; height: 301px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4gyhXhJiZzE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><embed style="width: 500px; height: 301px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="301" src="http://www.youtube.com/v/4gyhXhJiZzE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></embed></object></p>
<p>Videointerview mit Mark Nierwetberg (Sprecher der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland)</p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=2152&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Einfache Vertragsabwicklung: Zugang zum Schaltverteiler</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Stephan Albers]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der im März 2009 geschaffenen Verpflichtung der Telekom Deutschland, Wettbewerbern Zugang zu sogenannten Schaltverteilern zu gewähren, hat die Bundesnetzagentur die Möglichkeit eröffnet, den Auf- und Ausbau moderner Breitbandnetze wirtschaftlich, nachfragegerecht und ohne staatliche Förderung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-706" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="breko_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/breko_logo.png" alt="" width="208" height="91" />Mit der im März 2009 geschaffenen Verpflichtung der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland, Wettbewerbern Zugang zu sogenannten Schaltverteilern zu gewähren, hat die Bundesnetzagentur die Möglichkeit eröffnet, den Auf- und Ausbau moderner Breitbandnetze wirtschaftlich, nachfragegerecht und ohne staatliche Förderung auch in Regionen zu realisieren, in denen es bisher keine Breitbandversorgung gibt. Ein Schaltverteiler, der noch vor der Verzweigung der Hauptleitung in die jeweiligen Kabelverzweiger eine Netzankoppelung ermöglicht, ist von zentraler Bedeutung für den Breitbandausbau in bisher unterversorgten Gebieten. Denn für eine hochbitratige Anbindung von Haushalten und Unternehmen ist es technisch erforderlich, die Schnittstellen der Technik näher an die Kunden heranzurücken, damit die hohen Geschwindigkeiten der hochbitratigen Breitbandnetze nicht auf den letzten Metern zum Endkunden verloren gehen.<br />
Um zukünftig langwierige Individualverhandlungen auf ein notwendiges Maß abzukürzen, und um für alle Parteien gleichartige Ausgangsbedingungen zu gewährleisten, tritt der Bundesverband Breitbandkommunikation (<a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>) für die Schaffung einer &#8220;Zusatzvereinbarung Standardangebot-Schaltverteiler&#8221; ein. Auch über ein Jahr nach der Grundsatzentscheidung der Bundesnetzagentur zum Schaltverteiler im März 2009 und nach zahlreichen Regulierungsverfahren sind die Hürden für alternative Teilnehmernetzbetreiber zur Nutzung eines Schaltverteilers noch nicht ausgeräumt und eine breitbandige Erschließung von bislang nur unzureichend mit schnellem Internet versorgten Gebieten nicht problemlos möglich.</p>
<p>Kernelemente einer durch den <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> unterstützten &#8220;Zusatzvereinbarung Standardangebot-Schaltverteiler&#8221; sollten: die Voraussetzungen und der Umfang des Zugangsanspruchs, die Ablehnungsgründe, der Zugangsanspruch bei Kapazitätserschöpfung, die Anforderungen an die Informationsbereitstellung sowie die Einführung bzw. Straffung von Bereitstellungsfristen sein.<br />
Nach Ansicht des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> ist es für die zügige und zukunftssichere leitungsgebundene Breitbandversorgung &#8220;weißer Flecken&#8221; von besonderer Bedeutung die Zulässigkeitsgrenze für die Errichtung von Schaltverteilern von 1 MBit/s auf 2 MBit/s anzuheben. Derzeit kann die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland die Errichtung eines Schaltverteilers ablehnen, wenn die durchschnittliche Gebietsversorgung für Breitbandanschlüsse größer als ein 1 MBit/s ist. Diese Grenze ist vor dem Hintergrund der Vielzahl bandbreitenintensiver Internetanwendungen nicht mehr zeitgemäß und im Hinblick auf die ambitionierten Ziele der Breitbandinitiative der Bundesregierung (im Jahr 2014 75% der Haushalte mit 50 MBits/s zu versorgen) unterdimensioniert.</p>
<p>Des Weiteren sind nach Ansicht des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> die möglichen Ablehnungsgründe für die Errichtung eines Schaltverteilers auf sachlich gerechtfertigte Erwägungen zu beschränken. Ein Katalog zulässiger Ablehnungsgründe für die Errichtung eines Schaltverteilers sorgt für erforderliche Rechtsklarheit und Investitionssicherheit. So können Auseinandersetzungen und ggf. vor der Bundesnetzagentur auszutragende zeitraubende Streitentscheidungen vermieden werden, die Investoren zurückschrecken lassen und den weiteren Breitbandausbau in Deutschland verlangsamen.</p>
<p>Aus Sicht der im <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> zusammengeschlossenen Unternehmen, ist ein zügiger Abschluss der Verhandlungen über die &#8220;Zusatzvereinbarung Standardangebot-Schaltverteiler&#8221; erforderlich, um den zahlreichen Projekten der alternativen Telekommunikationsnetzbetreiber, die zur Verbesserung der Breitbandversorgung in Regionen ohne hochbitratige Breitbandanbindung geplant sind, zum erfolgreichen Abschluss zu verhelfen, sagt <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. &#8220;Dies ist entscheidend für einen schnellen und effektiven Breitbandausbau und das Erreichen der ambitionierten Ziele der Breitbandinitiative der Bundesregierung&#8221;, ergänzt Albers.</p>
<p>via <a href="http://www.brekoverband.de " target="_blank">www.brekoverband.de </a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=2143&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>LTE – Glücksfall für Politik und Netzbetreiber – Pech für die Kommunen?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 11:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[3GPP Long Term Evolution]]></category>
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		<description><![CDATA[Die LTE-Technologie wurde mit vielen Vorschuss-Lorbeeren behandelt und die Versteigerung der Mobilfunklizenzen im Mai 2010 hat die Öffentlichkeitswirksamkeit weiter gesteigert. Es scheint unstrittig, dass die verwendete Modulation eine höhere Frequenz-Effizienz ermöglicht als dies bei den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2139" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="© Zauberhut - Fotolia.com" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/07/Fotolia_721046_XS.jpg" alt="" width="144" height="192" />Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte-technologie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE-Technologie">LTE-Technologie</a> wurde mit vielen Vorschuss-Lorbeeren behandelt und die Versteigerung der Mobilfunklizenzen im Mai 2010 hat die Öffentlichkeitswirksamkeit weiter gesteigert. Es scheint unstrittig, dass die verwendete Modulation eine höhere Frequenz-Effizienz ermöglicht als dies bei den 3G-Netzen der Fall war. Insofern verspricht <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> eine Verbesserung für die mobile Internetnutzung, auch wenn hierfür zunächst noch Endgeräte und Anwendungen entwickelt werden müssen.</p>
<p>Über einige Wochen hinweg konnte man aus den Beiträgen in der Presse den Eindruck gewinnen, dass die Probleme zur Schließung der „weißen“ Flecken im ländlichen Raum, d.h. der Regionen, die heute entweder im Hinblick auf Breitband unversorgt oder mit durchschnittlich weniger als 2 MBit/s unterversorgt sind, mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> leicht gelöst werden können. Auch wenn es bundesweit keine veröffentlichten Zahlen zum Umfang der weißen Flecken gibt, so kann man vermuten, dass zwischen 20 und 30 % der Haushalte derzeit Bandbreiten von weniger als 2 MBit/s haben und somit Internet-Anwendungen nur in begrenztem Rahmen nutzen können. Für den Ausbau hinderlich ist, dass die überwiegende Mehrzahl der heute noch unterversorgten Regionen aufgrund der topographischen Bedingungen oder der niedrigen Anzahl potenzieller Kunden für die Betreiber in Aufbau und Betrieb unwirtschaftlich ist. Daher wurden verschiedene Förderprogramme aufgelegt, die bei der Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke der Netzbetreiber helfen sollen.</p>
<p>Insbesondere in diesen Fällen wurde <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> als die schnelle Alternative gesehen, um das Versprechen der Bundesregierung von Anfang 2009 zu erfüllen, die weißen Flecken bis Ende 2010 zu schließen und mit mindestens 1 MBit/s zu versorgen. Gleichzeitig sorgen Demonstrationen von <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Teststellungen, bei denen im fahrenden Fahrzeug Videokonferenzen mit hoher Bildqualität demonstriert werden, für die Erwartung, dass zukünftig 100 MBit/s in jedem Haushalt verfügbar sein wird, ganz ohne eine lästige Leitungs-Anbindung. So kommen regelmäßig Anfragen aus betroffenen Kommunen, ob sie überhaupt einen durch Tiefbauarbeiten teuren <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-gestützten Ausbau verfolgen sollen, oder lieber auf eine 100 MBit/s Lösung <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> setzen sollen.</p>
<p>Mittlerweile zeichnet es sich ab, dass diese Ausbau-Option wohl nur eine Vision bleibt. <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> wird voraussichtlich im Rahmen von Förderprojekten zum Breitbandausbau wie eine weitere Technologie-Komponente behandelt. Bereits heute werden <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Lösungen im Rahmen eines Technologie-Mix bei der Planung berücksichtigt. In Zukunft kommt neben dem <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Ausbau bis zum Kabelverzweiger, der Errichtung von Schaltverteilern und dem Einsatz von <a href="http://www.telecomde.com/tag/mobilfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilfunk">Mobilfunk</a> mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> und Satelliten-DSL noch <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> hinzu. Die Bandbreiten werden bei Zellgrößen von 10 Kilometern (im 800 MHz-Band) außer in unmittelbarer Nähe zur Sendestation nur im Bereich von wenigen MBit/s liegen. Wie bei anderen Funklösungen ist auch bei <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> als einem „shared medium“ mit einem deutlich Leistungsabfall zu rechnen, wenn viele Nutzer gleichzeitig auf das Internet zugreifen. Hohe Bandbreiten vergleichbar mit VDSL werden bei diesen Zellgröße mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> auch in den nächsten Jahren und bei Weiterentwicklung des Standards nicht erreichbar sein (bei kleineren Zellen und höheren Frequenzen wird dies sicher anders aussehen).</p>
<p>Die bei der Lizenzvergabe gemachte Auflage, mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> bevorzugt kleinere, unterversorgte Kommunen  auszubauen, eröffnet auf den ersten Blick eine positive Perspektive für die bislang schlecht versorgten Gegenden. Wenn sich allerdings bewahrheitet, dass mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> beim Ausbau im ländlichen Raum nur eine Bandbreite von 2 MBit/s im Download garantiert wird, dann entspricht dies vordergründig den Rahmenbedingungen für eine Förderung. Mit ADSL sind dagegen bei einem leitungsgebundenen Ausbau bereits in der Mehrzahl der versorgten Haushalte 16 MBit/s erreichbar, ab Sommer 2010 werden die Betreiber neue Bauvorhaben mehrheitlich mit VDSL-Technik, d.h. einer Bandbreite bis 50 MBit/s ausbauen. Dagegen erscheinen 2 MBit/s nicht mehr ganz zeitgemäß. Auch in der praktischen Anwendung sind 2 MBit/s nicht ausreichend für eine effiziente Nutzung des Internets, zumindest wenn dabei auch multimediale Anwendungen genutzt werden sollen.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> wird sich als Mobilfunklösung vermutlich von der Preisgestaltung eher an Mobilfunkangeboten orientieren als an leitungsgebundenen Diensten, auch wenn keiner der Anbieter bisher hierzu eine verbindliche Äußerung abgeben kann. So wird ein Breitbandanschluss mittels <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> vermutlich teurerer als ein ADSL- oder Kabel-TV-Anschluss heute bei gleichzeitig niedrigerer Leistung. Zudem könnte es eine Volumenbegrenzung geben, die bei Erreichen eines bestimmten Datenvolumens zu einer Reduktion der Übertragungsraten oder höheren Preisen pro Datenpaket führt.</p>
<p>Ob es einen Ausbau mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> unabhängig von Förderprojekten zum Breitbandausbau geben wird, ist wohl noch offen. Somit wird es für Kommunen in der Haushaltssicherung oder mit einem Nothaushalt unter Umständen auch mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> keinen Breitbandausbau geben! Überhaupt fehlen bislang noch Systemtechnik-Entscheidungen und Endgeräte für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Nutzung. Es ist daher damit zu rechnen, dass frühestens im Sommer 2011 Netze und Geräte für eine breitere Nutzung in unterversorgten Regionen zur Verfügung stehen. Eine Koordination beim Ausbau nach der bei der Bundesnetzagentur hinterlegten Liste unterversorgter Ortschaften zwischen den Betreibern oder durch die Politik scheint es nicht zu geben.</p>
<p>Für die Bundespolitik kommt <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> gerade richtig, ist so doch das im letzten Jahr formulierte Ziel, alle weißen Flecken bis Ende 2010 (fast) erreichbar – faktisch wird es zwar wohl eher bis Ende 2011 dauern, aber immerhin kann so das erste der Breitbandziele erreicht werden (zumindest dann, wenn die Politik eine Lösung für die große Anzahl von Kommune in der Haushaltssicherung oder mit Nothaushalten schafft). Gleichzeitig kann ein mögliches Problem durch aufgebrauchte Fördervolumina für die Politik umgangen werden. Eine Kommune, für die ein <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Ausbau in den nächsten drei Jahren geplant ist, gilt als versorgt und kann nach vorherrschender Experten-Meinung wohl keine weiteren Fördermittel aus dem GAK- oder GRW-Programm in Anspruch nehmen. Dies kommt zur rechten Zeit. 2008 und 2009 erfolgte der Fördermittel-Abruf aufgrund der bürokratischen Aufwände für eine Beantragung nur zögerlich. In diesen beiden Jahren beschränkten sich Förderanträge in der Mehrzahl auf Beratungs- und Planungsleistungen. Seit Anfang 2010 gehen aber mehr und mehr Förderanträge ein für einen Ausbau (in der Regel zur Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke bei dem ausgewählten Netzbetreiber). Schon für kleinere Ortsteile überschreiten die erforderlichen Deckungslücken 100.000 Euro je Ortsteil. So könnten zumindest die GAK-Mittel schon 2011 erschöpft sein, GRW-Mittel werden wohl länger verfügbar sein, da die Anzahl der laut Rahmenbedingungen förderfähigen Gewerberegionen vergleichsweise gering ist.</p>
<p>Aber nicht nur für die Politik kommt <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> zur rechten Zeit. Auch für die Netzbetreiber ist <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> als Ausbau-Technologie sicher hoch willkommen. Die wirtschaftlich erschließbaren Regionen im städtischen und ländlichen Raum sind inzwischen weitgehend mit Breitbandlösungen ausgebaut. Die verbleibenden weißen oder grauen Flecken liegen entweder weit entfernt von Breitbandnetzen oder weisen eine so dünne Besiedlungsdichte auf, dass ein Ausbau auch mit Investitions-Zuschüssen im laufenden Betrieb unwirtschaftlich ist. In diesen Fällen ist <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> eine gute Möglichkeit, mit vergleichsweise geringen Investitionskosten Flächen von 10 bis 20 Kilometer im Radius um eine Basisstation zu versorgen. Allerdings sind trotzdem die Basis-Stationen mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> anzubinden, um die erforderlichen Bandbreiten zuzuführen. Vermutlich werden die <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Sendestationen bevorzugt auf den Funkmasten für GSM installiert und die Mehrzahl dieser Funkmasten dürfte immer noch mit Kupferkabeln angebunden sein. Somit entstehen unter Umständen auch beim <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Ausbau für die Betreiber nicht geringe Kosten für Tiefbauarbeiten. Immerhin wird bei einer Versorgung mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> der Druck auf die Betreiber geringer, den Kommunen eine nachhaltig zukunftssichere Lösung in der Breitbandversorgung zu schaffen. So können sich die Betreiber verstärkt den rentableren Ballungsgebieten zuwenden und hier weiter ausbauen.</p>
<p>Bei diesem nicht unrealistischen Szenario sind die Kommunen die Verlierer, die bislang noch keine Anstrengungen für einen Ausbau mit Fördermitteln unternommen haben. Da mit einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Versorgung vermutlich keine Fördermittel mehr beantragt werden können und die Haushaltsmittel vieler Kommunen nicht für die Finanzierung eines Ausbaus mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Kabeln reichen dürfte, könnte für diese Kommunen der Zug für einen zukunftssicheren Ausbau mit höheren Bandbreiten zunächst für lange Jahre abgefahren sein. Ob die Bürger mit der dann garantierten Bandbreite von 2 MBit/s zufrieden sein werden, darf bezweifelt werden. So könnte eine neue Art der digitalen Spaltung zwischen Ballungsgebieten und dem ländlichen Raum geschaffen werden.</p>
