Transaktionskosten senken mit WITA?
Im Blog vom 15.01.2009 wurde zur WITA Schnittstelle der DTAG berichtet.
Viele alternative Netzbetreiber, aber auch Reseller, haben sich in den vergangenen Monaten intensiv damit beschäftigt, das regulierte DSL Angebot der Deutschen Telekom, Bitstream Access (IP-BSA) zu implementieren.
Dabei ist die Netzkopplung wie auch die Kopplung des Ordermanagement-Systems aufgrund standardisierter Protokolle das geringere Problem. Ein hoher Aufwand liegt in der Koordination von Abläufen, die im Extremfall mit bis zu 39 Eingangstoren der Deutschen Telekom abgestimmt werden müssen und die nicht dokumentiert sind. Gerade kleinere Unternehmen, die das Angebot der Telekom nutzen wollen, sollten die typischen Transaktionskostenarten bei einem solchen Vorhaben bedenken: Suchkosten, Vereinbarungskosten, Verhandlungskosten, Entscheidungskosten, Anpassungskosten, Ausfallkosten, Migrationskosten, etc.
Daher kann die Einführung einer WITA Schnittstelle, sofern sie zentralisiert gestaltet wird, durchaus Transaktions- und Betriebskostenvorteile bringen. Aber auch hier sind monatliche Mindestauftragszahlen zu bedenken, damit sich der Projektaufwand lohnt. Als Alternative dazu haben einige Anbieter, die bereits Systeme und Prozesse mit der Deutschen Telekom im Produktivbetrieb haben, mandantenfähige Systeme geschaffen. Kleinere Telekommunikationsdienstleister haben hier die Möglichkeit, sich über webbasierte Schnittstellen zu verbinden und von den Skalenvorteilen ihrer Vorlieferanten zu profitieren.
von Thomas Krohne (TelecomDe.com, weitere Informationen zum Autor)



Fakt ist, das mit Einführung der Wita es massive probleme gibt.
Kunden die Umgezogen sind, Kunden die neu Resale bestellen, warten zum Teil Monate, auf einen Schalttermin.
Der einzige Nutznießer ist die Tkom.
Kunden gehen freiwillig zur Tkom, Telefonflatrates über alternative Anbieter können nicht genutzt werden.
Die Tkom freut sich über Mehreinnahmen.
MFG
Verwandte Kommentare gibts hier: http://www.telecomde.com/telco/update-dtag-wita/