Update: DTAG WITA
Nachdem ich nun aus Bonn von der DTAG Veranstaltung zum Thema WITA wieder zurück bin, hier ein paar erste Eindrücke.
Das Projekt Wholesale-IT-Architektur (WITA) beinhaltet die Schaffung einer neuen automatisierten Orderschnittstelle. Bis jetzt musste für jedes DTAG Produkt eine eigene Schnittstelle implementiert werden und separate Konformitättests durchgeführt werden. WITA soll nun die zentrale Schnittstelle für alle Wholesale Produkte der DTAG werden und ersetzt bzw. erweitert bestehende API’s wie BLW oder ESAA. Gestartet wird mit den Produktgruppen TAL und CLS, sukzessive wird die WITA dann um weitere Produkte (VDSL?) erweitert.
Die neue Schnittstelle bietet einen aktuellen, digitalen Statusnachweis bzw. einen Auftragstracking-Fluss von Belegen (Auftragseingangs-, Auftrags-, Inbetriebnahmebestätigung, Montagenachweise). Zusätzlich wird es die Möglichkeit geben WITA via API bzw. Web-Frontend anzusprechen, das Web-Frontend ist hier natürlich eher für sehr kleine Wholesalekunden gedacht.
Die neue API Struktur empfinde ich als echte Verbesserung und scheint gerade aus Sicht der Erweiterbarkeit eine gute und langfristige Lösung zu werden.
Der Zeitrahmen der Einführung (Q3 2009) erscheint sportlich aber möglich, gerade größere Wholesale-Anbieter werden sich allerdings ran halten müssen, da es wohl derzeit geplant ist einen harten Cut zu den bestehenden Schnittstellen durchzuführen.
Fazit: Mit WITA hat die DTAG die Chance viele bestehenden Probleme in der Zusammenarbeit mit den Wholesalekunden zu lösen. Technisch hat WITA das Potential dazu, die Frage ist ob man den Mut/Zeit hat historisch gewachsene Probleme einfach zu beheben, da sich schon viele damit abgefunden haben.



[...] Blog vom 15.01.2009 wurde zur WITA Schnittstelle der DTAG berichtet. Viele alternative Netzbetreiber, aber auch [...]
Hallo.
Ich hatte vor einigen Tagen einen nicht ganz so rosigen Kommentar abgeben.
Anscheinend ist Kritik nicht erwünscht.
Also nochmal:
Seit dem die Tkom die Wita eingerichtet hat, gibt es nur Probleme.
Kunden warten seit Monaten auf ein Schaltdatum für Ihr RDSL
Es kommen immer die selben Fehlermeldungen über die Schnittstelle.
- verzögerung durch manuelle Bearbeitung
- Auftrag konnte nicht verarbeitet werden, Versuchen sie es später noch einmal
und so weiter.
Die einzigen die sich darüber freut ist die Tkom.
Kunden können ihre telefonflat nicht nutzen, Die Tkom freut sich.
Kunden kündigen bei den Anbietern und wechseln freiwillig zur Tkom.
Die Tkom freut sich.
Wäre nett, wenn sich dazu jemand mal äußern würde.
mfg
Hallo Knut,
erstmal Danke für dein Kommentar und JA Kritik ist sehr erwünscht!
Dein erster Kommentar wird auch ganz normal angezeigt, du hast es aber nicht auf diesen Beitrag geschrieben, sondern hier http://www.telecomde.com/dsl/transaktionskosten-senken-mit-wita/
Zum Thema:
Das es große Probleme mit der WITA gibt ist wohl allen klar und auch die DTAG beschönigt hier nichts. (Wie die Umfrage hier auf TelecomDE zum Thema “Größte WITA Probleme” zeigt: http://www.telecomde.com/dsl/umfrage-was-sind-die-grosten-dtag-wita-probleme/).
Der Imageverlust der alternativen Carrier bei den Kunden ist groß und es bleibt zu hoffen, dass die DTAG die WITA in den nächsten Monaten in den Griff bekommt.
Das WITA Projekt war einfach zu groß und schwer zu managen, was ich allerdings nicht verstehen kann ist das komplette Fehlen eines Fallback-Szenarios.
OK, nicht gesehen
Nur ein kleines Voting sagt aber noch lange nicht aus, wie die Probleme wirklich gelagert sind.
So als Beispiel:
Kunde ist mit selber Rufnummer umgezogen und wartet mehrere Wochen.
Wenn Kunde bei Tkom anruft, sagt man ihm, DSL Bestellung kein Problem, innerhalb von 2 Tagen haben Sie ihr DSL. Ruft Kunde bei seinem Provider an, hört er immer die selbe Antwort. Fehler leigt bei Tkom.
