EWE TEL erhält Zuschlag für “Nordwest-Cluster”
Das regionale Telekommunikationsunternehmen EWE TEL (Oldenburg) hat heute vom Niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode den offiziellen Zuschlag des Landes für den Breitbandausbau im Cluster “Nordwestniedersachsen und Küste” erhalten. Das Gebiet um-fasst einzelne Regionen in den Landkreisen Osnabrück, Emsland, Leer, Ammerland, Aurich, Wittmund, Friesland, Wesermarsch und Cuxhaven. Für die neun Kreise hat das Land gebündelt eine Fördersumme in Höhe von insgesamt zwölf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II ausgeschrieben. Damit sollen “weiße Flecken”, bislang mit Breitband unterversorgte Gebiete, besser an das Internet angebunden werden. EWE TEL wird in den Ausbau insgesamt über 24 Mio. Euro investieren.
“Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Landes, weil wir in den genannten Landkreisen schon seit Jahren Verantwortung für moderne Telekommunikationslösungen übernehmen. Die-sen Weg können wir nun auch in wirtschaftlich und technisch schwerer zu erschließenden Be-reichen konsequent weiter gehen”, äußerte sich Hans-Joachim Iken, Vorsitzender der EWE TEL-Geschäftsführung. Insgesamt wird EWE TEL im Zuge der Ausbauarbeiten in den neun Landkreisen in Kooperation mit der EWE NETZ GmbH rund 570 eigene Kabelverzweiger auf-stellen und so über 40.000 bisher nicht ausreichend versorgte Haushalte an das Glasfasernetz des EWE-Konzerns anschließen. Bis Ende 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen und das schnelle Internet für Kunden verfügbar sein.
Im Verlauf des Vergabeverfahrens hatten die Landkreise zunächst bei ihren Bürgern den Bedarf erhoben und “weiße Flecken” an das Land gemeldet. Das Land hat die gemeldeten Gebiete dann auf ihre Förderfähigkeit hin überprüft. “Ausschreibungsinhalt war es, möglichst viele Haushalte zu erschließen”, erläuterte Iken.
Bei einem KVz-Ausbau führt EWE TEL die leistungsfähige Glasfaserleitung neu bis zum beste-henden Kabelverzweiger der Deutschen Telekom AG. Daneben stellt das Unternehmen einen eigenen Schrank, in dem moderne VDSL2-Technik aufgebaut wird. Dahinter folgen die her-kömmlichen Hausanschlussleitungen aus Kupfer, die mit jedem Meter Leitung an Leistung ver-lieren. Auch künftig ist daher die Länge dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzel-nen Kunden verfügbare Bandbreite. Im Vergabeverfahren fordert das Land, dass Kunden in den ausgebauten Gebieten künftig mindestens zwei Mbit/s erhalten müssen. Die bisherige Erfahrung in von EWE TEL bereits ausgebauten Gebieten zeigt jedoch, dass für die große Mehrheit der Kunden dieser Wert um ein Vielfaches übertroffen wird: Mehr als 80 Prozent der ange-schlossenen Kunden surfen beispielsweise mit mehr als 16 Mbit/s, also der heute schnellsten DSL-Verbindung.
In von EWE TEL schon ausgebauten Regionen erhalten Kunden aktuell das Produkt “DSL Mega Plus” mit einer Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ent-halten ist jeweils eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu zehn Mbit/s, eine Internet-Flatrate und ein Festnetzanschluss mit Telefon-Flatrate ins nationale Festnetz.
Im Jahr 2009 hat EWE TEL bereits rund 250 Kabelverzweiger mit Glasfaser erschlossen und auf diese Weise in zahlreichen bislang nicht ausreichend versorgten Gebieten der Region moderne Breitbandzugänge ermöglicht.
via ewetel.de



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