<p>Somit lösen sich die ganz großen Erwartungen an <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> weitgehend in Wohlgefallen auf! Immerhin steigert das Angebot von <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> die Zahl verfügbarer Breitbandtechnologien, die im Einzelfall für den Ausbau in einer Kommune geprüft werden können. Ein Ausbau mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> erfordert zudem die Zuführung von Bandbreiten bis zur Basis-Station. Hierfür kommen sowohl <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>- als auch Richtfunk in Betracht. Mit dem Ausbau der <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Zellen werden somit Backhaul-Lösungen in die Fläche gebracht, die für den weiteren Ausbau genutzt werden können. Zudem bringt <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> für die Nutzung des mobilen Internets in Ballungsgebieten aufgrund der höheren Frequenz-Effizienz absehbar deutliche Fortschritte. Somit bleibt als subjektives Fazit zu den bisher vorliegenden Informationen über <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> lässt deutliche Vorteile für <strong>mobile</strong> Internet-Anwendungen erwarten</li>
<li>für den Ausbau der stationären Breitbandanschlüsse kann <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> im 800 MHz-Band für einige Jahre als Brückentechnologie dienen</li>
<li>Preismodelle und Konditionen werden voraussichtlich näher an heutigen <a href="http://www.telecomde.com/tag/mobilfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilfunk">Mobilfunk</a>-Diensten liegen als bei DSL- oder Kabel-TV-Angeboten</li>
<li>vor Mitte 2011 werden Anschlüsse im Praxis-Einsatz kaum zur Verfügung stehen</li>
<li>eine Koordination der Ausbaugebiete unter den Lizenznehmern scheint es nicht zu geben</li>
</ul>
<p>Betrachtet man die Gesamt-Situation im Breitband-Markt Deutschland, so sehen die Perspektiven nicht rosig aus:</p>
<ul>
<li>für die zunehmende Anzahl von Kommunen in der Haushaltssicherung und mit Nothaushalt gibt es keine Lösung für den Breitbandausbau mit Förderprojekten (oder mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>)</li>
<li>der genaue Stand noch verfügbarer Fördervolumina ist nicht bekannt. Es zeichnet sich aber ab, dass die Fördermittel vielleicht schon Mitte 2011 ausgeschöpft sind</li>
<li>die Finanzierung von Vorhaben, deren Umsetzung über das Jahresende hinaus gehen, ist offen. Die hierfür erforderlichen Verpflichtungs-Ermächtigungen für die Bezirks-Regierungen stehen derzeit nicht zur Verfügung. Damit wären Projekte, die erst nach März eines Jahres zur Vergabe kommen, nicht mehr umsetzbar!</li>
</ul>
<p>Vor diesem Hintergrund bleibt die Frage, wie die beiden Ziele der Bundesregierung für 2010 (Schließung der weißen Flecken) und 2014 (75% der Haushalte haben mehr als 50 MBit/s) in der Praxis erreicht werden sollen.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> wird bei Einsatz in einem höheren Frequenzband und damit bei niedrigeren Zellradien deutlich höhere Bandbreiten bieten. So könnte in Ballungsgebieten mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> eine Bandbreite von 50 MBit/s realisiert werden. Damit können mobil selbst Videokonferenzen abgehalten werden. Dies allerdings nur bei Zellradien von ca. 500 Metern. Für die Mobilfunkbetreiber ist ein solcher Ausbau dann rentabel, wenn genügend Nutzer in den Zellen anzutreffen sind. Wie die mobilen Dienste ausgestaltet sein werden und wie die Endgeräte aussehen werden, scheint noch nicht fest zu stehen. Bei WiMAX wurde angestrebt, dass von den Chip-Herstellern, insbesondere Intel Chip-Sätze entwickelt werden, die wie jene für WLAN automatisch in alle Laptops und Smart-Phones eingebaut werden. Bei WiMAX hat dies allerdings nicht funktioniert.</p>
<p>So bleibt es auf jeden Fall spannend zu sehen, wie die Entwicklung um <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> weiter gehen wird und insbesondere welche Rolle <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> beim Breitbandausbau einnehmen wird. Allerdings steht zu befürchten, dass die großen Erwartungen an <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> für die Schließung der „weißen“ Flecken nicht erfüllt werden. Ein nachhaltiger Breitband-Ausbau basiert nach wie vor auf der Verlegung von Glasfasern bis in die Teilortschaften und langfristig auch bis in jeden Haushalt.</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau von Dr. Jürgen Kaack</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/rahmenbedingungen-fur-den-breitbandausbau-von-dr-jurgen-kaack/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 11:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/06/Fotolia_10479744_XS.jpg" rel="shadowbox[post-2129];player=img;"><img class="size-full wp-image-2131  alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Kabeltrommel - © schaltwerk - Fotolia.com" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/06/Fotolia_10479744_XS.jpg" alt="" width="254" height="170" /></a></p>
<p>Die flächendeckende Breitbandversorgung ist ein wichtiger Standortfaktor nicht nur in Ballungsgebieten sondern gerade auch in ländlichen Regionen. Dabei ist unter Breitband nicht nur der von der EU definierte Wert von 2 MBit/s im Sinne der Daseinsvorsorge zu verstehen, sondern ein Wert von derzeit 16 MBit/s, der in nächsten 5 bis 10 Jahren vermutlich auf 50 MBit/s und mehr steigen wird. Mit 16 MBit/s sind zurzeit die wichtigsten privaten und professionellen Internet-Anwendungen problemlos nutzbar. Für spezielle Anwendungen wie z.B. Videostreaming und die Übertragung von drei-dimensionalen Konstruktionsplänen reicht diese Bandbreite allerdings schon heute nicht.</p>
<p>Unter anderem angetrieben durch neue Anwendungen aus dem Web2.0-Umfeld wie z.B. den seit 2004 immer stärker genutzten „social networks“ (z.B. MySpace, Facebook, SchülerVZ, StudiVZ, Xing) steigen der Bandbreiten-Bedarf und das übertragene Datenvolumen kontinuierlich. Video-Dienste wie YouTube und Bilderdienste wie Flikr haben in selbst für Experten so unvorhersehbar starkem Maße Nutzer gefunden, dass sie alleine über 10% des gesamten Internet-Datenvolumens bedingen. Es ist schwer zu prognostizieren, welche neuen Anwendungen in Zukunft entstehen und Bandbreite benötigen. Absehbar ist allerdings, dass stimuliert durch verfügbare Bandbreiten und sinkende Übertragungspreise mit Cloud-Computing neue Dienste für Unternehmen entstehen werden, die ebenfalls für eine Erhöhung des übertragenen Datenvolumens sorgen werden.</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist es unabdingbar, dass in den nächsten Jahren flächendeckende <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Netze bis zum Hausanschluss verlegt werden. Dies ist aufgrund der erforderlichen Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Leerrohren nicht nur teuer sondern auch zeitaufwändig. Allerdings steht für eine flächendeckende Versorgung eine Zeitspanne von etwa 15 Jahren zur Verfügung, da es bislang oberhalb von 25 MBit/s noch keine Massenmarkt-tauglichen Produkte gibt. Mit 25 MBit/s ist die Übertragung von hochauflösenden Fernsehsendungen verzögerungsfrei gleichzeitig mit Internet-Anwendungen möglich. <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anschlüssen ermöglichen 100 MBit/s und mehr, so dass mehrere HD-Sendungen gleichzeitig empfangen werden können, während zudem Online-Games gespielt und größere Dateien aus dem Internet herunter geladen werden. Das Angebot an HD-Sendungen ist bislang allerdings noch überschaubar, so dass selbst mit 25 MBit/s für den Durchschnitts-Anwender in nächster Zeit kein Engpass auftreten sollte. In einem typischen Haushalt sollte der Bedarf mit einem VDSL- oder einem Rückkanal-fähiger Kabel-TV-Anschluss ausreichen bedient werden.</p>
<p>In den Städten ist diese Bandbreite bereits heute weitgehend Standard. Mit Kabel-TV oder VDSL sind je nach Entfernung vom Outdoor-DSLAM 50 MBit/s verfügbar und das Angebot entwickelt sich schnell weiter. VDSL wird demnächst auch mit 80 MBit/s angeboten werden und über Koaxialkabel sind durchaus 100 MBit/s stabil übertragbar. In diesem Bereich wird allerdings dann auch die Grenze für die Übertragung über Kupferkabel liegen. Der nächste Entwicklungsschritt braucht eine durchgängige <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anbindung. NetCologne wird als einer der ersten Anbieter noch 2010 den ersten kommerziellen 1 GBit/s-Anschluss auf der Basis von FttB realisieren.</p>
<p>Diese Entwicklung ist in der Fläche aber noch keineswegs absehbar. Selbst für die Versorgung mit 16 MBit/s sind zum Teil erhebliche Investitionen erforderlich, insbesondere im ländlichen Raum. Für die Netzbetreiber ist der Ausbau in dünn besiedelten Räumen und nur wenigen Wohneinheiten je Anschluss in vielen Fällen nicht rentabel, da trotz geringer Kundenpotenziale in nicht unerheblichem Maße in Tiefbauarbeiten investiert werden muss.</p>
<p>Da die Netzbetreiber im Interesse ihrer Gesellschafter, in den meisten Fällen Aktienbesitzer, für Renditen sorgen müssen, werden auch im ländlichen Raum Amortisationszeiten von vier bis fünf Jahren unterstellt und so ergeben sich Deckungslücken zwischen den zu erwartenden Mehreinnahmen und den erforderlichen Investitionen für den Netzaufbau und die zusätzlichen Betriebskosten. Zur Schließung dieser Deckungslücken wurden verschiedene Förderprogramme aufgelegt, die entweder den Ausbau in unterversorgten Wohnsiedlungen im ländlichen Raum (GAK) oder in Gewerbegebieten in ausgewiesenen Regionen (GRW) mit staatlichen Mitteln unterstützen sollen. Auch Mittel aus dem Zukunftssicherungsgesetz (Konjunkturpaket II) können in vielen Bundesländern für den Breitbandausbau eingesetzt werden. Die Förderprogramme für GAK- und GRW-Mittel laufen bis Ende 2013, das Zukunftssicherungsgesetz fordert, dass Maßnahmen noch in 2010 begonnen und bis Ende 2011 abgeschlossen werden müssen. Die Rahmenbedingungen für die Förderprogramme erfordern einen aufwändigen Prozess. Es dauert daher in der Regel 1,5  bis 2 Jahre, bis nach Beginn eines Breitband-Projektes die tatsächliche Versorgungslage verbessert ist.</p>
<h4>Reduzierung bürokratischer Hürden</h4>
<ul>
<li><strong>Durchführung eines separaten Interessenbekundungsverfahrens</strong> zusätzlich zur Ausschreibung nur bei absehbaren technologischen Alternativen</li>
</ul>
<p>In den meisten Fällen sind die Möglichkeiten für einen Ausbau offensichtlich und es reicht eigentlich ein öffentliches Ausschreibungsverfahren ohne die zusätzliche Stufe der Interessenbekundung. Das Interessenbekundungsverfahren ist immer dann sinnvoll, wenn alternative technische Konzepte möglich sind oder ein Technologie-Mix niedrigere Kosten verspricht.</p>
<ul>
<li>Genereller <strong>Verzicht auf eine Bedarfs- und Potenzialerhebung</strong> mit Befragungsaktion</li>
</ul>
<p>Das Potenzial für Neukunden oder Upgrader kann auch im ländlichen Raum leicht durch statistische Überlegungen und die Zahl der unterversorgten Haushalte abgeschätzt werden. Die Ergebnisse einer Befragung erlauben  nur selten eine belastbare Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung und werden weder von den Kommunalverwaltungen noch von den Netzbetreibern benötigt. Der einzige Zweck der Befragung ist die Erfüllung der Rahmenbedingungen für eine Förderung.</p>
<ul>
<li><strong>Auswahlverfahren statt Ausschreibung</strong></li>
</ul>
<p>Bislang muss eine Kommune ein streng formal durchzuführendes Ausschreibungsverfahren für die Vergabe einer Beihilfe durchführen, das nach der Vergaberichtlinie für Dienstleistungen (VOL) erfolgen muss. Dies bereitet zusätzlichen formalen Aufwand und einen hohen Grad an Verbindlichkeit. Hinzu kommt, dass viele Kommune sich zwar mit den Bedingungen der VOB aus der Vergabe von Baugewerken auskennen, aber kaum Erfahrungen mit Ausschreibungen nach VOL haben. Zum Erreichen der Zielsetzung wäre es sicher ausreichend, auf ein weniger formales Auswahlverfahren zu setzen, da als Ergebnis der Ausschreibung „nur“ die Gewährung einer Beihilfe steht.</p>
<ul>
<li><strong>Verpflichtender Stufenplan für den weiteren Ausbau der Bandbreite</strong></li>
</ul>
<p>Die Förderprogramme der Gemeinschaftsaufgaben erlauben nur die Forderung nach einem Ausbau auf 2 MBit/s. Diese Bandbreite ist bereits heute nicht mehr ausreichend für eine sinnvolle Nutzung des Internets. Da eine Kommune nach Erreichen der Grundversorgung mit 2 MBit/s nicht mit weiteren Fördermitteln rechnen kann, sollte entweder direkt eine höhere Bandbreite gefordert werden (z.B. 16 MBit/s) oder zumindest die Aufstellung eines verbindlichen Stufenplans zur Steigerung der Bandbreite auf 50 MBit/s bis 2014.</p>
<ul>
<li>Öffnung der Förderprogramme für <strong>Schaffung von kommunalem Eigentum </strong></li>
</ul>
<p>Fast alle Breitbandprojekte bedingen Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Leerrohren und ohne Leerrohre wird der weitere Ausbau zu einem Glasfasernetz zusätzlich verteuert. Nur selten ist die Wirtschaftlichkeitslücke der Betreiber ausschließlich durch Tiefbauarbeiten bedingt. Sollte dies der Fall sein, kann die Kommune über eine Förder-Maßnahme Leerrohre verlegen, die im kommunalen Eigentum verbleiben und den Netzbetreibern zur Nutzung vermietet werden. Die Miete zur Nutzung kann dabei durchaus auch Null sein, wenn hierdurch die Deckungslücke der Betreiber geschlossen wird.</p>
<p>In allen anderen Fällen bleibt der Kommune nur die Ausschreibung der Beihilfe als verlorener Zuschuss, da es sich bei Förderung des Leerrohr-Ausbaus und einer Wirtschaftlichkeitslücke nach derzeitiger Auffassung um eine Doppelförderung handelt. Das verlegte Leerrohr befindet sich in diesem Fall im Eigentum des Netzbetreibers. Solange es sich um <strong>eine </strong>Fördermaßnahme handelt (andernfalls handelt es sich auf jeden Fall um eine nicht erlaubte Doppelförderung), sollte es den Kommunen ermöglicht werden, den bewilligten Gesamt-Förderbetrag für die Verlegung von Leerrohren <strong>und</strong> den den Ausgleich der Deckungslücke aufzuteilen. Dies würde weder die Fördersumme erhöhen noch den Aufwand für die Bearbeitung oder die Bewilligung.</p>
<ul>
<li><strong>Schaffung von Rechtssicherheit</strong> im Hinblick auf das europäische Beihilferecht</li>
</ul>
<p>Jede Zuwendung finanzieller oder sonstiger Art einer Kommune an einen Netzbetreiber ist als eine Beihilfe zu verstehen und unterliegt somit strengen Regeln der Europäischen Kommission. So soll verhindert werden, dass auf dem Wege einer Beihilfe aus Haushaltsmitteln eine Wettbewerbsverzerrung durch Bevorzugung einzelner Betreiber erfolgt. Unklar ist allerdings, wann eine Beihilfe gerechtfertigt  ist und wann nicht. Im Fall einer Unterversorgung ist dies noch relativ eindeutig, aber wie steht es um solche Fälle, in denen keine Unterversorgung vorliegt, die Kommune aber trotzdem zur Absicherung des Standorts eine Verbesserung der Versorgung anstrebt (z.B. zur besseren Vermarktung von Gewerbeflächen)? Wie steht es um den Aufbau von NGA (Next-Generation-Access)-Netzen mit durchgängigen Glasfaserstrecken? Eng verknüpft mit der Frage nach der Beihilfe ist die Frage nach den kommunalen Aufgaben in Verbindung mit dem Breitbandausbau und der Breitbandversorgung als Daseinsvorsorge.</p>
<p>Da die Breitbandversorgung auch im Fall unversorgter Gebiete als freiwillige Leistung gesehen wird, kann eine Kommune in der Haushaltssicherung ohne Zustimmung der Bezirksregierung keine Fördermittel beantragen, wenn sie einen Eigenanteil übernehmen muss – und sei es auch nur 10% des Gesamtvolumens. Bei der steigenden Anzahl von Kommunen mit Haushaltsproblemen dürfte es so zu einer weiteren Form der digitalen Spaltung kommen! Sinnvoller wäre es schon, die Breitbandversorgung als Teil der Grundversorgung zu behandeln. So könnten alle Kommunen die staatlichen Förderprogramme nutzen.</p>
<ul>
<li>Offene Kommunikation über <strong>verfügbare Fördervolumina</strong></li>
</ul>
<p>In den Jahren 2008 und 2009 wurden nur wenige Förderprojekte abgewickelt und hierbei handelte es sich in erster Linie um die Finanzierung von Planungsarbeiten. Seit Frühjahr 2010 steigt die Anzahl der Projekte sprunghaft an, bei denen der tatsächliche Ausbau durch Zuwendungen oder den Bau von Leerrohrnetzen gefördert werden soll. Eine Ursache hierfür ist die lange Vorlaufzeit bis zur Stellung eines Förderantrags (bedingt durch Marktanalysen, Bedarfserhebungen, Interessenbekundung und Ausschreibung) und zum anderen das steigende Bewusstsein vieler Kommunen für die Breitbandversorgung. Bei Abschätzung der kommunizierten Volumina ergibt sich, dass die vorhandenen Fördermittel schneller erschöpft sein könnten, als dies ursprünglich geplant war. So ist es ein mögliches Szenario, dass die Mittel aus dem GAK-Programm bereits Mitte 2011 aufgebraucht sind – ohne tatsächlich alle weißen Flecken beseitigt zu haben.</p>
<p>Aus dem GRW-Programm für die Verbesserung der Versorgung von Gewerbegebieten in ausgewiesenen Förderregionen sind aber offensichtlich bislang nur wenig Mittel abgeflossen. Dies ist eigentlich nicht erstaunlich, da nur wenige Kommunen in die Förderkulisse fallen und die Grenze von 2 MBit/s für Unternehmen realitätsfern ist, Unternehmen benötigen mindestens 16 MBit/s mit einer schnell steigenden Tendenz auf 50 MBit/s. Gewerbegebiete mit 6 MBit/s Versorgung sind faktisch unterversorgt, gelten aber offiziell als versorgt!</p>
<h4>Technologieneutralität oder Nachhaltigkeit?</h4>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die neutrale Betrachtung der unterschiedlichen Technologien ist vom Grundsatz sicher richtig, da mit öffentlichen Mitteln nicht ein Betreiber und eine Technologie einseitig bevorzugt werden sollte. Allerdings sollte es genauso selbstverständlich sein, dass öffentliche Mittel nur in nachhaltige Technologien investiert werden. Als nachhaltig kann – auch bei Berücksichtigung der Ziele der Bundesregierung von Anfang 2009 – nur eine solche Technologie gelten, die geeignet ist, bis 2014 Bandbreiten von 50 MBit/s und mehr zuverlässig und unabhängig von der Nutzerzahlen bereitstellen zu können. Hierfür kommen im Teilnehmeranschluss-Bereich derzeit verschiedene Technologien in Betracht:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> als Point-to-Point Ethernet-Verbindung</li>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> für Point-to-Multi-Point Netze (z.B. GPON)</li>
