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	<title>TelecomDE.com &#187; Mehrwertdienste</title>
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	<description>Blog zu aktuellen Trends &#38; Themen aus der deutschen Telekommunikationsbranche.  TelecomDE versteht sich als News-Aggregator und Vordenkertreffpunkt. Führungskräfte, Visionäre und Know How-Träger schreiben und diskutieren über neue Techniken, neue Produkte und Probleme im deutschen Telefonie- &#38; InternetAccess-Markt.</description>
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		<title>Videointerview: Telekom zur Netzneutralität oder wie das Geschäftsmodell von Netzbetreibern in der Zukunft aussieht</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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Videointerview mit Mark Nierwetberg (Sprecher der Telekom Deutschland)
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<p>Videointerview mit Mark Nierwetberg (Sprecher der Telekom Deutschland)</p>
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		<title>Video: M2M mit Emotion</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<title>Deutsche Telekom eröffnet neues internationales Competence Center zur weltweiten Förderung von Machine-to-Machine (M2M)-Innovationen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Telekom hat ein internationales Competence Center für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) eröffnet. Laut Berg Insight könnte M2M mit erwarteten zweistelligen Wachstumsraten pro Jahr der am rasantesten wachsende Bereich in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-661" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="dtag_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/dtag_logo.png" alt="" width="159" height="48" />Die Deutsche Telekom hat ein internationales Competence Center für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) eröffnet. Laut Berg Insight könnte M2M mit erwarteten zweistelligen Wachstumsraten pro Jahr der am rasantesten wachsende Bereich in der mobilen Datenkommunikation werden. Die Deutsche Telekom ist heute bereits ein führender Anbieter von M2M-Lösungen und -Anschlüssen. Das Competence Center wird den Schwerpunkt auf M2M-Produkte und -Services in neun verschiedenen Marktsegmenten legen: Transport und Logistik, Telematik in PKWs, Smart Metering / Smart Grid, Unterhaltungselektronik, Sicherheit, Handel und Gewerbe, Überwachung und Steuerung in der industriellen Automatisierung, Gesundheitswesen sowie öffentlicher Sektor und Infrastruktur.</p>
<p>Das internationale Competence Center wird in enger Zusammenarbeit mit den zahlreichen Partnern und Kunden der Deutschen Telekom Innovationen vorantreiben. Dabei wird es für die Entwicklung des M2M-Produktangebots der Deutschen Telekom auf das globale Know-how des gesamten Unternehmens zurückgreifen. Die Marktsegmente werden entsprechend den lokalen Anforderungen priorisiert, um für Kunden das bestmögliche Angebot zu erstellen.</p>
<p>Mit Schwerpunkt auf grenzüberschreitenden, europaweiten und transatlantischen Lösungen wird das internationale Competence Center der Deutschen Telekom Innovationen bei M2M-Technologien und -Diensten vorantreiben und dafür sorgen, dass diese der Deutschen Telekom und ihren Partnern auf der ganzen Welt zugute kommen.</p>
<p>Vor kurzem ist die Deutsche Telekom eine Technologiepartnerschaft mit dem Automobilzulieferer Continental eingegangen, um eine komplette End-to-End- Infrastruktur für Internetanschlüsse und Online-Dienste in Fahrzeugen zu entwickeln &#8211; ein Beispiel für die innovative Kraft, die in der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Telekom und ihren Partnern liegt.</p>
<p>Dazu Rainer Deutschmann, Leiter Mobile Products bei der Deutschen Telekom: &#8220;Mit unserer weltweiten Präsenz in über 50 Ländern, unserer konzerneigenen Infrastruktur sowie unseren weltweiten Roaming-Vereinbarungen ist die Deutsche Telekom perfekt aufgestellt, um die Entwicklung des M2M-Marktes zu fördern. In Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden werden bereits von mehr als 150 Mitarbeitern in Europa und den USA M2M-Projekte entwickelt. Mit führenden Geräteanbietern wurden bereits Absichtserklärungen unterzeichnet, um die Entwicklung von neuen, vielversprechenden M2M-Diensten zu beschleunigen. Das internationale Competence Center der Deutschen Telekom wird unsere Kunden und Partner in die Lage versetzen, das M2M-Geschäft in der ganzen Welt nachhaltig anzukurbeln.”</p>
<p>via <a href="http://www.telekom.de " target="_blank">www.telekom.de </a></p>
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		<title>sipgate startet SIP-Trunking für Asterisk und andere VoIP-Anlagen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>TS</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1875" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="sipgate_logo_small" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/sipgate_logo_small.gif" alt="" width="209" height="56" />Der VoIP-Anbieter sipgate erweitert sein Angebot um ein SIP-Trunking-Produkt für VoIP-Anlagen wie z.B. von Asterisk, Auerswald, Avaya und Siemens. &#8216;sipgate trunking&#8217; ersetzt PMX- und Anlagenanschlüsse zur Organisation des eingehenden, ausgehenden oder kompletten Telefonverkehrs. Die Buchung ist ab sofort möglich und erfolgt unter http://www.sipgate.de/trunking. CeBIT-Besuchern wird sipgate die Funktionalität in Halle 13/Stand D34 demonstrieren.</p>
<p>Mit &#8216;sipgate trunking&#8217; verbinden Firmen ihre VoIP-Anlagen per SIP-Trunk mit den Telefonnetzen und organisieren den Telefonverkehr so künftig über den Breitbandanschluss. Ausgehend ermöglicht &#8216;sipgate trunking&#8217; standardmäßig bis zu 100 gleichzeitige Gespräche. Die Bereitstellung der Eingangskapazität gliedert sipgate in zwei Tarife: &#8216;sipgate trunking 10&#8242; stellt für 19,95 EUR/Monat* zehn eingehende Anrufkanäle, &#8216;sipgate trunking 50&#8242; für 49,95 EUR/Monat* 50 eingehende Anrufkanäle bereit. Beide Tarife sind ohne Einrichtungsgebühr und Mindestumsatz pro Kunde mehrmals buchbar &#8211; so lassen sich beliebig viele Standorte anbinden. Deutsche Festnetzanrufe werden mit 1 ct/min*, Mobilfunkanrufe mit 12,9 ct/min* berechnet. sipgate ist bei SIP-Trunking damit der mit Abstand günstigste Anbieter. Um die Trunking-Funktionalität vorab zu testen, stellt sipgate mit &#8216;sipgate trunking 2&#8242; einen kostenlosen Tarif bereit.**</p>
<p>Besten Service bietet sipgate ebenfalls bei der Versorgung mit Rufnummernblöcken an. Zehner- und Hunderterblöcke können gegen eine Einrichtungsgebühr von jeweils 29,90 bzw. 189 EUR* direkt über den Trunking-Account gebucht und per Mausklick aktiv geschaltet werden. Ebenfalls ist die Portierung der Firmenrufnummer möglich, die seitens sipgate kostenlos ist. Rufnummern und -blöcke lassen sich dabei ohne Aufpreis in der VoIP-Anlage beliebig verlängern. Auch unterstützt sipgate die Signalisierung gesonderter Absenderrufnummern, die nicht zwingend mit den eigentlichen Rufnummern übereinstimmen müssen.</p>
<p>Darüber hinaus lässt sich &#8216;sipgate trunking&#8217; nahtlos um Leistungen von &#8216;sipgate team&#8217;, der Cloud-Telefonielösung für Firmen erweitern. So können z.B. Rufnummern aus einem Firmenrufnummernblock herausgelöst werden, um Mitarbeiter mit Fax, Anrufbeantwortern und SMS auszustatten. Einrichtungen sind über die Web-Konfiguration mit wenigen Klicks in Minuten abgeschlossen. Bei herkömmliche VoIP-Anlagen sind Ausstattungen dagegen entweder limitiert, oder eine Verfügbarkeit ist aufgrund komplexer Konfigurationen meist nur mittels externer Spezialisten umzusetzen.</p>
<p>**&#8217;sipgate trunking 2&#8242;: 1,79 ct/min* D-<a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>; 14,9 ct/min* D-Mobilfunk</p>
<p>via <a href="http://www.sipgate.de" target="_blank">www.sipgate.de</a></p>
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		<title>Mobilfunk: M2M &#8211; Wacht der schlafende Riese auf?</title>
		<link>http://www.telecomde.com/mobilfunk/mobilfunk-m2m-wacht-der-schlafende-riese-auf/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rampenlicht der Medien stehen neue Endgeräte wie Smartphones oder innovative Tarife &#8211; Über den Bereich, der 2014 bereits knapp 18,9 Mrd. Dollar Umsatz machen soll, mit den wohl größten Wachstumschancen in den nächsten Jahren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rampenlicht der Medien stehen neue Endgeräte wie Smartphones oder innovative Tarife &#8211; Über den Bereich, der 2014 bereits knapp 18,9 Mrd. Dollar Umsatz machen soll, mit den wohl größten Wachstumschancen in den nächsten Jahren redet man nur selten: <strong>M2M (Machine to machine)</p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.39.01.png" rel="shadowbox[post-1922];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1923" title="Jupiter Research - M2M" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.39.01-300x190.png" alt="" width="300" height="190" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight: normal;">Jupiter Research stellte diese Woche eine <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> mit dem Titel &#8220;M2M &#8211; Rise of the maschines&#8221; vor, die sich mit dem Ausblick und den Chancen dieser Industrie beschäftigt. M2M findet man z.B. in Smart Grids (Stromnetze), Telematikdiensten und in einer atemberaubender</span> </strong>Anzahl von Consumerprodukten, schon heute steht M2M auf Platz 3 der Mobilfunknutzung.</p>
<p>Ergänzt wird diese <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> durch Zahlen von Berg Insight. In Europa gibt es derzeit knapp 2,3 Millionen M2M Einheiten, die bis 2014 auf über 22 Millionen Integrationen wachsen werden. Im gleichen Zeitraum werden Integrationen von M2M Diensten im Bereich der Alarmanlagen und Überwachung von 10 Millionen auf 34 Millionen wachsen. Die Sättigung ist hier noch lang nicht erreicht und es kann mit sehr hohen Gewinnen gerechnet werden.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.38.40.png" rel="shadowbox[post-1922];player=img;"><img class="alignnone size-medium wp-image-1924" title="Jupiter Research - M2M" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-09.38.40-300x206.png" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<p>ABI Research hat hier die weltweiten Zahlen untersucht, im Jahr 2009 wurden 76 Millionen M2M Module verbaut, besonders gefragt waren die Systeme in den neuen Strom- und Telekommunikationsnetzen zur Überwachung und Steuerung. 2012 rechnet ABI bereits mit über 212 Millionen Einheiten pro Jahr. Was bei solchen Zahlen auffällt ist die Dringlichkeit der ganzheitlichen Einführung von IP6. Es ist nicht die steigende Anzahl an Endkunden die den Umstieg nötig machen, sondern die rasant steigende Anzahl von M2M Einheiten.</p>
<p>Download: <a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/JRL_M2M-White-Paper.pdf">Jupiter Research M2M Studie</a> (PDF, 713kb)</p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=1922&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>ANGA Cable 2010: Top-Themen Breitband, HDTV &amp; IPTV</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit hat heute unter www.angacable.de ihr Kongressprogramm veröffentlicht. Die Kongressmesse findet vom 4. bis 6. Mai 2010 zum zehnten Mal in Köln statt.
Eröffnet wird die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/df590adf13.jpg" rel="shadowbox[post-1870];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-1871" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="ANGACable" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2010/02/df590adf13-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a>Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a> Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit hat heute unter www.angacable.de ihr Kongressprogramm veröffentlicht. Die Kongressmesse findet vom 4. bis 6. Mai 2010 zum zehnten Mal in Köln statt.</p>
<p>Eröffnet wird die dreitägige Veranstaltung mit einem Grußwort von Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Unter dem Titel „Kabel, Satellit und IPTV – Digitale Plattformen im Wettbewerb“ diskutieren auf dem hochkarätig besetzten „Strategiegipfel“ die Spitzenvertreter deutscher Kabel-, Satelliten- und DSL-Netzbetreiber mit ihren Marktpartnern über die Zukunft der Fernseh- und Breitbandmärkte. Teilnehmer sind Dr. Adrian v. Hammerstein (Kabel Deutschland), Dr. Herbert Leifker (Unitymedia), Werner Hanf (<a href="http://www.telecomde.com/tag/netcologne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NetCologne">NetCologne</a>), Dr. Marcus Englert (ProSiebenSat.1), Ferdinand Kayser (SES ASTRA), Martina Rutenbeck (Eutelsat visAvision), Christian P. Illek (Deutsche Telekom), Dr. Andreas Bereczky (ZDF), Lutz Freitag (GdW) sowie Thomas Braun, Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (<a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a>). Es moderiert Frank Thomsen, Chefredakteur stern.de.</p>
<p>Der zweite Veranstaltungstag beginnt mit dem international besetzten „Broadband Summit“. Top-Manager der europäischen Breitbandbranche diskutieren unter dem Titel „Cable, Fibre and LTE – Who will win the Broadband Battle?“ über den wachsenden Wettbewerb zwischen den konkurrierenden Breitbandtechnologien. Vertreten sind Alcatel-Lucent, die Cable Labs aus den USA, Cisco Systems, Kabel Baden-Württemberg, Liberty Global, Motorola und YouSee Denmark.</p>
<p><a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a>-Geschäftsführer Dr. Peter Charissé: „Uns liegen inzwischen bereits verbindliche Standbuchungen von 350 Ausstellern aus 30 Ländern vor. Die Anmeldungen erstrecken sich auf mehr als 95 % der verfügbaren Ausstellungsfläche. Die Themenvielfalt unseres messebegleitenden Kongressprogramms ist größer denn je. Im Strategieteil reicht sie von der Breitband- und Medienpolitik bis hin zum Urheber- und Lizenzrecht für Digital-TV und IPTV. Im Technikteil stehen die neuesten Glasfaser- und Kopfstellentechnologien im Mittelpunkt.“</p>
<p>Die 9 Strategie-Panels behandeln unter anderem die Themen Breitbandpolitik, HDTV, IPTV, analoger Switch-Off, Urheber- und Lizenzrecht, hybride Endgeräte, PayTV, 3D-TV und die Rolle der Wohnungswirtschaft.</p>
<p>Die Agenda der 10 Technik-Panels umfasst die Stichworte digitale Kopfstellen, EuroDOCSIS 3.0, HDTV, die Migration von HFC zu Next-Generation Fibre, <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a>, CI Plus, Video over DOCSIS und Triple Play Services. Abgerundet wird die Veranstaltung von einem Sonderpanel für das Handwerk.</p>
<p>Für Messe und Kongress werden insgesamt vier Ticket-Kategorien angeboten:</p>
<p>1. Ein reines Messeticket allein für den Besuch der Ausstellung zum Preis von 20,- Euro, gültig für alle drei Messetage.<br />
2. Das Kongressticket für das komplette Strategie- und Technikprogramm, das für 180,- Euro den Besuch aller Panels und der Ausstellung ermöglicht.<br />
3. Das Kongressticket mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a> Cable Night für 240,- Euro, das neben dem Besuch der Ausstellung und des kompletten Kongresses auch die Teilnahme an der Abendveranstaltung am ersten Messetag einschließt.<br />
4. Das „Technikticket“, mit dem zu einem Preis von 90,- Euro die Technik-Panels und die Ausstellung zu­gäng­lich sind.</p>
<p>Messe- und Kongress­tickets können ab sofort unter www.angacable.de bestellt werden.</p>
<p>Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a> Cable wird vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (<a href="http://www.telecomde.com/tag/anga/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ANGA">ANGA</a>) ausgerichtet und vom ZVEI-Fachverband Satellit &amp; Kabel unterstützt. Zu den Sponsoren der Ver­an­staltung zählen Alcatel-Lucent, ASTRA Deutschland, Discovery Networks Deutschland, Nagravision, QVC und Unitymedia. Kooperationspartner sind die Cable Europe Labs, die Deutsche TV-Plattform e.V., die SCTE UK und das von der Europäischen Union geförderte ReDeSign-Projekt.</p>
<p>via <a href="http://www.angacable.com" target="_blank">www.angacable.com</a></p>
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		<title>Tal Givoly: &#8220;Twitter vs. Telecom&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 08:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amdocs’ Chief Scientist, Tal Givoly, betrachtet die Abhängigkeit zwischen Internetmedien und Telekommunikations-Providern. Etwas oberflächlicher Vortrag, aber wir starten mal langsam ins neue Jahr.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amdocs’ Chief Scientist, Tal Givoly, betrachtet die Abhängigkeit zwischen Internetmedien und Telekommunikations-Providern. Etwas oberflächlicher <a href="http://www.telecomde.com/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with vortrag">Vortrag</a>, aber wir starten mal langsam ins neue Jahr.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AYG63TIC" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="300" src="http://blip.tv/play/AYG63TIC" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Video wichtiger als Sprache?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JB</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobilfunk ist eine sehr egalitäre Technologie. Alle Nutzer in einer Gegend teilen sich die Kapazität des Funkspektrums. Ohne Teilen ginge es nur, wenn jeder Handybenutzer seinen eigenen Mobilfunkmast hätte. Das Internet basiert ebenfalls auf diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1688" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/12/Thorsten-Hau.jpg" alt="Thorsten Hau" width="140" height="185" />Mobilfunk ist eine sehr egalitäre Technologie. Alle Nutzer in einer Gegend teilen sich die Kapazität des Funkspektrums. Ohne Teilen ginge es nur, wenn jeder Handybenutzer seinen eigenen Mobilfunkmast hätte. Das Internet basiert ebenfalls auf diesem Grundprinzip. Alle Nutzer teilen die gleichen Leitungen. Jeder überträgt nur für wenige Sekundenbruchteile lang Daten während er eine Website herunterlädt und ist dann damit beschäftigt, diese zu lesen. Videodaten aber fliessen mit konstanter Bandbreite.</p>
<p>Wer im Internet ein Video anschaut, hebelt das Grundprinzip des fairen Teilens aus, indem er oder sie konstant eine grosse Menge an Übertragungskapazität für sich beansprucht. Weil die Bandbreiten im Mobilfunk wesentlich stärker begrenzt sind, als im fixen Internet, wehren sich die Mobilfunkanbieter gegen bandbreitenhungrige mobile Videoanwendungen. Sie haben Angst, dass Ihre Netze von Videodaten hoffnungslos verstopft würden. Videoanbieter hingegen sehen in mobilem Video das grosse Geschäft. Die Branche glaubt, dass man Mobilfunknutzer eher zur Kasse bitten kann, als Surfer im Leitungsgebundenen Internet. Von jedem Pendler jeden Morgen 50 cent für einen Kurzfilm – z.B. die Nachrichten – zu nehmen erscheint ihnen wie die Lizenz zum Geld drucken.</p>
<p>Entlang dieser Linie tobt nun seit einigen Jahren in den USA der Kampf um die Netzneutralität. Die Netzanbieter wissen, dass Video kommen wird, wollen aber sichergehen, dass anderer, möglicherweise wichtigerer Datenverkehr, auch bei hohem Videoaufkommen schnell übertragen werden kann. Hierzu würden sie gerne unterschiedliche Qualitätsklassen einführen. Wichtige Informationen kriegen Vorfahrt vor Video mit der Konsequenz, dass man einige Sekunden warten muss, bevor das Video tatsächlich startet. Gegen dieses Vorhaben kämpfen die Videoanbieter erbittert und haben es geschafft, bei den Demokraten in der US‐Regierung Gehör zu erhalten. Der neue Chef der US‐Regulierungsbehörde für Telekommunikation (FCC) ‐Julius Genachowski ‐ verkündet, er wolle zwei neue Regelungen für Internetverkehr erlassen.</p>
<p>Die erste Neuerung besagt, dass das Verlangsamen bestimmter Angebote verboten sei. Hier stellt sich aber die Frage, ob man etwas ausbremst, wenn man z.B. Sprachdiensten Vorfahrt gewährt. Und ist den Nutzern Sprache nicht wichtiger als Video? Fragen die vermutlich in US Gerichten geklärt werden müssen.</p>
<p>Mit der zweiten Neuerung sollen Netzbetreiber verpflichtet werden, ihren Nutzern mitzuteilen, welchen Methoden des Netzwerkmanagement sie genau verwenden. Gegen dieses Transparenzgebot ist grundsätzlich wenig einzuwenden. Fraglich ist allein, worüber Transparenz geschaffen werden soll, wenn doch die Differenzierung selbst schon verboten ist.</p>
<p>Wie die Mobilnetze mit steigendem Videoaufkommen und ohne fortgeschrittenes Netzwerkmanagement funktionieren können ist ein ungelöstes Problem. Auch neue Technologien wie der <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>‐Nachfolger LTE werden das Problem kaum lösen sondern nur etwas in die Zukunft verschieben. Wir werden gespannt zusehen, ob sich die US‐Regierung durch Netzneutralitäts-regulierung nicht ein weitgehend unbrauchbares Mobilnetz schafft, in dem Kurzfilme wichtigere Daten ausbremsen.</p>
<p>Thorsten Hau &amp; Prof. Walter Brenner, Universität St. Gallen</p>
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		<item>
		<title>Skype Keynote Presentation von Christopher S Dean auf der VON 2009</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/skype-keynote-presentation-von-christopher-s-dean-auf-der-von-2009/</link>
		<comments>http://www.telecomde.com/dsl/skype-keynote-presentation-von-christopher-s-dean-auf-der-von-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
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Und hier noch das Transcript der Slides:

Service provider transformation  Christopher S. Dean Chief Strategy Officer  September 23, 2009            ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_2057405" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin:0px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skypevonkeynotepresentation-final9-23-09-090924051401-phpapp01&amp;stripped_title=skype-von-2009-keynote-presentation-christopher-s-dean" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin:0px" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=skypevonkeynotepresentation-final9-23-09-090924051401-phpapp01&amp;stripped_title=skype-von-2009-keynote-presentation-christopher-s-dean" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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</div>
<p><br />
Und hier noch das Transcript der Slides:</p>
<ol>
<li>Service provider transformation  Christopher S. Dean Chief Strategy Officer  September 23, 2009            1</li>
<li>Trends changing the service provider landscape        2</li>
<li>Macro Trends        Wireless             Wireline        Emerging Applications                                          &amp; Service Models                                         Regulatory               Economy                                    Environment         3</li>
<li>Wireless: Growth of Smartphones         4</li>
<li>Global mobile subscribers in 2013     5                               Wireless</li>
<li>in 2013                                              of the mobile phones sold                                          worldwide in 2008 were                                          smartphones   Source: Informa Telecoms &amp; Media, 2009           6                                                          Wireless</li>
<li>“There will be more smartphone launches in the next couple of months than we’ve ever seen before.” – Ken Dulaney, Gartner analyst            7                                       Wireless</li>
<li>BlackBerry quarterly sales have                                                                   tripled from $1.1 billion to $3.4                                                                   billion since the iPhone was                                                                   introduced in June 2007     Source: Fortune, “Blackberry vs. iPhone: Whose side are you on / How Blackberry does it,” August 31, 2009          8                                                                                                  Wireless</li>
<li>of the top-selling mobile phones                                                                   in the U.S. are now BlackBerry                                                                   smartphones     Source: Fortune, “Blackberry vs. iPhone: Whose side are you on / How Blackberry does it,” August 31, 2009          9                                                                                                  Wireless</li>
<li>iPhone market share in                                                      the business market                                             a year ago   Source: ChangeWave Research, May 2009         10                                                        Wireless</li>
<li>Wireless: 4G         11</li>
<li>4G is defined as:       “the 4th generation of cellular wireless,     which includes LTE and WiMAX 802.16m     and embodies the design goals of the IP     Multimedia Subsystem (IMS), integrating all     types of communications based on IP     (voice, video, e-mail, Web, messaging, etc.).”          12                                              Wireless</li>
<li>WiMAX networks                       (fixed, portable, and mobile)                       deployed to date in 135 countries     Source: WiMAX Forum         13                                         Wireless</li>
<li>are expected by 2010                           people currently have access                       to next-gen WiMAX networks   Source: WiMAX Forum         14                                           Wireless</li>
<li>network operators worldwide                            have already committed to LTE     Source: Juniper Research          15                                           Wireless</li>
<li>LTE subscribers by 2014     Source: Juniper Research          16                                          Wireless</li>
<li>how much wireless operators will                        spend on radio access network (RAN)                        infrastructure worldwide in 2009              17 Source: ABI Research                              Wireless</li>
<li>Wireless: Mobile VoIP          18</li>
<li>Ways to carry mobile VoIP traffic   1. Circuit-switched voice channel  2. WiFi (through wireless access points)  3. 3G (over carriers’ data networks)            19                                  Wireless</li>
<li>of mobile voice traffic will be                                                                end-to-end VoIP by 2019     Source: Gartner, Emerging Technology Analysis: Mobile VoIP, Global Consumer Communications Services, May 2009         20                                                                                                      Wireless</li>
<li>annual revenue generated by                   mobile VoIP applications in 2013,                   driven by over 278 million                   registered users worldwide              21 Source: In-Stat</li>
<li>Tested VoIP services on its LTE      network in Boston in mid-August     22                               Wireless</li>
<li>VoIP applications can now be      carried on its 3G wireless      network in Germany     23                              Wireless</li>
<li>Wireless Trends Summary   1. Smartphones are growing  2. 4G is going to deliver the network needed for richer    forms of communications  3. Mobile VoIP is going to carry voice traffic over    these data networks            24</li>
<li>Wireline: Broadband         25</li>
<li>increase in broadband adoption in the U.S. from 2001 to 2008 Source: Internet Innovation Alliance, The Substantial Consumer Benefits of Broadband Connectivity for U.S. Households, July 2009 26 Wireline</li>