Bei den jüngeren Menschen ist das Verständnis größer als bei den Älteren, die seit jahrzehnten bei Tkom sind. Da ist es logisch, das sie einem Anbieter mehr glauben, mit dem sie seit etlichen Jahren geschäfte machen, als jemandem, wo sie erst ein paar jahre Kunde sind.
Was ich sehr vermisse, ist ein Eingeständnis der Tkom, woran es liegt. Und nicht immer die Schuld auf die Resaler schiebt.
Es ist nicht so, das ich nun Geschäftsleiter einens solchen Unternehmens bin. Leider nur ein kleiner Angestellter, der die Kunden an der Front empfängt. Und es ist sehr frustrierend, wenn man 50 % von den Kunden mitteilen muss, sie müssen sich Gedulden.
Aber das ist leider immer das Los der kleineren Leute.
Das mal was schief geht, das ist normal.
Aber wenn ich sowas wie die Wita einführen möchte, muss ich doch vorher testen, und nicht was auf den Markt werfen und mal schauen, was passiert.
Das schlimme ist ebenfalls, das man als kleiner sowieso immer erst relativ spät erfährt, was nun wirklich los.
Danke aber für die offenen Worte.
mdg
Danke Knut,
ich bin so ein genervter Kunde, der mit der gleichen Rufnummer umgezogen ist und von der TKom für blöd erklärt wird, weil diese &$§$%&$% (zensiert) von Telekom Serviceleuten mir immer wieder sagen, das der Port seit meinem Umzugsdatum vor 7 Wochen frei sei und sie nicht verstehen können, warum mir mein Provider kein DSL schalten kann. Aber es währe natürlich kein problem innerhalb von 6 tagen DSL zu haben, wenn ich zur TKom wechsele…Hallo???
Durch Zufall und bemühen meines Providers habe ich erfahren, das dieses Rotzding (sorry, aber in diesem Fall ist wohl ein Kraftwort erlaubt) von WITA an allem Schuld ist.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, das die TKom da gar nicht mal so mit den Problemen überascht wurde, die wissen schon, wie man alle hinhält um zeit zu schinden…und in diesem Fall ist Zeit wirklich Geld. Immer mehr Kunden werden aus den Verträgen der Reseller entlassen und gehen zur TKom…eigentlich müsste man diesen Haufen verklagen bis die nicht mehr rosa sind sondern nur noch ein kleines Haufen Elend, und die letzte Meile liegt dann in der Hand des Staates und nicht eines geldgeilen Unternehmens.
ich bin Admin von 2 Webseiten, eine davon geschäftlich…Ich bekomme mittlerweile echt Probleme dadurch und hoffe, das dieses Elend möglichst bald ein Ende hat.
Hallo,
bin auch mit der selben Rufnummer umgezogen und habe mein Dsl bei einem anderen Anbieter. Warte seit dem 21.01.2010 auf einen Schalttermin. Die Deutsche Telekom AG verweist ständig auf Probleme beim DSL Anbieter obwohl ich schriftlich die Bestätigung von 1&1 bekomme dass das Problem bei der Schnittstelle der Telekom liegt. Die Telekom bestreitet dies auch am heutigen 12.03.2010 nach einem Anruf bei der Hotline anstatt das bekannte Wita-Problem zuzugeben. Ich habe meinerseits von der Deutschen Telekom AG genug und werde meinen Anschluss nach genügend Frechheiten mir gegenüber mit Sicherheit kündigen.
Bei einem solchen Service braucht sich die Telekom nicht wundern wenn die Leute abwandern!
Ich habe diese Woche von 1&1 einen kostenfreien Flatrat Surfstick für 3 Monate bekommen bis sich das Problem gelöst hat.
Mich bekommt die Deutsche Telekom AG auch nicht wenn sie mir fast gewaltsam einen DSL-Anschluss bei sich anbietet!
Amen!
Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Neuste Masche der Telekom.
Wenn ein kunde eine neue Rufnummer bekommt, schaltet die nette telekom auf die alte Rufnummer eine Ansage, der Kunde hat eine neue Rufnumer u.s.w.
Wenn jetzt DSL bestellt wird, kommt eine Fehlermeldung, Es sind Änderungen am Anschluss beauftragt.
Somit läuft die DSL BEstellung so lange auf Fehler, wie die Ansage geschalten ist.
Das die anderen Anbieter auch Fehler machen, ist verständlich.
Es sind alles nur Menschen.
Aber die Tkom missbraucht hier Ihre Stellung immer noch als Monopolist, und wälzt die internen Probleme auf andere ab.
[...] sich nun der Auftrag meiner Nachbarin, sowie mein Auftrag zurück auf den Weg in die sogenannte WITA – eine hochgradig komplexe Datenbank, die unter der Verwaltung der T-Gruppe steht und derzeit [...]