<li>Kabel-TV Netze auf der Basis von Koaxialkabeln (z.B. mit DOCSIS 3.0)</li>
<li>VDSL auf der Basis der Kupferdoppelader bei Kupfer-Längen deutlich unter einem Kilometer</li>
</ul>
<p>Funklösungen können unter Laborbedingungen oder als Infrastruktur-Komponenten mit hoher Strahlbündelung zwar ebenfalls sehr hohe Bandbreiten ermöglichen, mit Richtfunk sind durchaus Bandbreiten über 2 GBit/s möglich. Mit dieser Technologie lassen sich längere Strecken (ab etwa 4 Kilometer) überbrücken, für die eine <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Verlegung zu teuer ist. Für den Anschlussbereich sind diese Technologien allerdings aus verschiedenen Gründen nicht geeignet.</p>
<p>Mit den 2006 mit großen Vorschuss-Lorbeeren für den Aufbau von WiMAX-Netze versteigerten Frequenzen sind im Labor Bandbreiten von über 50 MBit/s möglich, Netze im praktischen Betrieb werden typischerweise allerdings mit nur 2 MBit/s im Download realisiert. <a href="http://www.telecomde.com/tag/mobilfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilfunk">Mobilfunk</a> ermöglicht mit HSDPA 7,2 MBit/s im Download (mit einer Perspektive auf über 10 MBit/s mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>), allerdings um den Preis sehr kleiner Zellenradien (weit unter einem Kilometer) und somit vieler Basisstationen. Aufgrund der hohen Nutzerdichte rechnen sich die Aufwendungen zum Aufbau eines solchen Netzes für die mobile Internetnutzung in Ballungsgebieten. Es ist aber ebenso wenig erstaunlich, dass HSDPA-Netze aus genau diesem Grund im ländlichen Raum kaum anzutreffen sind.</p>
<p>Ob sich dies mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> tatsächlich ändern wird, bleibt abzuwarten. Immerhin ermöglichen die im Juni 2010 mit versteigerten 800 MHz-Frequenzen größere Zellenradien und eine gute Indoor-Versorgung. Vermutlich wird aber auch mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Netzen in der Praxis nur eine im Vergleich eher moderate Bandbreite von ca. 6 MBit/s ermöglicht. Für bislang unversorgte oder nur mit niedrigen Bandbreiten versorgte Regionen stellt dies natürlich eine wesentliche Verbesserung der Situation dar. <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Netze versprechen eine schnelle Versorgung der dünn-besiedelten Räume. Die für die Anbindung der Basisstationen benötigten <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Strecken bringen zudem Bandbreite in die unterversorgten Räume und schaffen Ansätze für einen späteren leitungsgebundenen Ausbau. Es sollte allerdings nicht übersehen werden, dass der <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Ausbau als Substitut für eine stationäre Anbindung nur eine Brücken-Technologie für die nächsten 5 bis 10 Jahre darstellt und keinen Ersatz für einen flächendeckenden Ausbau von <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Netzen.</p>
<p>Funkfrequenzen sind anders als leitungsgebundene Übertragungswege nicht beliebig vermehrbar. Nach der abgeschlossenen Frequenzauktion im Juni 2010 sind weitere größere Frequenzzuweisungen unwahrscheinlich. Das knappe Gut der Funkfrequenzen sollte daher möglichst effizient eingesetzt werden im Bereich der mobilen und portablen Nutzung. Das stetig steigende Datenvolumen für mobile Internetnutzung spricht dafür, für diesen Bereich Kapazitäten vorzuhalten. Dabei ergänzt das Funknetz den stationären Anschluss als komplementäre Lösung, idealerweise mit einer durchgängigen („seamless“) gestalteten Dienste-Oberfläche. Die Verwendung von Funklösungen als Substitution von stationären Anschlüssen sollte daher die Ausnahme für abgelegene und dünn besiedelte Regionen sein oder eine zeitliche Überbrückungslösung.</p>
<p>Während die Deckungslücken der Betreiber von Funknetzen oft niedriger liegen als für leitungsgebundene Alternativen, sind die Kundenpreise in vielen Fällen signifikant höher. Dabei sind noch nicht mal die in der Regel (bei WLAN-Netzen und Satelliten-DSL-Lösungen) zusätzlich erforderlichen Außenantennen mit 100 bis 200 Euro Einmalkosten entscheidend, sondern die höheren laufenden Monatskosten. Auf diesem Wege wird mit niedrigeren Beihilfen eine höhere Kaufkraftabschöpfung eingehandelt. Eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung ist daher grundsätzlich sinnvoll bei der Bewertung unterschiedlicher Ausbau-Konzepte, erhöht aber den Aufwand und die Unsicherheit bei der Entscheidung.</p>
<h4>Definition von Schnittstellen und technischen Standards</h4>
<p>Die derzeitige Förderpraxis sorgt eher für einen Fleckenteppich von Einzel-Lösungen auf der Ebene von Ortsteilen mit unterschiedlichen Betreibern als für großflächige und homogene Netz-Architekturen. Für die weitere Entwicklung kann man vermuten, dass eine Reihe von Betreibern regionaler Zugangsnetze entstehen werden, die Leistungen auf unterschiedlichen Ebenen der Wertschöpfung anbieten (reine Infrastrukturbetreiber auf der Basis von Leerrohren, Netze aus beleuchteten Glasfasernetzen, Netze mit einer Plattform für Marktplätze zur Anbindung unterschiedlicher Dienste-Anbieter und Vollsortimenter mit eigenem Dienstebetrieb).  Es werden je nach Voraussetzung Netze mit Point-to-Point Ethernet Glasfasern, Point-to-Multipoint (GPON) Glasfasernetze und Breitbandnetze auf der Basis von DOCSIS 3.0 und Kabel-TV Installationen parallel und in angrenzenden Regionen nebeneinander entstehen. Für die Sicherstellung der Durchgängigkeit von Dienste-Merkmalen ist daher eine Standardisierung der Schnittstellen unerlässlich.</p>
<p>Neben den Schnittstellen zwischen den Netzen auf den verschiedenen Ebenen sind auch die Schnittstellen und Abschluss-Geräte im Haus zu definieren, damit die Voraussetzung für hohe Stückzahlen und  einen Roll-out in breiter Fläche gegeben werden.</p>
<p>Für die verschiedenen Standardisierungsaufgaben und die Definition der Schnittstellen fehlt bislang eine eindeutige Zuständigkeit im Bund. Die Schnittstellen dürfen auf keinen Fall auf Landesebene begrenzt sein, sondern mindestens das Bundesgebiet abdecken, besser aber ganz Europa.</p>
<h4>Förderung von Eigeninitiativen für regionale Projekte</h4>
<ul>
<li>Aufsetzen eines Fonds zur <strong>Stützung von Neugründungen durch Bürgschaften</strong></li>
</ul>
<p>Fördermittel gehen oft als „verlorene Zuschüsse“ an Netzbetreiber. Aus Sicht einer Kommune oder eines Landkreises wäre es wünschenswert, neben der Verbesserung der Breitbandversorgung auch wirtschaftliche Effekte durch die Gründung regional agierender Netzbetreiber zu stimulieren. Die Neugründung von Betreiber-Gesellschaften schafft Arbeitsplätze, generiert Gewerbesteuer-Einnahmen und bietet den Ansatz, zusammen mit den Betreibern auf die Region zugeschnittene Konzepte umzusetzen. Ein Problem vieler Ansätze zur Gründung entsprechender regionaler Betreiber ist die Absicherung von Finanzierungskonzepten durch Bürgschaften. Die Schaffung eines Fonds zur Gewährung von Bürgschaften könnte insgesamt eine stärkere Hebelwirkung erzeugen als die Gewährung von Fördermitteln</p>
<ul>
<li>Unterstützung von Kommunen und Kreisen bei der Planung von Netzbetreiber-Projekten und der Gestaltung von <strong>Private-Public-Partnerships (PPP)</strong></li>
</ul>
<p>Der flächendeckende Breitband-Ausbau von NGA (<a href="http://www.telecomde.com/tag/next-generation-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Next Generation Access">Next Generation Access</a>) Netzen auf der Basis von <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anschlüssen ist durch die Netzbetreiber alleine nicht wirtschaftlich auf zu bauen. Alleine die Investitionen bei einem unabhängigen Aufbau liegt bei über 40 Mrd. Euro. Nur durch Kooperationen mit kommunalen Organisationen und anderen Mitwirkenden wie z.B. Tiefbauunternehmen oder Energieversorgungs-Unternehmen (EVU) lassen sich Geschäftsmodelle entwickeln, die eine tragfähige Umsetzung ermöglichen. Der Aufbau von Glasfasernetzen in der Fläche benötigt eine auf über mindestens 15 Jahre angelegte Planung. Auch die Amortisationszeiten liegen in vergleichbarer zeitlicher Dimension. Für kommunale Organisationen und EVUs sind das durchaus übliche Zeiträume. Zudem lassen sich in dieser Konstellation Verlege-Arbeiten von Leerrohren mit anderen Tiefbaumaßnahmen kombinieren, so dass die Kosten erheblich gesenkt werden können.</p>
<p>Problematisch ist bei diesen Partnerschaften, in der Regel in der Form von Private-Public-Partnerships (PPP) zwischen öffentlichen Einrichtungen und Privatunternehmen, dass sie nicht üblich und erprobt sind, die Partner unterschiedliche Unternehmenskulturen haben und die Umsetzung konzeptionelle und formal-rechtliche Überlegungen erfordert. Die Prüfung der kommunalen Aufgaben und die Bereitstellung von Finanzmitteln (oder Bürgschaften) dürften gerade in Zeiten enger Haushaltsmittel oder sogar bei Nothaushalten erhebliche Hürden für eine Umsetzung aufbauen.</p>
<ul>
<li>Verlegung von <strong>Leerrohren bis an den Hausanschluss bei allen Neubau-Erschließungen und allen Tiefbauarbeiten</strong></li>
</ul>
<p>Ohne erhebliche Zusatz-Investitionen kann bereits heute bei der Neu-Erschließung von Wohn- oder Gewerbegebieten die Verlegung von Leerrohren zusammen mit den übrigen Hausanschlüssen erfolgen – und somit erhebliche Investitionen in der Zukunft einsparen. Es ist unverantwortlich, dass dies immer noch keineswegs selbstverständlich ist.</p>
<p>Es macht allerdings auf der anderen Seite keinen Sinn, Leerrohre irgendwie mit zu verlegen. Jede Trasse ist genau zu dokumentieren, sie sollte nicht unter der Fahrbahndecke verlaufen und am Anfang und Ende der Strecken sowie in Abständen von etwa 100 Metern sollten Schächte installiert werden, damit die verlegten Leerrohre später wieder aufgefunden und zu einem Gesamt-Netz verbunden werden können mit Muffen und Abzweige.</p>
<p>In Baden-Württemberg besteht bereits seit 2009 die verbindliche Verpflichtung aller Kommunen zur Verlegung von Standard-Leerrohren im Beilauf bei allen Tiefbaumaßnahmen im öffentlichen Raum. Diese Verfügung sollte als Muster für alle anderen Bundesländer herangezogen werden. So lassen sich Diskussionen in den einzelnen Gemeinderäten ersparen und auch Kommunen in der Haushaltssicherung oder mit Nothaushalt wären mit erfasst. Selbst bei einem Nothaushalt erscheint es sinnvoll bei anstehenden Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum ein Standard-Leerrohr mit zu verlegen.  Bei Verlegekosten von ca. 100 Euro pro Meter bei versiegelter Oberfläche bedeutet de Mitverlegung von Leerrohren Mehrkosten von unter 10 Euro pro Meter (einschließlich der notwendigen Schächte).</p>
<ul>
<li><strong>Erarbeitung eines Masterplans</strong> für den Aufbau eines flächendeckenden Leerrohrnetzes</li>
</ul>
<p>Damit Leerrohre, die im Beilauf zu Tiefbauarbeiten verlegt werden, später zum Aufbau eines FttB-Netzes genutzt werden können, bedarf es einer gründlichen Vorplanung. Zunächst muss sichergestellt werden, dass die verlegten Leerrohre später bei Bedarf wieder aufgefunden werden. Eine sorgfältige Dokumentation sollte wie oben beschrieben selbstverständlich sein. Leerrohre sollten zudem in einer einheitlichen Tiefe verlegt werden. Wenn bei Beginn der Verlege-Tätigkeiten ein Masterplan für die Zielstruktur erstellt wird, kann der Bau nach diesem Plan erfolgen und verbleibende Lücken in der Struktur Zug-um-Zug schließen.</p>
<ul>
<li>Benennung von <strong>Breitbandbeauftragten</strong> in den Kommunen</li>
</ul>
<p>In den meisten Kommunen fehlt eine eindeutige Zuständigkeit für den Breitbandausbau. Bei Breitband-Projekten ist entweder die Wirtschaftsförderung oder das Tiefbauamt als Projektpartner zuständig. Grundsätzlich ist es nicht entscheidend, zu welchem Amt oder welcher Institution der Zuständige gehört. Wichtiger sind die Kontinuität bei der Bearbeitung und die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum Kompetenzen für das Thema aufzubauen und kontinuierlich weiter zu entwickeln. So kann auch die Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern vor Ort gezielt entwickelt werden. Natürlich ist es bei der Umsetzung notwendig, die Zuständigkeit für Breitband in die Stellenbeschreibung und die Zielvereinbarungen aufzunehmen. Bei stetig abnehmenden Mitarbeiterzahlen ist dies für viele kommunale Verwaltungen eine Herausforderung.</p>
<h4>Politik als gestaltende Institution bislang nicht präsent</h4>
<p>Der Aufbau von flächendeckenden Glasfasernetzen als entscheidender Standortfaktor für Deutschland ist im Hinblick auf die Rahmenbedingungen eine nationale Aufgabe. Die Langfristigkeit des Netzaufbaus und die Komplexität der Organisation für die Umsetzung macht es sinnvoll, dass sich der Staat um die Organisation und die Rahmenbedingung kümmert.</p>
<p>Im föderalen System haben die Bundesländer oft nicht nur eigene Förderbedingungen und Förderquoten, sondern auch eine unterschiedliche Form der Unterstützung von Kommunen mit Beratungsleistungen. Ein Landes-weites Breitband-Kataster gibt es derzeit nur in Nieder-Sachsen, in anderen Bundesländern gibt es dagegen nur einzelne Breitband-Berater. Die konsequente Begleitung und Umsetzung von Kooperationsmodellen für regionale Betreiber fehlt dagegen ebenso wie die Unterstützung von zukunftsweisenden NGA-Netzen.</p>
<p>Während in NRW der stufenweise Ausbau mit Glasfasernetzen zunächst als Fiber-to-the-Curb (FttC) und in einem späteren Schritt als Fiber-to-the-Building (FttB) propagiert wird, verfolgt man in Hessen die Schließung der weißen Flecken bevorzugt mittels Funklösungen. Es gibt zwar durchaus eine Reihe von Szenarien, in denen der Breitbandausbau mittels Funk schneller und mit niedrigeren Kosten erfolgen kann, z.B. wenn die nächste Möglichkeit zur Anbindung an ein Backbone-Netz weit entfernt ist, die zu versorgenden Teilnehmer weit auseinander liegen oder die Qualität der Leitungen im Anschluss-Bereich schlecht ist.</p>
<p>Im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat man im Juni 2010 die Errichtung eines Breitbandkompetenzzentrums (BBCC) ausgeschrieben. Analysiert man die Leistungsbeschreibung der Ausschreibung kann sich der Verdacht einschleichen, dass es hierbei um ein Kommunikationsorgan für die Ziele der Bundesregierung und eine übergreifende „Bürgermeister-Hotline“ handelt. Diese Zielsetzung scheint nicht stringent, wenn gleichzeitig die Fördermöglichkeiten mit Mitteln aus dem Zukunftssicherungsgesetz („Konjunkturpaket II“) bald ausläuft und die steigende Nachfrage nach Fördermitteln aus dem GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarentwicklung und Küstenschutz) eine baldige Erschöpfung der verfügbaren Mittel befürchten lässt! Während einerseits viele Förderanträge gestellt werden, können zunehmend mehr Kommunen keine Fördermittel in Anspruch nehmen, weil sie keinen ordentlichen Haushalt mehr erstellen können und der Haushaltssicherung unterliegen. Wen soll das geplante BBCC dann aber beraten und unterstützen?</p>
<p>Eigentliche Kernaufgaben eines BBCC werden gleichzeitig durch die Bundesnetzagentur wahrgenommen wie z.B. mit dem im Mai 2010 gestartete NGA-Forum. Dabei sollte es doch Aufgabe der Bundesnetzagentur sein, den Wettbewerb zwischen den Marktteilnehmern sicher zu stellen. Die Gestaltung neuer Märkte gehört eigentlich nicht dazu! Andere wesentliche Aufgaben eines BBCC sollten in der Entwicklung und Begleitung von Pilotprojekten für den Netzausbau nach Schließung der weißen Flecken und dem Auslaufen der Förderprogramme liegen, Es ist unstrittig, dass der Breitbandausbau bei richtiger Planung auch ohne staatliche Mittel wirtschaftlich betrieben werden kann – und dass nicht nur in Ballungsgebieten! Hierfür müssen aber Partner zusammen gebracht werden, die bislang nicht gewohnt sind, zu kooperieren wie z.B. Netzbetreiber, Stadtwerke, Energieversorger und Tiefbauunternehmen. Neue Gesellschaftformen wie PPPs (Private-Public-Partnerships) müssen erprobt und gestaltet werden. Diese Aktivitäten entstehen derzeit eher zufällig oder durch Eigeninitiativen Einzelner.</p>
<p>Nicht nur die Gestaltung neuer Betreiber-Modelle abseits der etablierten Ansätze muss koordiniert und kommuniziert werden, auch neue Breitband-Anwendung mit übergreifender Bedeutung sollten entwickelt und gefördert werden. Neben den gesellschaftlich relevanten Themen Bildung und Telemedizin als Element zur Kostensenkung im Gesundheitswesen sind auch intelligente Lösungen in Verbindung mit dem Energiemanagement von hoher Zukunftsbedeutung. Hierzu gehören Smart-Grid Lösungen, die Energieverbraucher und –Erzeuger in einer Region „managen“, sowie Konzepte für die Umsetzung der Elektromobilität. Entsprechende Dienste müssen in Kooperation mit der betroffenen Industrie entwickelt und erprobt werden, damit Deutschland in diesem Feld nicht den Anschluss verliert. Erfolgreiche und in Pilotversuchen bewährte Lösungen müssen standardisiert werden, damit es im Ergebnis flächendeckende und wirtschaftlich zu produzierende Lösungen gibt.</p>
<p>Im Umfeld von Breitband-Netzen und Anwendungen gibt es also offensichtlich eine Reihe von wichtigen Aufgaben, die bislang nicht wahrgenommen werden und Kernaufgaben eines BBCC sein sollten. Dabei sei betont, dass es nicht um zusätzliche Fördertöpfe und staatliche Finanzierung geht, sondern in erster Linie um die Stimulation der Entwicklungen, die Koordination der beteiligten Partner, die beratende und Interessen-ausgleichende Begleitung der Umsetzung, die Unterstützung bei der EU-weiten Standardisierung und die Multiplikation erfolgreicher Vorhaben. Leider fehlen bisher erkennbare Ansätze der Politik für eine konsequente Umsetzung dieser Aufgaben.</p>