<li>In 2008 U.S. households with broadband access in 2001 Source: Internet Innovation Alliance, The Substantial Consumer Benefits of Broadband Connectivity for U.S. Households, July 2009 27 Wireline</li>
<li>U.S. households with dial-up connections in 2001 in 2008 Source: Internet Innovation Alliance, The Substantial Consumer Benefits of Broadband Connectivity for U.S. Households, July 2009 28 Wireline</li>
<li>Of U.S. households without Internet access in 2001 in 2008 Source: Internet Innovation Alliance, The Substantial Consumer Benefits of Broadband Connectivity for U.S. Households, July 2009 29 Wireline</li>
<li>Average Download Speed         5.1 Mbps                                         80.8 Mbps                      92.8 Mbps       Source: SpeedMatters, A Report on Internet Speeds in All 50 States, August 2009            30                                                                              Wireline</li>
<li>U.S. rank in percentage                                                                of population subscribing                                                                to broadband     Source: Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD), OECD Broadband Statistics, Table 5a         31                                                                                                  Wireline</li>
<li>U.S. homes will add network                                                              connectivity in the next five                                                              years, driven by increasing                                                              reliance on the Internet for                                                              entertainment, business                                                              and social interaction     Source: Forrester Research, The State Of Consumers And Technology: Benchmark 2009, US, September 2009          32                                                                                             Wireline</li>
<li>Wireline: VoIP          33</li>
<li>U.S. CIOs who still plan                                                                   to invest in IT initiatives                                                                   over the next year     Source: Robert Half Technology survey of 1,400 CIOs in the U.S.         34                                                                                      Wireline</li>
<li>VoIP’s position on the list of IT                                                                   priorities for U.S. CIOs to invest                                                                   in over the next 12 months     Source: Robert Half Technology survey of 1,400 CIOs in the U.S.         35                                                                                        Wireline</li>
<li>of those CIOs plan to invest in VoIP                                                                   to save on monthly phone bills and                                                                   get on the unified messaging                                                                   bandwagon     Source: Robert Half Technology survey of 1,400 CIOs in the U.S.         36                                                                                      Wireline</li>
<li>Wireline Trends Summary   1. Broadband growth remains high in both developed    and emerging markets  2. VoIP is in high demand by end-users, especially    businesses, who are looking to add functionality    and save money            37</li>
<li>Emerging Apps: Fixed-Mobile Convergence (FMC)         38</li>
<li>FMC is defined as:       “seamless connectivity between fixed and wireless     telecommunications networks, with the goal of     optimizing transmission of data, voice and video     communications to and among end users, no     matter what their locations or devices. FMC means     that a single device can connect through and be     switched between wired and wireless networks.”         39                                     Emerging Apps</li>
<li>by 2014                            FMC handset voice                        connections for enterprise                        customers this year   Source: ABI Research          40                                         Emerging Apps</li>
<li>in 2014                            WiFi attach rate in                        smartphones in 2009   Source: ABI Research          41                                  Emerging Apps</li>
<li>Emerging Apps: Unified Communications (UC)         42</li>
<li>Unified Communications is defined as:   “a complete communications solution that includes some combination of voice and telephony, conferencing, messaging, presence and IM, clients and communications appliances.”          43                                      Emerging Apps</li>
<li>Size of the UC market by the end of                              2009, even amid economic uncertainty     Source: Forrester Research          44                                       Emerging Apps</li>
<li>Worldwide UC product                                                                  revenues by 2012     Source: In-Stat, Unified Communications: A Clash of Titans, September 2008          45                                                                             Emerging Apps</li>
<li>UC, which is one of the top three &#8220;recession-proof&#8221; technologies in Nemertes&#8217; 2009 benchmark, provides firms with specific value, particularly in a tight economic environment        46                                        Emerging Apps</li>
<li>in 2012                                                                 Estimated size of unattended                                                             audio conferencing market                                                             in 2007   Source: Wainhouse Research, Rich Media Conferencing, 2008         47                                                                        Emerging Apps</li>
<li>in 2012                                                                 Estimated size of Web                                                             conferencing market                                                             in 2007   Source: Wainhouse Research, Rich Media Conferencing, 2008         48                                                                  Emerging Apps</li>
<li>Emerging Apps: Cloud Computing (aka “Software as a Service”)         49</li>
<li>Gartner defines cloud computing as:    “a style of computing where massively scalable IT-related capabilities are provided &#8216;as a service&#8217; using Internet technologies to multiple external customers”          50                                       Emerging Apps</li>
<li>Most Important Factors Driving Cloud Computing Adoption   1. Lower Costs  2. Better performance  3. Increased Agility        Source: IDC             51                   Emerging Apps</li>
<li>spending on IT cloud services               by 2012, with more enterprises               considering and adopting cloud               offerings due to current U.S.               economic woes     Source: IDC          52                        Emerging Apps</li>
<li>58% say cloud computing                                                                will cause a radical shift in IT                                                                 47% are already using it                                                                or actively researching it                                                                 Just 18% call cloud                                                                computing a &#8220;passing fad&#8221;     Source: CIO Magazine, Cloud Computing Survey: IT Leaders See Big Promise,         53 Have Big Security Questions, October 21, 2008                                           Emerging Apps</li>
<li>Planned Usage of Cloud Offerings                                                                 Collaboration tools – 67%                                                                 App platforms &amp; dev software – 61%                                                                 Enterprise application software – 54%                                                                 Utilities/management software – 54%                                                                 Personal productivity software – 45%     Source: CIO Magazine, Cloud Computing Survey: IT Leaders See Big Promise,         54 Have Big Security Questions, October 21, 2008                                              Emerging Apps</li>
<li>Emerging Applications &amp; Service Models Trends Summary  1. FMC will converge your landline and mobile calling    into a single device, reducing complexity, while    increasing mobility and convenience  2. UC delivers the added communications functionality    that businesses want, in a single package  3. Cloud Computing enables emerging apps to be    delivered at a lower cost           55</li>
<li>Economy: IT Spending         56</li>
<li>decline in global purchases of IT                                                                 goods and services by businesses                                                                 and governments in 2009     Source: Forrester Research, US And Global IT Market Outlook: Q2 2009, June 2009          57                                                                                Economy</li>
<li>decline in spending in the U.S.                                                                 annual IT market in 2009     Source: Forrester Research, US And Global IT Market Outlook: Q2 2009, June 2009          58                                                                                  Economy</li>
<li>drop in communications                                                                 equipment buying     Source: Forrester Research, US And Global IT Market Outlook: Q2 2009, June 2009          59                                                                              Economy</li>
<li>organizations whose direct IT                                                               budgets will either be a bit or much                                                               lower in 2009 compared to 2008     Source: Osterman Research, The Impact of the Economy on 2009 Spending Plans, January 2009         60                                                                                  Economy</li>
<li>Number of organizations that will                                                               either definitely or probably reduce                                                               budget for travel during 2009                                                               compared to 2008     Source: Osterman Research, The Impact of the Economy on 2009 Spending Plans, January 2009         61                                                                                  Economy</li>
<li>Economic Trends Summary   1. The economy is forcing companies to do a whole    lot more with less           62</li>
<li>Net Neutrality &amp; Wireless Openness        63                 Regulatory</li>
<li>Net Neutrality Rules  1. Consumers are entitled to access whatever lawful internet    content they want.  2. Consumers are entitled to run whatever applications and    services they want, subject to the needs of law enforcement.  3. Consumers can connect to networks whatever legal devices    they want, so long as they do not harm them.  4. Consumers are entitled to competition between networks,    applications, services and content providers.             64                                                     Regulatory</li>
<li>Net Neutrality Rules  5. Non-Discrimination: Service providers are not allowed to    discriminate between applications, services and content    outside of “reasonable” network management.  6. Transparency: Service providers must be transparent about    the network management practices they use.             65                                                    Regulatory</li>
<li>Regulatory Trends Summary   1. Net Neutrality / Wireless Openness rules will    create an environment which is good for end-users            66</li>
<li>Impacting the future of business communications…                      …and our opportunity!        67</li>
<li>Skype started out as a consumer product&#8230;                 &#8230;but increasingly,               businesses are using Skype        68</li>
<li>use Skype for business purposes     Source: Skype user segmentation survey of 4,000 users (UK, US and China), March 2008          69</li>
<li>Why the interest in Skype?      Saving money   Saving time   Staying ahead         70</li>
<li>The proof:                                                                 say they are saving money     Source: Skype user segmentation survey of 4,000 users (UK, US and China), March 2008         71</li>
<li>The proof:                                                                 say they communicate better                                                                 with customers using Skype     Source: Skype user segmentation survey of 4,000 users (UK, US and China), March 2008         72</li>
<li>The proof:                                                                say they are using it while                                                                traveling on business     Source: Skype user segmentation survey of 4,000 users (UK, US and China), March 2008         73</li>
<li>The proof:                                                                say they are seeing the                                                                increase in productivity     Source: Skype user segmentation survey of 4,000 users (UK, US and China), March 2008         74</li>
<li>Saving money is just the start   Free Skype-to-Skype calls  Really low-cost calls to landlines &amp; mobiles           75</li>
<li>Interoperability                   Unified Communications 500               Series for Small Businesses       76</li>
<li>Richer conversations, collaboration &amp; efficiency Video calling        Screen sharing Instant messaging    Subscriptions Conference calling   Online numbers Sending files        Voicemail Presence             SMS           77</li>
<li>placeholder graphic                                                                                                  placeholder graphic                                                                     use video for                                                                 business purposes  Source: Results from a December 2008 online survey of 2452 active Skype users in the US and UK         78</li>
<li>What about mobile?        79</li>
<li>of smartphones will soon have                                                                Skype available for download             80 Source: Gartner, “Market Share: Smartphones, Worldwide, 4Q08 and 2008,” March 2009</li>
<li>What’s the channel opportunity?        81</li>
<li>How Business Customers buy technology?                                         Vendor                                       Distribution                                        “Trusted                                        Advisor”                   Consultants                                       Products                                                                   <a href="http://www.telecomde.com/tag/telco/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with TelCo">Telco</a>                                          SMB           E-tailers                                               Resellers                                       Customer                              Advice                  Services                   System                Support                   VARs                 Integrator                                        Service                                        Partner                                       Distribution                                         Vendor        82</li>
<li>Why do we care about Channel Partners?    Technology / IT market                         Sold through indirect channels &#8211; 66%                83    Source: Gartner</li>
<li>Why do we care about Channel Partners?    Telecommunications market                         Sold through indirect channels &#8211; 80%                84    Source: Gartner</li>
<li>of VARs and integrators named                                                               VoIP the technology that will                                                               generate the fastest-growing                                                               sales for them in 2009     Source: ChannelWeb, Inside The 2009 Networking Landscape, June 23, 2009         85</li>
<li>of VARs and integrators said VoIP                                                               and UC technology will                                                               see the most innovation and                                                               creativity over the next 12-18                                                               months as vendors bring new                                                               collaboration solutions to market     Source: ChannelWeb, Inside The 2009 Networking Landscape, June 23, 2009         86</li>
<li>Why do we care about Channel Partners?    1. Expands coverage  2. Reduces selling costs  3. Provides access to industry expertise            87</li>
<li>What do Channel Partners expect? Core Elements                                                                                  Incentives                           Advancement                                     Rewards                            Tier 1, 2, 3                                              Promotional Support                                Sales &amp; Tech                           Training                                  Support           CRM Tools                                            Brand Recognition /                       MDF                      Reputation                                                                             Leads                                       Quality / Innovative Product                                          Competitive Product /                                                   Pricing                                        Enhance Revenue &#8211; GPM                     Tech Support          Easy to sell / Easy to           Policies        Commission /    Tools                     Support                                                                                         Deal          Rebates                            Low cost of entry                         Registration                                                Availability                            Marketing Tools                           Reporting                                                   Partner Portal                                                Partner Performance                                                     Rating  Capability Building Elements             88</li>
<li>Skype Service Partner Program    Educate service partners through online Incentives / Training / Support                                           Skype Academy   Give service partners marketing and support tools   Give service partners leads and drive a continuous creation of end-  user (business) demand   Provide support tools needed to manage client accounts and deliver  any necessary technical support            89</li>
<li>Sign up to learn more about the     Skype Service Partner Program at: www.skype.com/go/servicepartnerprogram     90</li>
<li>Emerging Skype ecosystem        91</li>
<li>Skype wants to partner with:   1. Wireline Carriers  2. Wireless Carriers  3. MSOs  4. OEMs and their VARs  5. Application Developers / ISVs           92</li>
<li>Skype partnership with Hutchison 3 3 Skypephone                          •   500K units sold, one of the most popular pre-pay                              handsets for 3                          •   20% higher margin than average PAYG user on 3                          •   79% of customers are new to 3                          •   500M+ free Skype-to-Skype minutes on the                              3 UK network since November 2006                          •   1.7M free Skype-to-Skype minutes carried                              over 3 UK&#8217;s network each day in August 2009                          •   150M+ free Skype conversations on the                              3 UK network since November 2006      Source: 3 UK / Skype            93</li>
<li>Learn more at www.skype.com/business             or visit us in Room B118     94</li>
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		<title>Fiber To The Home Geschäftsmodelle</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 15:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NST</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zum Thema Fiber to the Home habe ich das weltweite Geschehen im Glasfaserausbau im Zugangsnetz betrachtet. Das Ergebnis davon sind deutliche Unterschiede zwischen Asien, USA und Europa. Auch innerhalb Europas sieht man in den Ländern deutliche Unterschiede. Weltweit werden 62% der Breitband-Anschlüsse mittels DSL, also Kupferdoppeladern und 26% mittels Coax-Kabeln realisiert. Ca. 8% der Anschlüsse sind mittels Glasfaser und LAN angeschlossen. (Quelle: OECD Breitbandatlas)</p>
<h4>ASIEN</h4>
<p>Insbesondere in Japan, Südkorea und Städten wie Hong Kong kommt häufig Glasfaser bis in die Wohnung zum Einsatz. Gründe hierfür sind, dass z.B. in Japan und Südkorea die Regierung den Glasfaserausbau deutlich fördert und in Japan aufgrund Sicherheitsauflagen (Erdbeben) die Glasfaser im Wesentlichen oberirdisch verlegt wird. So sind in Japan 40% und in Südkorea 34% der Anschlüsse über Glasfaser realisiert.</p>
<p>In den Asiatischen Märkten wird der Glasfaser-Zugang meist von den etablierten Telekommunikationsanbietern (NTT, KDDI, Softbank in Japan und Korea <a href="http://www.telecomde.com/tag/telecom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telecom">Telecom</a> und Hanaro <a href="http://www.telecomde.com/tag/telecom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telecom">Telecom</a> in Südkorea) realisiert. Diese Unternehmen agieren dabei als Vollanbieter, d.h. sie bieten alle Dienste aus einer Hand. Dieses Geschäftsmodell bezeichne ich deswegen als Full Service Provider.</p>
<h4>USA</h4>
<p>Obwohl in den USA laut OECD &#8220;nur&#8221; 3% der Anschlüsse über Glasfaser realisiert sind, ist dieses Land dennoch sehr interessant zu betrachten. Immerhin ist die Versorgung über Coax mit 51% dominant im Markt. Aufgrund der Grösse des Landes gibt es auch keine nationalen Vorhaben zum Aufbau eines Glasfaserzugangsnetzes. Verizon bietet mit <a href="http://www22.verizon.com/Residential/FiOSInternet/" target="_blank">FiOS</a> auch den Glasfaserzugang als Full Service Provider an. Interessant dabei ist, dass Verizon im Haus das Coax-Kabel zur Verteilung verwendet (<a href="http://www.mocalliance.org" target="_blank">Multimedia over Coax Alliance, MoCA</a>). In den USA gibt es allerdings auch etliche Gemeinden mit dem <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Geschäftsmodell: so werden unter anderem in den Städten Portland (OR), Burlington oder Monticello Glasfasernetze aufgebaut.</p>
<h4>Europa</h4>
<p>Die Situation in Europa ist wesentlich vielschichtiger als in USA oder Asien. Signifikante Nutzung (&gt;100.000 Subscriber) von Glasfaser ist laut <a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a> Council Europe in Schweden, Italien, Norwegen zu finden. Wobei in diesen Zahlen auch die Versorgung mittels VDSL eingerechnet ist. Dabei lassen sich in den verschiedenen Märkten, ähnlich wie in den USA sowohl <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> als auch das Full Service Provider Modell finden. Signifikante <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Netze finden sich in Schweden und in den Niederlande. In Deutschland gibt es fast ausschliesslich Full Service Provider Ansätze (<a href="http://www.telecomde.com/tag/dtag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DTAG">DTAG</a> in Dresden, M-Net in Augsburg, EWE-Tel, <a href="http://www.telecomde.com/tag/netcologne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NetCologne">Netcologne</a>, Ruhrpower in Schwerte, etc.). Das <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Modell scheint bei den Entscheidern nicht beliebt zu sein.</p>
<p>Ganz anders die Situation in der Schweiz. Dort hat die <a href="http://www.swisscom.ch/NR/rdonlyres/DFE60C5F-DA3A-43B3-8D3F-1D57F1F7142C/0/20081209_MM_Praesentation_FTTH_de.pdf" target="_blank">Swisscom</a> zwar auch bereits angekündigt, Glasfaser im Zugang auszubauen und hat dabei ein interessantes Konzept vorgestellt. Dagegen positioniert sich der <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Verband <a href="http://www.openaxs.ch/" target="_blank">OpenAxs.</a> Mit dem Netz <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/content/ewz/de/index/telecom/ewz_zuerinet.html" target="_blank">ewz.zuerinet</a> gibt es auch ein bereits funktionierendes <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Netzwerk. Das besondere am Schweizer Modell ist allerdings, dass das &#8220;Stimmvolk&#8221;, also die Stimmberechtigten der Städte entscheiden, ob die Stadtwerke das Geld für die Investition in Glasfaser genehmigt bekommen, wie dies im Fall der Stadtwerke Zürich erfolgte. Diese durch öffentliche Träger oder durch Public-Private-Parternships gegründeten Infrastrukturanbieter sind, ein Modell, dass in Deutschland hoffentlich bald Nachahmer findet!</p>
<h4>Geschäftsmodelle</h4>
<p>Wie im obigen Text bereits dargestellt, unterscheide ich zwischen den beiden Geschäftsmodellen <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> und Full Service Provider.</p>
<p>Dabei bietet der <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter die Infrastruktur auf Basis beleuchteter Glasfaser an. Dies bedeutet, dass der Endkunde durch den <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter angeschlossen wird. Dabei erhält der Kunde eine Box (Home Gateway), in der die Glasfaser Terminiert wird und die Ethernet-Ausgänge bietet. Auf der anderen Seite terminiert der <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter dieses Signal und leitet die von Diensteanbietern dargestellten Dienstefunktionalitäten (z.B. Telefonie, Internet, TV, etc.).</p>
<p>Der Full Service Provider unterscheidet sich vom <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter indem dieser nicht nur die Infrastruktur sondern auch die Dienste aus eigener Hand mit bietet. Dieser hat somit naturgemäss kein Interesse an der Einleitung von fremden, nicht selbst erbrachten Diensten (Beispiele für Full Service Provider ist die Deutsche Telekom, <a href="http://www.telecomde.com/tag/netcologne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with NetCologne">Netcologne</a>, EWE-Tel, etc.).</p>
<p>Daneben gibt es allerdings noch 2 weitere Geschäftsmodelle, die durch das <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Modell ermöglicht werden:</p>
<p>Den Diensteanbieter und den Dienstebroker.</p>
