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15 Aug. 2011 – 09:43 | No Comment

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Regulierer kann nun über fairen Zugang zu VDSL-Netzen entscheiden

Submitted by on 25 Oct. 2009 – 09:49

„Die Deutsche AG hat mit ihren Entgeltanträgen versucht, nach anderthalb Jahren Verhandlungen über den -Zugang mit den Wettbewerbern einseitig die Festlegung von Zugangsbedingungen zu ihren Gunsten zu erzwingen. Die Anträge auf eine Preisfestsetzung für Produkte, die für einen fairen Wettbewerb völlig unzureichend gewesen wären, dienten lediglich dem Zweck, den Wettbewerb vom weiteren auszuschließen“, begrüßte -Geschäftsführer die heute bekannt gewordene Ablehnung der -Entgeltanträge für VDSL-Vorleistungsprodukte durch die .

Unmittelbar nach der Ankündigung der Telekom im August, die Verhandlungen mit den Wettbewerbern faktisch zu beenden und Entgeltanträge stellen zu wollen, hatte der VATM auf die weitreichenden negativen Folgen für den weiteren Breitbandausbau in hingewiesen. Das Mitgliedsunternehmen Vodafone AG & Co. KG hatte daraufhin einen eigenen Antrag auf Zugangsleistungen gestellt. Auch die Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG  und die Hansenet Telekommunikation GmbH reichten entsprechende Anträge ein, um zum Beispiel den längst vom Regulierer vorgeschriebenen Zugang im , die marktgerechte Nutzung von und eine kundenfreundliche Servicequalität vertraglich abzusichern.

„Wir sind sehr froh, dass nun zunächst über wettbewerbskonforme Zugangsleistungen entschieden werden kann, bevor Preise festgelegt werden“, sagt Grützner. „Wir werden in einem geordneten Verfahren vor der Bundesnetzagentur technisch und wirtschaftlich sinnvolle Leistungspakete in einem Standardvertrag vereinbaren können. Bei der Preisfestsetzung wird es darauf ankommen, dass die Investitionen aller Unternehmen – selbstverständlich auch der Telekom – berücksichtigt werden. Da die Investitionen von der DTAG und den Wettbewerbsunternehmen etwa je zur Hälfte getragen werden, müssen wir Vertrauen für alle Marktteilnehmer und Investoren schaffen. Viele VATM-Mitglieder bauen selbst Breitbandnetze aus und sind in Zukunft sowohl Nachfrager als auch Anbieter solcher Netzzugänge“, betont der VATM-Geschäftsführer.

„Wir brauchen aber auch Planungssicherheit für all jene Diensteanbieter, die letztlich für die Auslastung der Netze und die Vielfalt der Endkundenangebote eine unverzichtbare Rolle spielen. Nur bei der richtigen Mischung von Unternehmen, die in moderne Netze investieren, und Marktteilnehmern, die innovative Dienstleistungen anbieten, kann das Internet der Zukunft ein Erfolg für den Wirtschaftsstandort Deutschland werden“, unterstreicht Grützner.

via www.vatm.de


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