Mobilfunk: M2M – Wacht der schlafende Riese auf?
Im Rampenlicht der Medien stehen neue Endgeräte wie Smartphones oder innovative Tarife – Über den Bereich, der 2014 bereits knapp 18,9 Mrd. Dollar Umsatz machen soll, mit den wohl größten Wachstumschancen in den nächsten Jahren redet man nur selten: M2M (Machine to machine)
Jupiter Research stellte diese Woche eine Studie mit dem Titel “M2M – Rise of the maschines” vor, die sich mit dem Ausblick und den Chancen dieser Industrie beschäftigt. M2M findet man z.B. in Smart Grids (Stromnetze), Telematikdiensten und in einer atemberaubender Anzahl von Consumerprodukten, schon heute steht M2M auf Platz 3 der Mobilfunknutzung.
Ergänzt wird diese Studie durch Zahlen von Berg Insight. In Europa gibt es derzeit knapp 2,3 Millionen M2M Einheiten, die bis 2014 auf über 22 Millionen Integrationen wachsen werden. Im gleichen Zeitraum werden Integrationen von M2M Diensten im Bereich der Alarmanlagen und Überwachung von 10 Millionen auf 34 Millionen wachsen. Die Sättigung ist hier noch lang nicht erreicht und es kann mit sehr hohen Gewinnen gerechnet werden.
ABI Research hat hier die weltweiten Zahlen untersucht, im Jahr 2009 wurden 76 Millionen M2M Module verbaut, besonders gefragt waren die Systeme in den neuen Strom- und Telekommunikationsnetzen zur Überwachung und Steuerung. 2012 rechnet ABI bereits mit über 212 Millionen Einheiten pro Jahr. Was bei solchen Zahlen auffällt ist die Dringlichkeit der ganzheitlichen Einführung von IP6. Es ist nicht die steigende Anzahl an Endkunden die den Umstieg nötig machen, sondern die rasant steigende Anzahl von M2M Einheiten.
Download: Jupiter Research M2M Studie (PDF, 713kb)