<p>Diensteanbieter sind Unternehmen, die einzelne Funktionalitäten bieten. Beispiele hierfür sind die VoIP-Diensteanbieter, z.B. Sipgate oder aber auch Video on Demand Anbieter, wie Maxdome. Spezialisierte Unternehmen, die sehr selektiv Dienste anbieten.</p>
<p>Dienstebroker kann man als Internet-Marktplatz für Diensteanbieter verstehen. Diese Broker sind sozusagen der Mittler zwischen den Endkunden und den Diensteanbietern. Es bietet sich dabei für <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter an, die Seite eines Dienstebrokers als Standard-Seite für den Einstieg zu nutzen, sofern natürlich ein Vertrag zwischen diesen Parteien besteht.</p>
<h4>Geldflüsse</h4>
<p>Ein sehr spannendes Thema in jedem Geschäftsmodell: wer zahlt was an wen?!?</p>
<p>Im Modell des Full Service Providers ist dies noch sehr einfach: der Anbieter erstellt selbst die Rechnung und betreibt das Inkasso gegenüber den Endkunden selbst. Dafür muss der Full Service Provider allerdings auch selbst alle Dienste realisieren. Die Differenzierung ist hier durch den Dienstemix und den örtlichen Ausbau gegeben.</p>
<p>Im Fall des <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Netzwerkes besteht wesentlich mehr Flexibilität bei den Geldflüssen:</p>
<p>So kann der <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter sich eine monatliche Gebühr von den Hauseigentümern zahlen lassen oder auch die Erstellung des Glasfaseranschlusses im Haus in Rechnung stellen. Er hat aber auch die Möglichkeit alle Zahlungen über die Diensteanbieter einzeln oder über den Dienstebroker (Beispiel für einen Dienstebroker: <a href="http://www.ndix.net/de/marktplaats/marktplaats/" target="_blank">NDIX</a> in den Niederlanden) gesamt abrechnen zu lassen. Dabei liegt die Verantwortung für die Rechnungsstellung und das Inkasso gegenüber Endkunden beim Diensteanbieter bzw. -broker. Über ein Revenue Sharing Modell und über eine mögliche Messung des individuellen Verkehrs lassen sich dabei exakt die Komponenten im Dienstemix des Endkunden ermitteln.</p>
<p>Spannend an diesem Modell ist, dass der <a href="http://www.telecomde.com/tag/open-access/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Access">Open Access</a> Anbieter (häufig ein Stadtwerk) sich auf seine eigene Stärke berufen kann: Aufbau von Infrastruktur. Dagegen fokussieren sich die Diensteanbieter auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen. Insbesondere für die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse ist der lokale Bezug ein wichtiger Faktor, allein schon, da es sich bei der Glasfaser um ein weiteres natürliches Monopol handelt.</p>
<p>von Norbert Steinhauser (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a>)</p>
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		<title>Studie: Breitband als Grundlage für das digitale Leben</title>
		<link>http://www.telecomde.com/dsl/studie-breitband-als-grundlage-fur-das-digitale-leben/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die digitale Vernetzung ist auf dem Vormarsch
Die aktuelle internetrepräsentative Studie &#8220;LIFE &#8211; Digitales Leben&#8221; zeigt international einen deutlichen Trend zu einer umfassenden Nutzung von digitalen Medien und einer Ausweitung der Vernetzung in alle Lebensbereiche auf. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="margin: 0px;">Die digitale Vernetzung ist auf dem Vormarsch</h4>
<p style="margin: 0px;">Die aktuelle internetrepräsentative <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> &#8220;LIFE &#8211; Digitales Leben&#8221; zeigt international einen deutlichen Trend zu einer umfassenden Nutzung von digitalen Medien und einer Ausweitung der Vernetzung in alle Lebensbereiche auf. Mehr als 10.000 befragte Konsumenten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Südkorea und den USA sowie ein Panel von 56 Experten sehen diese Entwicklung besonders stark in den Bereichen Familie und Freunde, bzw. Freizeit und Wohlbefinden. Kernkriterien für erfolgreiche Produkte im Bereich digitale Vernetzung werden der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zu Folge in den kommenden Jahren vor allem intuitive Bedienbarkeit, Schnelligkeit und Personalisierung sein. Der mobile Zugriff gewinnt ebenso wie das trendige Design der Produkte weiter an Bedeutung.</p>
<p style="margin: 0px;">
<p style="margin: 0px;">Konzipiert und realisiert wurde die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> &#8220;LIFE &#8211; Digitales Leben&#8221; von Professor Dr. Thomas Hess, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung &#8220;zehnvier&#8221;. Die zentralen Ergebnisse der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> werden heute im Rahmen des Workshops &#8220;Erlebnis Digitaler Lifestyle&#8221; in Bonn veröffentlicht.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Zentrale Ergebnisse der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a></h4>
<p style="margin: 0px;">Schwerpunkte der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> liegen zum einen auf dem Umgang mit digitalen Medien heute und in Zukunft. Zum anderen analysiert die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> detailliert die Vernetzung in den Lebensbereichen Freizeit &amp; Wohlbefinden, Familie &amp; Freunde, Arbeiten &amp; Lernen, Materielles &amp; Finanzielles, Sicherheit, Gesellschaft &amp; Gemeinschaftsleben sowie Gesundheit &amp; Fitness. Neben den Befragungsergebnissen der Konsumenten aus sechs Ländern zeigt die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> durch Herausstellen der sogenannten &#8220;Digitalen Avantgarde&#8221; auch, wie die digitale Zukunft besonders bei Trendsettern heute schon Realität ist.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Selbstverständlicher Umgang mit digitalen Medien &#8211; auch mobil</h4>
<p style="margin: 0px;">Für rund 85 Prozent der befragten Deutschen ist der Umgang mit digitalen Medien bereits heute selbstverständlicher Bestandteil ihres Lebens. Mehr als 50 Prozent der Befragten schätzen den mobilen Zugriff auf ihre technischen Geräte, bei der Digitalen Avantgarde sind es sogar 85 Prozent.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Vernetzung erhöht Lebensqualität, Lifestyle wird wichtiger</h4>
<p style="margin: 0px;">64 Prozent der befragten Deutschen sind der Ansicht, dass die heutigen Internetangebote und technischen Geräte ihre Lebensqualität erhöhen. Für 66 Prozent der Digitalen Avantgarde ist es wichtig, trendige Endgeräte zu besitzen, für 62 Prozent ist das Design genauso wichtig wie die technische Funktionalität.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Wachstum bei Breitband und mobiler Vernetzung in Deutschland</h4>
<p style="margin: 0px;">Die Experten prognostizieren in Deutschland eine Verdopplung der Breitbandanschlüsse auf 36 Millionen bis 2015 und Datenübertragungsgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 100 Mbit/s. Für die Anzahl der <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Anschlüsse im Mobilfunk wird von den Experten eine Verdoppelung bis 2010 erwartet.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Steigende Nutzung moderner Kommunikationsformen</h4>
<p style="margin: 0px;">50 Prozent der befragten Deutschen sind Mitglied in einem internetbasierten Social Network, in Großbritannien sind es 61 Prozent und bei der Digitalen Avantgarde bereits 68 Prozent. Rund ein Viertel der Deutschen, die Mitglied in einem privaten Social Network sind, tauscht so auch Fotos aus, in Südkorea sind es 47 Prozent und bei der Digitalen Avantgarde sind es bereits jeweils 48 Prozent.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Konsumenten wollen einfache und personalisierte Angebote</h4>
<p style="margin: 0px;">Mehr als 56 Prozent der befragten Deutschen wünschen sich individuelle und auf ihre Interessen zugeschnittene Angebote, in Südkorea sind es mehr als 70 Prozent der Befragten und bei der Digitalen Avantgarde sogar 84 Prozent. Wichtig ist auch die einfache Nutzung: 79 Prozent der Deutschen wünschen sich eine intuitive Bedienbarkeit.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Lebensbereiche im Einzelnen</h4>
<p style="margin: 0px;">Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> untersucht gezielt, wie intensiv die Vernetzung in diesen Lebensbereichen heute ist und welche Entwicklungen in der Zukunft zu erwarten sind. Obwohl die digitale Vernetzung in den meisten Lebensbereichen bereits weit fortgeschritten ist, sind sich Experten und Konsumenten darin einig, dass dieser Trend in allen sieben Lebensbereichen in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Das größte Wachstumspotenzial sehen beide Gruppen in den Lebensbereichen Freizeit &amp; Wohlbefinden, Familie &amp; Freunde, Arbeiten &amp; Lernen und Materielles &amp; Finanzielles.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Hohe Bedeutung digitaler Medien in der Freizeit</h4>
<p style="margin: 0px;">72 Prozent der befragten Deutschen können sich ihre Freizeit ohne Telekommunikation und Internet nicht vorstellen, bei der Digitalen Avantgarde sind es sogar 93 Prozent. Online-Musik und -Videos sowie die Möglichkeit Fotos zu teilen gehören in allen befragten Ländern zu den Top 5 der interessantesten Dienste in diesem Lebensbereich.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Familie und Freunde als Treiber der digitalen Vernetzung</h4>
<p style="margin: 0px;">Für 57 Prozent der befragten Deutschen spielt die digitale Vernetzung mit Familie und Freunden heute eine große Rolle, in Frankreich sind es bereits 69 Prozent und bei der Digitalen Avantgarde 88 Prozent. Ohne Internet und Telekommunikation könnten 73 Prozent der befragten Franzosen und 51 Prozent der Deutschen ihre Freundschaften bzw. die Beziehung zu ihrer Familie nicht aufrechterhalten.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Trend zu mobilem und netzbasierten Arbeiten</h4>
<p style="margin: 0px;">63 Prozent der befragten Deutschen sind für ihre Arbeit auf das Internet angewiesen, bei der Digitalen Avantgarde sind es bereits 81 Prozent. Angebote für mobiles Arbeiten oder Webcollaboration &#8211; Teamarbeit auch über Distanzen hinweg &#8211; sind für mehr als 60 Prozent der deutschen Befragten interessant.</p>
<p style="margin: 0px;">
<h4 style="margin: 0px;">Digitales Einkaufen wird Alltag</h4>
<p style="margin: 0px;">70 Prozent der befragten Deutschen kaufen heute mehr online als vor drei Jahren, bei der Digitalen Avantgarde sind es 82 Prozent. In fast allen Ländern informieren sich mehr als drei Viertel der Befragten vor einem Kauf im Internet. Online-Preisvergleiche gehören aus Sicht der Konsumenten zu den interessantesten Diensten im Bereich Materielles &amp; Finanzielles.</p>
<p style="margin: 0px;">
<p style="margin: 0px;">
<p style="margin: 0px;"><strong>Über die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a></strong></p>
<p style="margin: 0px;">Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> &#8220;LIFE &#8211; Digitales Leben&#8221; setzt sich zusammen aus den Ergebnissen einer internetrepräsentativen Befragung von insgesamt 10.545 Konsumente aus sechs Ländern (Deutschland, Frankreich, Groábritannien, Ungarn, USA und Südkorea) sowie den Aussagen von 56 renommierten Experten im Rahmen einer Delphibefragung. Die verschiedenen Blickwinkel zeigen heutige Verhältnisse ebenso wie zukünftige Trends und weitere Entwicklungen auf. Durch die hohe Teilnehmerzahl in Deutschland (5.120 Konsumenten) konnte in der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> ein Untergruppenvergleich von besonders fortschrittlichen Nutzern (&#8220;Digitale Avantgarde&#8221;) mit den Gesamtwerten für Deutschland vorgenommen werden. Konzipiert und realisiert wurde die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> von Professor Dr. Thomas Hess, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung &#8220;zehnvier&#8221;. Die ausführlichen Studienergebnisse sind im Berichtsband &#8220;LIFE &#8211; Digitales Leben&#8221; zusammengefasst. Die Publikation der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> wird von der Deutschen Telekom unterstützt.</p>
<p>Der Bericht kann über die Internetseite <a href="http://www.studie-life.de/" target="_blank">www.studie-life.de</a> abgerufen werden.</p>
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		<title>Zahl der IPTV-Kunden wächst auf über eine halbe Million</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:42:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[achim berg]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
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		<description><![CDATA[Für 536.000 Kunden ist in Deutschland bereits das neue Fernsehzeitalter angebrochen – so viele Abonnenten nutzten Ende 2008 bereits Fernsehen über das Internet, das sogenannte IPTV. Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Hightech-Verbands BITKOM. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-238" title="bitkom_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/bitkom_logo.png" alt="bitkom_logo" width="169" height="64" />Für 536.000 Kunden ist in Deutschland bereits das neue Fernsehzeitalter angebrochen – so viele Abonnenten nutzten Ende 2008 bereits Fernsehen über das Internet, das sogenannte IPTV. Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Hightech-Verbands <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a>. „Immer mehr Menschen entdecken IPTV, das Fernsehen der Zukunft“, sagte <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a>-Vizepräsident Achim Berg. „Die Ansprüche an den TV-Konsum ändern sich im Internetzeitalter. Immer weniger Menschen wollen sich noch an das Programm anpassen – sie wollen stattdessen das Programm nach ihren Bedürfnissen gestalten. Das Internet-Fernsehen gibt dem Zuschauer diese Freiheit.“ </p>
<p>Die Zahl der Haushalte mit Internet-Fernsehen entwickelt sich rasant. Im letzten Jahr hat sich die Kundenzahl fast verdreifacht. Ende 2007 gab es in Deutschland 180.000 IPTV-Kunden.</p>
<p>Trendtreiber sind u.a. moderne Flachbildschirme mit hoher Auflösung. Berg: „Wer sich ein TV-Gerät mit Flachbildschirm gekauft hat, möchte nicht mehr nur das gewöhnliche Fernsehprogramm schauen – er möchte passend zur modernen Technik auch neue Funktionen und Angebote nutzen.“</p>
<p>Die Hersteller von Flachbild-Fernsehern reagieren auf diese Wünsche und integrieren Internetanschlüsse in ihre neuen Modelle. Auf diesen Fernsehern der neuesten Generation kann wie gewohnt über Internet-Browser im Netz gesurft werden. So können die Nutzer im Wohnzimmersessel ihre E-Mails lesen, per Instant Messaging mit Freunden chatten oder Videoangebote aus dem Netz anschauen. <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a>-Vizepräsident Berg: „Das Internet kommt jetzt ins Wohnzimmer“.</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen für IPTV sind schon heute weitgehend vorhanden, weil die Netzbetreiber Milliarden in die Breitband-Infrastruktur investiert haben. Der flächendeckende Ausbau mit schnellen Internetanschlüssen wird nun mit dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung weiter beschleunigt.</p>
<p>via <a href="http://www.bitkom.org" target="_blank">www.bitkom.org</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=807&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Konvergenzdienste &#8211; Grundlage für zukünftige Innovationen in der Telekommunikation</title>
		<link>http://www.telecomde.com/telco/konvergenzdienste-grundlage-fur-zukunftige-innovationen-in-der-telekommunikation/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 23:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über 10 Jahren taucht das Schlagwort „Konvergenz“ immer wieder in der Presse auf, tatsächliche Telekommunikations-Dienste lassen aber auf sich warten! Bislang werden in erster Linie solche Konvergenzdienste angeboten, die auf Tarifvarianten basieren. Wird es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Seit über 10 Jahren taucht das Schlagwort „Konvergenz“ immer wieder in der Presse auf, tatsächliche Telekommunikations-Dienste lassen aber auf sich warten! Bislang werden in erster Linie solche Konvergenzdienste angeboten, die auf Tarifvarianten basieren. Wird es tatsächlich bei der Netzinfrastruktur in absehbarer Zeit Konvergenz geben? Ist die Zeit in Verbindung mit der Umstellung auf die IP-Übertragung nach dem Internet-Protokoll für den traditionellen Sprachdienst reif für innovative Konvergenzdienste? Was leisten sie und wem nutzen sie? Werden die heutigen Netzbetreiber die Verlierer sein? Können Konvergenz-Dienste den Telekommunikations-Markt und die Wettbewerbssituation grundlegend ändern? Welchen Nutzen bieten konvergente Dienste Unternehmen als Anwender?</p>
<h4>Gründe 	für Konvergenz</h4>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" align="justify">Bis in die 80er Jahre hatte der durchschnittliche Europäer einen privaten und fallweise einen geschäftlichen Telefonanschluss sowie als Nachrichten-„System“ bestenfalls einen Anrufbeantworter. Mit der zunehmenden Popularität von Fax und der steigenden ISDN-Verbreitung verdoppelte sich die Anzahl der Anschlüsse. Die Einführung der digitalen Mobilfunknetze nach dem weltweiten GSM-Standard ab Anfang der 90er Jahre sorgte in steigendem Maße für die weitere Erhöhung der Anzahl alternativer Kommunikationswege. Mittlerweile haben wir auch in Deutschland seit Ende 2006 eine Mobilfunk-Durchdringung von über 100 % der Gesamtbevölkerung erreicht und wie die Beispiele anderer Länder (z.B. Italien und Skandinavien) zeigen, ist bei 100 % Penetration noch nicht das Ende des Wachstums erreicht.</p>
<p class="western" align="justify"><img class="alignnone size-full wp-image-793" title="bild-1" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-1.png" alt="bild-1" width="595" height="320" /></p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Zeitgleich mit der zunehmenden Verbreitung des Mobilfunks steigt die Akzeptanz und Nutzung des Internets, zunächst auf der Basis schmalbandiger Zugänge und in zunehmendem Maße mit zu erwartenden 50 % der Haushalte ab 2008 mit schnellen Breitbandzugängen. Zu den eher sprachorientierten Diensten kommen für den Anwender neu die datenorientierten Kommunikationsangebote hinzu, z.B. SMS und Email. Ergänzt wird die Email-Kommunikation, die sich in die private und geschäftliche Nutzung aufteilen lässt, um Instant Messaging (IM) und Chat als synchrone Kommunikationsmittel.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"><img class="alignnone size-full wp-image-794" title="bild-2" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-2.png" alt="bild-2" width="606" height="354" /></p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Seit Ende der 90er Jahre ist die Sprachkommunikation über das Internet nach einem der verschiedenen VoIP-Protokolle (vorwiegend SIP) auch für den breiten Markt verfügbar, nachdem dieser Dienst in früheren Jahren eigentlich eher technisch versierten Spezialisten zur Community-internen Kommunikation vorbehalten war. Die derzeitigen Lösungen ermöglichen die Kommunikation über Netzübergänge (Gateways) in öffentliche Telekommunikationsnetze (PSTN) zu nahezu jedem Teilnehmer mit einem <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>- oder Mobilfunkanschluss. Der Nutzer erhält eine persönliche Rufnummer, die entweder ortsgebunden ist oder ortsunabhängig (0700) sein kann. Für ortgebundene Rufnummern sieht der Regulierer (die Bundesnetzagentur) eigentlich einen Nachweis über den Ort des Endgerätes vor (um Not- und sog. „Röchelrufe“ zu lokalisieren), allerdings zeigt die Realität, dass die Rufnummer nicht unbedingt mit dem Standort des Nutzers übereinstimmen muss. Mit einer derartigen individuellen Rufnummer (dies kann eventuell auch eine 012er Rufnummer sein) ist auch ein Anruf vom <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> zum VoIP-Anschluss möglich.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Addiert man die Anzahl der heute durchaus gängigen und wenn auch nicht von allen, so doch von zunehmend mehr Personen genutzten Dienste, so kommt man leicht auf sechs unterschiedliche Kommunikationswege und somit auch sechs verschiedene Rufnummern! Bei privater und geschäftlicher Nutzung verdoppelt sich dies noch mal! Mit der Anzahl der Kommunikationswege erhöht sich gleichzeitig die Möglichkeit, dem gerade nicht erreichbaren Gesprächspartner eine Nachricht zu hinterlassen. Hierfür gibt es neben den netzinternen Mailbox-Systemen, die grundsätzlich von jedem anderen System aus abfragbar sind, auch Geräte-spezifische Lösungen. Man kann davon ausgehen, dass bei sechs Kommunikationszugängen sechs unterschiedliche Systeme Nachrichten erfassen!</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">Arten von Konvergenz</h4>
<p align="justify">Aktuelle Angebote mit gebündelten Diensten, z.B. Festnetztelephonie und Internetnutzung erfreuen sich steigender Beliebtheit. In diese Kategorie der Tarifkonvergenz gehört die von der Deutschen Telekom im Herbst 2006 auf en Markt gebrachten „Call &amp; Surf“ Angebote mit kombinierter Flatrate für Sprache und DSL. Aber dies ist nicht die einzige Möglichkeit, Konvergenzangebote zu realisieren. Konvergenz zwischen Übertragungswegen und Diensten kann in unterschiedlicher Weise erfolgen. Dies ist auch der Grund, warum der Konvergenzbegriff in der Diskussion nicht einheitlich gehandhabt wird. Die Bandbreite der möglichen Umsetzung reicht einer Tarifvariante ohne eine technische Verknüpfung der Dienste bis zur vollständigen Integration der Netzinfrastrukturen. Folgende Konvergenztypen werden für die weitere Betrachtung unterscheiden:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Virtuelle Konvergenz 	(Tarifvarianten und Rufweiterleitung)</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Konvergenz der 	Anschlussnetze (Fest- und Mobilfunknetz)</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Zusammenführung der 	Sprachtelephonie und der zugehörigen Rufnummern über 	Netzgrenzen in Mobilfunk und <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> hinweg</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Konvergenz im Messaging 	(SMS, MMS, IM)</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Unified Messaging als 	Konvergenzdienst zur Nachrichtenverwaltung (Voicemail, Email, Fax, 	Kalender, Directory, &#8230; )</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Triple-Play als 	Möglichkeit zur Einbindung von Medieninhalten</p>
</li>
</ul>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">
Bisherige Entwicklungen</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die steigende Komplexität in der Kommunikation hat schon früh zu Überlegungen geführt, wie sich die Nutzung vereinfachen lässt. Die wesentliche Zielsetzung ist die Vereinfachung für den Anrufer, indem die Anzahl der Anschlüsse (Rufnummern) und der Systeme für die Aufnahme von Nachrichten reduziert werden. Mitte der 90er Jahre tauchte der Begriff der Konvergenzdienste zum ersten Mal häufiger auf. Damals bezog sich der Konvergenz-Ansatz primär auf die Zusammenführung von Mobilfunk- und Festnetzdiensten. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich diese Ansätze als Tarifvarianten, die eher die Substitution von Festnetzanschlüssen durch Mobilfunk fördern sollten als eine tatsächliche Konvergenz. Ein Vorreiter dieser Entwicklung war die damalige VIAG Interkom (heute o²) mit dem „Homezone“-Ansatz, bzw. dem „Genion“-Tarif. Für bestimmte Zielgruppen, z.B. Studenten oder besser verdienende Singles, ist diese Option sicher nach wie vor interessant. Eine damals wie heute bestehende Einschränkung bei dieser Art der Konvergenz ist der Internet-Zugang und fallweise der eher an Bedeutung abnehmende Fax-Anschluss. Zwar ist ein Internetzugang auch über <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> möglich, allerdings mit derzeit noch eingeschränkter Bandbreite von 384 KBit/s und höheren Kosten.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Ein weiterer Versuch zur Realisierung von Konvergenzdiensten wurde mit den 0700er Rufnummern unternommen. Die zugrundeliegende Idee ist die Schaffung „einer“ Rufnummer, die nur an eine individuelle Person gebunden ist und nicht mehr an einen Anschluss oder ein Gerät. Mit diesem Dienst können mehrere Anschlüsse verknüpft werden, egal ob es sich hierbei um Mobilfunk- oder Festnetzanschlüsse handelt. Bei einem Umzug entfällt bei einer 0700er Rufnummer die Notwendigkeit eines Wechsels der Festnetzrufnummer. Nachteile dieses Dienstes sind neben den Wartezeiten bei der Rufweiterleitung die höheren Kosten hierfür, die der Angerufene bei Weiterleitung von Anrufen über Netzgrenzen hinweg tragen muss, sowie die Komplexität bei der Einrichtung und dem Management der Rufweiterschaltungen. Der Nutzer muss entscheiden, wann und unter welchen Bedingungen der Ruf an welchen Anschluss oder eine Mailbox weitergeleitet werden soll. Fehler im Routing-Plan führen unweigerlich zur Fehlleitung von Anrufen. Die Akzeptanz dieses an sich durchaus sinnvollen Dienstes ist konsequenterweise nie besonders hoch gewesen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Zur Vermeidung der Probleme mit unterschiedlichen Informations- und Messaging-Diensten wurden <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> (Unified Messaging Services) Dienste entwickelt. Bei der Mehrzahl dieser Lösungen handelt es sich um Software-gestützte Angebote, die mit ähnlichen Problemen kämpfen müssen wie die 0700er Rufnummern. Die nicht angenommenen Rufe müssen an den <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Server weitergeleitet werden, d.h. sie müssen aus dem jeweiligen Zielnetz der <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform zugeführt werden. Hierfür fallen mindestens die Interconnection-Kosten an, die z.B. beim Übergang vom Mobilfunk ins <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> nicht gerade preisgünstig sind. Da die <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform i.d.R. nur im Falle der Nichterreichbarkeit oder im Besetztfall angesprochen wird, entfällt der Aufwand des Routings mit der „Follow-me“-Funktion wie beim 0700er Dienst. Da der Angerufene beim Einsatz einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Lösung weiterhin verschiedene Rufnummern neben der 0700-Rufnummer nutzt, bleibt ihm der Umgang mit mehrfachen Nachrichten nicht erspart.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Kombination der verschiedenen Informationszugänge, wie z.B. Sprachnachrichten aus verschiedenen Netzen, Fax-Sendungen und Emails auf einer Plattform hat für den Anwender grundsätzlich erhebliche Vorteile gegenüber der Alternative mit verteilten Informationen. Neben den Kosten für den Betrieb der <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform und den Weiterleitungskosten können allerdings die Performance und die Verfügbarkeit eines eigenständigen Systems Hinderungsgründe für den Einsatz sein. Zumindest für die professionelle Nutzung sind Schutzvorkehrungen gegen einen Verlust von Informationen und einen unerlaubten Zugriff zu schaffen.</p>
<h4>