<h4>Umdenken bei Betreibern</h4>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die bislang bewährten Geschäftsmodelle mit vertikal integrierten Betreibern werden wohl nur bedingt auch in Zukunft ein Erfolgsmodell sein. Im traditionellen Telekommunikationsmarkt sind Kooperationen untereinander bislang weitgehend beschränkt auf die Nutzung von Leerrohren und Backbone-Kapazitäten sowie Zusammenschaltung der Netze und Kollokation. Kooperationen mit Unternehmen aus anderen Branchen oder öffentlichen Institutionen sind dagegen eher die Ausnahme.</p>
<p>Die Investitionen für den weiteren Netzausbau sind von einzelnen Unternehmen nicht zu bewältigen. Daher sind Kooperationen in Form von Joint-Ventures und PPPs mit Kommunen, Kreisen und Stadtwerken unerlässlich. Dabei treffen Unternehmen mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Traditionen, aber auch mit unterschiedlichen Planungsansätzen aufeinander, so dass die richtigen Geschäftsmodelle gefunden und geübt werden müssen.</p>
<p>Auch die heutigen Kabel-TV Anbieter müssen neue Wege gehen, um ihre Märkte zu sichern und weiter auszubauen. Derzeit bauen Kabel-TV-Anbieter ihre Netze zwar zügig Rückkanal-fähig aus, es werden aber mit der Ausnahme von Neubaugebieten keine neuen Netze verlegt. Die Verwendung des Koaxialkabels ist hierfür vermutlich in Zukunft nicht mehr ausreichend. Mit dem richtigen Konzept und den richtigen Kooperationen haben die Kabel-TV Anbieter die Chance, eine Vorreiterrolle bei FttB-Netzen einzunehmen.</p>
<p>Auch auf der anderen Seite der Wertschöpfung hat die heutige Struktur nicht unbedingt das Potenzial auf Zukunftsfähigkeit. Geschlossene Geschäftsmodelle können nicht schnell auf neue Anbieter reagieren. Dies wird aber insbesondere für Geschäftskunden zunehmend wichtiger werden, z.B. in Verbindung mit Cloud-Computing Anwendungen. Hierfür sind Plattformen erforderlich, die über noch zu schaffende Schnittstellen virtuelle Marktplätze ermöglichen, auf denen Anbieter von Lösungen und potenzielle Kunden zusammen kommen können. Neben den vermutlich auch in Zukunft von Privatkunden bevorzugten „Alles-aus-einer-Hand“-Angeboten können so individuell zusammengestellte Dienste-Portfolien treten. Auf den virtuellen Marktplätzen können neben großen Content- und Lösungs-Providern auch mittelständische Lösungsanbieter neue Geschäftsmöglichkeiten finden.</p>
<h4>Ein Zukunfts-Szenario</h4>
<p>Wenn die Blüte-Zeit der vertikal integrierten Universalanbieter wohl überschritten ist, sind recht unterschiedliche Szenarien für die zukünftige Entwicklung vorstellbar. Die jeweilige Ausgestaltung hängt wesentlich von den beteiligten Partnern und ihren spezifischen Kompetenzen und Strategien ab. Ein Szenario erscheint dabei für den Betrieb von FttB- (oder FttH-) Netzen realistisch:</p>
<ul>
<li>Ein im Landkreis agierendes <strong>Infrastruktur-Konsortium</strong> bestehend aus Stadtwerken der Kommunen, einem Energieversorger und einem Tiefbauunternehmen bauen das Leerrohrnetz konsequent von den Netzwerk-Knoten bis an den Hausanschluss aus. Die Planungen und Vorarbeiten werden fast zehn Jahre dauern und in dieser Zeit investieren alle Partner in das Zugangsnetz ohne größere Rückflüsse durch Umsatzerlöse.</li>
</ul>
<p>Mit dem Leerrohrnetz können mehrere Fasern oder Kabel parallel bis in jedes Gebäude gebracht werden. Wenn Standard-Leerrohre verlegt werden, bestehen Reserven für weitere interessierte Nutzer. Die Investitionen sind selbst bei Nutzung aller Synergien mit einigen Hundert Euro pro Hausanschluss nicht gering, daher wird neben dem ersten Konsortium mit hoher Sicherheit kein weiterer Infrastruktur-Betreiber ein eigenes Leerrohr-Netz errichten und das erste Konsortium hat somit in dem betreffenden Land-Kreis ein „natürliches“ Monopol.</p>
<p>Umsätze erzielt der Betreiber durch die langfristige Vermietung von Leerrohr-Kapazität an alle interessierten Betreiber zu marktüblichen Preisen von 0,05 bis 0,10 Euro pro Meter und Monat und je eingezogenes Kabel. Der Energieversorger ist einer der Kunden des Konsortiums und vernetzt die Stromzähler in jedem Haushalt, um so eine Smart-Grid-Applikation zu realisieren. Auch werden Stromzapfsäulen vielleicht in Kombination mit der Straßenbeleuchtung verbunden, so dass Elektromobilität im Land-Kreis möglich wird. Der Energieversorger zahlt dabei den gleichen Preis für die Leerrohrnutzung wie die anderen Kunden, eine eigene Verlegung von Leerrohren hätte sich aber auch für EVU wirtschaftlich nicht rentiert.</p>
<ul>
<li>Ein <strong>regionaler Plattformbetreiber</strong> zieht Fasern in die Leerrohre zu den Kunden, die einen <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anschluss benötigen. Auch der Betrieb von Lasern zur Beleuchtung der Fasern und zur Übertragung von Daten wird von ihm realisiert.</li>
</ul>
<p>Über Standardschnittstellen können sich Dienste-Anbieter mit ihren Produkten an seine Plattform anschließen. Damit wird sowohl aus Sicht des Kunden wie auch aus Sicht der Dienste-Betreiber ein virtueller Marktplatz geschaffen. Der Plattformbetreiber verrechnet seine Leistung in der Regel an die Dienste-Betreiber, die ihrerseits dem Kunden ihre Dienste und den Anschluss gemeinsam in Rechnung stellen.</p>
<p>Einzelne Kunden, die sich ihr Dienste-Portfolio selber zusammenstellen, buchen nur die Leistung des Breitbandanschlusses und zahlen hierfür ca. 10 Euro pro Monat an den Plattformbetreiber. Einen Teil seiner Einnahmen führt der Plattformbetreiber in Form einer Miete für die Leerrohr-Nutzung an die Infrastruktur-Gesellschaft ab.</p>
<ul>
<li><strong>Klassische Telekommunikation-Anbieter</strong> verbinden die verschiedenen Netze mit den nationalen und internationalen Backbone-Netzen und realisieren wichtige Basis-Dienste wie die Sprachtelefonie, den Internetzugang und Standard-Internet-Dienste. Fernseh- und Video-Angebote werden ebenfalls auf diesem Wege angebunden und über das Glasfasernetz in die Haushalte transportiert. Ergänzend werden Videotelefonie, Back-up Lösungen, Virenschutz und andere ergänzende Dienstleistungen als Zusatz-Module angeboten.</li>
</ul>
<p>Die Anbieter akquirieren wie heute auch ihre Kunden direkt und auf eigene Rechnung und übernehmen das Kundenmanagement mit Rechnungsstellung und Hotline. Ein Kunde kann je nach Vorlieben entweder alle Leistungen aus einer Hand nehmen oder Dienste unterschiedlicher Anbieter kombinieren.</p>
<p>Seine Rechnung erhält der Kunde von dem oder den von ihm ausgewählten Telekommunikations-Anbietern. Dieser wiederum zahlt an den Plattformbetreiber für den Zugang zum Kunden einen monatlichen  Betrag in Höhe von ca. 10 Euro.</p>
<ul>
<li><strong>Spezialisierte Lösungs- und Inhalte-Anbieter</strong> realisieren für ihre Zielgruppen spezielle Anwendungen, z.B. Vernetzungsdienste für Unternehmen oder Cloud-Computing Lösungen und lassen die IT-Services des Kunden im eigenen Rechenzentrum laufen, so dass der Kunde nur ein Eingabe- und Ausgabegerät („Netz-PC“) benötigt.</li>
</ul>
<p>Da die Anwendung über eine eigene Datenkommunikationsverbindung realisiert wird und nicht über das öffentliche Internet ist die Sicherheit für den Anwender ungleich höher. Die Kundenbetreuung und die Zahlungsströme entsprechen denjenigen der klassischen Telekommunikations-Anbieter.</p>
<p>Die Zusammensetzung der jeweiligen Anbieter-Gruppen kann  von Fall zu Fall anders ausfallen. So könnte das Geschäft als Plattformbetreiber auch für Lieferanten der eingezogenen Kabel interessant sein sowie für Hersteller von System- und Verbindungstechnik, die auf diesem Wege nicht nur den eigenen Marktanteil absichern, sondern auch in neue Geschäftsmodelle mit absehbaren Renditechancen einsteigen. Es ist ebenso vorstellbar, dass der Infrastruktur- und der Plattform-Betreiber von einem gemeinsamen Konsortium realisiert werden.</p>
<p>Zwar entstehen nach diesem Modell mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit neue regionale Monopole für die Glasfaserzugangsnetze und möglicherweise auch für den regionalen Plattform-Betrieb. Dies ist aber unter Wettbewerbsgesichtspunkten unkritisch, wenn im Sinne eines offenen Zugangs („Open Access“) alle interessierten Telekommunikations-Anbieter angeschlossen werden können. Selbst für den Fall, dass nicht alle Schnittstellen zu Content- und Dienste-Bereitstellern realisiert werden können, kann das Geschäftsmodell funktionieren. In diesem Fall ist alternativ eine eigene <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> für den jeweiligen Anbieter durch das Leerrohr zu ziehen und an der Plattform vorbei direkt an die Plattform des jeweiligen Anbieters anzuschließen. Da dies zu höheren Kosten führt, werden die Bemühungen zur Schaffung von Schnittstellen beschleunigt vorangetrieben.</p>
<p>Ein wichtiger Vorteil des skizzierten Szenarios liegt in der Öffnung des Marktes, der nicht wie heute durch den Besitz der Anschlussleitung dominiert wird. Zwar wird über die Vermietung der TAL (Teilnehmer-Anschluss-Leitung) und den Bitstream-Access eine Öffnung für den Wettbewerb realisiert, die aber immer wieder zu Unzufriedenheit und laufenden Verhandlungen führt. Kabel-TV-Angebote können heute zudem nur in den Regionen genutzt werden, in denen bereits ein Koaxialkabel verlegt ist. Über die regionalen Plattformen könnte jeder Kunde an jeder Stelle jeden Dienst buchen und nutzen. So sollte sich der Wettbewerb verlagern von der Schaffung des besten Zugangs hin zur Gestaltung der besten und für die Zielgruppen optimalen Dienste. Da der Zugang für alle Betreiber gleichermaßen möglich ist, können auch kleinere Zielgruppen mit speziellen Angeboten bedient werden. Insgesamt wäre mit diesem Modell allen Bedürfnissen gedient und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes gesteigert!</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="../die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Mobiles Internet besser als fixed? &#8211; Prof. Michael Wagner</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 09:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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Transscript der Präsentation:

Mobile Internet – better than fixed?       Professor Michael Walker OBE FREng     Vodafone Executive Technical Advisor        Cambridge ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_4622907" style="width: 425px;"><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-27-um-11.36.05.png" rel="shadowbox[post-2105];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-2106" title="Mobile better as fixed" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-27-um-11.36.05-300x186.png" alt="" width="1" height="1" /></a><object id="__sse4622907" style="width: 500px; height: 418px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="418" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="__sse4622907" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mikewalkermobileinternet-betterthanfixed10thjun2010-100626112047-phpapp02&amp;stripped_title=mike-walker-mobile-internet-better-than-fixed-10th-jun-2010" /><embed id="__sse4622907" style="width: 500px; height: 418px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="418" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mikewalkermobileinternet-betterthanfixed10thjun2010-100626112047-phpapp02&amp;stripped_title=mike-walker-mobile-internet-better-than-fixed-10th-jun-2010" name="__sse4622907"></embed></object></p>
<h4 style="padding: 5px 0 12px;">Transscript der Präsentation:</h4>
<ol>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/mobile-internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mobile Internet">Mobile Internet</a> – better than fixed?       Professor Michael Walker OBE FREng     Vodafone Executive Technical Advisor        Cambridge Wireless Mobile Broadband SIG –     “Mobile Broadband: Explosion or Implosion?”       Cambridge, 10/06/10 1</li>
<li>Content  • Wireless broadband drivers                                               Users’ needs • Access technologies • Spectrum and Auctions                    Customer propositions • IP and WWW                                    Terminal                                               Service Enabling • Making the Internet mobile • Data explosion                               Connectivity                                                    Access                                             Spectrum and regulation        Cambridge, 10/06/10 2</li>
<li>Wireless broadband drivers                                             Users’ needs                                          Customer propositions                               Terminal                                          Service Enabling                                            Connectivity                                               Access                                        Spectrum and regulation       Cambridge, 10/06/10 3</li>
<li>The application for broadband is the web                               And the Web is defining                                new ways of                           communicating through                              social networks                                              PersianBlog.Com         Cambridge, 10/06/10 4</li>
<li>Fixed &amp; mobile data rate evolution                                                                                  FTTH 100Mbps 100 Mbps                                                                          WiMAX/<a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> 10-100 Mbps                                                                        ADSL2 25Mbps 10 Mbps                                                                        <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+ 5-30Mbps                                                                            <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a> 2-4Mbps                                                              ADSL 3Mbps     1 Mbps                                                 ADSL 1Mbps HSDPA 1Mbps                                                                  3G R9 384k                                                     128k     100 kbps                                               56k      GPRS 38 kbps                                       28.8k     10 kbps                             GSM 9.6 kbps                               9.6k                                             Fixed Data                               VF Paknet 8 kbps                                 Mobile Data                2.4k                 1985            1990       1995               2000       2005     2010         Cambridge, 10/06/10 5</li>
<li>The onward march of smartphones and tablets                                                      … the physical                                                  embodiment of                                                  Moore’s Law                   <a href="http://www.telecomde.com/tag/mobile-internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mobile Internet">Mobile Internet</a>                                               2010                                                           Increasing                                                          dependency                                                           on wireless                      2007                               broadband for 2000                                                     a compelling                   Full WWW capabilities                      user  Integration of      driving Web 2.0   multimedia        innovation on the                                                           experience functionality &amp;      mobile platform     services</li>
<li>Access technologies                                             Users’ needs                                          Customer propositions                               Terminal                                          Service Enabling                                            Connectivity                                               Access                                        Spectrum and regulation       Cambridge, 10/06/10 7</li>
<li>Mobile broadband access evolution       <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>/<a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+           <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>                                WiMAX/<a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>                   WiMAX 2.0/<a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>-Advanced  • <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a> @ 3.6/7.2/14.4       • Spectral efficiency and flexibility • Flat-rate price-plans     • Latency &amp; peak rate               • ITU IMT-Advanced • Built-in                  • Flat architecture                 •Multiuser MIMO/Relays devices/dongles             • Commercial deployments of WiMAX • <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+ @ 21.6/28.8         • <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> announced by Verizon Wireless •Smart phones               and others           Cambridge, 10/06/10 8</li>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a> to <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>/WiMAX                                                                                       144Mbps        Average throughput of cell when loaded       Peak rates in perfect conditions                                                                           Step                                                                        Change                               Industry simulations of <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>     72Mbps                                                 Step                                              Change                                                                            32Mbps                                    21.8Mbps                                                16Mbps              6Mbps          4.7Mbps     3Mbps           <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a> 7.2           <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+ (5MHz)                <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> 2*10MHz             <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> 2*20MHz         Cambridge, 10/06/10 9</li>
