LTE – Glücksfall für Politik und Netzbetreiber – Pech für die Kommunen?
18 Jul. 2010 – 12:45 | 2 Comments

Die LTE-Technologie wurde mit vielen Vorschuss-Lorbeeren behandelt und die Versteigerung der Mobilfunklizenzen im Mai 2010 hat die Öffentlichkeitswirksamkeit weiter gesteigert. Es scheint unstrittig, dass die verwendete Modulation eine höhere Frequenz-Effizienz ermöglicht als dies bei den …

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Deutschlands Breitbandstrategie zeigt Wirkung

Submitted by JdC on 25 Aug. 2009 – 23:03No Comment

vatm_logoDie Geschwindigkeit beim in Deutschland hat deutlich zugenommen. Die gemeinsame Breitbandstrategie beginnt jetzt zu greifen. Insbesondere die Kommunen engagieren sich stärker und arbeiten vor Ort auch mit mittleren und kleineren Unternehmen zusammen. Diese Kooperationen auf lokaler Ebene berücksichtigen nicht nur regionale Besonderheiten, sondern haben dazu geführt, dass die Wettbewerber in Deutschland inzwischen 2.400 Gemeinden und Ortsteile an das schnelle Internet anschließen konnten. Das ist das Ergebnis einer aktualisierten erweiterten Abfrage des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten () e.V. unter Mitgliedern und Nichtmitgliedern.

266 vor allem kleine und mittelständische Wettbewerber-Unternehmen sind demnach derzeit bei der Erschließung der weißen Flecken aktiv und bieten maßgeschneiderte Technologielösungen in den einzelnen Regionen an. „Die Rückmeldungen der Unternehmen zeigen, dass die Ausbaugeschwindigkeit bis Ende des Jahres noch gesteigert werden wird. So liegen uns Meldungen von Unternehmen vor, die z.B. erst zwei Gemeinden erschlossen haben, aber bereits weitere 30 Ausbaustandorte in Planung haben. Die Lösung für eine sowohl in der Stadt als auch auf dem Land liegt eindeutig im “, betont der -Geschäftsführer. „Außerdem wird die Umsetzung des Infrastrukturatlasses viele Synergien und Erleichterungen bringen. Die Nutzung der Digitalen Dividende für mobiles Internet wird die Versorgung mit Highspeed-Internet in den Regionen nochmals beschleunigen. Beide große Satellitenbetreiber bringen auf Breitbandkommunikation spezialisierte Satellitensysteme ins All, die mit enormen Kapazitäten auch die Anbindung der abgelegenen Regionen noch attraktiver macht“, erläutert Grützner.

Eher eine Ausbaubremse denn ein Beschleuniger seien hingegen verschiedene Förderrichtlinien. „Sie sind häufig viel zu bürokratisch. So sind etwa in Nordrhein-Westfalen bisher kaum Fördermittel abgerufen worden. Außerdem haben viele Bürgermeister in Erwartung öffentlicher Gelder eine Entscheidung über den technologischen Zugang erst einmal zurückgestellt“, sagt der -Geschäftsführer.

Die zwangsweise Bildung einer überregionalen Breitband-Gesellschaft für den wird nicht zu einer schnellen Erschließung unversorgter Gebiete führen. „Die Unternehmen im Markt haben verschiedene und nutzen unterschiedliche Technologien, aufgrund derer ihre Kapitalgeber investiert haben. Alles in eine Gesellschaft zu packen, würde Investoren abschrecken, wäre langsam, kompliziert und teuer. Kommunen und Unternehmen würden benachteiligt, die bereits in Eigeninitiative eine Lösung gefunden haben. Viele politische Initiativen gehen hier in die richtige Richtung: Nordrhein-Westfalen – etwa im Hochsauerlandkreis – zeigt wie es regional auch in schwierigen Gebieten gelingt, wirtschaftlich sinnvoll zu auch auf dem Land zu kommen. Die Strategie ist hier ganz klar: Mit Funk zum Glas – oder anders ausgedrückt – erst ein sehr schneller, kostengünstiger Ausbau, dann High Speed im Netz als konsequente zweite Bauphase. Länder wie Rheinland-Pfalz setzen Fördermittel sinnvollerweise für die Leerrohrerschließung und Mitverlegung prioritär ein – oder arbeiten wie etwa Baden-Württemberg an der Durchsetzung einer grundsätzlichen Verpflichtung zur Lehrrohrmitverlegung. Leider fehlt bis heute eine Verpflichtung aller Bundesländer, bei sämtlichen Tiefbaumaßnahmen gleichzeitig Leerrohre miteinzubringen, ist ein wesentlicher Baustein, einen bundesweiten unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt bezahlbar zu machen,“ stellt Grützner klar.

„Die Wirtschaft wird im am erfolgreichsten sein, wenn nur punktuelle Hilfen aus Steuermitteln dort gegeben werden, wo man sie wirklich braucht. Weitgehende staatliche Eingriffe verzögern den Ausbau und machen ihn teurer für Bürger und Steuerzahler,“ so .

via www.vatm.de

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