Konvergente Anschluss-Netze?</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Eine nahe liegende Lösung zur Vereinfachung der Kommunikation wäre die Bündelung der genutzten Dienste über einen gemeinsamen Netzzugang. Da die Mobilität ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, könnte dies eigentlich nur der Mobilfunkanschluss sein, der als „persönlicher“ Anschluss auf einen individuellen Nutzer ausgerichtet ist und jederzeit mobil verwendet werden kann. Die derzeitigen Datenbandbreiten werden im Laufe der Zeit weiter steigen, da aber lizenzgebundene Funkfrequenzen ein knappes und nicht beliebig vermehrbares Gut darstellen, kann der heute im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> für Sprache und Datenkommunikation anfallende Verkehr auch in Zukunft ganz sicher nicht ausschließlich von einem Funknetz bewältigt werden.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Im Gegenteil kommen eher weitere neue Access-Netze hinzu, die einen breitbandigen Zugang bieten. Dieses sind z.B. die Kabel-Verteilnetze für Fernsehprogramme, die aufgerüstet werden, um neben der TV-Übermittlung breitbandige Internetzugänge und Telephonie zu ermöglichen. In Deutschland spielt der Zugang per Kabel-Modem noch eine untergeordnete Rolle, in anderen Ländern sieht dies längst ganz anders aus. Neben den Kabel-Netzen entstehen mit breitbandigen Funknetzen (WiFi, WLAN, WiMAX, <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-TDD) weitere Alternativen, die den Internetzugang portabel oder später auch vollständig mobil machen. Aufgrund der Kapazitäts-Begrenzungen im Mobilfunk ist eine Konvergenz in den Anschlussnetzen selber nicht zu erwarten und auch nicht sinnvoll, insbesondere unter Berücksichtigung des steigenden Datenvolumens und des Bedürfnisses an Orts-unabhängiger Nutzung. Die Konvergenz wird also eher im Dienste-Bereich zu erwarten sein.</p>
<h4>
Telephonie auf IP-Basis</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Breitbandige Internetzugänge für DSL-Dienste und Telephonie bedienen sich im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> des gleichen Zugangs, nämlich der Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Funkgestützte breitbandige Netzzugänge, z.B. nach dem WiMAX-Standard, die einen entbündelten Zugang ermöglichen, spielen derzeit noch eine untergeordnete Rolle. Die Übertragung der Dienste erfolgt ebenfalls unterschiedlich, paketvermittelt nach einem IP-Protokoll oder leitungsvermittelt (über SS7 Schnittstellen) für analoge und ISDN-Telephonie.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"><strong>Mögliche Netzübergänge vom Nutzer bis zum Terminierungsziel<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-795" title="bild-3" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-3.png" alt="bild-3" width="499" height="326" /></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Man spricht von paketvermittelten Gesprächen oder Verbindungen, wenn für die Verbindung (Session) keine feste Leitung zwischen Anrufendem und Angerufenen aufgebaut wird, die während der Dauer des Gespräches exklusiv gehalten wird. Für die Paketvermittlung eignen sich nur digitalisierte Informationen (Sprache oder Daten). Diese Informationen werden beim Sender in einzelne Pakete mit in der Regel fester Bit-Länge zerlegt und unabhängig von allen anderen Datenpakete über im Netz verfügbare Leitungen geschickt. Diese Form der Übertragung ist typisch für Anwendungen nach dem IP-(Internet Protocol) Standard. Damit die einzelnen Datenpakete über verzweigte Netzwerke zum richtigen Ziel geleitet werden können, wird Ihnen eine Information über den Absender und die Zieladresse in einem Vorspann des Paketes (Header) mitgegeben. Anhand der Zieladresse entscheidet jede Vermittlung, über die das Paket läuft, auf welchem Wege das Paket weiter geschickt wird.</p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Damit die einzelnen Pakte am Ziel wieder in der richtigen Reihenfolge &#8220;zusammengesetzt&#8221; werden kann, enthält jedes Paket eine individuelle Nummer. Um Bit-Fehler in den Paketen erkennen und möglicherweise sogar reparieren zu können, erhält jedes Datenpaket eine Prüfnummer, die aus den einzelnen Informationsinhalten des Paketes nach einem vorgegebenen Algorithmus gebildet wird. Die Zerlegung der Daten in einzelne Pakte, die Übertragung und erneute Zusammensetzung zu den ursprünglichen Informationen erfolgt so schnell, dass Sprache (abhängig von der Netzqualität) ohne zeitliche Verzögerung übertragen werden kann. Nur bei weniger hochwertigen Verbindungen können sich die Laufzeit und ein verstärktes Rauschen bemerkbar machen. In der Frühzeit der VoIP-Nutzung konnte dieser Effekt häufiger festgestellt werden.</p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Die Effizienz eines Netzes mit Paketvermittelung ist bei einer Sprachverbindung um ein Vielfaches höher als bei leitungsvermittelt arbeitenden Netzen. Bei &#8220;Ruhe&#8221; und Gesprächspausen auf der Leitung werden eben keine Datenpakete übertragen. Die Effizienzsteigerung kann durchaus bei einem Faktor 10 und höher liegen. Bei Datenübertragungen hängt der Effizienzgewinn natürlich von der Art der Nutzung ab und ist bei einem Filetransfer niedriger als bei einem Email-Austausch. Aufgrund der höheren Effizienz sind typischerweise die Kosten für den Betreiber und in der Folge auch die Preise für den Nutzer niedriger als bei leitungsvermittelten Gesprächen. Die typische Preisstruktur ist volumenorientiert (d.h. abhängig von der übertragenen Datenmenge) und nicht zeitabhängig. Natürlich sind auch Flatrate Preise möglich.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der IP-Standard wird sich aufgrund der höheren Effizienz mittelfristig durchsetzen und die leitungsvermittelte Übertragung verdrängen. Dies bringt erhebliche Vereinfachungen in der Netzinfrastruktur und dann wird die IP-Telephonie zum zukünftigen Standard (wobei noch offen ist, ob es sich dabei um die heutige VoIP-Lösung nach SIP-Protokoll handeln wird). Wenn sich dabei auch die Übertragungskosten annähern, entfällt für viele Nutzer der Anreiz, VoIP neben dem eigentlichen Festnetzanschluss (TAL oder Mobilfunk) zu nutzen. Bekannte Features aus dem VoIP-Umfeld, wie z.B. einfache Telefonkonferenzen, Dateiaustausch parallel zum Gespräch und Instant-Messaging Dienste, werden dann standardmäßig verfügbar sein.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> ist die Konvergenz in Richtung einer IP-basierten Übertragung abzusehen und auch der Mobilfunk wird hiervon nicht unberührt bleiben. Die (eingeschränkt) breitbandige Funkübertragung nach dem <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Standard erlaubt heute schon den Zugriff auf das Internet. Es ist damit zu rechnen, dass VoIP über Browser-Basierte Lösungen auch im Mobilfunk Einzug nehmen wird. Diese Nutzung wurde bislang durch die Zeit- oder Volumen-abhängige <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Tariffierung gebremst. In Verbindung mit Flate-Rates, die seit 2006 angeboten werden, wird die VoIP-Telephonie über den Datenkanal zunehmen. Allerdings sind die heutigen VoIP-Protokolle sehr empfindlich gegenüber Bandbreitenschwankungen, sodass insbesondere bei einer nicht stationären Nutzung (z.B. im Auto oder im Zug) mit einer schlechten Sprachqualität durch Hall und hohe Latenz zu rechnen ist. Dies wird sich mit Erführung von neuen Protokollen und HSDPA als „<a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Beschleuniger“ in absehbarer Zeit verbessern. Für die Mobilfunknetzbetreiber ist dies sicher kein wünschenswertes Szenario, da bislang mit der Sprachübertragung auf der Basis von zeitabhängigen Tarifen gute <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">Ums</a>ätze und Erträge zu erwirtschaften waren. Diese könnten weitgehend entfallen, wenn der Nutzer nur noch eine Daten-Flate-Rate nutzt und die Sprachkommunikation ausschließlich über VoIP abwickelt. Daher versuchen e-plus und Vodafone die VoIP-Nutzung in ihren Netzen zu unterbinden.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Verwendung von Rufnummern (wie z.B. beim VoIP-Anbieter SIP-Gate) gegenüber der Verwendung von User-Namen, wie bei Skype, ist im Massenmarkt eher kompatibel zu den bisherigen Gewohnheiten. Die Terminierung von Gesprächen im eigenen Netz wird aber auch bei einer weiteren Verbreitung von VoIP bei Daten-Flat-Rates eine wichtige Einnahmequelle für die Netzbetreiber bleiben. Diese Terminierungsentgelte liegen bei ca. 12 Cent in den D-Netzen und bei 14 Cent in den E-Netzen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie lange der Regulierer diese Höhe der Entgelte akzeptiert.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Da mittlerweile auch im Mobilfunk für die Sprachübertragung erste Flate-Rates angeboten werden (z.B. von e-plus unter der Marke „base“), wird hier vermutlich bereits eine Entwicklung in diese Richtung antizipiert. Immerhin bietet die Mobilfunk-Nutzung für IP-Telefonate die Chance zur Reduktion der Telefonnummern-Vielfalt. Die Vergabe einer „geographischen“ Rufnummer für den IP-Telefonnutzer ermöglicht, diese als Haupt-Rufnummer zu kommunizieren. Der Anrufer muss dann nicht mehr überlegen, ob der Angerufene sich im Büro oder zuhause befindet oder mobil unterwegs ist. Damit könnte auf einen Schlag eine Reihe von Rufnummern entfallen. Die Voraussetzung für die Umsetzung dieser Vision ist, dass der VoIP-Anbieter eine Anbindung an die Datenübertragung per <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> realisieren kann und für die Endgeräte vergleichbare Browser-basierte Softclients verfügbar sind, wie sie heute für VoIP-Telefonie über den PC eingesetzt werden. Unter dieser Voraussetzung ist mithilfe der IP-Übertragung eine im Vergleich zu den oben erwähnten 0700er Diensten verbesserte Lösung möglich. Vielleicht ist VoIP-Rufnummer über kurz oder lang sogar die individuelle und universell nutzbare Rufnummer und löst sowohl <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>- als auch Mobilfunkrufnummern ab?</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify"><strong>VoIP-Verbindungen über Netzgrenzen hinweg erfordern eine komplexe Organisation<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-796" title="bild-43" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-43.png" alt="bild-43" width="561" height="343" /></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Bei diesem Szenario übernimmt der VoIP-Anbieter die Kundenbeziehung für den Sprachdienst und kann mit <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> und Messaging weitere Dienste anbieten. Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>- und Mobilfunknetzbetreiber stellen dabei entweder nur den Übertragungsweg nach dem Interconnection-Regime zur Verfügung oder werden selber zum Komplettanbieter mit VoIP und Email-Angebot. Der Kundenzugang wird bei diesem Geschäftsmodell zu dem entscheidenden Erfolgsfaktor, da der einzelne Nutzer im Extremfall nur noch einen Anbieter für den Sprachdienst braucht. Die heute benötigten Netzzugänge zum Fest- und Mobilfunknetz werden dabei aber nicht überflüssig, da der Dienst ein oder mehrere Übertragungs-Medien für die Zuführung und Terminierung von Gesprächen benötigt. Die Vertragsverhältnisse für die Nutzung der Access-Netze müssen entweder weiterhin vom Nutzer individuell abgeschlossen werden, oder ein MVNO (Mobile Virtual Network Operator) bietet diese über Wholesale-Vereinbarungen mit den Access-Netzbetreibern gleich als Paketlösung mit an. Der MVNO als Netzbetreiber ohne eigene Anschlussnetze ist bislang nur im Mobilfunk bekannt und auch dort bislang eher in der Form eines Discountanbieters. In dem skizzierten Szenario könnte dem MVNO eine neue Bedeutung zukommen, da er als Betreiber eines Sprachdienstes, den er in unterschiedlichen Anschlussnetzen verfügbar macht, eine aus Kundensicht zentrale Funktion einnehmen kann.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Preisgestaltung für einen solchen Konvergenzdienst ist heute noch offen. Die Telephonie wird hierbei aber kaum kostenfrei sein, wie es bei einigen VoIP-Angeboten eine Zeitlang üblich war. Wenn man die Flate-Rates für die breitbandige Datenübertragung zugrunde legt, muss der Anbieter für die nutzungsabhängigen Kosten aufkommen, z.B. die Nutzung der Infrastruktur des MVNO, die Interconnection-Gebühr bei netzübergreifenden Gesprächen sowie für die mögliche Terminierung zu traditionellen Anschlüssen, für internationale Gespräche und Anrufe zu Servicerufnummern. Der mit Flate-Rates auf den Markt gehende Anbieter muss sehr genau kalkulieren, ob er bei dem Nutzungsverhalten seiner Kunden noch Gewinne machen kann. Bei IP-Gesprächen ist derzeit die technische Umsetzung für Anrufe zu Notruf- und Servicerufnummern offen. Ein ebenfalls noch zu lösendes technisches Problem bei VoIP liegt in der Abhörsicherheit der Verbindung und bei der Umsetzung des richterlich angeordneten Mithörens von Anschlüssen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Zu vermuten ist, dass für Gespräche in nationale Mobilfunk- und Festnetze (mit Ausnahme von Anrufen zu Sonderrufnummern) eine gemeinsame Flate-Rate für Netzzugang, Datenvolumen und Telephonie angeboten wird. Möglicherweise wird dies auch im internationalen Telefonverkehr gelten, wenn die jeweiligen nationalen Netze ebenfalls IP-basiert umgerüstet sind. Auf jeden Fall dürfte die IP-Telephonie aber billiger angeboten werden als die heutigen leitungsvermittelten Gespräche im Mobilfunk. Aufgrund der heute schon sehr niedrigen Tarife im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> ist durch eine IP-Übertragung hier kaum mit weiteren Preissenkungen zu rechnen. Wahrscheinlich werden unterschiedliche Paketangebote für verschiedene Nutzerprofile und Service-Levels für eine breite Angebotspalette sorgen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Da viele Nutzer die Abhängigkeit von nur einem Anbieter für alle Dienste scheuen, wird es neben der Vollintegration auch zukünftig weiterhin die Möglichkeit geben, die einzelnen Module separat zu buchen, z.B. verschiedene Access-Varianten, Sprach- und Emaildienste sowie Informations- und Inhaltespakete. Die Angebotsvielfalt wird auch mit Konvergenzdiensten sicher nicht verloren gehen. Selbst bei sonst gleichen Preisen im Vergleich zur heutigen Situation (<a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>) dürften die Vorteile für die meisten Nutzer den Ausschlag geben, ein konvergentes Sprachtelefonangebot zu nutzen. Wie schon erwähnt, sind noch einige Hürden zu überwinden, bevor die Vision zur Innovation werden kann. Insbesondere wäre eine aktive Rolle der Mobilfunknetzbetreiber für die Umsetzung notwendig.</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">
Erweiterung der Breitbandnutzung mithilfe von UMA</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">UMA (Unlicensed Mobile Access) ist eine Technologie, die dem Anwender den Zugang zu GSM- und GPRS-Diensten auch über nicht-lizenzpflichte Funknetze (Bluetooth, WiFi, WLAN, etc.) ermöglicht. Unter Verwendung von UMA kann der Nutzer mit einem UMA-fähigen Dual-Mode-Endgerät unterbrechnungsfrei zwischen öffentlichen Zellularfunknetzen und nicht-lizenzpflichtigen (öffentlichen oder privaten) Netzen wechseln. Damit kann die Nutzung der mobilen Breitbandanwendungen auch an solchen Orten erfolgen, an denen die Netzabdeckung der öffentlichen Netze nicht ausreicht, oder an Orten, an denen der Nutzer die Vorteile eines privaten, lizenzfreien Netzes nutzen will. UMA ist eine Konvergenz-Technologie, die dem Nutzer die transparente Dienste-Nutzung über bislang inkompatible Zugangsnetze ermöglicht.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Für die Organisation braucht UMA eine zusätzliche Netzinfrastruktur-Komponente, den UNC (UMA Network Controller). Bei der Anmeldung über das Endgerät wird automatisch der UNC angesprochen, um eine Authentifzierung vorzunehmen und die Autorisierung für den Zugriff auf das GSM-Netz vom HLR anzufragen. Wird der Anwender erkannt und der Zugriff zugelassen, erfolgt eine Meldung an das HLR (Home Location Register) im GSM-Netz und der neue Standort des Nutzers wird dort eingetragen. Danach wird der mobile Sprach- und Datenverkehr über das lizenzfreie Netz geführt. Verlässt der Nutzer den Abdeckungs-Bereich des nicht-lizenzpflichtigen Netzes, so organisiert der UNC das Roaming zu dem Zellularfunknetz, in dem der Anwender angemeldet ist. Im Falle des Roamings erfolgt ein Handover, so dass Gespräche oder eine Datenkommunikation unterbrechungs- und verlustfrei fortgesetzt werden können. Roaming und Handover erfolgen für den Nutzer transparent.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">UMA bietet ein interessantes Anwendungspotenzial, da mit demselben (Dual-Mode) Endgerät und unter der gleichen Benutzeroberfläche Dienste über IP-Zugangsnetze (DSL, Breitbandkabel, WiMAX, Fiber-to-the-Home, &#8230;) mithilfe einer WiFI- oder Bluetooth-Anbindung genutzt werden können wie über das öffentliche Zellularfunknetz. Für den Mobilfunkbetreiber hat dies den Vorteil, dass eine „Allways-on“ Funktionalität mit ständiger Online-Präsenz des Nutzers und die Nutzung von Multimediadiensten mit hoher Bandbreite bei der Anbindung über den alternativen Zugang kein knappes (und teures) Frequenzspektrum aus dem Mobilfunk abziehen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">UMA wird durch eine Gruppe von Herstellern unterstützt und vorangetrieben, die gemeinsam offene Spezifikationen entwickelt haben und Entwicklern von Multimediadiensten zur Verfügung stellen. Zu den UMA unterstützenden Unternehmen gehören Alcatel, BT, Cingular, Ericsson, Kineto Wireless, Motorola, Nokia, Nortel Networks, o², Research in Motion, Rogers Wireless, Siemens, SonyEricsson, T-Mobile US. Die vertretenen Unternehmen sprechen für einen Erfolg dieser Konvergenztechnologie. Gegen eine schnelle Verbreitung spricht dagegen die Tatsache, dass der Nutzer ein neues UMA-fähiges Mobilfunkgerät benötigt. Die Durchdringung dauert also mindestens so lange, bis die alten Endgeräte ausgetauscht sind. 2006 kamen die ersten UMA-fähigen Handys auf den Markt.</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">
SMS, MMS und IM</h4>
<p align="justify">Heute stellt der SMS-Dienst (Short Message Service) für die Mobilfunkanbieter ein hoch attraktives Geschäft mit hohen Ergebnisbeträgen dar. Dabei hat bei der Einführung vor über zehn Jahren eigentlich nur das Unternehmen Materna an den Erfolg geglaubt. Die in den letzten Jahren mit der Öffnung der <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Netze eingeführten MMS-Dienste (Multimedia Messaging Services), die eine multimediale Erweiterung der verschickten Nachrichten ermöglicht, also z.B. das Mitschicken von Photos, haben dagegen bislang keine besondere Akzeptanz gefunden. Die Kernzielgruppe der SMS-Nutzer (Jugendliche bis 25 Jahre) hat offensichtlich insbesondere Bedarf an kurzen Textnachrichten.</p>
<p class="western" align="justify">Im Festnetzbereich ist das Pendant zu SMS schon heute der synchrone IM-Dienst (Instant Messaging), der von verschiedenen Portalbetreibern angeboten wird und sich einer steigenden Beliebtheit erfreut. Neben der Internet-Connectivity z.B. mit einer Flate-Rate fallen bei der Nutzung von IM keine weiteren Kosten an, insbesondere keine auf die Einzelnutzung bezogene Berechnung, wie dies bei SMS heute der Fall ist. Allerdings handelt es sich bei Instant Messaging im Vergleich zum zeitversetzten SMS-Dienst in der Regel um eine synchrone Kommunikation.</p>
<p align="justify">Mit der Einführung einer Flate-Rate für <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Datendienste scheint es wahrscheinlich, dass IM über Browser-basierte Clients auch im Mobilfunk Einzug hält. Für den Nutzer ist eine ähnlich spontane Kommunikation mit Kurznachrichten möglich wie mit SMS und dies ohne zusätzliche Kosten. Zudem trägt diese Entwicklung zur Dienstekonvergenz bei, da der gleiche Nutzername für Instant Messaging in <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> und Mobilfunk verwendet werden kann. Die wirtschaftliche Entlastung der Nutzer geht dabei einseitig zu Lasten der Mobilfunknetzbetreiber. Als „Gegenposition“ ist der vermutlich steigende <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Datenverkehr zu rechnen. Je mehr Dienste über den Datenkanal abgewickelt werden können, umso attraktiver wird der Umstieg von GSM auf <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>!</p>
<h4>
IMS für IP-basierte 	Dienste</h4>
<p align="justify">Insbesondere im Bereich Messaging, aber auch für Dienste und Anwendungen auf mobilen PCs besteht ein sehr großer Bedarf an transparenter Konvergenz von Diensten. Die unterschiedlichen Protokoll-Welten für IP z.B. mit SIP (Session Initiation Protocol) und „traditionelle“ Telekommunikation (z.B. SS7) haben bisher die Akzeptanz von Breitbandanwendungen gebremst. Seit einigen Jahren liegt die Spezifikation des „IP Multimedia Sub-Systems“ (IMS) von der 3GPP vor, das dieses Problem lösen und die Unterschiede aus Anwendersicht beseitigen soll. Die IMS-Architektur enthält zwei zentrale Funktionen:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="justify">HSS (Home Subscriber 	Server) integriert verschiedene Funktionen, die teilweise auch 	bereits im HLR (Home Location Register) enthalten sind</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">CSCF (Call Session 	Control Function) dient als primäre Signalisierungs-Funktion im 	Netz für die Diensteabwicklung</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="justify">Die Architektur von IMS führt zu einer klaren Zuordnung von Funktionen. Die Vermittlungsknoten, die in einem gemischten Netz aus IP-basierten Servern und leitungsvermittelten Switches bestehen, werden auf ihre Aufgaben in der Übertragungs- und Vermittlungsebene konzentriert. Alle Schnittstellen für die Provisionierung, Abrechnung und Pflege der Applikationen werden in der Diensteebene zusammengefasst, so dass eine Doppelung von Zuständigkeiten (und damit auch die Konfliktgefahr) im Netz vermieden wird. Die Zuordnung zu den Ebenen folgt dabei der Systematik des OSI-Schichtenmodells (Open Systems Interconnection), das für eine Strukturierung des Kommunikationsablaufs 7 Ebenen definiert:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 1: 	Bitübertragung</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 2:  	Sicherungsschicht</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 3: Vermittlung 	/Network</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 4: Transport</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 5: Sitzung / 	Session</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 6: Darstellung / 	Presentation</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Schicht 7: Anwendung / 	Application</p>
</li>
</ul>
<p align="justify">Mithilfe von SIP werden Nutzungs-Sessions gemäß folgender Schritte abgewickelt:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="justify">Session Initiation – 	in diesem Schritt signalisiert das Endgerät den Bedarf für 	eine Nutzungs-Session und das Netz liefert eine Ortungsinformation</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="justify">Session Description – 	mithilfe des SDP (Service Description Protocol) wird eine 	Beschreibung der Anwendung an das Endgerät übermittelt</p>
</li>
<li>
<p align="justify">Session 	Management – nach der Freigabe am Endgerät erfolgt der 	End-to-End Austausch von Inhalten. Hierfür können die 	Protokolle RTP (Real Time Protocol) oder RTSP (Real Time Streaming 	Protocol) eingesetzt werden</p>
</li>
</ul>
<p align="justify">IMS wird insbesondere durch die Zusammenarbeit zwischen Ericsson und Intel vorangetrieben, die zum Ziel hat, die Entwicklung attraktiver und anwenderfreundlicher Breitband-Applikationen sowohl für Unternehmen wie für Privatanwender voran zu treiben. Die Nutzung über mobile PCs soll zudem sicher und unterbrechungsfrei sein, so dass die Effizienz von Geschäftsprozessen gesteigert werden kann. Ericsson hat bereits erste IMS-basierte Dienste vorgestellt. Anwendungsbeispiele sind neben Messaging-Diensten (die Einbindung von SMS-Nutzer in einen Internet-Chat) z.B. Multi-Party-Gaming-Dienste und andere mobile Breitbandanwendungen. Im Rahmen der Kooperation von Ericsson und Intel werden beide Unternehmen Tools für eine transparente SIP-basierte Entwicklung von Diensten bereitstellen, die von <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>- und Mobilfunkteilnehmen gleichermaßen genutzt werden kann. Daneben werden Vorbereitungen für eine Multimedia-Kommunikation im High Definition Standard getroffen.</p>
<h4>
<a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> ermöglicht Konvergenz der individuellen 	Nachrichten</h4>
<p class="western" align="justify">Der Nutzer von Sprach-Konvergenzdiensten ist für einen Anrufer leichter erreichbar, ohne dass der Anrufer wissen muss, in welchem Netz der Angerufene gerade eingebucht ist. Die verschiedenen heute eingesetzten Voicemail-Boxen und Online-Kalender lassen sich damit zusammenfassen in ein einheitliches System. Ein solcher &#8211; zunächst sicher eher für den Geschäftskunden ausgelegter Dienst – kann neben der Verwaltung von Nachrichten, Notizen und Kalenderdaten die Online-Verwaltung aller Kontaktdaten übernehmen – unabhängig vom individuellen Endgerät und zugreifbar aus allen Netzen.</p>
<p align="justify">Heute hat der durchschnittliche Telekommunikations-Nutzer für seine verschiedenen Telefongeräte 3-4 verschiedene und voneinander unabhängige Mailboxsysteme für Fest- und Mobilfunk. Für den Anrufer ist nicht ersichtlich, wann der Nutzer die für ihn bestimmte Nachricht erhält und er verschickt seine Nachricht daher oft parallel über verschiedene Kanäle. Der Angerufene hat dann das „Vergnügen“, die gleiche Nachricht zeitversetzt in mehreren Systemen zu empfangen. Email und Fax kommen zusätzlich über andere Wege zum Empfänger. Wie schon der Begriff “Unified Messaging Service” (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>) andeutet, dient dieser Dienst der Zusammenführung von Nachrichten in unterschiedlichen Formaten und aus unterschiedlichen Ursprungsnetzen. Der Nutzen liegt für den Anwender in der schnellen Verfügbarkeit von Informationen über eine gemeinsame Plattform und die komfortable Verwaltung dieser Informationen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">In der heterogenen Telekommunikationswelt nutzt der typische Geschäftskunde heute neben dem Festnetzanschluss im Büro (und zusätzlich oft auch im Homeoffice) mindestens einen Mobilfunkanschluss, hinzukommen Faxanschlüsse und oft. mehrere Email-Zugänge. Der Zugang zu den verschiedenen Nachrichten-Systemen ist meist nicht über ein gemeinsames Gerät an einem Ort möglich. Um die verschiedenen Nachrichten zumindest in begrenztem Rahmen zusammen zu führen, ist die Weiterleitung von Gesprächen an andere Anschlüsse erforderlich und ein Endgerät, das in der Lage ist, unterschiedliche Protokollstandards zu verarbeiten. Mit einfachen Mitteln wird kaum gelingen. IMS ist allerdings ein Schritt in diese Richtung.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Daher werden zur Lösung intelligente – und entsprechende aufwändige – <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Server erforderlich. Diese Plattformen können entweder von dem jeweiligen Unternehmen selber betrieben werden oder von Dienstleistern, die den <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Dienst als Outsourcer dann mehreren Kunden zur Verfügung stellen und nach unterschiedlichen Preismodellen abrechnen. Mithilfe der <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform können die auf unterschiedlichem Wege eingegangenen Nachrichten über einen Zugang und oft auch unabhängig vom aktuellen Ort des Benutzers und unabhängig von einem speziellen Endgerät abgerufen werden. Dies stellt eine erhebliche Erleichterung im Kommunikationsablauf dar und verkürzt die Reaktionszeiten. Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform ist typischerweise in der Lage, die Adressbuch-Verwaltung mit zu übernehmen und dem Nutzer die Erfassung von Notizen zu ermöglichen. Die Benutzeroberfläche kann flexibel ausgestaltet sein, von der einfachen Steuerung über Touchtone-Signale bis zur Sprachsteuerung mit sprecher-unabhängiger Erkennung von Befehlen und Sätzen.</p>