<li>Peak rates can be very misleading   Downlink Peak rate coverage – lightly loaded Downlink Peak rate coverage – fully loaded                                                                                              14.4 Mbps                                                                                           7.2 Mbps                                                                                           3.6 Mbps                                                                                           1.8 Mbps                                                                                           250 kbps    500m                                          500m             Cambridge, 10/06/10 10</li>
<li>Projected user experience                                                     WiMAX Wave 2            <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>           <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a>                                                                        Release 8     Release 8                         <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>        <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+                              (potential)   (potential)                      3.6/7.2/14.4    21.8      Measured    With                                                           correction       Spectrum              2&#215;5        2&#215;5        1&#215;30      1&#215;30          2&#215;10          2&#215;20        (MHz)       Channel             5 MHz       5 MHz     10 MHz     10 MHz        10 MHz        20 MHz        size       Typical        user rate        1 Mbps      1.5 Mbps   1.7 Mbps   4 Mbps        5 Mbps       10 Mbps               Cambridge, 10/06/10 11</li>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> – a global solution                                                  <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> Strategy                                     +                                 +                                   performance                                                                           Global scale                                                          Cost / IPR                                               trial                             Underpinned by a sound spectrum strategy          Must support FDD and TDD                                  Must be a global standard           Cambridge, 10/06/10 12</li>
<li>Spectrum needs                                              Users’ needs                                           Customer propositions                                Terminal                                           Service Enabling                                             Connectivity                                                Access                                         Spectrum and regulation        Cambridge, 10/06/10 13</li>
<li>What Spectrum – 3G extension bands @ 2.6 GHz and digital dividend UHF @ 800Mhz                     3G extension band     UHF          Cambridge, 10/06/10 14</li>
<li>Auctions and commercial deployments  • Verizon Wireless: has spectrum at 700 MHz, has selected <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> FDD in 10   MHz carrier, has announced commercial launch in 4Q –2010 • Clearwire/Sprint have 60-100 MHz of spectrum in various markets in the US   and have deployed Mobile WiMAX • China Mobile: believed to want at least 10 MHz carrier at 2.3 MHz, prefers TD   <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> as it is an evolution of TD-SCDMA – anticipate/guess 2011 • Germany:      – Government has licensed 2.6 GHz, and UHF at 800 MHz as part of digital dividend  • Netherlands:      – Auction for 2.6 GHz in April, combinatorial 37 lots of 5 MHz, 10 in centre reserved for        TDD  • UHF “digital dividend” and 2.6 GHz 3G extension band spectrum to be   auctioned in European countries over next few years            Cambridge, 10/06/10 15</li>
<li>The world of IP – and the perils of horizontalisation                                              Users’ needs                                           Customer propositions                                Terminal                                           Service Enabling                                             Connectivity                                                Access                                         Spectrum and regulation        Cambridge, 10/06/10 16</li>
<li>Evolving the connectivity layer using IP                      Yesterday                                  Tomorrow                  Vertical services                       Multi-service platforms                                                                     Services                             Services                Content                        Content                                                                     Services                                                                 Environment                    Telephony                                      Data Net      Mobile                                                  WLAN                      Fixed                                       Fixed                                                                   IP Multi-Services                                                                    network                                                       Access                   Access                                                                    Access   Transport, Switching &amp; Access Networks         Cambridge, 10/06/10 17</li>
<li>Making the Internet mobile                                                Users’ needs                                             Customer propositions                                  Terminal                                             Service Enabling                                               Connectivity                                                  Access                                           Spectrum and regulation        Cambridge, 10/06/10 18</li>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/mobile-internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mobile Internet">Mobile Internet</a> hasn’t been a success story – to date                               May look the same…user                            insight has told us that this        • Display size &amp; resolution                            is important…                                                                 • Navigation within a page                            …but overall experience is           • Text input                            not the same due to User                            Interface constraints                                                               Small client-side apps that       Rather than simply                                   provide simple Web      mobilising the Web…                                   functionality to the user in a        …take a different                                   bubblegum presentation format            approach                                                            Information available at a                                                            glance          Cambridge, 10/06/10 19</li>
<li>Mobile is taking a different approach &#8211; apps      • Provide packaged access to the Web                                              On a mobile device, search is not where it’s at, not like      • Improve responsiveness enabling a    on the desktop. They’re spending all their time on these        ‘zero-latency’ Web experience        apps — they’re using apps to get to data on the internet,                                                  not generalized search Steve Jobs, April 2010      • Provide information at a glance        through push notifications      • Enable offline access             Cambridge, 10/06/10 20</li>
<li>Accessing device capabilities                                        #1                              #2         Web                            Web                           Enhanced      browser                          apps                          Web apps                          Web                       Device                         Runtime                     APIs                                                                                    Specifications                                                                                   and                                                                                   standards                                                                                   emerging          Web page                     Simple Widget                  Contextualised                                                                     Widget                                                                                    Operator                                                   Wholesale                       driven                             JIL                   Applications                    ecosystems                                                   Community                       for widgets/                                                                                   apps emerging       Cambridge, 10/06/10 21</li>
<li>Network APIs to the mixture Enabling access to device and network enablers from web apps Device Network 1) Web Web Web Apps Apps Services Web Runtime Operator Network APIs Windows Mobile Telecom Italia Palm WebOS Blackberry Telefonica iPohne OS Vodafone Linux (n) Symbian Telenor Android T-Mobile BREW Three AT&amp;T … 1) Web apps: downloaded to device, web services: hosted on Internet, consumed via browser Cambridge, 10/06/10 22</li>
<li>Data explosion                                              Users’ needs                                           Customer propositions                                Terminal                                           Service Enabling                                             Connectivity                                                Access                                         Spectrum and regulation        Cambridge, 10/06/10 23</li>
<li><a href="http://www.telecomde.com/tag/mobile-internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mobile Internet">Mobile Internet</a> outpaces desktop          Cambridge, 10/06/10 24</li>
<li>iPhone &amp; Android leading the way Smartphone segment will account for 50% US sales next year and similar trends in Europe           Cambridge, 10/06/10 25</li>
<li>The cost/revenue challenge                                                  Traffic                               Diverging                            expectations                            for traffic and                           revenue growth      Costs                                                             Revenue                                    Voice   Data                                                   Time          Cambridge, 10/06/10 26</li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Open Access-Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau in Deutschland</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/open-access-geschaftsmodelle-fur-den-breitbandausbau-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 16:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[TelCo]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Open Access für den Zugang zu neuen Glasfaser-Hochgeschwindigkeits-Netzen sind der Schlüssel zum Erfolg für eine flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland&#8221;, sagt Erna-Maria Trixl, Präsidentin des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) und Geschäftsführerin der LEW TelNet beim Experten-Talk ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1987" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="© Benjamin Haas - Fotolia.com" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/03/glasfaser-200x300.jpg" alt="" width="120" height="180" />&#8220;Open Access für den Zugang zu neuen <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Hochgeschwindigkeits-Netzen sind der Schlüssel zum Erfolg für eine flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland&#8221;, sagt Erna-Maria Trixl, Präsidentin des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e.V. (<a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>) und Geschäftsführerin der LEW TelNet beim Experten-Talk auf dem Sommerfest des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>. Für die Ausgestaltung von Open Access-Geschäftsmodellen sollten Gestaltungsspielräume bestehen. Darüber erzielte die Talkrunde am frühen Abend des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> Sommerfestes Einigkeit.</p>
<p>Rund 180 Teilnehmer waren zum Sommerfest des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> ins ewerk nach Berlin gekommen, in dessen Rahmen eine Experten-Talkrunde zum Thema Open Access stattfand.</p>
<p>Neben Frau Trixl (Präsidentin des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> und Geschäftsführerin der LEW TelNet) diskutierten Herr Dr. Wolfgang Spahn (CTO, KEYMILE GmbH) und Prof. Dr. Hartwig Tauber (Director General, FTTH Council Europe) moderiert von Herrn Dr. Karl-Heinz Neumann (Geschäftsführer und Direktor des WIK) über das Thema Open Access.</p>
<p>Übereinstimmend bestätigten die Podiumsteilnehmer, dass für einen flächendeckenden, schnellen Auf- und Ausbau von hochbitratigen Breitbandnetzen in Deutschland ein Engagement einer Vielzahl von Investoren erforderlich ist. Grundvoraussetzung für eine Investitionsbereitschaft von Unternehmen ist dabei die unternehmerische Freiheit in Bezug auf die Vermarktung, beziehungsweise die Gestaltung des Zugangs zu den Breitbandanschlüssen. Anderenfalls sind Investoren nicht bereit, das sehr hohe Investitionsrisiko für einen Glasfaserausbau bis zum Hausanschluss (FTTB/H) zu tragen. Die Modalitäten eines Netzzugangs sind also zwischen den Marktteilnehmern auszuhandeln. &#8220;Für Privatkunden und Unternehmen bedeute ein so gestalteter Open Access ein Maximum an Wettbewerb, Innovation und Dienstleistungsgüte&#8221; betont Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>. Dies schließt das Interesse der investierenden Unternehmen, Dritten Zugang zu Ihrem Netz zu geben, um die Auslastung der Netze zu erhöhen und damit den Return on Investment zu beschleunigen, mit ein. Der <a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a> bringt Open Access Geschäftsmodelle auf eine ganz einfache Formel:</p>
<p>&#8220;Open Access beinhaltet Geschäftsmodelle zur Forcierung des Glasfaserausbaus unter diskriminierungsfreier Bereitstellung von Netzzugang für Dritte&#8221;.</p>
<p>Die Herausforderung ist es, Open Access-Geschäftsmodelle gleichermaßen attraktiv für Anbieter und Nachfrager zu machen. Integraler Bestandteil attraktiver Open Access-Geschäftsmodelle ist daher ein diskriminierungsfreier Zugang, der den Gestaltungsspielraum für Anbieter und Nachfrager fair ausgestaltet. Leitlinie ist der gleichberechtigte Zugang für die nachfragenden Unternehmen, ohne Vorrechte für einzelne Marktteilnehmer. Kriterien des diskriminierungsfreien Zugangs für Dritte sind ein angemessener, marktgerechter Preis sowie die zeitnahe Bereitstellung der Vorleistungsprodukte. Wobei die Freiwilligkeit der Einräumung von Netzzugang sowie eine zeitnahe Bereitstellung der jeweiligen Vorleistungsprodukte oberstes Gebot bleibt.</p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Feststellung, dass mit Open Access nicht die bestehende Netzinfrastruktur der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland gemeint ist. Dieses zum Großteil zu Monopolzeiten errichtete, aus öffentlichen Mitteln finanzierte Netz ist bereits vollständig abgeschrieben. Die ex-ante Regulierung der Vorleistungsprodukte des Exmonopolisten ist daher zur Sicherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen auch zukünftig geboten.</p>
<p>Zum Abschluss der Diskussion betonten die Podiumsteilnehmer, dass neben der inhaltlichen Ausgestaltung der Open Access-Geschäftsmodelle eine wesentliche Herausforderung in der Erarbeitung einheitlichen technischer Standards liegt. &#8220;Hier werden die Hersteller einen wichtigen Beitrag leisten&#8221; erklärte Dr. Wolfgang Spahn, CTO KEYMILE GmbH. Denn nur mit einheitlichen technischen Standards können Anbieter und Nachfrager Open Access-Geschäftsmodelle praktikabel und erfolgreich umsetzen.</p>
<p>via <a href="http://www.breko.de " target="_blank">breko.de </a></p>
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		<title>Telekom Deutschland setzt Blockade gegen Schaltverteiler fort</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/telekom-deutschland-setzt-blockade-gegen-schaltverteiler-fort/</link>
		<comments>http://www.telecomde.com/dsl/telekom-deutschland-setzt-blockade-gegen-schaltverteiler-fort/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 20:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
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		<description><![CDATA[Gegen die am 5. Mai 2010 durch die Bundesnetzagentur ergangene Entgeltentscheidung zum Schaltverteilerzugang hat die Telekom Deutschland nun Klage erhoben.
