Studie: Breitbandausbau des deutschen TK-Netzes
11. Fazit
Situation derzeit nicht zufriedenstellend
Die derzeitige Situation beim Breitbandausbau in der Fläche kann trotz der bestehenden Fördermittelangebote nicht zufriedenstellen. Auch ist nicht erkennbar, dass die Fördermaßnahmen das Ziel der Breitbandstrategie 2014 wirklich unterstützen. Hier sollten Korrekturen angebracht werden, die bei den Förderbedingungen natürlich mit der EU-Administration abgestimmt werden müssen. So sollte z.B. bei jedem neuen Fördervorhaben ein Stufenplan vorgelegt werden, der den weiteren Ausbau auf 50 MBit/s bis 2014 aufzeigt.
Private Public Partnerships
Mit Private Public Partnerships (PPPs) können Lösungskonzepte effizienter realisiert werden als bei einer Realisierung durch rein kommunale oder privatwirtschaftliche Umsetzung, bei der Fördermittel zur Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke abfließen. Das PPP-Geschäftsmodell sollte nicht nur für den breitbandigen Netzausbau verstärkt genutzt werden, sondern auch zur Entwicklung innovativer Breitbandanwendungen. Dies kommt nicht nur dem jeweiligen Einzelvorhaben zugute, sondern hilft auch bei der Weiterentwicklung der Innovationskultur in Deutschland. Netzzugang und Anwendungen zusammen schaffen die Voraussetzungen für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
von Dr. rer. nat. Jürgen Kaack (TelecomDe.com, weitere Informationen zum Autor)
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Ein wirklich wunderbarer Beitrag von Herrn Dr. Jürgen Kaack! Eine wirklich ganzheitliche Betrachtung des deutschen Breitbandmarktes. Großes Kompliment,…