<h4 style="margin-bottom: 0in;">Voraussetzungen für 	einen Einsatz</h4>
<ol>
<li>
<ol></ol>
</li>
</ol>
<p class="western" align="justify">Unified Messaging (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>) ist für Unternehmen insbesondere dann interessant, wenn Informationen regelmäßig über unterschiedliche Kommunikationswege ins Unternehmen kommen und die schnelle Verfügbarkeit bzw. die kurzfristige Reaktion auf die Informationen ein wichtiger Erfolgsfaktor im Geschäftsprozess sind. Dies kann u.a. im Vertrieb bei der Angebotsabgabe der Fall sein, im Kundenservice und bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, aber auch bei der Beschaffung knapper Güter mit hoher Preisdynamik. <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> als Konvergenzdienst kann die Lösung für die Zusammenführung der verschiedenen Nachrichten sein. Allerdings erschweren die Anbindung und Weiterleitung über Netzgrenzen hinweg heute die Nutzung solcher Lösungen, die nicht im Netz selber angesiedelt sind. Damit ein Unternehmen tatsächlich einen wirtschaftlich messbaren Vorteil aus dem Einsatz von <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> ziehen kann, müssen sich quantifizierbare Vorteile in den Geschäftsabläufen ergeben. Daher ist <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> für Unternehmen oft nur dann mehr als eine technische Spielerei, wenn gleichzeitig die internen Prozesse angepasst werden.</p>
<h4>Kauf und 	Eigenbetrieb einer <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Plattform?</h4>
<ol>
<li>
<ol></ol>
</li>
</ol>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Wenn ein Unternehmen über die Einführung von <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> nachdenkt, sollte zunächst eine Prozessanalyse durchgeführt werden, um zu überprüfen, wie die Geschäftsabläufe mit Unified Messaging gestrafft und optimiert werden können. Auf dieser Grundlage sind die Auswirkungen (mehr Aufträge, Wettbewerbsvorteile, höhere Kundenzufriedenheit, Einsparung von Wegen und Arbeitszeiten, höhere Arbeitseffizienz) zu quantifizieren, um besser beurteilen zu können, ob sich die Einführung lohnt. Wenn das Know-how hierfür nicht im eigenen Unternehmen vorhanden ist, kann die Unterstützung einer externen Beratung hin zu gezogen werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Lösungen für professionelle Anwender erfordern eine aufwändige Infrastruktur</strong></p>
<p align="justify"><img class="alignnone size-full wp-image-798" title="bild-5" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-5.png" alt="bild-5" width="379" height="237" /></p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Bei der Entscheidung zum Kauf einer eigenen Plattform ist der Anbieter auszuwählen, der die spezifischen Anforderungen aus der Prozessoptimierung am besten abdeckt. Dabei sind neben der Erfüllung des Pflichtenheftes und der Fähigkeit, alle möglichen Nutzer im Endausbau ab zu decken, die Flexibilität bei der Änderung von Dienste-Parametern und eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes wichtige Kriterien. Die Kosten für den Kauf einer solchen Plattform reichen vom 4-stelligen bis weit in den 5-stelligen Bereich. Je nach Anforderungen ist eine kunden-spezifische Anpassung erforderlich und natürlich die Implementierung im Unternehmen mit der Anbindung an die vorhandenen TK- und IT-Systeme. Zu den Anschaffungs- und Einrichtungskosten kommt der Aufwand durch den laufenden Betrieb (typischerweise durch eigenes Personal) und die laufende Softwarepflege hinzu.</p>
<h4 style="margin-bottom: 0in;">Vorteile durch ein 	Outsourcing</h4>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Neben dem Kauf einer eigenen Plattform ist Outsourcing eine Alternative, die in vielen Fällen Vorteile gegenüber dem Kauf und eigenen Betrieb hat. Gerade für kleinere Unternehmen bietet das Outsourcing den Vorteil, dass der <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Dienst auf einer Plattform betrieben werden kann, die für ein einzelnes Unternehmen alleine viel zu aufwändig und teuer wäre. Durch den Multi-Klienten Betrieb kann eine solche Lösung trotzdem wirtschaftlich angeboten werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Als Outsourcing-Anbieter kommen spezialisierte IT-Dienstleister infrage, die <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> als ASP- (Application Service Provider) Lösung von ihrem Rechenzentrum aus betreiben. Dies könnte auch ein Geschäftsmodell für einen Mehrwertdienste-MVNO sein, sofern nicht die Netzbetreiber selber entsprechende Lösungen entwickeln und in ihr Angebot integrieren. Der im Konvergenz-Markt tätige MNO (Mobile Network Operator) / MVNO betreibt ein eigenes Kernnetz sowie eigene HLR (Home Location Register) und kauft die Übertragungsleistung von anderen Access-Netzbetreibern ein. Er kann aber auch IP-Netze anbinden, so dass er ebenso Email-Nachrichten in seinen <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Dienst aufnehmen kann. Für die TK-Anbieter ist <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> ein weiterer Mehrwertdienst, der bei sinkenden Margen mit Basisdiensten hilft, die Wertschöpfung zu steigern und gleichzeitig die Kapazitäten des Netzes besser auszulasten. Die Angebote von IT-Dienstleistern und TK-Unternehmen werden sich in der Ausgestaltung von Leistungsspektrum und Konditionen deutlich unterscheiden, so dass sich ein Vergleich auf jeden Fall empfiehlt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<h4>Gründe für 	bislang schwache Marktdurchdringung</h4>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Verbreitung von <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> wird bislang im Wesentlichen durch zwei Gründe behindert. Zum einen ist dies der Kostenaspekt. Die Weiterleitung von Gesprächen über Netzgrenzen hinweg, insbesondere zwischen Mobilfunk und <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>, ist heute noch recht teuer (Interconnection-Gebühren) und muss von dem Unternehmen getragen werden, das angerufen wird – also dem den <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>-Dienst nutzenden Unternehmen. Dadurch fallen für das Unternehmen alleine an Gesprächsgebühren genauso viel oder sogar noch höhere Kosten an, wie der Anrufer schon selber zahlt! Dazu kommen natürlich noch die Kosten für Anschaffung oder Miete der Plattform und die laufenden Betriebskosten. Anschaffung und Betrieb sind relativ teuer und daher muss <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> dem Unternehmen signifikante Vorteile bringen. Mit dem in nächster Zeit anstehenden Übergang von der Leitungsvermittelung zur Paketübertragung im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> (vermutlich auf Basis eines IP-Protokolls), werden die Übergänge zwischen verschiedenen Netzen technisch vereinfacht und somit auch kostenseitig günstiger. Die Bedeutung dieses Hinderungsgrundes wird also tendenziell abnehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der zweite Hinderungsgrund liegt in Verfügbarkeit und Performance der angebotenen IT-Plattformen, die in der Vergangenheit eher dem Internet-Prinzip des „best-effort“ entsprechen, als den gewohnt hohen Verfügbarkeiten im Telekommunikationsmarkt. Wenn die übermittelten Informationen für das Unternehmen wichtig sind und Schnelligkeit ein Erfolgsfaktor ist, dann ist „carrier-grade“ als Verfügbarkeitsstufe eine wichtige Anforderung. Auch die Sicherheit und Dokumentation der Datenhaltung in Back-up Rechenzentren bzw. die Absicherung gegen einen ungewollten Datenverlust und Abhören sind wichtige Aspekte bei einer Systementscheidung. Für den Email-Verkehr sind Vorkehrungen gegen Hackerangriffe, Viren, Trojaner etc. und gegen eine mögliche betrügerische oder unabsichtliche Datenverfälschung zu treffen.</p>
<h4 style="margin-bottom: 0in;">Durchbruch von <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> 	kommt mit carrier-grade Lösungen</h4>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Vieles spricht dafür, dass sich <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> erst in Verbindung mit „carrier-grade“ ausgelegten Lösungen aus dem Telekommunikations-Umfeld breiter am Markt durchsetzen wird. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob der Anbieter ein Netzbetreiber mit eigenem Anschlussnetz ist oder ein virtueller Anbieter nach dem MVNO-Modell. Die höhere Flexibilität und der nicht unerhebliche Aufwand mit der Software-Pflege sprechen dafür, dass für mittelständische Unternehmen Outsourcing-Lösungen eher in Betracht kommen als Kauf und Betrieb einer eigenen Plattform. Für Unternehmen, die in einem dynamischen Markt schnelle Entscheidungen brauchen, wird sich <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> auf jeden Fall schon heute rechnen. Die aufgrund der Konvergenz der Netze zu erwartenden Einsparungen bei der Gesprächsweiterleitung werden die variablen Kosten beim Betrieb deutlich senken. Dann wird der Einsatz von <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> auch für einen breiten Kreis von Unternehmen (und schließlich auch für den privaten Anwender) zum Erfolgsfaktor.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Vermarktung bietet insbesondere auch qualifizierten Fachhändlern und Systemhausanbietern gute Chancen, da es sich bei <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a> in keinem Fall um ein Produkt „von der Stange“ handelt. Angefangen von der Analyse des tatsächlichen Bedarfs bis zur späteren Implementierung und der Anbindung an SAP und CRM-Systeme fallen Aufgaben an, die das Unternehmen in der Regel selber nicht realisieren kann und der Lieferant oder Outsourcing-Anbieter auch nicht in jedem Fall erbringt.</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">Triple-play – 	Konvergenz bis zu den Inhalten</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Triple-Play stellt begrifflich die Verbindung von Sprachkommunikation, Internetzugang und Mediennutzung dar. In diesem Sinne wird Triple-Play heute bereits von den meisten Kabelnetz-Betreibern angeboten. Die Konvergenz bleibt hierbei zunächst auf die Tatsache begrenzt, dass die Dienste alle auf dem Wege über das Breitbandkabel in den Haushalt kommen und der Kunde eine gemeinsame Rechnung erhält. Weitergehende Lösungen können in Verbindung mit Video-on-Demand, individualisierten, ortsbezogenen oder auf anderem Wege aufbereiteten multimedialen Inhalten realisiert werden.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der Konvergenz-Anbieter leistet die Entwicklung, Vermarktung und das Inkasso von eigenen Diensten und kann grundsätzlich auch Transaktionsdienste umsetzen, die für die Abrechnung der Inhalte-Nutzung (Videofilme, interaktives TV, Gaming, &#8230; ) eingesetzt werden können. Das Mobilfunkgerät übernimmt dabei die Rolle eines Auswahl- und Steuerungsinstruments – quasi die Fernbedienung für Triple-Play Dienste. Die Abrufe der Inhalte-Angebote können mithilfe des HLR (Home Location Register) erfasst werden und über die bestehende Vertragsbeziehung zusammen mit anderen Kommunikations-Dienstleistungen in Rechnung gestellt werden. Die Abrechnung der eigentlichen Inhalte-Nutzung erfolgt somit unabhängig von dem Wiedergabe-Gerät und dem Ort der Nutzung.</p>
<p align="justify"><strong>Informations- und Unterhaltungsinhalte können auf unterschiedlichem Übertragungsweg bereitgestellt werden<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-800" title="bild-6" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/bild-6.png" alt="bild-6" width="454" height="280" /></p>
<p></strong></p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Neben dieser Form des Triple-Play wird es auch die mobile Version mit der Wiedergabe der multimedialen Inhalte auf tragbaren Geräten wie z.B. einem Smartphone geben. Der Geschäftsprozess an sich ist hierbei analog, die Inhalte und ihre Aufbereitung werden sich aber von denjenigen für die <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>-Nutzung unterscheiden. Zu erwarten ist, dass hier individualisierte Nachrichten, Informationen mit Bezug zum Standort, Auskunfts- und Buchungsdienste sowie interaktive Spiele im Vordergrund stehen werden.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Ein Erfolgsfaktor der Triple-Play Dienste wird neben der Attraktivität und Aktualität der verfügbaren Inhalte die Preisgestaltung sein &#8211; wie bei den meisten anderen Telekommunikationsdiensten auch. Ob hierbei eine Abrechnung „per use“ oder über definierte Pakete bis hin zu einer echten Flate-Rate erfolgt, wird von den mit den Inhalte-Besitzer vereinbarten Einkaufskonditionen abhängen, von der Akzeptanz durch die Zielgruppe und nicht zuletzt von der Risikobereitschaft des MVNO als einem möglichen Anbieter. Die allgemeine Tendenz im Markt spricht für das Angebot von Paketen mit festen monatlichen Preisen, da diese für den Verbraucher am ehesten kalkulierbar sind und eine höhere Akzeptanz versprechen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">Erfolgsfaktoren für 	konvergente Dienste</h4>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Tatsache, dass sich einige Telekommunikationsdienste in der Vergangenheit nahezu von alleine und mit großem Erfolg entwickelt haben, ist keine Garantie, dass jeder neue Dienst automatisch zum Erfolg wird. Ein Gegenbeispiel ist gerade das breitbandige Mobilfunknetz <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>, das moderne international standardisierte Mobilfunksystem der dritten Generation. Ohne Frage bietet <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> eine Reihe von interessanten Dienstemöglichkeiten, es ist nur bislang noch keinem der Anbieter gelungen, zumindest eine &#8220;Killer-Applikation&#8221; neben Sprache und SMS zu finden. Egal ob MMS oder Videotelephonie, neben Sprache und SMS gibt es bislang keine relevante Applikation und ob mobiles Fernsehen dies sein wird, muss zumindest stark bezweifelt werden. Eine erfolgreiche Umsetzung setzt entweder eine Beschäftigung mit Mikrosegmenten im Markt voraus oder eine weitgehende Öffnung der Wertschöpfungskette der Mobilfunkanbieter für Diensteentwickler und Unternehmen mit einem begrenzten Marktfokus, z.B. MVNOs.</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
Die weit überzogenen und unrealistischen <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Lizenzkosten in Höhe von über € 50 Mrd. hat der Telekommunikations-Branche erheblichen Schaden zugeführt und auch der Volkswirtschaft nur kurzfristig geholfen, da Sonderabschreibungen und massive Personalkürzungen die Folge waren. Den Netzbetreibern fehlte dieses Geld zur Entwicklung sinnvoller neuer Angebote. Anstatt den Wettbewerb zu fördern (gegenüber des heutigen Oligopols im Mobilfunk), haben sich zwei neue Anbieter schon vor dem Netzaufbau wieder zurückgezogen. Wettbewerbsförderung sieht sicher anders aus! <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a> an sich ist hierdurch natürlich nicht in Frage gestellt und ist und bleibt das Mobilfunksystem der nächsten Zukunft!</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Beispielen ziehen:</p>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Nicht jeder TK-Dienst 	ist automatisch ein Erfolg</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Technikgetriebene 	Dienste können ein Erfolg werden (Beispiel SMS), müssen es 	aber keineswegs</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Herstellerinteressen 	sind keine hinreichende Voraussetzung für einen Erfolg (siehe 	das aufgegebene Iridium-Projekt von Motorola für ein 	weltumspannendes Satellitenkommunikationsnetz)</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Ohne Regulierung kann 	kein Wettbewerb entstehen, aber eine bürokratische Regulierung 	hilft auch niemandem</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Neue Dienste sollten 	Anwenderinteressen im Fokus haben &#8211; ohne konkreten Nutzen für 	den Anwender kein Erfolg!</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
Eigentlich sind dies keine revolutionären Erkenntnisse und sie gelten auch in anderen Märkten. Aber eine Zeitlang konnte man den Eindruck gewinnen, dass in der Telekommunikation, und insbesondere im Mobilfunk, alles möglich ist und jedes neue Angebot automatisch zum Erfolg wird. Hierbei sind die Kapitalmärkte natürlich auch nicht ganz unschuldig, aber für die Umsetzung sind immer noch die TK-Anbieter selbst verantwortlich. Ein anderes Beispiel für eine Fehleinschätzung des Marktes zeigt sich in der Einstellung des von dem Mobilfunknetzbetreiber e-plus betriebenen Portals &#8220;i-mode“, das einige Jahren vorher mit großer Euphorie als Einstieg in mobile und interaktive Portale und zur Förderung der Konvergenz von Mobilfunk und Internet gelauncht worden war. Für den Markt und die Mehrzahl der Kunden brachte dieses Portal genauso wenig Nutzen wie die anderen mobilen Portale &#8220;Vodafone life“ und „t-zones“. Der gute Erfolg von i-mode in Japan ist letztlich auf andere Gesetzmäßigkeiten zurück zu führen und nicht unmittelbar auf Deutschland übertragbar.</p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Die Entwicklung und Markteinführung dieser Portale beruht auf einer ähnlichen Fehleinschätzung wie für den gesamten <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Markt. Breitbandige Datenkommunikation per se bietet keinen Nutzen und findet kaum einen Kunden, auch wenn sie denn (nicht ganz so breitbandig) mobil angeboten wird. In diesem Punkt lassen sich Sprach- und Datenkommunikation nicht in einen Topf werfen. Wenn schon breitbandige Datenkommunikation kein eigenständiges Produkt ist, so können solche Applikationen sehr wohl Produkte sein, die sich der breitbandigen Übertragungswege bedienen! Es gibt den Markt für diese Dienste und er wächst sehr stark. Für den Bereich der konvergenten Dienste gilt dies natürlich in gleichem Maße und es gilt aus den Erfahrungen zu lernen.</p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Im Gegensatz zu dem generischen Produkt „Sprachkommunikation“ müssen konvergente Applikationen speziell für die Bedürfnisse der potenziellen Kunden gestaltet werden. Und je nach Zielgruppe sind die Anforderungen selbst bei solchen Dienste recht unterschiedlich, die wie z.B. Unified Messaging von den Basisfunktionen homogen erscheinen. Unterschiedliche Service Levels, die Integration in bestehende Systeme und Sonderfunktionen für Unternehmen schaffen ein breites Spektrum. Für Informations- und Unterhaltungsdienste gilt dies in gleichem Maße. Die Entwicklung von konvergenten Diensten setzt eine Beschäftigung mit teilweise sehr kleinen Zielgruppen voraus! Die Segmentierung selber kann nach unterschiedlichen Kriterien erfolgen, z.B. nach Zugehörigkeit zu Vereinen, ethnischen Gruppen, Anhängern von Sportarten oder Hobbys. Es ist unstrittig, dass es einen Bedarf an Diensten gibt, die für die jeweilige Zielgruppe einen Nutzen erzeugen. Ob der vorhandene Bedarf für diese Dienste, die Größe der Zielgruppe, der quantifizierbare Nutzen und die Kosten für die Erzeugung des Dienstes eine wirtschaftliche Umsetzung ermöglichen, ist im Einzelfall zu prüfen. Die Versendung von MMS mit Urlaubsphotos aus dem Ausland für einen Preis von € 2-3 ist offensichtlich für den durchschnittlichen Mobilfunknutzer im Vergleich zu dem empfundenen Nutzen zu teuer!</p>
<p style="margin-top: 0.07in; margin-bottom: 0.07in;" align="justify">Das kommerziell erfolgreiche Angebot von konvergenten Diensten setzt somit das Erfüllen einiger Erfolgsfaktoren voraus:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Anwendung muss 	technisch erprobt sein und darf nur minimale 	Ausfallwahrscheinlichkeiten haben</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Für den Nutzer muss 	der Dienst einen objektiven oder zumindest gefühlten 	(emotionalen) Nutzen haben, der sich quantifizieren lässt und 	einen Mehrpreis zu rechtfertigt</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Pflege und 	Aktualisierung der angebotenen Dienste muss sichergestellt sein</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Kommunikation und 	Vermittlung des Nutzen ist ohne größeren Erklärungsbedarf 	möglich</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Anpassung der 	Schnittstellen zur Nutzung mit unterschiedlichen Endgeräten 	muss für den Nutzer unmerklich erfolgen (Seamless 	Communication)</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der Nutzer muss 	Vertrauen in den Anbieter und seine Seriosität haben, das 	Abrechnungssystem muss Sicherheit gewähren</p>
</li>
<li>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Das Geschäfts- und 	Preismodell sollte einfach und transparent für den Anwender 	sein. Flat-Rate und Paketangebote senken Eintrittsbarrieren</p>
</li>
</ul>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die Erfüllung der Erfolgsfaktoren stellt hohe Ansprüche an den potenziellen Anbieter und erfordert eine genaue Planung sowie die Durchführung von Marktuntersuchungen und Markttests.</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">Veränderungen in der Wertschöpfungskette?</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Die größten Veränderungen kommen aufgrund von Konvergenzdiensten auf die Netzbetreiber zu. Im <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> sind die Preise aufgrund des Wettbewerbs schon heute so niedrig, dass kaum weitere relevante Preissenkungen zu erwarten sind. Allerdings wird für Festnetzanbieter die Migration auf eine IP-basierte Übertragung notwendig, um durch eine verbesserte Kostensituation wieder relevante Margen zu erwirtschaften. Einige Anbieter von ISDN-Flat-Rate-Tarifen behalten sich den Wechsel auf VoIP schon heute vertraglich vor.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Anders sieht dies für den heutigen Mobilfunkbetreiber aus. Durch eine Verlagerung des Gesprächsvolumens hin zur IP-Telephonie wird der Umsatz zurückgehen bzw. es wird eine Verlagerung von der heute üblichen CDR-Abrechnung (Call Data Record) zu Flat-Rates für die Datenkommunikation erfolgen. Die Terminierung von VoIP-Calls könnte als zusätzliche Umsatzquelle bestehen bleiben, allerdings ist die Frage offen, wie lange die Terminierungskosten auf dem heutigen Niveau bleiben. Verschiebt sich gleichzeitig der SMS-Verkehr in Richtung auf Instant Messaging (IM), so steht dem kein – oder zumindest kein vergleichbarer Umsatz – gegenüber. Die Mobilfunkbetreiber könnten also die größten Änderungen in Ihrem Geschäftsmodell erfahren.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Eine weitere Veränderung resultiert vermutlich aus der für Konvergenzdienste weiter steigenden Bedeutung der Kundenbeziehung. Wie oben beschrieben, hat der durchschnittliche Nutzer heute eine Reihe von Verträgen mit unterschiedlichen Anbietern. In Zukunft könnte sich dies reduzieren auf wenige – im Extremfall vielleicht nur noch einen Vertrag mit einem Anbieter! Dieser Anbieter stellt die „individuelle“ Rufnummer für die IP-Telephonie zur Verfügung, sorgt für die Anbindung an die unterschiedlichen Access-Netze und bietet Lösungen für das Management von Nachrichten (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">UMS</a>) an. Der zukünftige Kunde hätte somit einen Vertragspartner, der ihm eine Lösung aus einer Hand liefert. Triple-Play wird allerdings vermutlich auch in Zukunft eine Sonderrolle spielen, könnte aber theoretisch ebenfalls vom gleichen Anbieter realisiert und angeboten werden.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Da der Kundenbeziehung eine so hohe Bedeutung zukommt, kommen möglicherweise neue Spieler als Anbieter hinzu, die bereits über eine enge Kundenbeziehung verfügen (Banken, Versicherungen, Automobilvereine etc.). Heutige Reseller oder Service Provider mit großem Kundenstamm können sich zum Universalanbieter entwickeln, Citycarrier Mobilfunkdienste mit vermarkten und Unternehmen mit gutem Zugang zu bestimmten Zielgruppen neu in das Geschäft einsteigen. In Teilen ist eine Entwicklung in diese Richtung bereits zu beobachten. Die konsequente Umsetzung der Konvergenzdienste bietet somit sowohl Chancen als auch Risiken – auf jeden Fall wird sich der Telekommunikations-Markt weiter dynamisch entwickeln und verändern!</p>
<h4 class="western" style="margin-bottom: 0in;">
Konvergente Dienste bieten Innovationspotenzial</h4>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Konvergenzdienste werden keine Revolution in der Telekommunikation auslösen, aber mit der Umstellung der netzinternen Übertragung in Richtung auf die Nutzung eines IP-Protokolls können Konvergenzdienste einfacher eingeführt werden. Aus Anwendersicht wird so die Komplexität im Angebot der Telekommunikationsdienste reduziert und es werden sowohl dem Nutzer als auch dem Anrufer Vorteile geboten. Zentrale Bedeutung hat dabei die Reduktion der Rufnummernvielfalt auf wenige Rufnummern. Konvergenzdienste können den Umgang mit Sprach- und Datennachrichten erleichtern, indem alle Nachrichten in einem System zusammengefasst werden, das mit einer einfachen Benutzeroberfläche (z.B. mittels Sprachsteuerung) bedient werden kann. Triple-Play Dienste bringen Sprache, Daten und Medieninhalte zusammen und ermöglichen beispielsweise eine Zweitverwertung von vorhandenen Inhalten. Dabei werden individualisierte und ortsbezogene Informationen ein neues Mehrwertdienste-Segment erschließen.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung von Konvergenzdiensten wird die IP-Übertragung zur Integration der unterschiedlichen Netze und Protokolle spielen. IP-Telephonie schafft die Voraussetzung für die Konvergenz zwischen Fest- und Mobilfunknetzen, da einerseits durch Kosteneinsparungen in der Netzinfrastruktur und einfachere Netzübergänge niedrige Nutzungspreise und andererseits durchgängige Datendienste möglich werden. Die Sprachtelephonie wird zunehmend auf der Basis von Flate-Rates angeboten werden und die Carrier vor der Aufgabe stehen, zusätzliche Wertschöpfung und Erlöse aus Mehrwertdiensten und der Vermarktung von Inhalten zu erzielen. Die von einigen Mobilfunkanbietern offensichtlich versuchte „Unterdrückung“ bzw. Verhinderung von VoIP-Gesprächen in Verbindung mit Daten Flate-Rates ist zwar auch eine mögliche Reaktion auf die neuen Möglichkeiten. Sie zeigt, wie ernst die Mobilfunkbetreiber diese Entwicklung offensichtlich nehmen. Es ist aber zu bezweifeln, dass dieser Schritt auf Dauer Erfolg haben wird. Sicherlich brauchen die Carrier andere Lösungen, um mit der Herausforderung der IP-Telephonie um zu gehen!</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der entscheidende Erfolgsfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Konvergenzdiensten liegt im Nutzen und im Zugang zum Kunden! Möglicherweise kommen neue TK-Anbieter auf den Markt und der Konvergenzanbieter kann eine Reihe der derzeit bestehenden Vertragsverhältnisse ersetzen. Dies wird den Druck auf heutige Anbieter verstärken, schafft aber gleichzeitig hohe Barrieren für solche Neueinsteiger in den Markt, die nicht über einen hochwertigen Kundenzugang verfügen und daher auf die Rolle eines Zulieferers für andere Anbieter reduziert werden. In dieser Hinsicht kann die bestehende Marktstruktur durch das Aufkommen von konvergenten Diensten verändert werden, heute sichere Marktanteile könnten gefährdet sein und Wertschöpfungsanteile werden sich verschieben. Der Aufbruch der Wertschöpfungskette bietet aber den großen Vorteil, dass sich die einzelnen Marktteilnehmer auf ihre jeweiligen Kernfähigkeiten konzentrieren und andere Leistungen als Vorprodukte zukaufen bzw. ihre Leistungen als Vorprodukte an andere Untenehmen verkaufen können.</p>
