ver.di möchte 8,5 % mehr von der Deutschen Telekom
Kurz vor Beginn der Gehaltstarifrunde hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Deutsche Telekom aufgefordert, auf die Beschäftigten zuzugehen. Im Telekom-Konzern könne von einer Krise überhaupt nicht die Rede sein. „Die Beschäftigten haben die Telekom wetterfest gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, sie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder.
Es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen indirekt versuche, die Sicherheit der Arbeitsplätze in der Gehaltsrunde zu thematisieren. „Wir haben eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2012 vereinbart, die gültig ist und von den Beschäftigten selbst bezahlt wird“, stellte Schröder klar. Für die Beschäftigten stehe jetzt eine spürbare Gehaltserhöhung eindeutig im Vordergrund.
ver.di fordert für die rund 110.000 Tarifangestellten und Beamten bei der Deutschen Telekom und den drei T-Service-Gesellschaften um 8,5 Prozent, mindestens aber um 220 Euro höhere Einkommen monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Beamten sollen dabei einen Differenzausgleich zwischen der Tariferhöhung und der Besoldungsanpassung erhalten.
Die erste Runde der Tarifverhandlungen findet am 14. Januar 2009 in Bonn statt.
via www.verdi.de
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