Open Access-Modell in Thüringen
Kunden der Thüringer Netkom, die in weißen Breitbandflecken wohnen oder arbeiten, sind in den letzten Monaten mit schnellen Breitbandverbindungen versorgt worden. In ganz Thüringen hat der regionale Netzbetreiber zunächst rund 30 Gemeinden angeschlossen. Von dieser Lösung können 5.000 Bürger sowie viele Firmen und Gewerbetreibende profitieren. Ericsson liefert die VDSL2-Technik und entsprechende Multifunktionsgehäuse, die die Thüringer Netkom per Glasfaser an ihr Kernnetz anschließt. Für die so genannte letzte Meile, also die Verbindung vom Kabelverzweiger auf dem Bürgersteig bis zum Teilnehmer, werden die vorhandenen Kupferkabel der Deutschen Telekom genutzt.
Haushalte und Unternehmen können zunächst mit Datenraten von bis zu 25 Mbit/s aufs Internet zugreifen. Bei Bedarf kann die Ericsson-VDSL2-Technik über die Kupferleitung bis zu 100 Mbit/s im Downlink zur Verfügung stellen. Mit dieser technischen Lösung können so die mittelfristigen Ziele der Bundesregierung erreicht werden, die bis zum Jahr 2014 vorsehen, für rund 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Bandbreiten von 50 Mbit/s bereitzustellen.
Karl Schreier, Geschäftsführer der Thüringer Netkom: „Als regionaler Netzbetreiber können wir das vorhandene Glasfasernetz dafür nutzen, Verbraucher und Firmenkunden in den so genannten weißen Flecken an das Hochgeschwindigkeitsbreitband in vielen Gegenden Thüringens anzuschließen. Die Thüringer Netkom stellt diese Infrastruktur allen interessierten Dienste-Anbietern in einem Open Access-Modell zur Verfügung. Schnelles Internet darf kein Privileg für die Stadt bleiben. Wir unterstützen tatkräftig die Ziele der Thüringischen Landesregierung und der Bundesregierung, bis Ende 2010 jedem Mitbürger einen Breitbandanschluss zur Verfügung stellen zu können. Für Ericsson als Ausrüster und Dienstleister haben wir uns wegen der hohen Qualität und Zukunftsfähigkeit der Lösungen entschieden.“
Carsten Ahrens, Geschäftsführer der Ericsson GmbH: „Wir freuen uns, die Thüringer Netkom mit unserer bewährten DSL- und Glasfasertechnik dabei zu unterstützen, möglichst viele Menschen auf dem Lande in Thüringen mit Breitband versorgen zu können. In den hier von der Thüringer Netkom erschlossenen Gemeinden wurden die Kabelverzweiger per Glasfaser an die Trassen der Thüringer Netkom angebunden. Ist diese Verbindung nicht breitbanding verfügbar, verursachen Erdhubarbeiten für das Verlegen von Glasfasern häufig hohe Kosten. Ericsson bietet jedoch auch für solche Fälle wirtschaftliche Breitbandlösungen für die Versorgung weißer Flecken an.”
Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Das Unternehmen ist führend bei 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunktechnologien und bei Managed Services. Ericsson unterstützt Netzwerke, die mehr als zwei Milliarden Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen, Telekommunikationsservices, Software sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und die Medienbranche. Die Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson liefern hochwertige mobile Produkte für Verbraucher.
via www.ericsson.de