Der Zugang zu Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) am Schaltverteiler zu marktgerechten Preisen ist für Wettbewerber der Telekom Deutschland ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-706" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="breko_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/breko_logo.png" alt="" width="208" height="91" />Gegen die am 5. Mai 2010 durch die Bundesnetzagentur ergangene <a href="http://www.telecomde.com/tag/entgeltentscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgeltentscheidung">Entgeltentscheidung</a> zum Schaltverteilerzugang hat die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland nun Klage erhoben.<br />
Der Zugang zu Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) am Schaltverteiler zu marktgerechten Preisen ist für Wettbewerber der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland zur effizienten Erschließung und Versorgung &#8220;weißer Flecken&#8221; mit schnellen Internetanschlüssen von großer Bedeutung. Mit dem Zugang am Schaltverteiler kann die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und den Kunden auf ein Maß verkürzt werden, die eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite zu marktgerechten Preisen ermöglicht. Obwohl die Vergütung der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland für die Errichtung eines Schaltverteilers in vielen Positionen großzügig bemessen wurde, klagt die <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland nun gegen die <a href="http://www.telecomde.com/tag/entgeltentscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgeltentscheidung">Entgeltentscheidung</a> der Bundesnetzagentur.<br />
Die so verursachte erneute Verzögerung bei der Errichtung neuer Schaltverteiler betrifft insbesondere den Breitbandausbau in ländlichen Regionen und die Erschließung sog. weißer Flecken. Also die Gebiete, die trotz der bisherigen Bemühungen von Politik und Wirtschaft die Vorteile moderner breitbandiger Internetkommunikation schon bisher nicht nutzen konnten.<br />
Über ein Jahr nach der Grundsatzentscheidung der Bundesnetzagentur zum Schaltverteiler (März 2009) und nach zahlreichen weiteren Regulierungsverfahren sind die Hürden für alternative Teilnehmernetzbetreiber zur Nutzung eines Schaltverteilers nach wie vor nicht ausgeräumt und eine breitbandige Erschließung von bislang nur unzureichend mit schnellem Internet versorgten Gebieten nicht problemlos möglich. Aus Sicht der im Bundesverband Breitbandkommunikation (<a href="http://www.telecomde.com/tag/breko/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BREKO">BREKO</a>) zusammengeschlossenen Unternehmen handelt es sich um einen erneuten Versuch der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Deutschland, einen Zugang zu Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) am Schaltverteiler hinauszuzögern. Da der Antrag sowie die Antragsbegründung der Deutschen <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> noch nicht vorliegen, dürfen die Argumente mit Spannung erwartet werden.</p>
<p>via<a href="http://www.brekoverband.de" target="_blank"> brekoverband.de </a></p>
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		<title>Breitbandausbau und Förderung</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 11:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 2008 wird der Breitbandausbau in ländlichen Regionen mit Fördermitteln von EU und Bund gefördert, wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Das GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarentwicklung und Küstenschutz) stellt Kommunen, die zur so genannten ländlichen Kulisse ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-528" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack6-196x300.jpg" alt="" width="118" height="180" />Seit 2008 wird der Breitbandausbau in ländlichen Regionen mit Fördermitteln von EU und Bund gefördert, wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Das GAK-Programm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarentwicklung und Küstenschutz) stellt Kommunen, die zur so genannten ländlichen Kulisse gehören (eine Graphik hierzu findet sich auf den Seiten der Bundeländer und Bezirksregierungen) und mehrheitlich mit weniger als 2 MBit/s versorgt sind, Fördermittel für den Breitbandausbau zur Verfügung. Je Vorhaben können bis zu 500.000 Euro bei einer Förderquote von bis zu 90% an die Kommunen ausgeschüttet werden. Die Volumina und Förderquoten sind je nach Bundesland unterschiedlich, so werden in NRW und in Hessen 200.000 Euro je Vorhaben gefördert bei 90% Förderquote in NRW und 60% in Hessen. Der Bund stellt jedes Jahr 10,7 Mio. Euro für diese Förderung bereit.</p>
<h4>Förderprogramme greifen erst seit Anfang 2010</h4>
<p>2008 sind noch so gut wie keine Mittel abgerufen worden, weil die meisten Kommunen noch nicht auf die Durchführung von Breitband-Projekten vorbereitet. Im Folgejahr wurden erste Beratungsprojekte für Planungsarbeiten mit Fördermitteln unterstützt. Vielleicht 20% der verfügbaren Fördermittel wurden 2009 abgerufen. Die nicht abgerufenen Fördermittel sollten auf die Folgejahre übertragen werden.<br />
<br />
Seit Anfang 2010 kommen zunehmend auch Projekte für den konkreten Breitbandausbau hinzu. Dabei wird in der Regel die Wirtschaftslücke der Netzbetreiber gefördert, die zwischen den Investitionen und den Betriebsmitteln über einen Zeitraum von 60 Monaten im Vergleich zu den rechnerischen Einnahmen über diesen Zeitraum möglicherweise verbleibt. Bei der steigenden Anzahl der Projekte stellt sich die Frage, wie weit die vorhandenen Fördermittel denn tatsächlich reichen. Je nach Aufwand beim Ausbau liegt die Deckungslücke der Betreiber für eine Ortschaft mittlerer Größenordnung (zwischen 2.500 und 5.000 Einwohner) bereits bei 200.000 Euro. Selbst bei kleineren Ortschaften ergeben sich oft Werte oberhalb von 50.000 Euro. Dabei haben Kommunen in ländlichen Regionen oft mehr als eine unterversorgte Ortschaft, die ausgebaut werden müssen. 5 unterversorgte Ortschaften sind für ländliche Kommunen durchaus üblich. Kommen fünf derartiger Projekte zur Entscheidung, so wird damit das Jahresbudget eines Bundeslandes schnell erschöpft.</p>
<p>Ein Blick auf das Portal Media.NRW zeigt, wie viele Projekte derzeit nur in NRW bearbeitet werden. Es bleibt die Frage, was mit den anderen Vorhaben geschieht, die bereits vorbereitet werden, für die aber keine Fördermittel mehr bereit stehen. Eine Möglichkeit wäre eine Verschiebung der Maßnahme in die Folgejahre. Aber dies verstopft die Möglichkeiten für andere Kommunen. Eine weitere Frage ist, was eine Kommune tun soll, die fünf unterversorgte Ortsteile hat, aber nur für einen Ortsteil eine Förderung erhält? Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Kommunen im Land, dürfte dieser Fall nicht besonders unwahrscheinlich sein!</p>
<p>Die Haushaltslage vieler Kommunen erlaubt nicht, verbleibende Lücken aus dem eigenen Haushalt zu finanzieren. Werden die Verwaltungen so gezwungen, sich einen Ortsteil für einen geförderten Ausbau aus zu suchen, so verbleiben unzufriedene Bürger in den weiterhin unterversorgten Ortsteilen. Diese benachteiligten Ortschaften haben nicht nur unzufriedene Bürger sondern auch einen erheblichen Standortnachteil gegenüber den versorgten Ortsteilen. Dies kann den Zuzug von Familien und den Verbleib von Unternehmen gefährden!</p>
<p>Ein Konstruktionsfehler der Förderprogramme liegt in der nur unzureichenden Unterstützung der Schaffung von kommunalem Eigentum an Leerrohren. Die Leerrohr-Förderung ist zwar möglich, aber in vielen Fällen nicht ausreichend, um die Wirtschaftlichkeitslücke eines Netzbetreibers zu decken. Da eine Doppelförderung (aus nachvollziehbaren Gründen) ausgeschlossen ist, bleibt einer Kommune in diesem Fall nichts anderes übrig, als einen Förderantrag für die Wirtschaftlichkeitslücke zu stellen. Das verlegte Leerrohr kommt so in das Eigentum des Netzbetreibers. Warum es ausgeschlossen wird, dass die Mittel aus einem (!) Förderantrag nicht anteilig für die Verlegung von Leerrohren und zur Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke genutzt werden kann, ist allerdings von der Sache her nicht zu verstehen. Leerrohre sollten nach Möglichkeit und im Sinne einer nachhaltigen Förderung nach der Verlegung im Eigentum einer Kommune verbleiben und im Laufe der Zeit so ausgebaut werden, dass ein flächendeckendes Netz bis zu den Hausanschlüssen entsteht (Fiber-to-the-Building oder <a href="http://www.telecomde.com/tag/fiber-to-the-home/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fiber-to-the-Home">Fiber-to-the-Home</a>).</p>
<h4>Förderung nach dem Zukunftssicherungsgesetz läuft aus</h4>
<p>Auch mit Mitteln aus dem Zukunftssicherungsgesetz (Konjunkturpaket II) kann in vielen Fällen ein Breitbandausbau finanziert werden. Dabei wurden je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen getroffen, so verzichtet Hessen ganz auf den Einsatz dieser Mittel für den Breitbandausbau. Im Vergleich zum GAK-Programm ist die Abwicklung unbürokratischer. Eine sowohl für Kommune wie für Netzbetreiber unsinnige Bedarfsermittlung durch Befragung kann entfallen. Auch erfolgt eine Prüfung der Fördermaßnahme erst rückwirkend. Trotzdem müssen die allgemeinen Regeln für die Gewährung von Beihilfen beachtet werden. Eine öffentliche Ausschreibung ist verpflichtend und auch ein Interessenbekundungsverfahren kann sinnvoll sein. Da die Mittel aus dem Konjunkturpaket aber zeitlich befristet sind, muss noch in diesem Jahr mit der Umsetzung (z.B. im Sinne eines Baubeginns) gestartet werden und bis spätestens Ende 2011 müssen die betroffenen Maßnahmen vollständig abgeschlossen und abgerechnet sein. Für den Einsatz in Breitband-Projekten bedeutet dies bei den teilweise längeren Vorarbeiten, dass interessierte Kommunen vor dem Sommer mit den Projekten begonnen haben müssen.</p>
<h4>Förderprogramme alleine reichen nicht</h4>
<p>Es wird deutlich, dass Fördermittel alleine nicht ausreichen werden, um Lücken in der Breitband-Versorgung zu schließen. Es sind sicher neue Wege erforderlich, um Kommunen, kommunale Unternehmen und Netzbetreiber in einer Zusammenarbeit einen wirtschaftlichen Ausbau zu ermöglichen. Kommunen können Wegerechte und Erfahrung bei der Bereitstellung von Hausanschlüssen einbringen und sicherstellen, dass bei jeder Tiefbaumaßnahme Standard-Leerrohre mit verlegt werden. Gegebenenfalls können geplante Baumaßnahmen vorgezogen werden oder mit Maßnahmen von Energie-, Wasser- oder Gas-Versorgern koordiniert werden. Auf diesem Wege lassen sich die für den Breitband-Ausbau nicht unerheblichen Tiefbau-Kosten erheblich senken. Dies erfolgt zwar um den Preis der Schnelligkeit, da jede Straße im Schnitt nur alle 15 Jahre einmal geöffnet wird. Außerdem erfordert es eine Vorausplanung und Koordination, die sonst nicht anfällt. Aber es hilft auf der anderen Seite, Nachteile durch eine dauerhafte Unterversorgung zu vermeiden.</p>
<p>Auch in Verbindung mit Fördermaßnahmen könnte Eigeninitiative schon heute verstärkt eingebracht werden. Eigenleistungen bei Baumaßnahmen können bereits heute mit bis zu 10 Euro pro Stunde aus Fördermitteln unterstützt werden. Sammelt die Bürgerschaft allerdings Gelder, um diese der Kommune zur Verfügung zu stellen, so sinkt das Fördervolumen um genau diesen Betrag. Dies ist juristisch sicher richtig und begründbar, in der Sache bleibt es unverständlich!</p>
<h4>Eigeninitiative und neue Geschäftsmodelle</h4>
<p>Es gibt immer wieder Ambitionen engagierter Unternehmer zum Aufbau von regionalen Netzbetreibern, die auf eigenes unternehmerisches Risiko den Breitbandausbau vorantreiben wollen. Selbst Banken finden sich, die ein solches Unterfangen mit einer Finanzierung unterstützen würden, wenn entsprechende Bürgschaften nachgewiesen werden können. Hieran können solche Vorhaben scheitern. Es wäre sicher kein Fehler, wenn es ähnlich wie für Banken auch für neugegründete Netzbetreiber, die neben ihren ureigenen unternehmerischen Interessen die Breitband-Versorgung im Sinne des Gemeinwohls verbessern wollen, Bürgschaften für die ersten Jahre erhalten.</p>
<p>Dass der Breitbandausbau in Eigenregie durch Kommunen und Bürger funktionieren kann, belegen Projekte in den Städten Coburg, Gelsenkirchen und Schwerte. Aber auch kleine Kommunen wie die Gemeinde Oerel in Niedersachsen sind ein Beweis, dass in Eigenregie auch dort ein Breitbandausbau realisiert werden kann, wo große Netzbetreiber keine wirtschaftliche Basis sehen. Allerdings benötigen auch diese Projekte eine sachkundige Koordination.</p>
<p>Mit solchen Maßnahmen könnten die Förder-Programme mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sein und  nicht nur den Breitbandausbau stimulieren, sondern Initiativen von Kommunen und Bürgern stärken und entwickeln. Dies wäre in jedem Fall hilfreich, da der Breitbandausbau erst dann abgeschlossen sein wird, wenn alle Haushalte mit einem <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a>-Anschluss versorgt sind. Dies wird sich zwar über einen Zeitraum von 15 Jahren hinziehen, braucht aber Initiative und Koordination. Dabei ist die Beseitigung der weißen Flecken nur ein erster Schritt …</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 14:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-162" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="bnalogo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/bnalogo.png" alt="" width="160" height="90" />Das vorliegende zur Kommentierung veröffentlichte Referenzdokument beschreibt ein bottom-up Kostenmodell für ein diensteintegriertes Breitbandnetz basierend auf dem von der ITU definierten NGN Konzept. Es hat zum Ziel, aufbauend auf einer durch den Kommentierungsprozess abgesicherten Modellierungsweise, der Bundesnetzagentur eine unabhängige Basis zur Durchführung von Kostenanalysen NGN-basierter Breitbandnetze bereitzustellen. Anwendungsfelder der Kostenmodellierung sind neben der Generierung eines umfassenden Verständnisses der Kostenzusammenhänge in Breitbandnetzen die Möglichkeit der Evaluierung von Kostennachweisen, der Ableitung effizienter Zusammenschaltungsstrukturen, der Bestimmung von Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung sowie des Nachweises von Preis-Kosten- und Kosten-Kosten-Scheren.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder durch die hier initierte Diskussion über das Kostenmodell noch durch das Kostenmodell selbst ggf. zu treffende Entscheidungen über die Regulierung von Entgelten, wie etwa den Maßstab der Entgeltregulierung oder einzelne in das Modell einzugebende Maßgrößen, vorweggenommen werden. Die Diskussion und Entscheidung darüber bleibt den einzelnen Regulierungsverfahren vorbehalten.</p>
<p>Das Anwendungsfeld des hier vorliegenden Breitbandnetz-Kostenmodells wird wie oben beschrieben sehr breit definiert. Dies ergibt sich unter anderem aus dem gegenwärtigen Entwicklungsstadium der Netze, Technologien und Nachfrage breitbandiger Dienste und einer daraus resultierenden Vielzahl von Unbestimmtheiten, nicht zuletzt auch in Bezug auf Vorleistungsprodukte. Insofern ist die vom Modell abzudeckende Flexibilität sowohl hinsichtlich nachfrageseitiger als auch technologischer Entwicklungen von zentraler Bedeutung. In der Modellspezifikation werden diese Aspekte durch eine bottom-up Modellierung (d.h. nachfragegetriebene Netzdimensionierung) sowie einen modularen Modellcharakter sichergestellt.</p>