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">Der Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste wird von neuen Diensten insgesamt profitieren. Konvergenzdienste werden innovative Anwendungen für die ständig steigenden Bandbreiten in den Zugangsnetzen schaffen. Durch neue konvergente Lösungen wird die Nutzung von Telekommunikationsdiensten weiter steigen und die zusätzlichen Erlöse aus den Mehrwertdiensten werden die beispielsweise im Mobilfunk für die Sprachkommunikation zu erwartenden Margenverluste vermutlich mehr als kompensieren. Der TK-Markt wird auf diese Entwicklung mit einem weiteren Wachstum reagieren, wie schon bei den früheren Dienste-Innovationen. Die entscheidende Frage für das einzelne Unternehmen wird sein, wie gut es sich für diese Entwicklung aufstellt und in welchem Maße es gelingt, den heutigen Kundenstamm hierfür zu gewinnen oder sogar neue Zielgruppen zu erschließen. Time-to-Market wird auch bei der Umsetzung von Konvergenzdiensten ein wichtiger Erfolgsfaktor sein!</p>
<p>von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="../dsl/die-autoren/">Autor</a>)</p>
<p align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p class="western" style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0in;" align="justify">
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		<title>Deutschland: Nachholbedarf im Breitband-Bereich und Gefahren durch digitale Spaltung</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 21:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Telekommunikation  ist für vielfältige Änderungen im privaten und wirtschaftlichen Umfeld  verantwortlich. Zukünftig sind Internet  und Breitbandanwendungen Treiber für Umwälzungen. Welche Auswirkungen  sind zu erwarten? Deutschland drohen Nachteile durch die digitale Spaltung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><img class="alignleft size-full wp-image-579" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2009/01/kaack_foto.png" alt="Dr. rer. nat. Jürgen Kaack" width="105" height="160" />Telekommunikation  ist für vielfältige Änderungen im privaten und wirtschaftlichen Umfeld  verantwortlich. Zukünftig sind Internet  und Breitbandanwendungen Treiber für Umwälzungen. Welche Auswirkungen  sind zu erwarten? Deutschland drohen Nachteile durch die digitale Spaltung  z.B. im Vergleich von Ballungsgebieten und ländlichem Raum. Welche  Möglichkeiten gibt es und wer muss Initiativen ergreifen? Lösungen  sind durchaus möglich!</p>
<h4>Telekommunikation:  ein Treiber von Umbrüchen</h4>
<p align="justify">Im Laufe der industriellen  Entwicklung war das gesellschaftliche Leben aber auch die Wirtschaft  mehreren Umbrüchen ausgesetzt. Im Zuge der beginnenden Industrialisierung  stellte der Zugang zu Rohstoffen einen wichtigen Meilenstein dar. Die  weitere Entwicklung war geprägt von der Schaffung von Transportnetzen  und dem Aufbau von Logistik-Systemen. Später folgte der Aufbau von  Kommunikationswegen zur schnellen Übermittlung von Informationen.</p>
<p align="justify">In manchen Bereichen  der Telekommunikation hatte Deutschland in der Vergangenheit eine führende  Rolle. Dies betrifft z.B. die Entwicklung von ISDN, aber auch im Mobilfunk  die GSM-Entwicklung. Die AEG-Olympia in Ulm konnte als erstes Unternehmen  eine funktionierende GSM-Basisstation realisieren. In der derzeitigen  und der nächsten Mobilfunkgeneration spielt Deutschland aber keine  relevante Rolle mehr. Ebenso werden in Deutschland mittlerweile keine  Mobilfunkgeräte mehr entwickelt oder produziert. Auch im Bereich der  Musik-Kompression war Deutschland bei der Entwicklung der entscheidenden  Basis-Patente für den MP3-Standard führend.</p>
<p align="justify">Ein entscheidender Erfolgsfaktor  ist derzeit der Zugang und die Bearbeitung von Informationen. Die Digitalisierung  ist eines der wichtigsten Instrumente zur flexiblen und schnellen Nutzung  von Informationen, da sie Daten leichter verfügbar, speicherbar und  versendbar macht. Der Erfolgsfaktor der Zukunft wird in der Schaffung  von Beziehungsnetzen sowohl im Unternehmensalltag wie im Privatbereich  liegen. Die ersten Schritte in diese Richtung sind bereits heute fest  zu stellen. Da die Digitalisierung weiter fortschreitet, nimmt auch  der Bandbreitenbedarf weiter zu. Dies erfordert einen ständigen Ausbau  der bestehenden Kommunikationsnetze.</p>
<h4>Der  klassische Telekommunikations-Markt stagniert auf hohem Niveau</h4>
<p align="justify">Der Telekommunikations-Markt  ist in den letzten Jahrzehnten rasant gewachsen. So haben sich in nur  18 Jahren die Teilnehmerzahlen im Mobilfunkmarkt um mehr als den Faktor  100 erhöht und die Penetration liegt in Deutschland bereits bei ca.  120 %. Aus einem früher nur Wenigen zugänglichen exklusiven und teuren  Produkt ist ein alltäglicher Begleiter für Jedermann geworden. In  fast allen Teilen der Welt ist das Mobilfunkgerät längst nicht mehr  weg zu denken. Bei 6,6 Mrd. Menschen wurden 2007 2 Mrd. Handys genutzt,  in Europa gab es im gleichen Jahr bei einer Bevölkerung von 680 Mio.  bereits 731 Mio. Mobilfunkanschlüsse!</p>
<p align="justify">Die Digitalisierung und  die Öffnung der Märkte für den Wettbewerb haben in den letzten zehn  Jahren zu einem erheblichen Preisverfall geführt. Zehn Jahre nach der  Liberalisierung des Festnetzmarktes ist der Minutenpreis tagsüber von  30,7 Cent bis auf 1,7 Cent  gesunken! Auslandsgespräche am Beispiel  USA sind von  teuren 73,63 Cent 1997 pro Minute 2007 auf  0,87 Cent  gefallen. Gleichzeitig sind auch die Preise für Prozessoren, Speicher  und Geräte wie Laptops und Handys stark gefallen, während die Leistungsfähigkeit  deutlich angestiegen ist.</p>
<p align="justify">Diese Entwicklung hat  Spuren im Markt hinterlassen. So hat der Telekommunikations-Markt in  Deutschland nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums sein vorläufig  höchstes Marktvolumen im Jahr 2006 erreicht mit 66,6 Mrd. € und schrumpft  seither leicht und dies bei weiterhin steigenden Minutenzahlen. Aus  einem Wachstumsmarkt ist in vielen Bereichen ein gesättigter Markt  mit erkennbarem Verdrängungswettbewerb geworden. 2007 lag das Marktvolumen  „nur“ noch bei 63,4 Mrd. € und wird auch 2008 voraussichtlich  weiter leicht zurückgehen. Das Minutenvolumen im Gesamtmarkt wächst  allerdings immer noch weiter an, wenn sich auch eine Verschiebung vom  <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a> in Richtung Mobilfunk bemerkbar macht.</p>
<p align="justify">Die Anforderungen von  Privatkunden und kommerziellen Nutzer haben sich dabei kaum verändert,  wenn überhaupt sind sie weiter gestiegen. Für den privaten Nutzer  stehen niedrige Preise und ein umfassendes Diensteangebot im Vordergrund,  bei Unternehmen sind Verlässlichkeit, die Einhaltung von Service-Levels  und Ausfallsicherheit tendenziell wichtiger als der Preis. Dies hängt  ganz wesentlich mit der zunehmenden Integration von TK-Diensten in die  Geschäftsprozesse und Work-Flows zusammen. Der Bedarf an immer höheren  Bandbreiten ist aber für beide Zielgruppen gleichermaßen kennzeichnend.  Die Änderungen im Verhalten dokumentieren sich u.a. auch in der Entwicklung  von Briefsendungen im Verhältnis zu verschickten SMS im Mobilfunk.  Im Jahr 1995 wurden in Europa 15 Mrd. SMS verschickt und gleichzeitig  90 Mrd. Briefe. Im Jahr 2003 stieg die Zahl der Briefsendungen auf 104  Mrd. (entsprechend einem Plus von 16 %) und die Zahl der SM stieg sprunghaft  auf 192 Mrd. (entsprechend einem Zuwachs um 1.180 %!).</p>
<h4>Das  Internet verändert Märkte</h4>
<p align="justify">Ein wichtiger Treiber  für die weitere Entwicklung und die zu erwartenden Veränderungen ist  das Internet. Der Wurzeln des Internets gehen auf das ARPANET-Projekt  des US-Verteidigungsministerium im Jahr 1969 zurück, mit dem eine ausfallsichere  und nicht durch Kriegseinflüsse zerstörbare Kommunikationsinfrastruktur  geschaffen werden sollte. Erst 1982 migrierte das ARPANET durch die  Einführung des TCP/IP Protokolls zum Internet. Fast zeitgleich wurde  1983 in Deutschland Bildschirmtext als neuer Dienst eingeführt, der  in gewisser Hinsicht als der Vorläufer zum heutigen Internet betrachtet  werden kann. Aufgrund der begrenzten Funktionalität und der Dynamik  des Internets wurde Bildschirmtext allerdings nie zu einem ernstzunehmenden  Wettbewerber und wurde 2007 endgültig eingestellt. 1993 kam der erste  Webbrowser auf den Markt und ermöglichte das heutige WorldWideWeb (WWW).  Obwohl selber erst gerade 15 Jahre in dieser Form verfügbar, hat das  Internet (WWW) weltweit bereits 1,23 Mrd. Nutzer – und dies mit stark  steigender Tendenz. Das Web entwickelt sich auch heute immer noch weiter.  Ein wichtiger Schritt in der weiteren Entwicklung war das Aufkommen  von Web2.0 Funktionalitäten im Jahr 2004.</p>
<p align="justify">Ein solches Wachstum  verändert nicht nur viele Strukturen in der Kommunikation, es führt  auch zu einer erheblichen Belastung für die Netzinfrastrukturen, die  nicht auf solche Datenmengen ausgelegt wurden. Die IT-Komponenten sind  dagegen in den letzten Jahren rasant leistungsfähiger geworden und  haben die lokalen Speicherkapazitäten erheblich erhöht. Ein IBM XT  Rechner aus dem Jahr 1983 hatte eine Speicherkapazität von gerade mal  10 MB, eine Festplatte aus dem Jahr 2006 kann ohne weiteres 750 GB speichern  – ein Anstieg auf das 75.000-fache. Selbst Handys haben heute eine  signifikante Speicherkapazität und ein Smartphone kann durchaus 4 GB  an Daten speichern. Ein erheblicher Teil dieser Datenmenge wird nicht  nur lokal bearbeitet, sondern auch über das Datennetz verschickt. So  ist es nicht verwunderlich, dass das Datenvolumen im Netz derzeit jedes  Jahr um ca. 60 % wächst!</p>
<p align="justify">Auch in Deutschland ist  der Siegeszug des Internets zu beobachten, 65 % der Bevölkerung   nutzen bereits heute das Internet, weitere 5 % planen die Nutzung noch  in diesem Jahr. In der Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen  nutzen  91 % das Internet. Nur in der Gruppe der über 50-Jährigen ist die  Nutzung mit 40 % noch vergleichsweise gering. Im internationalen Vergleich  steht Deutschland mit diesen Werten gerade mal im Mittelfeld. In vielen  asiatischen Ländern, aber auch in Skandinavien oder den Niederlanden  beträgt die Durchdringung inzwischen über 80 % und wächst weiter!  Dabei ist gleichzeitig ein ausgeprägter Trend zur Nutzung von Breitband-Anschlüssen  zu beobachten, zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland nutzen  bereits Breitband als Zugang. Die Bandbreite wächst dabei kontinuierlich,  vor wenigen Jahren war 1 MBit/s noch völlig ausreichend, mittlerweile  sind immer mehr Anschlüsse mit 2, 6 oder 16 MBit/s im Einsatz. Mit  VDSL können auch Privatpersonen 25 oder 50 MBit/s nutzen. Auch die  Unternehmen haben die Bedeutung von Breitband erkannt. Als Standortfaktor  rangiert die Breitbandversorgung fast gleich auf mit Personalkosten  und der Straßenanbindung (z.B. nach einer repräsentativen Befragung  im IHK-Kreis Bodensee-Oberschwaben).</p>
<p align="justify">Das Internet nutzt den  Trend zur Digitalisierung der Daten und macht diese für Jedermann und  unabhängig von Ort und Zeit verfügbar. Beide Entwicklungen haben den  Erfolg von Unternehmen wie Google möglich gemacht. 1998 gegründet  hat „Google“ heute einen Unternehmenswert von 86 Mrd. $ und  schafft Zugang zu 1 Billion Internet-Adressen (URLs). Mit dieser Wertentwicklung  hat Google die meisten anderen Unternehmen der klassischen Industrien  weit hinter sich gelassen. Auch die Entwicklung von „Wikipedia“,  2001 gegründet, zeigt, welche Veränderungen das Internet möglich  macht. Bei Wikipedia sind 285.000 angemeldeten Autoren bei der Erweiterung  der Inhalte aktiv, 7.000 davon in Deutschland. Waren 2004 „erst“  1 Million Beiträge gespeichert, so sind es im Jahr 2008 bereits 10  Millionen! Der lange vorgebrachte Vorwurf der fehlenden Qualität kann  schon lange nicht mehr aufrechterhalten werden. Ähnlich wie bei OpenSource  im Software-Bereich werden bei Wikipedia Fehler in kürzester Zeit ausgemerzt.  So ist Wikipedia oft aktueller als herkömmliche Lexikon-Dienste.</p>
<p align="justify">Nicht nur für die Informationssuche  ist das Internet ein ideales Medium, auch für bezahlte Inhalte (Unterhaltung  und Informationen) gibt es einen stark wachsenden Markt, der mit vielen  Milliarden ein nicht mehr weg zu denkendes Geschäft darstellt. Durch  die Mobilisierung des Internets über drahtlose Zugänge steigt gerade  dieser Markt zusätzlich weiter an. Die Entwicklung der Breitbandanschlüsse  wird wesentlich getrieben von den hiermit möglichen Anwendungen. Es  hat sich im Marktumfeld eine Industrie mit entsprechenden Informations-  und Unterhaltungsangeboten herausgebildet, die international bereits  heute signifikante <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">Ums</a>ätze erzielt. Waren dies weltweit 2003 weniger  als 6 Mrd. $ so werden für 2008 <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">Ums</a>ätze in Höhe von fast 16 Mrd.  $ erwartet. Ein zunehmend interessanteres Angebot an entsprechenden  Diensten (Informationen, Musik, Videos, Spiele etc.) sorgt gleichzeitig  für eine weiter steigende Nachfrage nach zunehmend höheren Bandbreiten  im Anschlussbereich.</p>
<p align="justify">Aber auch „ernsthafte“  Anwendungen im Bereich der Gesundheitsversorgung mit Telemedizin, in  der Bildung, für die Verkehrsleitung und in der Wirtschaft führen  zu einem steigenden Bandbreitenbedarf. Während in Deutschland noch  nicht mal jede Schule mit DSL versorgt ist, werden in den Niederlanden  bereits viele Schulen mit Glasfaser-Anschlüssen versorgt, da der Bandbreitenbedarf  bis auf 1 GBit/s gestiegen ist. Den Bereich der Wirtschaft hat die Breitbandnutzung  schon längst erreicht, aber neue Anwendungen können zusätzlichen  Nutzen schaffen. Schließlich gibt es auch im öffentlichen Verwaltungswesen  eine Reihe von Anwendungen, die mittels Breitbandlösungen effizienter  und schneller erledigt werden können. Im Rahmen von Initiativen und  Feldversuchen werden neue Anwendungen im Hinblick auf Akzeptanz und  Nutzen erprobt. Einer der umfassendsten Tests findet mit einer Laufzeit  bis 2012 derzeit in Friedrichshafen mit dem T-City Projekt statt (<a href="http://www.t-city.de/" target="_blank">www.t-city.de</a>).</p>
<h4>Beziehungsnetze  ändern Lebensgewohnheiten</h4>
<p align="justify">Seit 2003 sind eine Reihe  von unterschiedlichen „sozialen“ Netzwerken entstanden, die mit  Web2.0 Funktionalitäten wesentlich auf der Selbstgenerierung von Inhalten  durch die Nutzer basieren. „MySpace“ hat als einer der recht  früh (2003) gegründeten Netzwerke bereits 235 Millionen registrierte  Mitglieder! „studiVZ“ und „SchülerVZ“ erreichen  im deutschsprachigen Raum 5,5 bzw. 4 Mio. Nutzer, obwohl sie erst 2005  entstanden sind. „meinVZ“ als Netzwerk für Absolventen hat  bereits im ersten Jahr über eine Million Mitglieder.</p>
<p align="justify">Der Bilderdienst „flickr“  (2005 gegründet) hat heute 7 Mio. Nutzer und 5.000 Seitenzugriffe pro  Minute. Geradezu unvorstellbar ist die Entwicklung bei „<a href="http://www.telecomde.com/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with YouTube">YouTube</a>“  (2005 gegründet). Täglich werden 65.000 Videos neu eingestellt und  100 Millionen Videos betrachtet. Damit erzeugt „<a href="http://www.telecomde.com/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with YouTube">YouTube</a>“  alleine 10 % des gesamten Internet-Verkehrs oder 20 % des http-Verkehrs  weltweit. Dies lässt die Dimensionen der zu erwartenden Veränderungen  abschätzen. Neben den genannten gibt es eine ganze Reihe weiterer Netzwerke  mit ähnlichen Wachstumsraten und es entstehen laufend neue.</p>
<p align="justify">Auch im professionellen  Bereich sind neue Geschäftsmodelle entstanden, die Nutzer und Akzeptanz  finden. Als Netzwerk der Berufstätigen hat sich „Xing“  etabliert. 2007 konnte mit 4 Mio. Nutzern ein Umsatz in Höhe von 20  Mio. € getätigt werden (Gründung 2003 unter dem Namen „OpenBC“).  Noch bemerkenswerter ist die Entwicklung des Auktionsportals „ebay“,  das bereits im Jahr 1995 gegründet wurde. Im Jahr 2007 haben 276 Mio.  registrierte ebay-Nutzer 2,3 Mrd. Artikel im Wert von 59 Mrd. $ gekauft  oder verkauft. Diese <a href="http://www.telecomde.com/tag/ums/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMS">Ums</a>ätze wurden früher zum großen Teil über  Einzel- oder Versandhandel abgewickelt. Dabei steht „ebay“  als eCommerce-Anbieter nicht alleine, „Amazon“ hat eine ähnlich  rasante Entwicklung geschafft und ist schon lange über den Internethandel  mit Büchern hinaus. 2007 wurden Waren im Wert von fast 15 Mrd. $ umgesetzt,  der aktuelle Unternehmenswert liegt bei fast 18 Mrd. $. Auch „Scout24“  (seit 2006 eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom)  steht für die Veränderungen durch das Internet. Das erzielte Transaktionsvolumen  lag 2006 bei 43 Mrd. €. Bei „Scout24“ werden z.B. monatlich  300.000 Autos vermittelt, 30.000 Auto-Händler nutzen die Plattform.  „Scout24“ bietet aber auch 1 Mio. Wohnungen, Häuser und Grundstücke  in über 80 Ländern an und erzielt hier 600 Mio. Seitenaufrufe pro  Monat und 2,5 Mio. Besucher. Im Bereich der Job-Vermittlung enthält  „Scout24“ 22.000 Stellenangebote von 2.500 Unternehmen. In diesem  Umfeld gibt es neben den genannten eine Reihe von weiteren Anbietern.  Selbst der streng regulierte Bereich des Medikamenten-Handels wird durch  Online-Apotheken bedroht. „DocMorris“  ist ein Beispiel für einen der in diesem Bereich erfolgreich tätigen  Unternehmen.</p>
<p align="justify">Den Trend zur Individualisierung  unterstützt das Internet mit Weblog oder kurz Blogs, die von  einzelnen Nutzern, Gruppen oder auch Unternehmen eingerichtet werden  und der Kommunikation zu den unterschiedlichsten Inhalten dienen. Mitte  der 90er Jahre kamen die ersten Blogs auf, heute gibt es mehr als 20  Mio. Blogs. In Deutschland betreiben 8,4 % aller Internetnutzer einen  Blog und diese Zahl steigt weiter an. Die regelmäßige Nutzung des  Internets führt auch zu Änderungen im privaten Bereich und Online-Partner-Vermittlung  sowie Dating-Dienste bieten ihre Dienstleistungen über das Internet  an. Jede achte Beziehung geht heute schon auf Kontakte im Internet zurück!</p>
<p align="justify">Neben der Nutzung des  Internets durch Menschen und Unternehmen ist ein weiterer Entwicklungs-Schub  durch die Vernetzung von Geräten und Maschinen zu erwarten. Es ist  absehbar, dass alle elektrischen und elektronischen Geräte eine eigene  URL erhalten und mit anderen Geräten kommunizieren. Dabei können Steuerungs-,  Mess- und Prozess-Daten untereinander oder mit anderen Systemen ausgetauscht  werden. Defekte Geräte können sich möglicherweise rechtzeitig selber  melden und zusammen wirkende Systeme können miteinander kommunizieren,  im Straßenverkehr z.B. Autos mit Autos und Autos mit der Straße und  diese wiederum mit den Verkehrsleitzentralen. Diese Entwicklung der  „Machine-to-Machine“-Kommunikation ist auch bekannt unter der Bezeichnung  „Internet-der-Dinge“ und kann weitgehende Auswirkungen zeigen.  Die Nutzung von RFID-Tags in Produktion und Logistik ist aus  Effizienz-Gründen bereits vielfach vollzogen.</p>
<p align="justify">Die aufgeführten Beispiele  könnten weiter ergänzt werden, auf jeden Fall demonstrieren sie, dass  das Internet in vielen Bereichen Veränderungen gebracht hat und es  gibt kaum einen Bereich des beruflichen und privaten Lebens, der hiervon  unberührt geblieben ist. Branchen wie z.B. Musikindustrie, Reisebüros,  Einzelhandel und Buchhandel haben durch das Internet erhebliche Einbussen  oder Veränderungen erfahren, bei Videotheken ist zu befürchten, dass  dieses Geschäftsmodell dank digital und online verfügbarer Filme zukünftig  stark an Bedeutung verlieren wird.</p>
<p align="justify">Auch im privaten Bereich  ändern sich Gewohnheiten und die Möglichkeiten zu Kontakten, so dass  der Austausch mit anderen Menschen nicht mehr auf die nähere geographische  Umgebung begrenzt bleiben. Die Globalisierung ist in der Online-Welt  und dank des Internets weitgehend unbeschränkt möglich. Ob die mit  der Internet-Nutzung einhergehende Anonymisierung für den Menschen  auf Dauer Vorteile bringt, kann sicher nicht abschließend beurteilt  werden.</p>
<h4>Risiken durch digitale  Spaltung („<a href="http://www.telecomde.com/tag/digital-divide/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Divide">Digital Divide</a>“)</h4>
<p align="justify">Bei der rasant steigenden  Bedeutung des Internet auf allen Ebenen des Lebens ist es wichtig, dass  es nicht zu ungewollten Abspaltungen („<a href="http://www.telecomde.com/tag/digital-divide/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digital Divide">Digital Divide</a>“) von  einzelnen Bevölkerungsgruppen kommt. Es gibt traditionell gesellschaftliche  Gruppen, die der Internet-Nutzung weniger offen gegenüber stehen. Dabei  schließt sich die immer noch vorhandene Lücke zwischen Männern und  Frauen zunehmend. Die ältere Generation ist aber bei weitem noch nicht  ausreichend eingebunden. In anderen Ländern geht dies auch anders.  Insbesondere in den skandinavischen Ländern sind ältere Menschen relativ  gesehen mehr als doppelt so oft im Internet wie die gleiche Altersgruppe  in Deutschland. Wenn die physische Mobilität der Menschen im Alter  abnimmt, kann das Internet eine sinnvolle Alternative bieten. Es sind  in diesem Bereich aber verschiedene Programme erforderlich, um älteren  Menschen den Einstieg in die „neue“ Welt zu erleichtern.</p>
<p align="justify">In Schulen wird in Deutschland  zu wenig „online“ gearbeitet. Andere Länder sind uns hier deutlich  voraus. Um den hohen Lebens-Standard in Deutschland nachhaltig zu sichern,  sind Maßnahmen im Bildungsbereich unerlässlich. Internet ist dabei  nur ein Element – allerdings von besonderer Bedeutung, um die Bildung  den individuellen Fähigkeiten und Interessen an zu passen. Kinder und  Jugendliche sollten frühzeitig lernen, dass das Internet mehr bietet  als Online-Games und Chats mit Freunden! Besonders bedenklich stimmt,  dass viele Schulen in Deutschland noch nicht mal einen Breitbandanschluss  haben, während in den Niederlanden Schulen zum Teil schon mit 1 GBit/s  angebunden werden.</p>
<p align="justify">Bei Unternehmen ist ein  erheblicher Unterschiede im Grad der Nutzung von Internet und Online-Diensten  fest zu stellen. Viele kleinere Unternehmen haben noch keine eigene  Internet-Präsenz oder sind auf Online-Ausschreibungen richtig vorbereitet.  Zukünftig wird aber bei Aufträgen durch Unternehmen und öffentliche  Einrichtungen in zunehmendem Maße nur noch den Weg über Online-Ausschreibungen  geben, so das Kenntnisse und Erfahrungen im eProcurement  unerlässlich sind. Es gibt viele Geschäftsprozesse, die vorteilhaft  durch Digitalisierung und Internet optimiert werden können! Digitalisierung  und Internet-Nutzung fördern die Kooperation zwischen Unternehmen,  um flexibler auf Kundenanforderungen und Wettbewerbsangebote reagieren  zu können.</p>
<p align="justify">Sowohl für private Bürger  wie für Unternehmen kritisch ist die drohende Abkopplung des ländlichen  Raums von der Breitbandversorgung. Dies kann zu einer erheblichen Benachteiligung  führen und zu einer tatsächlichen Spaltung der Gesellschaft! Ein Grund  für diese Entwicklung ist in der Tatsache zu suchen, dass Breitband  nicht zu der staatlichen Grundversorgung gehört, wie z.B. der Telefonanschluss  oder der Briefkasten. Schon heute ist die Breitbandversorgung ein entscheidender  Standortfaktor und kann für den Zuzug oder Verbleib eines Unternehmens  an einem Standort ausschlaggebend sein. In der Bildung können sich  Nachteile für Schüler ergeben, wenn kein Breitbandanschluss verfügbar  ist. Da die Breitband-Versorgung nicht zur Grundversorgung gehört,  treffen die Netzbetreiber die Entscheidung für oder gegen einen Netzausbau  unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten. In anderen Ländern ist  dies anders und so investieren staatliche oder kommunale Organisationen  in Asien, aber auch in den Niederlanden oder in Skandinavien in den  Netzausbau. In Deutschland kommt erschwerend hinzu, dass die Deutsche  Telekom als der Anbieter mit der größten Flächenpräsenz als Börsen  notiertes Unternehmen zur Vorlage guter Quartalszahlen gezwungen ist.  Andere nationale Wettbewerber sind teilweise noch nicht in der Fläche  tätig oder verfügen nicht über die erforderlichen Kapitalmittel.</p>
<h4>Optionen für die  Verbesserung des Breitbandausbaus in der Fläche</h4>
<p align="justify">Der <a href="http://www.telecomde.com/tag/breitbandausbau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breitbandausbau">Breitbandausbau</a> in  der Fläche ist teuer. Nach Expertenschätzung ist für einen flächendeckenden  Ausbau mit Glasfaser (allerdings ohne den Hausanschlussbereich) Investitionen  in Höhe von 30 bis 50 Mrd. € erforderlich. Dies ist sicher für keinen  der Anbieter alleine zu schaffen. Aufgrund der oben aufgeführten Randbedingungen  sind die Investitionen in den Breitband-Ausbau in Deutschland im Vergleich  zu anderen Industrie-Staaten erschreckend gering. Mit ca. 70 € pro  Einwohner liegen die Investitionen gerade bei der Hälfte des europäischen  Durchschnitts (150 €) und bei fast einem Viertel der Pro-Kopf-Investitionen  in den USA (260 €). In Asien werden sogar 400 € pro Kopf investiert  (allerdings bei einem deutlich höheren Aufholbedarf)!  Bei dieser  Entwicklung droht Deutschland mittelfristig von der technologischen  Entwicklung abgekoppelt zu werden. Neben der fehlenden Grundversorgungs-Verpflichtung  sind auch die staatlichen Investitionen in Form von Fördermitteln für  den Netzausbau nur mäßig hoch. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn  man bei der Privatisierung der Deutschen Telekom die Netzinfrastruktur  heraus gelöst und sie entweder weiter unter staatlicher Hoheit belassen  (wie bei den Autobahnen oder den Gleis-Trassen der Deutschen Bahn) oder  an einen eigenständigen Anschluss-Netzbetreiber in Lizenz vergeben  hätte, Mit dem Börsengang der Deutschen Telekom sind solche Überlegungen  allerdings hinfällig geworden.</p>
<p align="justify">Der Ausweg für betroffene  Regionen kann nur in Eigeninitiative und Kooperationen liegen. Typischerweise  gibt es in vielen Kommunen keine ausgewiesenen Kompetenzen im Breitbandbereich  und keine eindeutigen Zuständigkeiten. Daher fällt schon die grundsätzliche  Bearbeitung von Fragestellungen rund um die Breitbandversorgung nicht  selten schwer. Oft müssen Kommunen alleine, oder vertreten durch die  Wirtschaftsförderungs-Gesellschaften, auf die Suche nach dem richtigen  Anbieter gehen und nach einer Vorauswahl erste Gespräche führen. Dabei  hat es sich bewährt, wenn schon im Vorfeld Information über Marktpotenziale  und konkrete Nachfrage gesammelt werden. Auch ist es hilfreich, einen  Kriterienkatalog für die Auswahl zu erstellen. Für die Erhebung von  Marktinformationen ist eine aktive Öffentlichkeitsarbeit hilfreich  und notwendig. Die Koordination der unterschiedlichen beteiligten Ämter,  Organisationen und Unternehmen ist schon für sich gesehen eine anspruchsvolle  Aufgabe.</p>