<p>Das dargestellte Kostenmodell stellt einen analytischen Ansatz dar, der auf einer allgemein zugänglichen Wissensbasis über die netztechnische Realisierung von Breitbanddiensten die Kostenstruktur dieser Telekommunikationsnetze auf wesentliche Beziehungen reduziert. Über die Angemessenheit dieser Reduktion soll auf Basis dieses Referenzdokumentes ein offener und kritischer Diskurs angestoßen werden, dessen Ziel es ist, eine Methode zu entwickeln, die im Rahmen zukünftiger Regulierungsentscheidungen herangezogen werden kann.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/WIKExecutiveSummaryBreitbandnetz20100519pdf.pdf">WIK-Consult &#8211; Executive Summary &#8211; Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010</a> (pdf/53 KB)</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/WIKRefDokBreitbandnetz20100519pdf.pdf">WIK-Consult &#8211; Referenzdokument &#8211; Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 201</a> (pdf/2 MB)</p>
<p>Eine Informationsveranstaltung zum Referenzdokument „Analytisches Kostenmodell für das Breitbandnetz 2010“durch WIK-Consult GmbH findet am 9. Juni 2010 von 10.00 bis 12.00 Uhr in Raum 0.10 der Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4; 53113 Bonn statt.</p>
<p>Anmeldungen für die Informationsveranstaltung werden bis zum 2. Juni 2010 an folgende e-Mail Adresse erbeten: 114-Postfach@bnetza.de</p>
<p>via <a href="http://www.bundesnetzagenur.de " target="_blank">bundesnetzagenur.de </a></p>
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		<title>EU moniert zu langsame Regulierung im deutschen TK-Markt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:29:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2075" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="eu" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/flagge_eu-300x200.png" alt="" width="180" height="120" />Die Europäische Kommission hat ihren 15. Implementierungsbericht veröffentlicht. Dieser gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen im Telekommunikationsmarkt in allen EU-Mitgliedstaaten und stellt neben Fortschritten auch negative Entwicklungen dar. Auffallend ist in diesem Jahr die Kritik der EU-Kommission hinsichtlich der Dauer der Regulierungsverfahren in Deutschland und der teilweisen Passivität der Bundesnetzagentur (BNetzA). Dieses habe eine Verschleppung des Wettbewerbs und Vorteile für die Deutsche <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> AG (DTAG) insbesondere bei NGA zur Folge.</p>
<p>„Wir sehen unsere Kritik und unsere Sorgen hinsichtlich der Entwicklungen auf dem  deutschen Telekommunikationsmarkt und in der Regulierung durch den Bericht der EU-Kommission bestätigt“, sagt VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. „Die Qualität der Vorleistungsprodukte der DTAG muss unbedingt deutlich verbessert und die Zugangsmöglichkeiten für die Wettbewerber zum Netz müssen optimiert werden. Hier ist die  Bundesnetzagentur stärker zum Handeln aufgefordert“, unterstreicht er.</p>
<p>„So werden zum Beispiel noch keine bedarfsgerechten Schnittstellen für Ethernet angeboten, obwohl diese kostengünstige Übertragungstechnik auf Layer 2-Ebene für kabelgebundene Transportnetze mit Übertragungsraten von derzeit bis zu zehn Gigabit/s  schon in naher Zukunft eine ganz erhebliche Rolle spielen wird“, kritisiert Grützner. Zu lange gedauert habe es unter anderem auch – so sieht es auch die EU-Kommission – bis die <a href="http://www.telecomde.com/tag/regulierungsbehorde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regulierungsbehörde">Regulierungsbehörde</a> der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> eine Zugangsverpflichtung zu den Multifunktionsgehäusen der DTAG sowie zu Leerrohren auferlegt habe. Trotz deutlicher Fortschritte könnte der Breitbandausbau auf dem Lande noch schneller vorankommen, wenn nach der nun ergangenen Schaltverteiler-Entscheidung der BNetzA der Ex-Monopolist die Umsetzung nicht wieder verzögern würde.</p>
<p>Es dürfe nicht sein, dass die Effizienz der Bundesnetzagentur darunter leide, dass sie immer mehr Aufgaben etwa im Bereich des Energiesektors und Schienenverkehrs habe und einstweilen – so die Angaben der EU-Kommission – nur noch 11 Prozent des Personals sowie zwei Personen in leitender Position für den TK-Bereich zuständig seien. Die Verfahrensdauer von mehr als zwei Jahren verhindere wirksame Regulierung, kritisiert die EU-Kommission in ihrem Bericht. Vereinzelt seien Abhilfemaßnahmen überholt, bevor diese im Markt implementiert sind (z. B. ATM-Bitstrom), heißt es weiter. „Damit geht die Verzögerungstaktik der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> auf“, betont Grützner.</p>
<p>„Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/regulierungsbehorde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regulierungsbehörde">Regulierungsbehörde</a> agiert teils zu passiv und zu langsam, wenn es um Behinderungen des Wettbewerbs durch die DTAG vor allem durch schlechte Qualität bei den Vorprodukten geht. Die Wettbewerber leiden massiv unter Mängeln bei den Prozessen der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a>, sie sind aber von diesen Vorleistungen abhängig. Der Endkunde kann zumeist nicht unterscheiden, ob Qualitätsmängel bei dem Anbieter, mit dem er den Vertrag abgeschlossen hat, oder die Prozessabhängigkeit und schlechte Leistungen bei der <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> Ursache für Probleme sind. Hier besteht ganz dringender Handlungsbedarf. Die Situation bei einem Wechsel des Anbieters muss auch aus unserer Sicht unbedingt deutlich verbessert und die Wartezeiten wesentlich kürzer werden“, sagt der VATM-Geschäftsführer.</p>
<p>Der EU-Implementierungsbericht mit Details zu den EU-Mitgliedstaaten sowie Grafiken steht unter <a href="http://ec.europa.eu/information_society/policy/ecomm/doc/implementation_enforcement/annualreports/15threport/15report_part1.pdf" target="_blank">Report (part1)</a> und <a href="http://ec.europa.eu/information_society/policy/ecomm/doc/implementation_enforcement/annualreports/15threport/15report_part2.pdf" target="_blank">Report (part2)</a> in zwei Teilen zum Download zur Verfügung.</p>
<p>via <a href="http://www.vatm.de" target="_blank">vatm.de </a></p>
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		<title>RWE steigt ins Breitband-Infrastruktur-Geschäft ein</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 12:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ausbau der Breitbandverkabelung im nördlichen Rheinland-Pfalz soll nachhaltig verstärkt werden. Dazu haben das Land Rheinland-Pfalz und RWE Rheinland Westfalen Netz eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Angestrebt wird eine möglichst weitgehende Breitbandversorgung in elf Landkreisen, in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2059" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="rwe" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/rwe-300x48.jpg" alt="" width="300" height="48" />Der Ausbau der Breitbandverkabelung im nördlichen Rheinland-Pfalz soll nachhaltig verstärkt werden. Dazu haben das Land Rheinland-Pfalz und RWE Rheinland Westfalen Netz eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Angestrebt wird eine möglichst weitgehende Breitbandversorgung in elf Landkreisen, in denen RWE Rheinland Westfalen Netz aktiv ist (Altenkirchen, Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Rhein-Hunsrück-Kreis, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen).</p>
<p>Wirtschaftsminister Hendrik Hering und Innenminister Karl Peter Bruch verständigten sich in einer Gesprächsrunde mit Landräten und Vertretern der Landkreise mit dem Vorstandsvorsitzenden von RWE Rheinland Westfalen Netz, Dr. Arndt Neuhaus, auf ein abgestimmtes Vorgehen zur Stärkung der Breitbandversorgung von Kommunen im ländlichen Raum. Hintergrund ist die Absicht von RWE, den Ausbau der Breitbandnetze zu Hochgeschwindigkeitsnetzen, den so genannten <a href="http://www.telecomde.com/tag/next-generation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with next generation">Next Generation</a> Access Networks (NGA), zu unterstützen: RWE sagte für die kommenden Jahre in den rheinland-pfälzischen Landkreisen ihres Netzgebietes umfangreiche Investitionen in den Energieinfrastrukturausbau zu.</p>
<p>Von diesen Investitionen wird vor allem der ländliche Raum profitieren. Dadurch ist auch eine umfangreiche Versorgung der Kommunen mit Breitbandnetzen möglich, weil Synergien und Kosteneinsparungen bei der Trassenverlegung die Voraussetzung schaffen, um moderne Hochgeschwindigkeitsnetze in der Fläche zu errichten. RWE Rheinland Westfalen Netz arbeitet aktuell an einem Masterplan, der das gesamte Netzgebiet des Unternehmens in Rheinland-Pfalz umfasst.</p>
<p>Mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz ist das Unternehmen in Gespräche mit der Bundesnetzagentur zur Absicherung der Verbindung zwischen Energie- und Kommunikationsinvestitionen unter Regulierungsgesichtspunkten getreten. RWE Rheinland Westfalen Netz und die zuständigen Landesministerien vereinbarten die Einrichtung einer Arbeitsgruppe. Sie soll das weitere Vorgehen konkretisieren und identifizieren, welche Projekte sich in den nächsten Jahren in den angesprochenen Landkreisen realisieren lassen. Als Beispiel stellte Dr. Arndt Neuhaus ein bereits im Juni 2010 beginnendes Pilotprojekt zur Breitbandverkabelung in den Ortsgemeinden Wiebelsheim und Laudert im Rhein-Hunsrück-Kreis vor.</p>
<p>In den nächsten Monaten soll die Detailplanung von RWE vertieft und mit dem Land abgestimmt werden. Ziel ist, bis Jahresende 2010 eine umfassende Planung für den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz zu erarbeiten und mit der Umsetzung zu beginnen. Dabei soll dieses Vorgehen auch anderen RWE-Tochtergesellschaften, beispielsweise in der Pfalz und in Rheinhessen, möglich sein.</p>
<p>Wirtschaftsminister Hendrik Hering nannte die Vereinbarung mit RWE einen „deutlichen Schritt voran“ bei den Bemühungen, zu einer leistungsfähigen Breitband-Infrastruktur für ländliche Räume zu kommen: „Diese Kooperation unterstützt die bisherigen Bemühungen des Landes, den Breitbandausbau im Rahmen der Breitbandinitiative voran zu treiben. Sie nutzt Synergien und wird den notwendigen Ausbau deutlich beschleunigen. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, gerade bei Handwerkern und Selbständigen, in einem großen Teil des Landes langfristig gestützt.“</p>
<p>Innenminister Karl Peter Bruch nannte die Zusammenarbeit ein „hervorragendes Beispiel für zielgerichtetes Handeln im Sinne der ländlichen Räume“ in Rheinland-Pfalz: „Die Zusammenarbeit liegt genau auf der Linie der Landesregierung, die Existenz der Kommunen und die Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum durch vernünftige Strukturen und effiziente Kooperationen zu stärken.“</p>
<p>Dr. Arndt Neuhaus betonte: „Wir investieren in die Energienetze der Zukunft. In diesem Zusammenhang forcieren wir die Breitbandversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz, weil diese immer stärker zum wichtigen Standortfaktor wird.“</p>
<p>via <a href="http://www.rwe.de" target="_blank">www.rwe.de </a></p>
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		<title>EWE TEL erhält Zuschlag für &#8220;Nordwest-Cluster&#8221;</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/ewe-tel-erhalt-zuschlag-fur-nordwest-cluster/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 09:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das regionale Telekommunikationsunternehmen EWE TEL (Oldenburg) hat heute vom Niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode den offiziellen Zuschlag des Landes für den Breitbandausbau im Cluster &#8220;Nordwestniedersachsen und Küste&#8221; erhalten. Das Gebiet um-fasst einzelne Regionen in den Landkreisen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/ewetel_rechenzentrum_2.jpg" rel="shadowbox[post-2050];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-2051" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="ewetel_rechenzentrum_2" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/05/ewetel_rechenzentrum_2-190x300.jpg" alt="" width="114" height="180" /></a>Das regionale Telekommunikationsunternehmen EWE TEL (Oldenburg) hat heute vom Niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode den offiziellen Zuschlag des Landes für den Breitbandausbau im Cluster &#8220;Nordwestniedersachsen und Küste&#8221; erhalten. Das Gebiet um-fasst einzelne Regionen in den Landkreisen Osnabrück, Emsland, Leer, Ammerland, Aurich, Wittmund, Friesland, Wesermarsch und Cuxhaven. Für die neun Kreise hat das Land gebündelt eine Fördersumme in Höhe von insgesamt zwölf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II ausgeschrieben. Damit sollen &#8220;weiße Flecken&#8221;, bislang mit Breitband unterversorgte Gebiete, besser an das Internet angebunden werden. EWE TEL wird in den Ausbau insgesamt über 24 Mio. Euro investieren.</p>
<p>&#8220;Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Landes, weil wir in den genannten Landkreisen schon seit Jahren Verantwortung für moderne Telekommunikationslösungen übernehmen. Die-sen Weg können wir nun auch in wirtschaftlich und technisch schwerer zu erschließenden Be-reichen konsequent weiter gehen&#8221;, äußerte sich Hans-Joachim Iken, Vorsitzender der EWE TEL-Geschäftsführung. Insgesamt wird EWE TEL im Zuge der Ausbauarbeiten in den neun Landkreisen in Kooperation mit der EWE NETZ GmbH rund 570 eigene Kabelverzweiger auf-stellen und so über 40.000 bisher nicht ausreichend versorgte Haushalte an das Glasfasernetz des EWE-Konzerns anschließen. Bis Ende 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen und das schnelle Internet für Kunden verfügbar sein.</p>
<p>Im Verlauf des Vergabeverfahrens hatten die Landkreise zunächst bei ihren Bürgern den Bedarf erhoben und &#8220;weiße Flecken&#8221; an das Land gemeldet. Das Land hat die gemeldeten Gebiete dann auf ihre Förderfähigkeit hin überprüft. &#8220;Ausschreibungsinhalt war es, möglichst viele Haushalte zu erschließen&#8221;, erläuterte Iken.</p>
<p>Bei einem KVz-Ausbau führt EWE TEL die leistungsfähige Glasfaserleitung neu bis zum beste-henden Kabelverzweiger der Deutschen <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> AG. Daneben stellt das Unternehmen einen eigenen Schrank, in dem moderne VDSL2-Technik aufgebaut wird. Dahinter folgen die her-kömmlichen Hausanschlussleitungen aus Kupfer, die mit jedem Meter Leitung an Leistung ver-lieren. Auch künftig ist daher die Länge dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzel-nen Kunden verfügbare Bandbreite. Im Vergabeverfahren fordert das Land, dass Kunden in den ausgebauten Gebieten künftig mindestens zwei Mbit/s erhalten müssen. Die bisherige Erfahrung in von EWE TEL bereits ausgebauten Gebieten zeigt jedoch, dass für die große Mehrheit der Kunden dieser Wert um ein Vielfaches übertroffen wird: Mehr als 80 Prozent der ange-schlossenen Kunden surfen beispielsweise mit mehr als 16 Mbit/s, also der heute schnellsten DSL-Verbindung.</p>
<p>In von EWE TEL schon ausgebauten Regionen erhalten Kunden aktuell das Produkt &#8220;DSL Mega Plus&#8221; mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ent-halten ist jeweils eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu zehn Mbit/s, eine Internet-Flatrate und ein Festnetzanschluss mit Telefon-Flatrate ins nationale Festnetz.</p>
<p>Im Jahr 2009 hat EWE TEL bereits rund 250 Kabelverzweiger mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> erschlossen und auf diese Weise in zahlreichen bislang nicht ausreichend versorgten Gebieten der Region moderne Breitbandzugänge ermöglicht.</p>
<p>via <a href="http://www.ewetel.de " target="_blank">ewetel.de </a></p>
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		<title>Web 3.0 &#8211; Was erwartet uns?</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 17:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.