<p align="justify">Für die Projektarbeiten  von den Voranalysen über die Anbieterauswahl bis zur eigentlichen Umsetzung  kann die Gründung einer Breitbandinitiative sinnvoll sein, in der Mitarbeiter  sich schwerpunktmäßig nur diesem Thema widmen. Damit dies erfolgreich  sein kann, muss ein Budget bereitgestellt werden und möglichst alle  betroffenen Gruppen frühzeitig eingebunden werden. Der Erfolg hängt  nicht unwesentlich an der Motivation und Erfahrung des Leiters der Breitbandinitiative.  Auf Landesebene kann die Schaffung eines Breitbandkompetenz-Zentrums  vorteilhaft sein, um die Kommunen bei der Bearbeitung von Fragestellungen  rund um die Breitbandversorgung zu beraten und zu unterstützen. Ein  wichtiges Element der Unterstützung wird die Beratung bei der Finanzierung  sein. Für die Projektarbeit kann neben öffentlichen Budgets die Nutzung  von Fördermitteln in Betracht kommen.</p>
<p align="justify">Gespräche mit den möglichen  Netzbetreibern, allen voran der Deutschen Telekom als dem Netzbetreiber  mit der höchsten Anschlussdichte können Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.  Auf jeden Fall sollten mehrere Anbieter zu einem Termin eingeladen werden,  um die unterschiedlichen Konzepte vergleichen zu können. Für die Gespräche  ist es hilfreich, wenn nicht nur vorhandene allgemeine Bedarfsinteressen  von Bürgern und Unternehmen gebündelt werden, sondern auch Unterstützung  durch die Bereitstellung von Leerrohren, Masten oder die teilweise Übernahme  von Arbeiten zur Verlegung von Kabeln angeboten werden kann.</p>
<p align="justify">Trotzdem wird dies nicht  in jedem Fall ausreichen, um einen der großen Netzbetreiber zu einem  Netzausbau in der betroffenen Region zu bewegen. Entweder sind die Einwohnerzahlen  zu gering, die topographischen Bedingungen zu schwierig, oder die Prioritäten  anders gesetzt. In diesen Fällen können regionale, mittelständisch  aufgestellte Betreibergesellschaften einen Ausweg bieten. Für den Erfolg  der Kooperationen ist es notwendig, dass sich die Partner auf die jeweiligen  Kernkompetenzen konzentrieren und jede Art der Doppelarbeit vermieden  wird. Durch die regionale Nähe lassen sich fallweise die Voraussetzungen  für den Netzbetrieb und die Gewinnung sowie die laufende Kundenbetreuung  leichter und schneller schaffen, als dies einem nationalen Netzbetreiber  möglich ist.</p>
<h4>Vergleich der Breitband-Anschlusstechnologien</h4>
<p align="justify">Bei einem Vergleich der  eingesetzten Anschluss-Technologien zeigt sich in Deutschland im internationalen  Vergleich eine Besonderheit. Ende 2007 waren nach einer Auswertung des  Branchenverbandes <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">Bitkom</a> immer noch 96 % aller Breitbandanschlüsse  in DSL-Technologie ausgebaut, knapp 4 % entfallen auf Kabelmodem der  Kabelnetzbetreiber und eine sehr geringe Anzahl auf Satelliten-Technologie  und andere Anschluss-Technologien. Die Kabelnetzbetreiber haben erst  relativ spät angefangen, ihre Netze Rückkanalfähig zu machen. Dies  bedingt die noch geringe Versorgungsdichte. Durch weitere Ausbau und  Vermarktungsaktivitäten kann es aber zu langsam steigenden Werten kommen.</p>
<p align="justify">Für den Netzausbau sollten  die verschiedenen verfügbaren Technologien bewertet werden. Mittelfristig  zukunftssicher, aber auch am teuersten im Ausbau ist der Anschluss der  Haushalte mit Glasfaser (Fiber-to-the-Home), da so mindestens 100 MBit/s  möglich sind. Sofern der Bandbreiten-Bedarf kurzfristig nicht so hoch  ist, können auch andere Breitband-Technologien berücksichtigt werden,  wie z.B. der Ausbau der HVT und KVZ oder eine Anbindung per Funk (z.B.  mittels WiMAX mit bis zu 4 MBit/s). Auch Mischformen können wirtschaftlich  sinnvoll sein, z.B. die Versorgung der DSLAMs mittels Richtfunk und  die Verteilung über die bestehenden Hausanschlussleitungen. Für abgelegene  Objekte kann auch eine Satelliten-Anbindung als Alternative dienen.  Allerdings ist die Bandbreite dann auf 1 MBit/s begrenzt. Innerhalb  von Kommunen muss die optimale Versorgung anhand der Ist-Situation konzipiert  werden. Dabei spielt nicht zuletzt die Möglichkeit zur Anbindung an  ein leistungsfähiges Backbone-Netz für die Zu- und Abfuhr des Datenverkehrs  eine erhebliche Rolle.</p>
<p align="justify">Mobile Breitbandanschlüsse  spielen bei dieser Betrachtung noch keine Rolle. Zwar waren Ende 2007  bereits 10 Mio. <a href="http://www.telecomde.com/tag/umts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UMTS">UMTS</a>-Anschlüsse registriert und bis Ende 2008 sollen  es 16 Mio. Anschlüsse sein. Allerdings erfüllen erst Anschlüsse nach  dem HSDPA-Standard die Anforderung nach Breitbandigkeit mit mehr als  1 MBit/s im Download. Trotzdem ist mittelfristig mit einer Konkurrenz  durch schnelle Mobilfunkanschlüsse zu rechnen. Auf die Marktsituation  wird dies kaum Einfluss nehmen, da die Mobilfunknetzbetreiber angekündigt  haben, den HSDPA-Ausbau insbesondere in den Ballungsgebiete vor zu nehmen.  Für ländliche Regionen ist der HSDPA-Ausbau in der Regel unwirtschaftlich,  da der Zellenradius einer HSDPA-Basisstation nur ca. 1 km beträgt.</p>
<p align="justify">Die Deutsche Telekom  hat im Jahr 2007 den neuen Breitbanddienst VDSL mit Bandbreiten von  bis zu 50 MBit/s eingeführt. Die Netzinfrastrukturen wurden in Großstädten  bereits weitgehend flächendeckend aufgebaut. Aufgrund regulatorischer  Restriktionen wird dieser schnelle Breitband-Anschluss nur in Verbindung  mit IP-TV („Entertain“) und ausschließlich an Privatkunden vermarktet.  Über einen geplanten Netzausbau mit VDSL in ländlichen Regionen ist  bislang nichts bekannt und es ist eher unwahrscheinlich, dass diese  Technologie in einem mittelfristigen Zeitraum auch in der Fläche verfügbar  sein wird. In vielen Regionen wird der Ausbau der bestehenden Telefonanschlüsse  zu DSL-Anschlüssen duch die Deutsche Telekom oder einen alternativen  Anbieter der schnellste und kostengünstigste Weg zur Schließung von  Versorgungslücken sein. Aber auch für den Ausbau eines Hauptverteiler  (HVT) fallen einmalige Investitionskosten in Höhe von ca. € 70.000  an, sowie Kosten für die Anbindung an ein Backbone. Auch für eine  Kleinstadt müssen nicht selten mehrere HVT ausgebaut und angebunden  werden. Ein alternativer Anbieter muss zudem die Portierungskosten in  Höhe von € 39 je Kunde an die Deutsche Telekom zahlen (neben den  Kosten für Marketing, Vertrieb, Billing, Kundenbetreuung etc.).</p>
<p align="justify">Als Alternative zu Leitungs-gebundenen  Breitbandanschlüssen verspricht WiMAX als standardisierte Funklösung  eine schnelle und kostengünstige Erschließung von insbesondere ländlichen  Regionen. Auch bietet WiMAX die Möglichkeit, den Breitbandanschluss  portabel und personenbezogen zu machen, allerdings mit begrenzten Bandbreiten  von maximal 4 MBit/s, die im Vergleich zu den leitungsgebundenen Lösungen  doch recht begrenzt erscheint. Nach der Versteigerung der Lizenzen Ende  2006 schien es zunächst neuen Schwung für WiMAX zu geben, der allerdings  bald wieder deutlich abgeflacht ist. Fünf Unternehmen haben Lizenzen  für den Netzaufbau mit WiMAX erworben. Die Investitionen für den Aufbau  eines WiMAX-Netzes sind nicht unerheblich. Für eine Basisstation mit  sechs Sektoren sind ca. € 100.000 zu veranschlagen, für einen Rundstrahler  mit einem Sektor ca. € 20.000 und für die Anbindung an ein Backbone-Netz  ca. € 25.000. Schließlich sind noch Kosten für Infrastrukturmaßnahmen  (z.B. Mast) in Höhe von ca. € 5.000 zu rechnen. Nicht unerheblich  sind auch die Funkmodems je Teilnehmer, die mit steigenden Teilnehmerzahlen  bei ca. € 100 liegen werde.</p>
<p align="justify">Kleinere Ortschaften  werden versuchsweise mit einer lizenzfreien WiFi / WLAN-Technologie  versorgt. Dies kann grundsätzlich eine Alternative für eine leitungsgebundene  Versorgung sein, bedeutet aber eine hohe Eigeninitiative in den Kommunen  und das Vorhandensein von technischen Experten für Netzplanung und  Aufbau. Ein wesentliches Problem dieser Art von Netzaufbau ist oft die  Sicherstellung der notwendigen Anbindung an vorhandene Backbone-Netze  sowie die Umsetzung hochwertiger Sprachdienste.</p>
<p align="justify">Nur in wenigen Fällen  wird eine Entscheidung für eine einzelne Technologie ausreichen. Mithilfe  von Funktechnologien lassen sich schnell Versorgungslücken schließen,  über den Ausbau der Hauptverteiler (HVT) der Deutschen Telekom, um  einen schnellen DSL-Anschluss zu realisieren bis hin zur Verlegung von  Glasfasern bis zum Hausanschluss (<a href="http://www.telecomde.com/tag/ftth/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FTTH">FTTH</a>). Mit einem Glasfasernetz können  die bereits gegebenen Bandbreitenbedürfnisse vieler Unternehmen abgedeckt  und zukünftige Anforderungen von Organisationen und Privathaushalten  befriedigt werden.</p>
<p align="justify">Zusammenfassend lässt  sich feststellen, dass zwar die Zahl alternativer Breitband-Anschlusstechniken  steigt, aber für Regionen außerhalb der Ballungsgebiete bleibt es  auf absehbare Zeit bei DSL als der dominierenden Technologie. Die großen  Netzbetreiber, einschließlich der Deutsche Telekom nehmen den Netzausbau  unter wirtschaftlichen Kriterien vor, so dass kleinere Städte und Kommunen  auch in den nächsten Jahren Probleme haben werden, die Nachfrage nach  Breitbandanschlüssen zu befriedigen bzw. das Entstehen von Standortnachteilen  zu verhindern. Dies schafft Marktchancen für kleinere und regional  tätige Anbieter, die mit flexiblem Vorgehen und unter Einsatz der optimalen  Infrastruktur Wettbewerbsvorteile erzielen können. Im Vorteil sind  dabei solche Anbieter, die über vorhandene Kontakte und Netzwerke in  den jeweiligen Regionen verfügen, so dass der Vertriebsaufbau schnell  und mit niedrigen Kosten von statten gehen kann.</p>
<p align="justify">Die Erfolgsfaktoren für  das Geschäft als kleiner Netzbetreiber mit regionalem Fokus sind:</p>
<ul>
<li>
<ul>
<li>
<ul type="disc">
<li>Carrier-Management</li>
<li>Kunden- / Marktnähe (Kenntnisse    über Zielgruppen und Vertriebspartner)</li>
<li>Systemführerschaft im Technikumfeld    und bei der Systemauswahl</li>
<li>Bonitätsprüfung für Neukunden</li>
<li>Forderungsmanagement</li>
<li>Automation des Workflows und    der Prozesse</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p align="justify">Werden diese Erfolgsfaktoren  nicht erfüllt, erhöhen sich die Risiken. Insbesondere das Carrier-Management  und die Systemkompetenz sind ohne Erfahrungen in dem spezifischen Telekommunikationsgeschäft  kaum auf zu bauen.</p>
<h4>Alternativen zur Vermeidung  einer digitaler Spaltung</h4>
<p align="justify">Neben den reinen Netzinfrastruktur-Bereichen  sind für die Entwicklung von Diensten und Applikationen Kooperationen  ebenfalls sinnvoll. Das Projekt T-City in Friedrichshafen zeigt als  Mustervorhaben, wie die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Projektideen  in den verschiedenen Lebenslagen erfolgen kann. Zur Realisierung von  zeitnaher Zählerablesung des Stromverbrauchs (eMetering) hat  sich eine Kooperation zwischen den technischen Werken in Friedrichshafen,  der Deutschen Telekom und einem spezialisierten IT-Systemhaus   gebildet, die die Umsetzung deutlich beschleunigt. Im Bildungsbereich  konnte eine Schule gewonnen werden, die zusammen mit der Deutschen Telekom  und den wesentlichen Schulbuchverlagen die Vorbereitung für die integrale  Nutzung einer Bildungsplattform über das Internet (eLearning)  vorbereitet. Ähnliche Projekte konnten auch im Bereich der Telemedizin  und der öffentlichen Verwaltung (eGovernment) umgesetzt werden.  Für den Erfolg einer solchen partnerschaftlichen Projektarbeit ist  entscheidend, dass die Partner jeweils für sich einen relevanten Nutzen  aus dem Vorhaben erkennen und die Zusammenarbeit nicht als Pflichtübung  oder Marketing-Veranstaltung sehen.</p>
<p align="justify">Um der digitalen Spaltung  in der Gesellschaft entgegen zu wirken, sind zusätzlich spezielle Aktionen  für die gefährdeten oder betroffenen Zielgruppen erforderlich, um  auch solche Gesellschafts-Gruppen „mit zu nehmen“, die von hause  aus nicht affin für die Internet-Nutzung sind. Für solche Aktionen  gibt es ebenfalls eine Reihe von Beispielen. Einige  werden im Rahmen  des T-City Projektes in Friedrichshafen umgesetzt. Dies sollte aber  umso mehr Motivation für ein breiteres Engagement in diesem für die  Zukunft wichtigen Bereich sein. Die weitere Entwicklung des Telekommunikations-Marktes  und insbesondere des Internets bleibt nicht stehen und wird als globale  Erscheinung nicht auf die Entwicklung in Deutschland warten!</p>
<p align="justify">von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum <a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/">Autor</a><a href="http://www.telecomde.com/die-autoren/"></a>)</p>
<p align="justify"><a href="http://www.stz-consulting.de/" target="_blank"><br />
</a><a href="http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php" target="_blank"></a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=563&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Online Konferenz-Dienste, sofort nutzbar</title>
		<link>http://www.telecomde.com/mehrwertdienste/online-konferenz-dienste-einfach-und-sofort-nutzbar/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 12:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Arcor]]></category>
		<category><![CDATA[ConfCalls]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Voicemeeting]]></category>
		<category><![CDATA[Webkonferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Dokumente im persönlichen Treffen diskutiert, der sieht, worüber er spricht. Die visuelle Komponente erleichtert nicht nur das Verständnis, man kann auch gemeinsam Ideen skizzieren und Änderungen direkt im Dokument festhalten. Aber nicht immer lassen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Dokumente im persönlichen Treffen diskutiert, der sieht, worüber er spricht. Die visuelle Komponente erleichtert nicht nur das Verständnis, man kann auch gemeinsam Ideen skizzieren und Änderungen direkt im Dokument festhalten. Aber nicht immer lassen sich die erwünschten Meetings zwischen Berater, Projektleiter, Kunden, Mitarbeiter oder Partner realisieren. Stattdessen telefoniert man und behilft sich mehr oder weniger umständlich mit Beschreibungen. Als Alternative böte sich eine Webkonferenz an, welche die visuelle Komponente zum Ferngespräch ergänzt. Die sind jedoch üblicherweise teuer, kompliziert einzurichten und zumeist nur mit Vertragsbindung zu bekommen. Wer unkompliziert und flexibel Webkonferenzen abhalten will, dem bietet Arcor jetzt unter <a style="text-decoration: underline; color: #ca6908;" href="http://www.arcor.de/webkonferenz" target="_blank">www.arcor.de/webkonferenz</a> einen kostenlosen Zusatzservice zu Telefonkonferenzen an. Die Arcor-Webkonferenz ist ebenso schnell wie einfach eingerichtet und bietet dank <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>-Telefonverbindung eine überragend gute Sprachqualität.</p>
<p>Die Bedienung der Arcor-Webkonferenz ist genauso unkompliziert wie sicher. Von der Website <a style="text-decoration: underline; color: #ca6908;" href="http://www.arcor.de/webkonferenz" target="_blank">www.arcor.de/webkonferenz</a> kann der Initiator ohne Vorlauf oder Registrierung mit wenigen Mausklicks zur Webkonferenz einladen. Die Besprechungsteilnehmer erhalten sofort ihre Zugangsnummer sowie ihr Passwort per SMS und/oder E-Mail, und schon nach wenigen Minuten kann die Konferenz beginnen. Ein simpler Klick verbindet die Besucher mit dem geschützten Konferenzraum; der Zugang zur gemeinsamen Telefonkonferenz ist personalisiert und erfolgt über eine sichere Verbindung. Als Kosten trägt jeder Teilnehmer lediglich sein eigenes Telefongespräch in Höhe von 14 Cent pro Minute*, die über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Der Web-Service ist kostenfrei.</p>
<div style="margin: 0pt; width: 100%;">
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</div>
</div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/arcorconfcall.png" rel="shadowbox[post-258];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-259" title="arcorconfcall" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/arcorconfcall-300x214.png" alt="arcorconfcall" width="300" height="214" /></a></p>
<p><strong><br />
Gemeinsam sehen, diskutieren und entscheiden</strong></p>
<p>Das Prinzip der Webkonferenz ist, Sprache, Dokumente und Video in einem System zu vereinen und einen umfassenden Austausch der Teilnehmer zu ermöglichen. Die Arcor-Webkonferenz funktioniert von jedem Internet-fähigen Rechner mit DSL-Anschluss sowie Flash-fähigem Browser (Flash-Player zum Download: <a style="text-decoration: underline; color: #ca6908;" href="http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/" target="_blank">www.adobe.com/de/products/flashplayer/</a>) und braucht keinerlei Installation oder Konfiguration. Anders als bei vielen anderen Web-Konferenzen sprechen Meeting-Teilnehmer über das ganz normale Telefon miteinander: Das ist jedem vertraut und bietet eine bessere Sprachqualität als eine Audio-Verbindung über den Computer. Zusätzlich treffen sie sich auf einer übersichtlich gestalteten Webseite und können dort gemeinsam fast jede Art von Dokument austauschen, betrachten und kommentieren. Ebenso ist es möglich, auf einem „virtuellen Whiteboard“ Gedankenskizzen live anzulegen. Sofern die Teilnehmer über eine Webcam verfügen, können sie sich auch sehen.</p>
<p><strong>Fast wie im richtigen Leben</strong></p>
<p>Das Meeting-Erlebnis bei einer Arcor-Webkonferenz kommt der echten Begegnung sehr nahe. Die Maus-Cursor aller Teilnehmer können auf für alle sichtbar geschaltet werden, und so kann jeder Meeting-Teilnehmer mit Moderatoren-Rechten durch das Dokument blättern und auf spezielle Passagen hinweisen. Besonders hilfreich ist, dass alle Anmerkungen, die in dem Dokument als Text oder im Zeichenmodus gemacht werden, erhalten bleiben: Jeder Besprechungs-Teilnehmer kann sich das besprochene Dokument nach der Sitzung als PDF herunterladen. Alle Bemerkungen, Kommentare und Zeichnungen werden mit exportiert. Neben der Präsentation, der Kommentierung und dem Austausch von Dokumenten ermöglicht die Arcor-Webkonferenz auch noch weitere Funktionen, welche die Zusammenarbeit erleichtern: Das so genannte „Co-Browsing“ (vgl. <a style="text-decoration: underline; color: #ca6908;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Co-browsing" target="_blank">de.wikipedia.org/wiki/Co-browsing</a>) gestattet gemeinsames Surfen durchs Internet, mit „Screen Sharing“ (vgl. <a style="text-decoration: underline; color: #ca6908;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desktop_Sharing" target="_blank">de.wikipedia.org/wiki/Desktop_Sharing</a>) kann der Moderator mit allen Teilnehmern die Ansicht seines kompletten Bildschirms teilen, und die Funktion „Remote Control“ ermöglicht es dem Moderator, den Rechner eines Konferenz-Teilnehmers mit dessen Einverständnis fernzusteuern.</p>
<p>via <a href="http://www.arcor.de" target="_blank">www.arcor.de</a></p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-136" title="telecomde_comment" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/telecomde_comment.png" alt="telecomde_comment" width="90" height="65" />Ich nutze diesen Dienst seit einigen Wochen und bin begeistert. Schnell ohne Voranmeldung oder monatliche Grundkosten. Ohne Probleme habe ich schon ConfCalls mit 7 Teilnehmern und Dokumentenvorführung mit dem Tool umgesetzt. Zwar dafür nicht gedacht aber eine Onlineschulung inkl. Webcam habe ich mit dem Dienst auch schon gemacht &#8211; das hat mir eine lange Autofahrt, im Schneegestöber, von München nach Erfurt und zurück gespart. Für kurze ConfCalls setze ich auch gerne <a href="http://www.voicemeeting.de" target="_blank">www.voicemeeting.de</a> von der Firma sipgate ein. Voicemeeting hat erheblich weniger Features, macht aber eben genau das was drauf steht &#8211; Voicemeeting. Ist genauso einfach und benötigt auch keine Voranmeldung.</p></blockquote>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=258&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IPTV und Internetvideos via DSL im Trend</title>
		<link>http://www.telecomde.com/mehrwertdienste/iptv-und-internetvideos-via-dsl-im-trend/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 18:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[ProSiebenSat]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Durchschnittlich 25,6 Millionen Internetnutzer schauten sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres Online-Videos an. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis einer exklusiven Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore bekannt. Der Trend zeigt dabei nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-238" title="bitkom_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/bitkom_logo.png" alt="bitkom_logo" width="169" height="64" />Durchschnittlich 25,6 Millionen Internetnutzer schauten sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres Online-Videos an. Das gab der Hightech-Verband <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a> heute auf Basis einer exklusiven Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore bekannt. Der Trend zeigt dabei nach oben: Klickten im ersten Quartal noch durchschnittlich 25,1 Millionen Deutsche pro Monat Videos im Internet an, waren es im dritten Quartal schon 26,1 Millionen pro Monat. Für das vierte Quartal 2008 erwartet der <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a> eine weitere Steigerung der Zahlen auf 26,6 Millionen Nutzer im Monat. „Schon lange wird über das Internet kommuniziert und auf Nachrichtenseiten informiert. Dank immer zahlreicheren und immer schnelleren Breitbandanschlüssen steigt die Beliebtheit von Online-Videos. Das Internet entwickelt sich auch zum Unterhaltungsmedium“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des <a href="http://www.telecomde.com/tag/bitkom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BITKOM">BITKOM</a>.</p>
<p>Die Videos kommen gut an: Vom ersten bis dritten Quartal dieses Jahres wuchs die Zahl der monatlichen Nutzer um 4 Prozent. Aktuell schauen drei von vier Internetnutzern über 15 Jahren kurze Filme im Netz. Die Zahl der angeklickten Videos stieg im gleichen Zeitraum sogar um 13,5 Prozent auf 3,11 Milliarden Filme. Im dritten Quartal betrachtete also im Schnitt jeder Nutzer von Online-Videos täglich etwa vier Filme.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/internetvideos_download.jpg" rel="shadowbox[post-236];player=img;" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-237 aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="internetvideos_download" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/internetvideos_download-300x209.jpg" alt="internetvideos_download" width="300" height="209" /></a></p>
<p>In der Zuschauergunst führen mit großem Abstand die Angebote von  Google, zu denen das auch prominente Portal <a href="http://www.telecomde.com/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with YouTube">YouTube</a> gehört. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verzeichneten die Google-Seiten im Schnitt 15,3 Millionen Nutzer, die im Monatsmittel 1,3 Milliarden Clips ansahen. Auf Platz zwei und drei der Anbieter mit den meisten abgerufenen Videos stehen die Online-Ableger der TV-Konzerne ProSiebenSat1Media AG mit 50 Millionen aufgerufene Videos bei 4,8 Millionen Besuchern und die Internetseiten der RTL-Group mit 39,3 Millionen Abrufen und 3,7 Millionen Nutzern.</p>
<p>Mit dem traditionellen Fernsehen können die Online-Videos freilich nicht verglichen werden. „Im Internet werden derzeit überwiegend kurze Videos angeschaut“, erläutert Berg. Gerade einmal vier Minuten Länge hatten die Internet-Filme im Neun-Monats-Durchschnitt. Aber auch hier ist die Ten-denz steigend: Im Januar endeten die Videos im Schnitt nach 3:48 Minuten, im September erst nach 4:24 Minuten. Ein Indiz dafür, dass neben den zahlreichen lustigen Filmchen und Musikclips zunehmend längere Formate angeboten und aufgerufen werden. „Bereits in Kürze wird das Internet als Übertragungsweg für Fernsehangebote eine echte Alternative sein“, so Berg. „In den USA gibt es bereits einige erfolgreiche werbefinanzierte Websites, die professionelle Shows und Serien ins Netz stellen. Und auch in Deutschland sind die ersten Internetangebote dieser Art an den Start gegangen.“</p>
<p>via <a href="http://www.bitkom.org" target="_blank">www.bitkom.org</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=236&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PBX für native Mac Umgebung von PBXNSip</title>
		<link>http://www.telecomde.com/festnetz/pbx-fur-native-mac-umgebung-von-pbxnsip/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 08:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[MAC]]></category>
		<category><![CDATA[PBX]]></category>
		<category><![CDATA[PBXNSip]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Software PBX 3.0 bringt PBXNSip einer der ersten nativen PBX Lösungen (Telefonanlage) für das MAC OS raus. PBX 3.0 läuft auf MAC OS X Leopard und ergänzt die bisherigen unterstützten Betriebssysteme Windows und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-213" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="pbxnsip_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/12/pbxnsip_logo.png" alt="" width="113" height="50" />Mit der Software <a href="http://www.telecomde.com/tag/pbx/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PBX">PBX</a> 3.0 bringt PBXNSip einer der ersten nativen <a href="http://www.telecomde.com/tag/pbx/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PBX">PBX</a> Lösungen (Telefonanlage) für das MAC OS raus. <a href="http://www.telecomde.com/tag/pbx/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PBX">PBX</a> 3.0 läuft auf MAC OS X Leopard und ergänzt die bisherigen unterstützten Betriebssysteme Windows und Linux. Nun ist es möglich die komplette Firmen Telekommunikation über einen kleinen Mac Mini umzusetzen aber trotzdem gewohnte Features zur Verfügung zu haben:</p>
<ul>
<li>
<p class="normalText"><strong>Cell phone integration – office calls can be “forked” to your iPhone </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Support for popular IP Phones – including softphones written for the Mac </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Voice security support – voice encryption </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Multi Language support – for Auto Attendants, prompts, etc. </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Music on Hold &#8211; via multiple sources including the iPod family </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Mac Address Book support – for easy dialing </strong></p>
</li>
<li><strong> </strong>
<p class="normalText"><strong>Enterprise Unified Messaging integration with Exchange</strong></p>
</li>
</ul>
<p>via <a href="http://pbxnsip.com" target="_blank">http://pbxnsip.com</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=212&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.telecomde.com/festnetz/pbx-fur-native-mac-umgebung-von-pbxnsip/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zattoo startet in Europa durch</title>
		<link>http://www.telecomde.com/mehrwertdienste/zattoo-startet-in-europa-durch/</link>
		<comments>http://www.telecomde.com/mehrwertdienste/zattoo-startet-in-europa-durch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[WebTV]]></category>
		<category><![CDATA[Zattoo]]></category>

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		<description><![CDATA[Zattoo ist ein legaler TV-Distributionsdienst, der die weltweit
beliebtesten Fernsehkanäle direkt auf den PC oder Laptop überträgt.
Zattoo ist kostenlos und funktioniert ohne spezielle Hardware.
Benutzer laden die Software von der firmeneigenen Webseite
herunter und können innerhalb weniger Minuten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-37" title="zattoo_rgb_150_pos" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/zattoo_rgb_150_pos-300x84.png" alt="" width="222" height="62" />Zattoo ist ein legaler TV-Distributionsdienst, der die weltweit<br />
beliebtesten Fernsehkanäle direkt auf den PC oder Laptop überträgt.<br />
Zattoo ist kostenlos und funktioniert ohne spezielle Hardware.<br />
Benutzer laden die Software von der firmeneigenen Webseite<br />
herunter und können innerhalb weniger Minuten auf ihrem Computer<br />
fernsehen. </p>
<p>Vor Zattoo war Internet-TV nicht mit herkömmlichem Fernsehen zu<br />
vergleichen. Video-Streams gerieten häufig ins Stocken, ruckelten<br />
oder stürzten ab – und das alles bei entsprechend schlechter<br />
Bildqualität. Zattoo bringt ein echtes TV-Erlebnis auf den Computer.<br />
Die revolutionäre Technologie von Zattoo liefert die lupenreine TV-<br />
Qualität, auf die der Markt schon lange gewartet hat.</p>
<p>Zattoo ist in acht europäischen Ländern erhältlich (Belgien,<br />
Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Norwegen,<br />
Schweiz und Spanien) und hat zurzeit über 3,2 Millionen Kunden. Bis<br />
Ende 2008 wird Zattoo weit mehr als 200 Kanäle bereitstellen.<br />
Weitere länderspezifische Angebote sind unter anderem für Italien,<br />
Österreich, Schweden, Polen und Portugal geplant – ein Marktgebiet<br />
von der Grösse der USA.</p>
<p><strong>Wie funktioniert Zattoo?</strong></p>
<p>Zattoo wurde von führenden Forschern und Softwaretechnikern an<br />
der University of Michigan (Ann Arbor) entwickelt und bietet ein<br />
kommerzielles Peer-to-Peer-Netzwerk auf dem neuesten Stand der<br />
Technik, das für Streaming Video optimiert ist. Die einzigartigen<br />
Eigenschaften von Zattoo erfüllen die speziellen Anforderungen von<br />
Endverbrauchern, Broadcastern, Content-Eigentümern und<br />
Werbekunden.</p>
<p>Zattoo geht Partnerschaften mit Broadcastern und Werbekunden ein,<br />
um dem Endverbraucher eine breite Palette an TV-Kanälen über eine<br />
bedienungsfreundliche Benutzeroberfläche bereitzustellen. In<br />
Einklang mit der lokalen Urheber- und Sendegesetzgebung verfügt<br />
Zattoo über alle notwendigen Rechte für die Übertragung von TV-<br />
Kanälen. Im Bedarfsfall erwirbt Zattoo von den Behörden die<br />
erforderlichen Lizenzen für den Betrieb seines Übertragungsdienstes.</p>
<p><strong>Vorteile für alle</strong></p>
<p>Endverbraucher erhalten ein breites Angebot an bekannten<br />
Fernsehkanälen in einer Anwendung und profitieren von der Mobilität<br />
und Privatsphäre, wie sie nur der PC erreicht.</p>
<p>Zattoo richtet sich an individuelle Anforderungen und bietet<br />
spezifische Vorteile für alle vier Typen von Fernsehzuschauern:<br />
Loyale, passive Empfänger, aktive Auswähler und spontane Surfer.</p>
<p>• Loyale haben sich auf bestimmte Sendungen und Kanäle<br />
festgelegt. Sie möchten einfach und zuverlässig überall und<br />
jederzeit  auf ihre Lieblings-Inhalte zugreifen.<br />
• Passive Empfänger lassen den TV eingeschaltet, während sie<br />
anderes tun. Gelegentlich packt etwas ihre Aufmerksamkeit.<br />
Häufig praktizieren sie „Medien-Multitasking“, wobei sie<br />
mühelos zwischen Fernsehen und E-Mail-Kommunikation oder<br />
anderen Online-Aktivitäten wechseln.<br />
• Aktive Auswähler investieren Zeit, um herauszufinden, was sie<br />
sehen möchten. Ihre impliziten Ansprüche an den Content sind<br />
somit höher; aktive Auswähler erwarten ein hochwertiges<br />
Fernseherlebnis.<br />
• Spontane Surfer interessieren sich für vielfältige Inhalte und<br />
wechseln häufig den Kanal, um „etwas Interessanteres“ zu<br />
finden. Sie legen Wert auf inhaltliche Vielfalt und raschen<br />
Kanalwechsel.</p>
<p>Broadcaster erreichen zusätzliche Zielgruppen ohne höhere<br />
Streaming-Kosten. Content-Eigentümer sind vor Piraterie sicher, da<br />
die verschlüsselten Video-Streams nicht im Netzwerk gespeichert<br />
werden und die P2P-Technologie von Zattoo die geografische<br />
Abgrenzung von Benutzern ermöglicht.</p>
<p>Zattoo bietet Broadcastern fünf spezifische Vorteile: erhöhtes<br />
Markenbewusstsein, verbessertes Targeting, Kosteneffizienz, höhere<br />
Werbepreise und fundiertere Zuschauerinformationen.</p>
<p>• Bislang blieb die Marke eines Broadcasters auf das<br />
Wohnzimmer beschränkt. Zattoo erhöht die Reichweite der<br />
Marke innerhalb wie auch ausserhalb des Eigenheims – bis<br />
ins Büro, Café oder zum Flughafen.<br />
• Dank der Flexibilität von Zattoo verbessern Broadcaster ihr<br />
Content-Targeting, da die Zahl der Kanäle, die sie einrichten<br />
können, nahezu unbegrenzt ist. Die Aufschaltung eines neuen<br />
Kanals auf Zattoo erfordert nur einen Bruchteil der Zeit und<br />
Investition verglichen mit der herkömmlichen Aufschaltung<br />
eines Kanals. Neue spezifischere Kanäle ermöglichen eine<br />
gezieltere Werbung, die zu höheren Preisen verkauft werden<br />
kann.<br />
• Durch die Kombination von TV-Werbung und interaktiver<br />
Online-Werbung bietet Zattoo Anschlussumsätze für bisherige<br />
Werbespots. Diese Leistung können Broadcaster den<br />
Werbekunden zu einem höheren Preis verkaufen.<br />
• Broadcaster können ihre Reichweite ohne zusätzliche Kosten<br />
erhöhen, da Zattoo die Implementierung übernimmt. Mithilfe<br />
der P2P-Technologie verlagert Zattoo die Netzwerk- und<br />
Serverkosten auf die Zuschauer.<br />
• Die detaillierten Benutzerdaten von Zattoo verhelfen den<br />
Broadcastern zu einem besseren Verständnis der Zuschauer<br />
ihrer Programme.</p>
<p>Zattoo bietet eine vollständig legale, DRM-geschützte Plattform, über<br />
welche die Content-Eigentümer die Benutzer ohne Pirateriegefahr<br />
erreichen können. Hierzu garantiert Zattoo Folgendes:</p>
<p>• Die Streams sind durch Verschlüsselung geschützt.<br />
• Die Streams können nicht kopiert werden (da keine Kopie des<br />
Streams im Netzwerk gespeichert ist)<br />
• Die Streams können nicht weiter übertragen werden (da die<br />
Quellen nicht authentifiziert sind)</p>
<p>Werbekunden profitieren vom „Closed-loop“-Modell von Zattoo, das<br />
die besten Eigenschaften webbasierter Werbemethoden mit der<br />
bewährten Effizienz von fernsehähnlichen Videospots vereint.</p>
<p>Wechselt der Nutzer von einem Kanal zu einem anderen, schaltet<br />
Zattoo den Werbespot in der 5-Sekunden-Umschaltzeit. Dieses<br />
Format bietet vier wichtige Vorteile:</p>
<p>• Werbespots von Zattoo können nicht übersprungen werden<br />
und erhöhen die Aufmerksamkeitsspanne des Zuschauers<br />
• Werbespots von Zattoo können entweder breit gestreut<br />
werden, um das Markenbewusstsein zu erhöhen, oder gezielt<br />
geschaltet werden, um ausgewählte Segmente anzusprechen<br />
(aufgrund soziodemografischer Daten oder<br />
Fernsehgewohnheiten)<br />
• Werbespots von Zattoo sind interaktiv (durch Klicken auf den<br />
Spot gelangt der Benutzer auf eine Website, die zusätzliche<br />
Informationen bietet), und ihre Wirkung ist messbar<br />
• Vorhandene Werbespots können von Werbeagenturen<br />
bezogen und ohne grössere Anpassungen integriert werden.<br />
Dadurch lassen sich die geltenden Branchenstandards nutzen.</p>
<p><strong>Geschichte</strong></p>
<p>Gegründet wurde Zattoo 2005 in den USA von Sugih Jamin,<br />
Professor für Informatik an der University of Michigan, Beat Knecht,<br />
Marketingspezialist für Softwareprodukte und früherer McKinsey-<br />
Berater im Silicon Valley, und Wenjie Wang, Graduate-Student an<br />
der University of Michigan.</p>
<p>Sugih und Beat trafen sich in den 1980er Jahren an der University of<br />
California in Berkeley, wo Sugih Mathematik und Beat Informatik<br />
studierte.  Nach dem Studium hielten sie den Kontakt aufrecht; Sugih<br />
arbeitete als Informatiker im Hochschulbereich, während Beat als<br />
Marketingexperte für McKinsey und mehrere Softwareunternehmen<br />
tätig war. 2005 stellte Sugih seinem früheren Studienkollegen eine<br />
neue Technologie vor, welche die Übertragung von Live-Video via<br />
Internet in unerreichter Qualität ermöglichte. Zattoo wurde noch im<br />
gleichen Jahr auf der Basis dieser Technologie gegründet. Mit dabei<br />
war ein Team von Informatikern, die an Sugihs Forschungsprojekt<br />
mitwirkten.</p>
<p>Am 6. Juni 2006, nur wenige Tage vor der Fussballweltmeisterschaft,<br />
lancierte Zattoo seine kommerziellen Dienste offiziell auf dem<br />
Schweizer Markt.</p>
<p>Im März 2007 gehörte Zattoo zu den Gewinnern des „Red Herring<br />
100 Europe“. Die Auszeichnung wird jedes Jahr vom US-<br />
Wirtschaftsmagazin Red Herring an die besten 100<br />
Technologiefirmen in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und<br />
Afrika) vergeben. Über 700 Unternehmen wurden von der Redaktion<br />
unter finanziellen Gesichtspunkten analysiert und nach subjektiven<br />
Kriterien wie Management, Strategie, Forschung und Entwicklung<br />
bewertet.</p>
<p>2007 startete Zattoo in mehreren europäischen Ländern. Dänemark<br />
war im April an der Reihe, Spanien im Juni; im September wurde der<br />
Dienst in Deutschland und Belgien eingeführt, im Oktober in<br />
Norwegen und im Dezember in Grossbritannien. In 2008 startete<br />
Zattoo bisher in Frankreich. Insgesamt verfügt Zattoo nun über die<br />
Übertragungsrechte für mehr als 150 Kanäle sowie über 3,2 Millionen<br />
registrierte Benutzer.</p>
<p>Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., eco, zeichnete<br />
Zattoo im Juni 2008 mit dem Innovationspreis aus. Der begehrte<br />
Internet-Preis wird für besonders herausragende und innovative<br />
Leistungen in der Internetbranche vergeben.</p>
<p><a href="www.zattoo.de" target="_blank">www.zattoo.de</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=36&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>IPTV Akzeptanz höher als gedacht?</title>
		<link>http://www.telecomde.com/mehrwertdienste/iptv-akeptanz-hoher-als-gedacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 13:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einer aktuellen Studie von Motorola geht hervor, dass knapp 45% aller Breitbandnutzer über das Internet Filme oder TV Programm konsumieren.
Die Studie wurde in 5 europäischen Ländern unter 2500 Breitbandkunden durchgeführt. In Frankreich schauen 59% ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer aktuellen <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> von Motorola geht hervor, dass knapp 45% aller Breitbandnutzer über das Internet Filme oder TV Programm konsumieren.</p>
<p>Die <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> wurde in 5 europäischen Ländern unter 2500 Breitbandkunden durchgeführt. In Frankreich schauen 59% IPTV, gefolgt von Spanien mit 48%, Italien mit 43% und Deutschland mit 33%.</p>
<p></p>
<p>Hier weitere Zahlen aus der <a href="http://www.telecomde.com/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a>:</p>
<ul>
<li>64% der Haushalte in UK haben 2 oder mehr Computer, 57% in Deutschland und 54% in Frankreich</li>
<li>Jeder dritte Haushalt in UK haben 3 oder mehr Fernseher.</li>
<li>Knapp 2/3 aller Befragten unter 25 schauen IPTV, allerdings bereits 30% der über 55 Jährigen.</li>
<li>57% nutzen Zusatzfunktionen im WebTV z.B. Hintergrundinformationen</li>
<li>35% der Nutzer verwenden Funktionen  wie Pause, FastForward, Rewind im Live Programm</li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2007/may/03/digitalmedia.digitalvideo" target="_blank">Guardian</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=3&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Tele Columbus und PrimaCom mit gemeinsamer Produktwelt</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 17:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JdC</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet Access]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertdienste]]></category>
		<category><![CDATA[TelCo]]></category>
		<category><![CDATA[digitales fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[IPTV]]></category>
		<category><![CDATA[PrimaCom]]></category>
		<category><![CDATA[Tele Columbus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kooperation der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und PrimaCom schreitet weiter voran: Ab sofort bieten die beiden Partnerunternehmen den Kunden ein einheitliches Produktportfolio in ihren eigenen, unabhängigen Netzen. Die beiden Dienstleister versorgen insgesamt rund 3,5 Millionen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-115" title="prc_logo" src="http://www.telecomde.com/wp-content/uploads/2008/11/prc_logo-300x81.png" alt="" width="300" height="81" />Die Kooperation der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und PrimaCom schreitet weiter voran: Ab sofort bieten die beiden Partnerunternehmen den Kunden ein einheitliches Produktportfolio in ihren eigenen, unabhängigen Netzen. Die beiden Dienstleister versorgen insgesamt rund 3,5 Millionen angeschlossene Haushalte mit analogem Fernsehen und zunehmend auch mit digitalen TV-Paketen, schnellem Internet und günstigen Telefontarifen. Die Produkte werden mit gleichem Namen unter einem einheitlichen Markendesign und regional auch in gemeinsamen Vertriebsaktivitäten vermarktet.</p>
<p>Neben dem analogen TV-Signal und dem Zugang zu den digitalen öffentlich-rechtlichen Programmen bieten beide Unternehmen ihren Kunden künftig eine Plattform von rund 55 privaten FreeTV-Sendern in digitaler Qualität, darunter auch alle Sender der Gruppen RTL und ProSiebenSat.1. Darüber hinaus stehen den Kunden verschiedene weitere TV-Angebote zum Abonnement zur Verfügung: von Unterhaltungspaketen mit bis zu 24 zusätzlichen Programmen aus Sport, Spielfilm, Dokumentation, Information, Lifestyle, Comedy und Zeichentrick über das Sportpaket mit allen Spielen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga und zwei Erotikprogrammen bis hin zu speziellen Fremdsprachenpaketen in den wichtigsten europäischen Sprachen.</p>
<p>Das TV-Angebot ist für die Kunden je nach Verfügbarkeit einzeln oder in günstigen Kombinationsangeboten mit verschiedenen Internet- und Telefontarifen erhältlich. Internet-Nutzer können bei PrimaCom und Tele Columbus mit Downloadraten von 1.000, 6.000 oder 10.000 Kilobit pro Sekunde zur Flatrate surfen. Mindestens ein E-Mail-Postfach ist darin ebenfalls enthalten. Zum Telefonieren bieten die beiden Kabelnetzbetreiber einen Tarifanschluss oder eine Telefon-Flatrate für unbegrenzt kostenlose Gespräche zu Standardrufnummern im deutschen <a href="http://www.telecomde.com/tag/festnetz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festnetz">Festnetz</a>. Im Triple-Play-Angebot 3er Kombi ist für einen monatlichen Gesamtpreis von 34,99 Euro digitales Fernsehen, ein schneller 6 Megabit Internet-Anschluss und eine Telefon-Flatrate enthalten.</p>
<p>„Im Rahmen der Entwicklung einer einheitlichen Produktwelt haben wir mit einer attraktiven TV-Vielfalt und einem schnelleren Internet-Zugang im Triple-Play-Paket das Angebot für unsere Kunden weiter optimiert“, so Markus Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Tele Columbus Gruppe und Vorstandsvorsitzender der PrimaCom AG. „Gleichzeitig erzielen wir durch unsere Kooperation Synergieeffekte im Einkauf und Vertrieb und stärken durch den gemeinsamen Marktauftritt die Präsenz vor allem in unseren ostdeutschen Schwerpunktregionen.“</p>
<p>Für das kommende Jahr ist die gemeinsame Einführung von weiteren innovativen Angeboten wie HDTV-Inhalten, Video-on-Demand oder IP-fähigen Set-Top-Boxen geplant. Mit dem leistungsstarken Angebot von künftigen Zusatzdiensten für Kunden und Mieter und einem starken Marktauftritt soll auch die weitere Zusammenarbeit mit dem wichtigsten Partner, der Wohnungswirtschaft, weiter intensiviert werden. „Auch der Telekommunikations- und Kabelmarkt ist heute zu einer Markenwelt geworden“, erklärt Markus Schmid. „Die Möglichkeit zur Bereitstellung von modernen und marktgerechten Multimedia-Diensten stellt daher einen wesentlichen Mehrwert auch in der Vermarktung von Wohnimmobilien dar.“</p>
<p>Tele Columbus und PrimaCom sind seit Oktober 2007 über einen gemeinsamen Mehrheitsgesellschafter verbunden. Eine Integration der beiden Unternehmen wird für die nahe Zukunft angestrebt.</p>
<p>via <a href="http://www.primacom.de" target="_blank">www.primacom.de</a></p>
<img src="http://www.telecomde.com/?ak_action=api_record_view&id=114&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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