Ein wunderbares und beeindruckendes Video zu „Web 3.0″ und was das für uns bedeutet. Das semantische Web!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object style="width: 500px; height: 375px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11529540&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed style="width: 500px; height: 375px;" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="375" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11529540&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11529540">Web 3.0</a> from <a href="http://vimeo.com/kateray">Kate Ray</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ein wunderbares und beeindruckendes Video zu „Web 3.0″ und was das für uns bedeutet. Das semantische Web!</p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=2045&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Bundesweit erster Schaltverteiler errichtet</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat heute in Düren-Echtz den ersten Schaltverteiler besichtigt, den die Deutsche Telekom AG (DT AG) an einen Wettbewerber übergeben hat. So konnte er sich vor Ort von dieser neuen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-162" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="bnalogo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/bnalogo.png" alt="" width="160" height="90" />Der Präsident der Bundesnetzagentur, <a href="http://www.telecomde.com/tag/matthias-kurth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Matthias Kurth">Matthias Kurth</a>, hat heute in Düren-Echtz den ersten Schaltverteiler besichtigt, den die Deutsche <a href="http://www.telecomde.com/tag/telekom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telekom">Telekom</a> AG (DT AG) an einen Wettbewerber übergeben hat. So konnte er sich vor Ort von dieser neuen Zugangsmöglichkeit für Wettbewerber zum Netz der DT AG einen Eindruck verschaffen.</p>
<p>&#8220;Ich freue mich, dass nach nunmehr über einem Jahr seit der Grundsatzentscheidung und zahlreichen weiteren Regulierungsverfahren endlich ein erster Schaltverteiler aufgebaut worden ist. Er kann für die breitbandige Erschließung eines bislang nur unzureichend mit schnellem Internet versorgten Gebiets genutzt werden&#8221;, erklärte Kurth.</p>
<p>Zudem hat die Bundesnetzagentur heute die neueste <a href="http://www.telecomde.com/tag/entgeltentscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgeltentscheidung">Entgeltentscheidung</a> für den Schaltverteilerzugang bekannt gegeben. Im Gegensatz zur vorherigen Entgeltfestsetzung wird nun für mehrere bislang nach Aufwand abzurechnende Leistungspositionen ein Pauschalentgelt festgelegt. &#8220;Pauschalentgelte erlauben den Wettbewerbsunternehmen eine bessere Kalkulation der für die Errichtung des Schaltverteilers nötigen Investitionen und somit eine größere Planungssicherheit&#8221;, erläuterte Kurth.</p>
<p>Außerdem hat die Bundesnetzagentur heute mitgeteilt, dass die zuständige Beschlusskammer beabsichtigt, ein Standardangebot für den Schaltverteilerzugang vorzugeben. Im Rahmen dieses Verfahrens sind alle Nachfrager aufgerufen, die Bedingungen und Modalitäten des Schaltverteilerzugangs gemeinsam mit der Bundesnetzagentur zu erörtern. Am Ende des Verfahrens soll dann ein &#8220;Mustervertrag&#8221; stehen, mit dem jedes Wettbewerbsunternehmen die Errichtung eines Schaltverteilers bei der DT AG anfragen kann, ohne dafür vorher erst ein formales und aufwändiges Regulierungsverfahren vor der Bundesnetzagentur zu durchlaufen.</p>
<p>Die Bundesnetzagentur hatte Anfang März 2009 eine erste Entscheidung bekannt gegeben, die Wettbewerbern der DT AG eine einfachere Erschließung und Versorgung &#8220;weißer Flecken&#8221; mit schnellen Internetanschlüssen ermöglichen soll. Danach muss die DT AG ihren Wettbewerbern den Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die sog. letzte Meile, auch an einem Schaltverteiler gewähren. Mit der Zugangsmöglichkeit zur TAL an einem Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der aktiven Technik des Anbieters und dem Endkunden, wodurch eine Internetversorgung mit hoher Bandbreite erst möglich wird. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der erforderlichen DSL-Technik an nur einem zentralen Punkt die Erschließung ländlicher Gebiete einfacher. Insbesondere entfallen die ansonsten notwendige Anbindung jedes einzelnen Kabelverzweigers und die dafür erforderlichen, aufwändigen Tiefbauarbeiten. &#8220;Anlässlich des ersten aufgebauten Schaltverteilers und vor dem Hintergrund der aktuellen Entscheidungen bin ich zuversichtlich, dass der Breitbandausbau ländlicher Regionen und die Erschließung sog. weißer Flecken mittels eines Schaltverteilers nun endlich richtig in Gang kommen werden&#8221;, sagte Kurth.</p>
<p>via <a href="http://www.bundesnetzagentur.de " target="_blank">www.bundesnetzagentur.de </a></p>
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		<title>Stirbt PBX? Podcast von UC Strategies</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/stirbt-pbx-podcast-von-uc-strategies/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verkaufszahlen im PBX Bereich sinken, zusätzlich kommen neue Produkte auf den Markt die PBX vielleicht überflüssig machen werden. Letzte Woche hat UC Strategies ein sehr interessanten Podcast zu dem Thema veröffentlicht.
Podcast &#8211; Hat PBX ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2039" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="thumb_med_lg_optimized" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/04/thumb_med_lg_optimized.jpg" alt="" width="125" height="125" />Die Verkaufszahlen im PBX Bereich sinken, zusätzlich kommen neue Produkte auf den Markt die PBX vielleicht überflüssig machen werden. Letzte Woche hat UC Strategies ein sehr interessanten Podcast zu dem Thema veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/04/FutureofthePBX_Podcast.mp3">Podcast &#8211; Hat PBX eine Zukunft?</a></p>
<p>via <a href="http://www.ucstrategies.com" target="_blank">www.ucstrategies.com</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=2036&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Wird LTE die Kostenkurve drehen?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich versprechen sich die meisten Carrier durch den Leistungssprung von LTE neue Absatzmöglichkeiten. In den meisten Gesprächen fällt aber auch noch der Aspekt die Kostenkurve in den Griff zu bekommen. Auf dieses Thema springt nun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich versprechen sich die meisten Carrier durch den Leistungssprung von <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> neue Absatzmöglichkeiten. In den meisten Gesprächen fällt aber auch noch der Aspekt die Kostenkurve in den Griff zu bekommen. Auf dieses Thema springt nun wohl auch die Industrie auf &#8211; Hier die &#8220;Wahrheit&#8221; von Nokia.</p>
<p><object style="width: 550px; height: 331px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="331" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/asxYJw7wlHE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><embed style="width: 550px; height: 331px;" type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="331" src="http://www.youtube.com/v/asxYJw7wlHE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0"></embed></object></p>
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		<title>Femtocell Technologie Übersicht von Ubiquisys</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/femtocell-technologie-ubersicht-von-ubiquisys/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier eine sehr interessante Sicht auf Femtocell von Ubiquisys, zusätzlich hat Ubiquisys noch eine Pressemeldung rausgegeben.


Ubiquisys, the leading provider of 3G femtocells, today announced the release of Femto-Engine, the world&#8217;s first software femtocell, effectively separating ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine sehr interessante Sicht auf <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">Femtocell</a> von Ubiquisys, zusätzlich hat Ubiquisys noch eine Pressemeldung rausgegeben.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/04/Ubiquisys_FemtocellKarte.jpg" rel="shadowbox[post-2024];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-2025" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ubiquisys_FemtocellKarte" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/04/Ubiquisys_FemtocellKarte-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /><br />
</a></p>
<p>Ubiquisys, the leading provider of 3G femtocells, today announced the release of Femto-Engine, the world&#8217;s first software <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a>, effectively separating <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> functionality from the underlying hardware foundation. Femto-Engine software delivers sophisticated self-organising intelligence, tested with hundreds of mobile devices and hardened through commercial deployments in networks such as SoftBank and SFR. At the same time, the company announced its &#8220;Engine-Ready&#8221; hardware programme allowing manufacturers to rapidly produce low-cost devices without having to invest in costly 3G network expertise. Ubiquisys also unveiled the first product forged from this new system, the G3-mini, manufactured by SerComm, which sets new standards in price, performance, miniaturisation and energy efficiency.</p>
<p>For operators, Femto-Engine software provides a sophisticated, proven and ready-to-deploy <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> at a breakthrough price point for mass-market commercial adoption. It enables a wider range of hardware options for consumer, enterprise and open space applications.</p>
<p>For OEMs, the &#8220;Engine-Ready&#8221; programme offers a fast track to producing commercial-grade <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> hardware. Ubiquisys provides a complete hardware blueprint certified for use with its software, and takes care of selecting the key components, including the baseband modem and RF chipsets. The 3G network complexity is encapsulated in the Femto-Engine software, allowing OEMs to focus on product variety and cost-optimisation. The programme also provides a fast track to integrating <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> modules into a variety of home and enterprise networking appliances.</p>
<p>&#8220;This announcement from Ubiquisys is an important step forward for the <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> industry. This evolution of the Femto concept will enable almost any electronics manufacturer to make <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a>-enabled devices,&#8221; said Stuart Carlaw, Chief Research Officer, ABI Research Inc. &#8220;This type of software based development will be crucial in realising the goal of having <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> technology embedded in multiple device types and form factors at price points that are acceptable to OEMs, carriers and consumers alike.&#8221;</p>
<p>&#8220;By encapsulating <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> complexity in our Femto-Engine software we are enabling a more effective <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> ecosystem. OEMs can follow the DSL and WiFi model to cost-optimise the production of <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> hardware and quickly integrate the technology into more and more products. Operators and their customers benefit from a wider choice of femto devices at much lower prices, all powered by the proven sophistication of Ubiquisys Femto-Engine software,&#8221; said Chris Gilbert, Ubiquisys CEO. &#8220;SerComm has already demonstrated the potential of this new model with the G3-mini, which breaks new ground in terms of performance, price and time-to-market.&#8221;</p>
<p>The low-cost G3-mini consumer <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> from SerComm is the first Femto-Engine powered <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a>. It stands just 8cm tall, consumes less than 5W of power, yet it features performance of up to 8 simultaneous calls and <a href="http://www.telecomde.com/tag/hspa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HSPA">HSPA</a>+.</p>
<h4>More on Ubiquisys Femto-Engine: the software <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a></h4>
<p>Software defines all femtocells.  Ubiquisys Femto-Engine provides a complete, commercially proven software <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> that has been architected and developed from the ground up over five years by the world&#8217;s leading experts in this space. When developing a commercial <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a>, traditional reference software stacks represent only the tip of the iceberg in achieving a commercially deployable product. The Femto-Engine&#8217;s patented Self Organising Networks (SON) capabilities with continuous spectrum monitoring, self-adapting radio resource management and integral optimised timing synchronisation provide the most sophisticated <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> on the market today.  Built on this foundation are the multitude of <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> specific capabilities needed in real deployments including; multimode access control, emergency call handling, and a sophisticated management system to meet any control and diagnostic needs a mobile operator may have.  Femto-Engine is unique in supporting GAN, SIP, Iuh, and IMS interfaces into the operator&#8217;s core network.  IMS support, which is only achievable if architected from day one, not only provides <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> consumer and enterprise support, but also when combined with SON capabilitites, offers one of the fundamental building blocks for <a href="http://www.telecomde.com/tag/lte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with LTE">LTE</a> femtocells.</p>
<p>The Enterprise edition of Femto-Engine includes the most comprehensive and mature meshed grid functionality on the market today.  Already deployed with Tier 1 operators, this capability enables a grid of easily deployed self-organising femtocells of typically 8 or 16 call capacity, providing cost effective coverage to businesses in a way that has not been achievable until now.<br />
Sophisticated features are nothing without the integration, testing and practical experience that are necessary for femtocells to work in real networks with the hundreds of existing, uniquely behaving mobile handsets and macro network integration challenges.  Ubiquisys started this process in 2006, working closely with mobile operators and systems integrators.  The accumulating experience and intellectual property gained is locked within the Femto-Engine software <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a>, ensuring an operator&#8217;s road to a commercial <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> offering is as painless as possible.</p>
<h4>More on the Ubiquisys &#8220;Engine-Ready&#8221; Hardware Programme</h4>
<p>The Femto-Engine software <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> needs a hardware foundation that has been fully cost optimised, is flexible and commercially proven.  Ubiquisys is offering OEMs both a module integration package, where complete <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> modules are supplied direct from the manufacturer, or a hardware design and manufacturing transfer package for OEMs to create their own customised variants.</p>
<h4>What makes up a Module Integration Package?</h4>
<p>Many OEMs and Systems companies want a module, an interface specification and the necessary support to femto-enable their consumer, enterprise, or outdoor products.  This package provides all of the necessary components and support to achieve this.</p>
<h4>What makes up a hardware design and manufacturing transfer package?</h4>
<p>Providing a hardware reference design for a <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> is the tip of the iceberg for realising a commercial <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> device.  Ubiquisys started mass manufacturing consumer <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> devices in 2008 and has shrink wrapped that knowledge into a <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> hardware design and manufacturing transfer package for OEMs. This package includes everything a consumer equipment OEM may need to create their own customised <a href="http://www.telecomde.com/tag/femtocell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with femtocell">femtocell</a> design including schematics, bill of materials, thermal design guidelines, antenna design and interference mitigation, and regulatory guidelines. Also provided are design test specifications &amp; tools, and a library of manufacturing point tools, for example: RF test &amp; calibration, embedded diagnostic software, etc.  Ubiquisys naturally provides the necessary support package and certification service to ensure full compatibility with Ubiquisys Femto-Engine software.</p>
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		<title>Interview mit Michael Curri über ökonomische Aspekte der Breitbandbranche</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/interview-mit-michael-curri-uber-okonomische-aspekte-der-breitbandbranche/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<title>BUGLAS: Der VATM betreibt Klientelpolitik</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2009" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. Hans Konle" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/04/presse_drkonle_thumb.jpg" alt="" width="105" height="149" />Der Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) lehnt den Vorstoß des VATM zu ei- nem „Open-Access-Marktkonzept“ ab. “Selbstverständlich ist es richtig, dass sich Unternehmen und Verbände in einem komplexer werdenden Umfeld beispielsweise Gedanken zur technischen Abstimmung der Netze und Dienste machen, wie es zur Zeit unter Moderation der Bundesnetzagentur auch geschieht“, sagt BUGLAS-Präsident Dr. Hans Konle. „Es ist allerdings sehr irritierend und nicht akzeptabel, wenn der VATM dabei gerade solchen Unternehmen, die er gar nicht vertritt, Vorprodukte und Preise vorschreiben will.“ Produktgestaltung und Preissetzung seien im nicht regulierten Bereich ausschließlich Sache der Unternehmen selbst. „Die Initiative des VATM ist daher nicht, wie sie vorgibt, ein Ausgleich der Interessen der Marktbeteiligten, sondern reine Klientelpolitik“, so Konle weiter.<br />
Es erstaune daher auch nicht, dass die Vorschläge des VATM letztlich auf eine Ausweitung der Regulierung hinausliefen. Und die träfe genau die Unternehmen, die regional und lokal in Glasfaseranschlussnetze investierten. Damit würde dieses erhebliche Investitionspotenzial gefährdet. „Gerade neu in den Glasfasermarkt eintretende Unternehmen aus dem regionalen Versorgungssektor achten bei ihren Investitionsentscheidungen sehr genau darauf, ob ihre Investitionen einer Zugangs- oder Entgeltregulierung unterworfen werden sollen“, warnt Konle. Die Investitionen dieser Unternehmen würden aber für einen zügigen und möglichst weiträumigen Ausbau von Glasfasernetzen benötigt.</p>
<p>Auch die Einschätzung des VATM, wonach der Glasfaserausbau in Deutschland nur zäh und gebremst verlaufe, teilt Konle nicht: „Die BUGLAS-Unternehmen haben bis Ende 2009 268 Millionen Euro in den Aufbau von Glasfaseranschlussnetzen investiert und damit über 500.000 Haushalte ans Glasfasernetz angebunden. Bis 2014 werden allein durch BUGLAS-Unternehmen mindestens 1,5 Millionen Haushalte mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/glasfaser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glasfaser">Glasfaser</a> versorgt sein. Wir glauben, dass gerade die Vielfalt lokaler und regionaler Initiativen den Glasfaserausbau in Deutschland belebt und forciert.“</p>
<p>Im Übrigen würden die Glasfasernetzbetreiber aus eigenem Interesse schon bald marktge-rechte und angemessene Zugangsangebote unterbreiten. Schließlich sei zur Refinanzie- rung der erheblichen Investitionen eine hohe Netzauslastung erforderlich. Die Produkt- gestaltungs- und Preissetzungshoheit müsse dabei aber, wie allgemein üblich, natürlich beim Anbieter liegen. „Mit diesen bitstreambasierten Angeboten sind wir, was den Netzzugang betrifft, dann schon weiter als der <a href="http://www.telecomde.com/tag/mobilfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilfunk">Mobilfunk</a> nach 20 Jahren“, so Dr. Konle.</p>
<p>via<a href="http://www.buglas.de" target="_blank"> buglas.de </a></p>
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